Die Aufgabe des Foyers in Douala ist wie bei allen Seemannsheimen an zwei wesentliche Punkte gebunden. Zum einen natürlich spezifisch an Douala, mit all seinen eigenen Ecken und Kanten und zum anderen an Ihre eigene Problemwelt, die tagtäglich auf den Schiffen herrscht und in die jeweiligen Häfen mitsegelt. Und weil Sie schließlich um ihre eigenen Sorgen schon wissen, möchte ich hier mehr von Douala und dem erzählen, was Sie hier erwartet.

Kurz und knapp:

Das deutsche Seemannsheim liegt mitten im Zentrum Doualas und nur 5 min vom Hafen entfernt. Das Haus ist ein kleiner Hotel- Restaurantbetrieb mit 12 Zimmern, der in der lebendigen, hektischen und verdreckten Großstadt eine ruhige, erholsame und wirklich schöne Oase ist. Das Foyer existiert nun seit 36 Jahren und ist aus der Kooperation der DSM und der EEC (Eglise Evangélique du Cameroun) hervorgegangen.

Von den 12 Zimmern wird mindestens eins jeden Abend bis 20.00 für einen Seemann freigehalten. Wir nehmen an, dass die Agenten in bestimmten Hotels für Schlepperdienste Provisionen erhalten (wenn Sie also auf Doualas Flughafen ankommen und hier übernachten wollen, überzeugen Sie sich lieber selbst - auch wenn ihr Agent hier angeblich schon angerufen hat).

Als Kontaktpersonen werden Sie hier Johanna und Martin Posselt antreffen - welches das Foyer seit 2001 leiten.