Spendenaktion in Cuxhaven und Amsterdam

titelbild wao 2014 3

Die Seemannsmissionen in Amsterdam und Cuxhaven starten ihre traditionelle vorweihnachtliche Spendenaktion für Seeleute. Sie sammeln wie in den letzten Jahren Spenden um Seeleuten aus aller Welt, die in der Advents- und Weihnachtszeit Amsterdam oder Cuxhaven anlaufen „Weihnachten am Ohr!“ - Telefonkarten für Gespräche in ihre Heimat zu schenken.

Zahlreiche Seeleute bedankten sich im letzten Jahr für die Telefonkarten, die Sie in den Weihnachtpäckchen der Seemannsmission fanden. Sie hoben heraus wie wichtig der Kontakt zur Familie in der Ferne grade in den Weihnachtstagen sei. So waren die „geschenkten Telefonate“ für viele ein ganz besonderes Geschenk.

Übereinstimmend hieß es von den Seeleuten sowie von den Spendern: „Gute konkrete Hilfe!“

Mit Hilfe der letztjährigen Spendenaktion konnte die Seemannsmission über 900 Seeleuten in Cuxhaven und 150 Seeleuten in Amsterdam ein Weihnachtstelefonat in die Heimat schenken. Wann immer die Mitarbeiter der Mission die Weihnachtsgeschenke mit der darin enthaltenen Telefonkarte überreichten, war die Freude der Seeleute riesig.

Diese überaus erfreuliche Resonanz bestärkt auch dieses Jahr wieder die Aktion „Weihnachten am Ohr - Weihnachten an Bord“ zu starten. Wir von der Küste – für die Seeleute aus aller Welt!

Und so kann jeder helfen: Sie spenden 5 Euro und die Seemannsmission kauft dafür eine Telefonkarte und verschenkt diese an einen Seemann oder eine Seefrau für ein Gespräch mit den Lieben Zuhause.

Weihnachten am Ohr - Amsterdam

Sie können unter Stichwort "Weihnachten am Ohr" auf folgendes Konto spenden: (IBAN) DE61520604100006416330 bei der Evangelischen Bank (BIC) GENODEF1EK1

Weihnachten an Bord - Cuxhaven

Die Telefonkarten können direkt im Seemannsheim im Grünen Weg 25 „bezahlt“ werden oder die Spender können unter Stichwort "Weihnachten an Bord auf folgendes Konto spenden: Sparkasse Cuxhaven (IBAN) DE78 2415 0001 0000 113118, BIC: BRLADE21CUX

 

cuxhaven weihnachten 19
 

 

news stiftung 2019Stiftung Deutsche Seemannsmission in Kiel

Für Menschlichkeit an Bord

Seit 2004 unterstützt die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission alle Stationen in Deutschland. Jahr für Jahr werden so Tausende Weihnachtspakete an Seeleute verschenkt – mit begehrtem Inhalt.

Das Seemannsheim in Kiel-Holtenau liegt idyllisch nahe am Thiessenkai und der Förde. Unweit passieren täglich viele Frachtschiffe die Schleuse, um aus dem Nord-Ostsee-Kanal in die Kieler Bucht zu fahren oder den umgekehrten Weg Richtung Nordsee einzuschlagen. Im Dezember gibt es im Heim etwas Besonderes zu feiern: Seit 15 Jahren besteht dann die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission, kurz DSLM. 2004 wurde sie in Kiel gegründet und unterstützt finanziell bis heute alle Stationen der Seemannsmission bundesweit.

Text und Foto: epd - Thorge RühmannWertschätzung für Seeleute: Dieter Radtke (l.) und Reinhart Kauffeld von der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission sorgen dafür, dass zu Weihnachten Geschenke an Bord verteilt werden.
Gesamten Artikel auf evangelische-zeitung.de lesen (Externer Link)
 

united4rescue posterUnited4Rescue

Bündnis sammelt für neues Seenotrettungsschiff

Das neue Bündnis "United4Rescue - Gemeinsam Retten!" gibt eine Pressekonferenz auf der Flussschifferkirche in Hamburg.

Auf Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich ein neues ziviles Bündnis für die Seenotrettung gegründet. Es will ein weiteres Schiff zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer schicken, wie die Verantwortlichen am Dienstag in Hamburg bekanntgaben. Beteiligt an "United4Rescue" seien bislang über 40 Kirchen, Vereine und Initiativen. Das Schiff soll voraussichtlich im Frühjahr 2020 in See stechen und von der Organisation Sea-Watch betrieben werden. Ein kürzlich ins Leben gerufener Trägerverein will ab sofort Spenden dafür sammeln.

"Das Bündnis will die Verantwortlichen in Europa in die Pflicht nehmen, das Sterben im Mittelmeer zu beenden und will zugleich einen eigenen Beitrag dazu leisten, Menschen zu retten", sagte EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm. Die evangelische Kirche engagiere sich seit Jahrzehnten in den afrikanischen Herkunftsländern der Flüchtlinge. Gleichzeitig sei es ein Gebot der Menschlichkeit, denjenigen zu helfen, die in Not seien. Der Einsatz für die Seenotrettung sei deswegen "Teil einer diakonischen Gesamtstrategie".

Der bayerische Landesbischof betonte: "Dass wir nun als Kirche mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, halte ich für zukunftsträchtig." Der Impuls zur Entsendung eines weiteren Schiffs war vom Deutschen Evangelischen Kirchentag ausgegangen, der im Juni dieses Jahres in Dortmund stattfand.

Für ein geeignetes Schiff rechnet der Vorsitzende des Trägervereins, Michael Schwickart, eigenen Worten nach mit Kosten von rund einer Million Euro. Das Bündnis habe bereits ein konkretes Fahrzeug im Auge, das das Land Schleswig-Holstein abgeben wolle. Dazu werde man sich am Gebotsverfahren beteiligen. Nach dem Kauf solle das Schiff der Organisation Sea-Watch als Eigner übergeben werden.

Zu den Mitgliedern des Bündnisses gehören die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die Deutsche Seemannsmission, mehrere evangelische Landeskirchen und Kirchenkreise sowie die Vereinigung Evangelischer Freikirchen. Katholischerseits sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholikenrat der Region Heinsberg beteiligt.

Unterstützung kam auch vom Bürgermeister Palermos, Leoluca Orlando, der sich in der Vergangenheit immer wieder solidarisch mit Seenotrettern gezeigt hatte. Die sizilianische Hauptstadt trat als erste Kommune dem neu gegründeten Bündnis bei. "Palermo ist ein sicherer Hafen", hob Orlando hervor. "Bei uns sind alle Mitglieder der europäischen und internationalen Rettungsorganisationen mit ihren Schiffen und Flugzeugen willkommen."

Im Mittelmeer sind mehrere Hilfsorganisationen immer wieder mit eigenen Rettungsschiffen unterwegs. Italien und Malta als nächste Anrainerstaaten verweigern regelmäßig die Einfahrt in ihre Häfen. Die geretteten Menschen an Bord müssen deswegen meist tagelang auf den Schiffen ausharren, bis sich genug europäische Staaten zu ihrer Aufnahme bereiterklären. Über eine dauerhafte Lösung wird in der EU seit langem diskutiert.

 

Lesen Sie auch den Artikel des NDR.de (Externer Link)


Möchten Sie dem Bündnis beitreten oder spenden?
Klicken Sie hier um zur Homepage des Bündnisses zu gelangen
 

 

mantyluoto endeDSM Mantyluoto

Abschied von der Seemannsmission in Mäntyluoto

Am Freitag, den 29. November 2019 haben die Deutsche Seemannsmission Mäntyluoto und die Deutsche Evangelisch-lutherische Gemeinde in Finnland das Seemannsheim in Mäntyluoto in einer Andacht entwidmet. Das Seemannsheim wurde im November 1962 von der Deutschen Kapellengemeinde in Turku errichtet und dann der DSM zur Betreuung der Seeleute im Hafen von Mäntyluoto überlassen. Nach 57 Jahren beendet die DSM e.V. nun diese Arbeit und schließt ihre letzte Station in Finnland zum Jahresende.

Eine besondere Verbindung zur Station in Mäntyluoto brachte der ehemalige Leiter der DSM-Station in Kotka Ernst Welp zum Ausdruck, indem er sich gemeinsam mit seiner Frau Ulla trotz Schneefall aus dem knapp 400 km entfernten Kotka auf den Weg machte. Der Generalsekretär der DSM e.V. Christoph Ernst hatte aus Anlass der Entwidmung ein Grußwort gesendet, in dem er allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Seemannsmissionsarbeit in Mäntyluoto für ihr jahrzehntelanges Engagement dankt. Auch einige ehemalige Freiwillige, die während der vergangenen Jahre ihren Internationalen Jugendfreiwilligendienst in der Station in Mäntyluoto geleistet haben, kamen zu Wort. Sabrina Uecker, selbst ehemalige Freiwillige und danach ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der DSM Mäntyluoto, hatte im Vorfeld der Andacht Voten der Ehemaligen gesammelt, die sie während der Andacht vorlas.

Am Ende der Entwidmungszeremonie wurden auch der scheidende Stationsleiter Wolfgang Pautz-Wilhelm, der die Station seit 2007 geleitet hat, und seine Frau Verena Wilhelm durch Reisepastor Hans-Christian Beutel gesegnet und für ihren zukünftigen Weg ermutigt. Sie werden nach der Schließung der Station gemeinsam mit ihren drei Töchtern versuchen, in Deutschland Fuß zu fassen.

Im Anschluss an die Andacht waren Ortskomitee und Kooperationspartner der DSM Mäntyluoto sowie alle, die sich der Seemannsmission verbunden fühlen, zu einem Abschiedskaffee eingeladen. Viele nutzten dort die Gelegenheit, sich von Verena Wilhelm und Wolfgang Pautz-Wilhelm persönlich zu verabschieden und für die vergangenen Jahre zu danken.

Text und Foto: DSM Mäntyluoto - Reisepastor Hans-Christian Beutel und Stationsleiter Pastor Wolfgang Pautz-Wilhelm
  
 

brake weihnachten 2019DSM Brake

Fern der Heimat nicht allein

Die Tradition wird fortgesetzt. Seeleute, die Weihnachten in fremden Häfen verbringen, bekommen Geschenke.

Das Weihnachtsfest naht. Nicht für jeden lassen sich jedoch die mit dem Weihnachtsfest verbundenen Sehnsüchte erfüllen. So sind zum Beispiel viele Seeleute oft monatelang von ihren Familien und Angehörigen getrennt. Nicht selten verbringen sie das Weihnachtsfest in einem fremden Hafen oder auf See. Aus guter alter Tradition trafen sich jetzt wieder rund 20 Mitwirkende der Seemannsmission in den Räumen von „Pier One“, um gemeinsam 250 Weihnachtstüten für die Seeleute zu packen, die die Weihnachtszeit in den Häfen der Wesermarsch verbringen werden.

Gesamten Artikel auf nwz-online.de lesen (Externer Link)
Foto: Marco Busch - Rund um den Tisch mit den Gaben: Die rund 250 Tüten für die Seeleute waren so schnell gefüllt.
 
 

luebeck weihnachten 2019DSM Lübeck

500 Weihnachtspäckchen für Seeleute

500 Weihnachtspäckchen haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Deutschen Seemannsmission in Lübeck zusammen mit Stationsleiterin Bärbel Reichelt für die Seeleute gepackt. In der Adventszeit und Heiligabend verteilen sie die Geschenke auf den Schiffen im Lübecker Hafen und sorgen für große Freude, denn viele Seeleute werden Weihnachten nicht zu Hause sein.

Die Augen der Crew um Kapitänin Vicky Neumann leuchten, als Hans Hartke und Henning Wulff, Ehrenamtliche der Deutschen Seemannsmission in Lübeck, an Bord der "Vanquish" kommen und die rot verpackten Geschenke überreichen. "Wie schön, dass ihr kommt. Wir haben uns schon so auf euch gefreut." Ein kleines Geschenk, eine kleine Aufmerksamkeit für Menschen, die an Bord der Schiffe meist unsichtbar bleiben und doch 90 Prozent aller Güter weltweit transportieren. Hans Hartke und Henning Wulff wissen, wie das ist, sind selbst zur See gefahren. "Es ist schön, den Seeleuten jetzt eine kleine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, wir sehen euch."

Weihnachten an Bord, das kann einsam sein. "Ich werde an meine Frau denken und an den großen Tisch, an dem die Familie zusammensitzt", erzählt Sergiy Tereshchenko. Auch Kapitänin Vicky Neumann weiß aus Erfahrung, wie das ist: "Es gibt Momente, da denkt man an zu Hause, daran, dass alle vor dem Kamin und dem Weihnachtsbaum sitzen und man auch sehr gern dabei wäre. Dann bin ich immer einen kurzen Moment traurig. Aber an Bord sind wir auch ein bisschen eine Familie." Weihnachten werden sie es sich schön machen. Die Reederei Holwerda Shipmanagement B.V. schickt Weihnachtsessen und für Dekoration ist auch gesorgt.

Wie auf den meisten Schiffen ist auch die Crew der "Vanquish" international: deutsch, holländisch, ukrainisch und indonesisch. Die Indonesier sind überwiegend muslimisch, doch auch sie feiern mit. "Aus Respekt vor der anderen Tradition", erklären Nuzulludin und Ilyas Baskara. "Aber auch, weil wir das Beisammensein genießen. Wir alle sind glücklich an diesem Tag." Das Fernsein von der Familie, das teilen sie alle an Bord – ob nun Weihnachten oder beim großen Fest am Ende des Ramadan. "Die Deutsche Seemannsmission arbeitet unabhängig von der Religion, der Hautfarbe und der Nationalität. Es geht um dein einzelnen Menschen. Ihn zu sehen und das, was er braucht", so Theologin Bärbel Reichelt. Und so bekommen alle Seeleute, die in der Vorweihnachtszeit und an Heiligabend mit ihrem Schiff in Lübeck liegen, mit einem der 500 Päckchen ein wenig Freude geschenkt.

Foto: Seemannsmission. Hans Hartke (v.re.) und Henning Wulff von der Deutschen Seemannsmission in Lübeck bringen Kapitänin Vicky Neumann und der Crew der „Vanquish“ Weihnachtsgeschenke.
  
 

news advent onlineWeihnachten 2019

Advent online 2019

Advent-online.de ist eine gemeinsame Internet-Aktion der evangelischen und katholischen Kirche. Vom ersten Adventssonntag bis Heiligabend verschicken wir täglich kostenlos eine E-Mail mit einem biblischen Text und einem geistlichen Gedanken. Die Impulse können auch direkt hier im Internet gelesen werden. Die Beiträge stammen abwechselnd von katholischen und evangelischen Autorinnen und Autoren.

Thema der täglichen Impulse ist in diesem Jahr „Unter anderen Umständen“. Neben Schwangerschaft und Geburt nehmen die Texte auch andere geistige, geistliche und ganz konkrete „Umstandsänderungen“ in den Blick. Die Brücke zwischen den Adventswochen schlagen Strophen aus Joachim Kleppers Adventslied „Die Nacht ist vorgedrungen“.

Neu in diesem Jahr: Die Beiträge gibt es nicht nur täglich zum Lesen, sondern auch zum Hören; denn sie werden zusätzlich als Podcast eingesprochen. Unter Ihrem täglichen Impuls finden Sie deshalb auch einen Button, über den Sie den Text auch anhören können.

Hier können Sie die Impulse kostenlos abonnieren (Externer Link)
  
 

Unsere Bankverbindung

Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel
united4rescue logo

Zur Bündnis-Seite

fair ueber meer 04

Zur Kampagnen-Seite

 con info  Unsere Arbeit unterstützen:

Evangelische Kirche in Deutschland logo vdr

logo seafarers trust

 

Vesseltracker  logo bmfsfj     logo bmas     logo bg verkehr  
 Evangelische Kirche
 in Deutschland
 Verband
 Deutscher Reeder
 ITF-Seafarers Trust
 Vesseltracker.com
 Bundesministerium für
 Familie, Senioren,
 Frauen und Jugend
 Bundesministerium für
 Arbeit und Soziales
 Dienststelle
 Schiffssicherheit
 BG Verkehr
  

      

  

openloadporn.site