rostock weihnachtsbaeume 18DSM Rostock

Seemannsmission verteilt Weihnachtsbäume an Seeleute

Die Rostocker Seemannsmission hat Schiffsbesatzungen im Überseehafen der Hansestadt den traditionellen Weihnachtsbaum übergeben. Mit einem Fischkutter fuhr der Missionsdiakon Folkert Janssen am Mittwoch zu elf Schiffen, sagte er am Mittwoch im Anschluss. "Es ist prima gelaufen, das Wetter hat mitgespielt und es war ein großer Spaß für alle Beteiligten", sagte Janssen.

25 Nordmanntannen hatte er nach eigener Aussage dabei, die wie schon seit Jahren von Groenfingers gestiftet wurden.

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Foto dpa: Seemanndiakon Folkert J. Jansen übergibt im Rostocker Seehafen Tannenbäume an an der Pier liegende Frachtschiffe.
   
 

DSM e.V.

Weihnachten an Bord

Liebe Leserin, lieber Leser,

June Astavaris ist Mitte 30, er sieht jedoch eher wie Mitte 50 aus. June kommt von den Philippinen und ist nun schon seit 7 Monaten an Bord des Containerschiffes. Hauptsächlich fährt er Routen zwischen China und Europa, erzählt er unserem Seemannspastor beim Besuch auf seinem Schiff. Meistens weiß er gar nicht so genau, wo er gerade ist; aber es ist ihm eigentlich auch egal, wie er meint. Das Schiff kann er eh nur sehr selten verlassen. Die Liegezeiten im Hafen werden immer kürzer und wenn es dann doch einmal möglich wäre, dann hindern ihn und seine Kollegen die Leute von der Hafenverwaltung daran.

Außerdem ist die Liegezeit oft die einzige Möglichkeit, etwas länger schlafen zu können. Der Schichtbetrieb und die ständige Zeitumstellung machen seinem Körper sehr zu schaffen. Oft fühlt er sich nur noch wie ein bewegliches Maschinenteil auf dem Schiff.
Sieben Monaten auf dem Schiff bedeutet für June sieben Monate Trennung von Familie und Freunden. Seine Kinder sieht er nur manchmal, wenn er in einem Hafen Internet oder einen Telefonzugang hat. „Sie reden zwar mit mir,“ gesteht er, „aber eigentlich habe ich den Eindruck, als würden sie mit einem Fremden sprechen.“ Die anderen Seeleute an Bord haben alle ähnliche Probleme, wie ich weiß. Doch in der Männergesellschaft der Seeleute spricht man nicht darüber.

Die Seele der Matrosen bekommt in dieser Einsamkeit auf hoher See schmerzliche Risse. An Familienfesten, insbesondere an Weihnachten, ist es besonders schlimm; auch die harte Schale der Seeleute hält dann die leisen Tränen nicht mehr auf. „Natürlich feiert man ein bisschen an Bord,“ erzählt mir June, „es gibt ein besonderes Essen und man schaut sich vielleicht gemeinsam einen Film an, um sich etwas abzulenken.“ Aber dabei denken viele nur sehnsüchtig an ihre Familie.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Seemannsmission versuchen in dieser sensiblen Zeit besonders präsent im Hafen und an Bord dieser Schiffe zu sein. Bereits jetzt sind viele Weihnachtspakete gepackt, die aus Spenden finanziert werden. Sofern die Mittel reichen, kommen auch Telefonkarten mit hinein, damit die Seeleute kostenlos nach Hause telefonieren können: sozusagen „Weihnachten am Ohr“. Und auch die eingepackten Plätzchen, eine Weihnachtskarte und die anderen kleinen Geschenke lassen die Seeleute sich wieder als Mensch fühlen, lassen die Augen glänzen.

Möchten Sie auch den Seeleuten einen Strahl des Weihnachtssterns schicken, ein Leuchten in den ansonsten von der rauen See hart gewordenen Augen und Gesichtern hervorzaubern?

Mit Ihrer Spende können dabei helfen!
Clara SchleichHerzlichen Dank!
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit im Kreis Ihrer Familien.
Mit einem herzlichen Gruß der Verbundenheit

Ihre
Dr. Clara Schlaich
Präsidentin des ehrenamtlichen Vorstandes der Deutschen Seemannsmission e.V.

   

PS: Wussten Sie eigentlich, dass die meisten Ihrer Weihnachtsgeschenke bevor sie bei uns in die Läden kamen mit Container-Schiffen, wie dem von June Astavaris transportiert wurden?
   

 

rotterdam news 12 18DSM Rotterdam

Container als Geschenkbox

Seeleute haben Tag für Tag zu Tausenden mit ihnen zu tun. Und wissen oft kaum, was sie da auf ihren Schiffen transportieren. 

Die Deutsche Seemannsmission Rotterdam verpackt darum in diesem Jahr ihre kleinen Weihnachtsgrüße in Containern und bringt sie an Bord.


Darauf zweisprachig die Botschaft der Engel für die Hirten aus Lukas 2,14:

GLORY TO GOD IN THE HIGHEST AND PEACE ON EARTH

EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDEN AUF ERDE

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cuxhaven bufdi janaDSM Cuxhaven

Janne ist Bufdi bei der Seemannsmission Cuxhaven

Janne Emma Scholz macht ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Seemannsmission Cuxhaven. "Kein Tag ist wie der andere", sagt die 18-Jährige aus Altenbruch.

Seit August 2018, kurz nach ihrem bestandenen Abitur am Gymnasium Otterndorf, verstärkt die 18-jährige Altenbrucherin das Team der Seemannsmission Cuxhaven und leistet dort ihren einjährigen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi). Vor allem eines hat sie bei ihrer Arbeit schnell gemerkt: Es sind die kleinen Dinge, die die Seeleute glücklich machen.

Mit einem strahlenden Lächeln öffnet Janne Emma die Tür. Dass sie so offen und herzlich auf fremde Menschen zugeht, habe sie ihrer Arbeit bei der Seemannsmission zu verdanken. "In der Stellenausschreibung hieß es, man solle kontaktfreudig sein und keine Scheu haben, neue Menschen kennenzulernen. Das musste ich erst lernen", verrät sie.

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Foto: Privat, Text Jara Tiedemann
 

cuxhaven struwe seemannDSM Cuxhaven

Aktion: Brücken bauen für Seeleute in Cuxhaven

Die Cuxhavener Nachrichten und die Niederelbe-Zeitung richten in den kommenden Wochen den Blick auf die segensreiche Arbeit der Seemannsmission Cuxhaven.

Sie kommen und gehen mit den Schiffen, die täglich den Cuxhavener Hafen anlaufen, Seeleute aller Nation. Sie sind Gäste auf Zeit, manchmal für ein paar Stunden, manchmal für ein paar Wochen, je nach Auftragslage. Unsere Stadt und ihre Menschen sind für die Filipinos, Polen, Ukrainer, Russen oder Skandinavier meist unbekannt. Hier knüpft die segensreiche Arbeit der Seemannsmission an, mit der wir uns in unserer Weihnachtsaktion intensiver beschäftigen wollen.

Die Seemannsmission ist für die Seefahrer ein Stück Vertrautheit, weit ab von der Heimat, von Freunden und Familie. So wie bei Mark Louie John D. Mendoza, dem 34-jährigen philippinischen Matrosen des Offshore-Schiffes "Hydrograf", der das Aufwachsen seiner beiden kleinen Söhne Kenneth (4) und Xylon (2) wochenlang nur via Skype verfolgen kann. Bis zum nächsten "Heimaturlaub" in fünf Monaten, wenn sein Kontrakt mit der Reederei ausgelaufen ist.

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Foto: Thomas Sassen
   
 

DSM Brake

brake weihnachten 2018Sie wollen den Menschen eine Brücke bauen

Es ist unwichtig, welcher Konfession ein Besatzungsmitglied angehört. Seemannsmission ist eine Lebenshaltung, die sich weltweit trägt.

Nur wenigen Seeleuten ist es vergönnt, Weihnachten daheim im Kreis der Familie zu verbringen. Wer auf einem Schiff anheuert, der ist meist viele Wochen, wenn nicht gar mehrere Monate lang am Stück unterwegs. Und Landgang gibt es für den Seemann auch nur noch selten. „90 Prozent der Güter werden mit dem Schiff transportiert“, sagt Pfarrer Dirk Jährig. Da sei es kaum verwunderlich, dass nur wenige Besatzungsmitglieder zu Hause feiern können. Ohne die Seeleute, betont der Seemannspastor, gebe es kein Weihnachten – denn sie brächten ja die Geschenke übers Meer.

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Foto: Im Seamen’s Club wurden jetzt die Weihnachtstüten für Seeleute gepackt, die die Feiertage an Bord ihrer Schiffe verbringen. Ulrich Schlüter
 

lounges wichmannKreuzfahrten

Kreuzfahrt mit Bauchschmerzen

Deutsche Seemannsmission zur Beendigung der Kreuzfahrtsaison in Deutschland

Kreuzfahrten erfreuen sich einer immer höheren Beliebtheit. Im Tourismussektor sind hier die größten Steigerungen der letzten Jahre zu erleben. Über die Sommersaison werden auch viele deutsche Häfen, insbesonders Hamburg, Kiel, Warnemünde und Bremerhaven angelaufen. Im Herbst ändern sich dann die Routen in die wärmeren Länder.

Zum Abschluss der Kreuzfahrtsaison erklärt Markus Wichmann, Leiter der Seafarers‘ Lounge der Deutschen Seemannsmission in Hamburg, dass diese Steigerungen zwar für die Tourismusbranche gut sind, jedoch genauer auf die Crews und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen an Bord von Schiffen geachtet werden muss. „Die Schiffe werden immer schöner und luxuriöser, die Mannschaftsunterbringung jedoch nicht“ so Wichmann. Neben ungerechter Bezahlung und hohem Stundenaufwand ist auch die Versorgung und Unterbringung der Crews auf einigen Schiffen besorgniserregend. Als Mitarbeiter an Bord eines Kreuzfahrtschiffes hat man Anspruch auf Unterkunft und Verpflegung. Markus Wichmann sagt dazu: „Auf einigen Schiffen sind die Tagessätze für die Verpflegung der Crews viel zu niedrig – Reste aus der Gästeversorgung werden weggeworfen und die Crew mit sehr einseitiger Ernährung abgespeist“. „Unser meistverkauftestes Produkt für die Seeleute sind Schweinekrustenchips – nicht als Snack, sondern als Beigabe für den Reis.

Auch die Unterbringung in Mehrbettkabinen ist häufig für die Crews sehr belastend, denn sie arbeiten bis zu 9 Monate ohne Unterbrechung 7 Tage die Woche. „Eine Rückzugsmöglichkeit besteht für große Teile der Crew nicht“ so Wichmann, „wir erleben in hohem Maße, dass die Mitarbeiter der Schiffe nach kurzer Zeit bereits ausgebrannt und am Ende ihrer seelischen Kräfte sind.“

Wichmann und die Deutsche Seemannsmission möchten nicht, dass Kreuzfahrten eingeschränkt werden, sondern nur, dass auf den Schiffen der Standard für die Angestellten sich ein bisschen verbessert.
Vielleicht ein frommer Wunsch für das nächste Jahr?

Statistik:
Die Deutsche Seemannsmission betreibt in 3 Lounges für die Kreuzfahrt in Hamburg Altona, HafenCity und Steinwerder, eine Lounge in Warnemünde, zwei in Kiel am Baltic Poller und in der Innenstadt, sowie im Seemannsheim in Bremerhaven.
Dort arbeiten neben 3 Vollzeitkräften mehrere Teilzeitstellen und gut 40 Ehrenamtliche.
Im Jahr 2018 konnten von den gut 600 in Deutschland angelaufenen Kreuzfahrtschiffen in Hamburg 220, in Kiel knapp 160, in Rostock etwa 200 Schiffe und mehr als 90.000 Seeleute von diesen Schiffen betreut werden.

 

Interview mit Markus Wichmann

Leiter Seafarers‘ Lounge Deutsche Seemannsmission

Herr Wichmann, die Kreuzfahrtsaision in Hamburg ist mittlerweile beendet. Schauen Sie auf ein gutes Jahr zurück

MW: Dieses Jahr war, wie bereits die letzten Jahre, ein Jahr der Steigerung. So schafften wir in unseren 3 Lounges im Hamburger Hafen über 200 Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 30.000 Mitgliedern der Crews zu betreuen. Neben der Verbesserung der Kommunikation mit zu Hause konnten wir vor Allem den Service im Bereich der Versorgung der Seeleute in unmittelbarer Nähe des Schiffes verbessern.

Warum ist die unmittelbare Versorgung in der Nähe des Schiffes so wichtig?

MW: Viele Seeleute dürfen den unmittelbaren Bereich des Schiffes nicht verlassen. Meist ist es die kurze Zeit, die ihnen in einem Hafen zur Verfügung stehen. Daher ist es notwendig, dass wir, quasi im Schatten der Schiffe, Möglichkeiten schaffen, an denen die Seeleute – und das sind alle Mitarbeiter auf einem Kreuzfahrtschiff – Versorgung und Kommunikationsmöglichkeiten bekommen. Ein schneller Anruf zu Hause, nach mehrmonatiger Abwesenheit kurz einmal die Kinder und die Ehefrau sprechen, das ist der Wunsch vieler Seeleute.
Aber auch der Einkauf, selbst von Schokolade zu günstigen Preisen ist für sie wichtig. Zwar können sie auf vielen Schiffen an Bord auch etwas einkaufen, doch zu den gleichen Preisen, wie die Gäste.

Was sind die größten Probleme der Crews, der Seeleute?

MW: Sie müssen sich es so vorstellen. An Bord eines Kreuzfahrtschiffes mit rund 2.500 Gästen leben und arbeiten 900 Mitarbeiter. In einem der letzten Schiffe waren es 89 Nationen. Allein diese Mischung stellt oft Probleme dar. Denken Sie nur an Russen und Ukrainer.
Seeleute dürfen laut Seeschifffahrtsabeitsrechtsgesetz (was für ein Wort) 78 Stunden in der Woche an 7 Tagen arbeiten. Meist sind es aber weit über 350 Stunden im Monat. Das bedeutet, dass die Zeit zum Schlafen und Erholen oft nur sehr kurz ist und entsprechend ausgebrannt sind die Seeleute dann oft nach kurzer Zeit an Bord.
Auch die Einsamkeit – fernab der Heimat, der Familie ist ein großes Problem. Viele Seeleute sehen ihre Kinder nur während ihres Heimaturlaubes, der maximal 1-2 Monate dauert, bevor es auf das nächste Schiff geht. Auch in Zeiten der modernen Kommunikation übers Internet ist es für die Seeleute schwierig Kontakt mit zu Hause zu erhalten. An Bord des Schiffes ist man Teil der Maschine und oft ist der Umgang mit Gästen nicht einfach.

Wie ist denn die Versorgung und Unterkunft an Bord eines Kreuzfahrtschiffes für die Crews?

MW: Für die Gäste an Bord eines Schiffes wird alles getan um möglichst einen schönen Urlaub bieten zu können. Das hat zur Folge, dass die Crews in den Bereich unterhalb der Wasserlinie verdrängt werden. Einzelkabinen gibt es nur für die höheren Offiziere, ansonsten Sammelunterkünfte und auf manchen Schiffen, meist im amerikanischen Raum, nicht mal ein eigenes Bett. Die Folge daraus ist, dass es für die Mitarbeiter nirgends eine Rückzugsmöglichkeit gibt. Die Versorgung der Crews hat sich zwar verbessert, jedoch ist sie in vielen Fällen immer noch nicht zufriedenstellend.
In unseren Lounges sind eines der meistverkauftesten Produkte Schweinekrustenchips. Auf die Frage, ob die Seeleute dies so gerne essen, kam die Antwort, dass man diese sich unter den täglich gebotenen Reis mische, damit er wenigstens nach etwas schmecke. Dies steht im krassen Widerspruch zu den üppigen Buffets für den Gästebereich. Doch ist den Crews streng verboten, selbst die Reste davon zu essen.

Welche Arbeit macht da die Deutsche Seemannsmission?

MW: In unseren 3 Lounges im Hamburger Hafen versuchen wir so weit wie möglich die Crews der Kreuzfahrtschiffe zu betreuen. Sie kostenlos nach Hause telefonieren zu lassen und ihnen einfach mal einen Platz bieten zu können, wo sie nicht ständig den Gast anlächeln müssen. Selbstverständlich betreuen wir mit unseren 3 haupt- und über 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Seeleute auch in persönlichen Fragen.

Welche Art von persönlichen Gesprächen gibt es denn?

MW: In vielen Gesprächen geht es um die Einsamkeit. Zwar sind die Seeleute an Bord in einer großen Gruppe eingebunden, doch empfinden sich Viele als Zahnrad im Getriebe. Teil der großen Maschine, die das Schiff am Laufen hält. Selten gibt es richtige Freundschaften an Bord, man muss ja zusammenarbeiten und ist voneinander abhängig. Da tauscht man selten persönliche Probleme.
Manchmal stellen sich auch größere Probleme. Trennung von der Familie, Todesfälle in der Familie, Geldnot und immer wieder auch der Umgang im mit anderen Nationen innerhalb der Crew. Oft hilft zuhören, ein kleines Gebet, ein Schulterklopfen, aber manchmal muss auch mehr gemacht werden.

Was sind denn die Voraussetzungen für ihre Arbeit

MW: Eine wichtige Voraussetzung ist schon mal, dass uns die Räumlichkeiten durch den Hamburger Hafen an den Kreuzfahrtterminals zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin wichtig sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir die Arbeit garnicht leisten können, denn Personal kostet auch Geld. Einen Teil dieses Geldes bekommen wir aus Mitteln der Evangelischen Kirche, einen anderen Teil aus Zuschüssen durch den Hamburger Senat. Ohne diese Mittel wäre eine Arbeit überhaupt nicht möglich. Es tut sich gut an, dass der Hamburger Senat hier Mittel verwendet – es ist ja auch eine Visitenkarte der Stadt für die Kreuzschifffahrt.

Was ist denn ihr größter Wunsch für die Zukunft?

MW: Das ist eine schwierige Frage. Ich will es versuchen in einem Satz zusammen zu fassen. Wenn ausreichende Geldmittel sowohl an Bord, wie auch an Land zur Verfügung stehen würden, könnten die Seeleute eine weitaus bessere Arbeit für die Gäste an Bord machen und wir als Seemannsmission auch in den nächsten Jahren eine gute und wichtige Arbeit für die Seeleute garantieren.
   

 

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