nordkirche pastorenSonntag der Seefahrt in Hamburg

Ein Gottesdienst so bunt wie die Seefahrt…

„Alle in einem Boot“ - Unter diesem Motto findet am Samstag, 1.7.2017 um 18 Uhr der Internationale Ökumenische Seefahrergottesdienst in der Altenwerder Kirche statt, zu dem die ökumenischen Seemannskirchen und Seemannsmissionen herzlich einladen.

"Der Gottesdienst zeigt in welcher Vielfalt wir für die Seeleute da sind", so Seemannspastor Matthias Ristau, "und das passt zur Vielfalt der Seeleute." Dabei sei bei den Seeleuten die Erkenntnis wichtig, dass sie in all ihrer Vielfalt ganz buchstäblich "in einem Boot sitzen", denn  auf dem Schiff wird jeder gebraucht, alle sind aufeinander angewiesen. Ähnlich sei es in der weltweiten Arbeit für die Seeleute und auch im Hamburger Hafen, auch da gilt: „Alle in einem Boot – gemeinsam in der Vielfalt“. 

Auch musikalisch wird es vielfältig: der Hamburger Lotsenchor bringt mit hoher Qualität und fachlichem Hintergrund alte Shantys zum Klingen, dazu gibt es philippinische Lieder vom St. Elisabeth Chor und der Bläserkreis der Thomasgemeinde und die Orgel unterstützen den Gemeindegesang.

Ökumenisch wird es zwei kurze Predigten geben, einmal von der langjährigen Leiterin derr katholischen Seemannsmission Stella Maris, Ute Große Harmann und von der evangelischen Pröpstin der Propstei Harburg, Carolyn Decke.

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icma bbc documentarySeemannsmission International

BBC World Audio Documentary: Chaplains of the Sea

BBC World Service - Port chaplains provide support to the world's 1.5 million merchant seafarers. With the global shipping industry in financial crisis, we join the chaplains on their daily visits to container ships and supply vessels in Antwerp, Immingham and Aberdeen, to find out why the work of chaplains is more crucial than ever. Most of the seafarers that chaplains meet are from the Philippines, India and Eastern Europe. Often away at sea for nine months at a time, they are missing their families. Chaplains distribute sim cards, newspapers and free wifi, offer free transportation into town and to the local seafarer centre. Chaplains in Baltimore, Yokohama, Hong Kong and South Africa also describe coping with deaths at sea, piracy, and supporting unpaid crews who have been stranded in foreign ports for months at a time.

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DSM e.V.

Deutsche Seemannsmission auf dem Weg voran

Die Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM) setzt sich für "einen Weg voran" ein. Dies wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung (vom 15.-16. Juni) in Breklum/Nordfriesland einmütig bekräftigt.

Generalsekretärin Heike Proske (Bremen) und der scheidende Präsident Propst i.R. Jürgen F. Bollmann (Hamburg) wiesen in ihren Jahresberichten darauf hin, dass es  nach schwierigen und teils schmerzhaften  Jahren der Konsolidierung berechtigte Hoffnung für eine gesicherte Zukunft der Seemannsmission gebe. Dabei setzt die DSM künftig noch stärker auf die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern weltweit. Kooperationen könnten  gesucht und gefunden werden. Dadurch würde "selbst ein künftiger Ausbau der DSM" nicht auszuschließen sein, resümierte Bollmann in seinem Jahresbericht, in dem er die Maßnahmen zur Stabilisierung während der letzten Jahre Revue passieren ließ. Alle 16  Auslandsstationen wären auf dem Prüfstand gewesen. Es käme weiterhin darauf an, den Seeleuten aus aller Welt die "ersehnte Heimat auf Zeit zu geben" und möglichst den "erreichten Standard zu erhalten." Dies gelinge auf Dauer nur, wenn die Kooperation mit befreundeten Organisationen und Partnern vor Ort funktioniere, gepflegt  und weiter ausgebaut werde. Viele Einzelgespräche und bilaterale Verhandlungen stimmten den Vorstand der DSM insgesamt optimistisch, auch wenn für die Würde der Seeleute (seafarers' dignity) künftig weiterhin "gekämpft" werden müsse.

Die Generalsekretärin Heike Proske unterstrich, dass die DSM auch weiterhin die Arbeit der Seeleute, die hier seit mehr als 130 Jahren  zuverlässige Ansprechpartner finden, unterstützen werde, damit diese "ihrer Arbeit an Bord sicherer, getroster und mutiger nachgehen können". Es zeichne sich aber ab, dass bestimmte Stationen auf Dauer nur überlebensfähig seien, wenn sich die finanzielle Hilfe und personelle Unterstützung von Dritten erkennbar erhöhe. Auch wäre es für das verantwortliche Wirtschaften mit dem angespannten Etat für die Auslandsstationen notwendig, konzentrierter zusammenzuarbeiten. Mindereinnahmen verzeichnet die DSM einerseits durch den dramatischen Einbruch (um mehr als die Hälfte!) der freiwilligen Reederabgaben und andererseits durch die vor Jahren beschlossenen geringeren Zuweisungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Vor der Mitgliederversammlung formulierte die Generalsekretärin ihre Zukunftsvision: "Mutiger Blick nach vorne, bei allem, was ... weh tut an Einsparungen und Veränderungen." Im Blick auf unvermeidbare Kürzungen und ggf. Fusionen stellte sie fest, dass es legitimen Raum für "Verarbeitungen und Trauerprozesse" geben müsse. Dabei dürfe man allerdings nicht stehen bleiben.

Der Schlussappel an die Mitgliederversammlung wurde von Heike Proske auf die Formel gebracht: "En marche - nach vorn". Mit diesem Slogan sei die DSM  bereits aktiv unterwegs. Es käme  auf "Flexibilität, Mobilität, Internationalität und religionsübergreifende Zusammenarbeit" an.
  

 

news schlaichDSM e.V.

Clara Schlaich ist neue Präsidentin der Deutschen Seemannsmission

Die Deutsche Seemannsmission e. V. (DSM) hat turnusgemäß für sechs Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung tagte am 15. und 16. Juni im Christian Jensen Kolleg (Breklum).

Die Hamburger Ärztin Dr. med. Clara Schlaich wurde - in Nachfolge des Hamburger Propsten i.R. Jürgen F. Bollmann - zur Präsidentin gewählt. Schlaich (50)  war  Leiterin des Hafenärztlichen Dienstes in Hamburg. Nach einem längeren  Auslandsdienst in Afrika hat sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Faesecke in der Hamburger HafenCity niedergelassen. Mit der DSM  ist die neue Präsidentin seit Jahren aktiv verbunden. Sie betont, dass sie diese "wichtige Arbeit im In- und Ausland im Sinne ihrer Vorgänger weiterführen" möchte.

Zum Vizepräsidenten wurde Propst Frie Bräsen (53) - in Nachfolge des Hamburger Journalisten Uwe Michelsen -  gewählt.  Bräsen leitet die Propstei Altona-Blankenese im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. Der in Tanzania geborene Theologe möchte sich bei der DSM in verantwortlicher Position  engagieren, weil er mit Hafen und Schiffahrt schon länger persönlich und beruflich in Berührung gekommen ist. Er sieht  in der DSM ein "wichtiges kirchliches Werk", in dem er "glaubwürdig und fleißig  mitarbeiten"  möchte.

Zum Schatzmeister wurde Helmut Weermann (Cuxhaven) neu- und als Beisitzer Hans-Gerhard Rohde, Martin Struwe und Rolf J. Hermes wiedergewählt. Ebenfalls gehört satzungsgemäß die Generalsekretärin Heike Proske zum siebenköpfigen Vorstand der DSM.

Foto: Matthias Ristau  
 

duckdalben hilleDSM Duckdalben

Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon im "Duckdalben"

Frischer Wind im "Duckdalben": Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon in dem Internationalen Seemannsclub in Hamburg. Der 39-Jährige wurde am 16. Juni 2017 in sein Amt eingeführt.

Hille ist seit 2009 im englischen Hafen Tilbury Chef der Station "London-Themse" der Deutschen Seemannsmission (DSM) in England tätig gewesen.
Einführung übernimmt Pastor Matthias Riestau

Der "Port of London" ist der zweitgrößte Hafen des britischen Königreiches. Hille, in Achim bei Verden geboren, wuchs unter anderem in Ägypten auf. Er studierte Sozialarbeit und Religionspädagogik und wurde in der hannoverschen Landeskirche zum Diakon eingesegnet.

 

dsm boot fluechtlingeDSM e.V.

"Seeleute sind keine Flüchtlingsretter!"

Wer an die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer denkt, hat in der Regel Bilder von NGOs wie Ärzte ohne Grenzen oder des Vereins Sea Watch im Sinn. Erst in dieser Woche haben diese Organisationen in einem Brief an die Bundesregierung darüber geklagt, dass sie bei der Seenotrettung an ihre Grenzen geraten. Doch nicht nur die NGOs üben Kritik, sondern auch die Deutsche Seemannsmission mit Hauptsitz in Bremen.

Gesamten Artikel auf NDR Info lesen und hören
 

Deutsche Seemannsmission - Nachlese Kirchentag 2017

Fast die Hälfte aller Stationen am Stand 

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) war während des Kirchentages stark vertreten. Ein Informationsstand im Markt der Möglichkeiten und eine Fotoausstellung in der Halle der Musik.

Der Stand am Markt der Möglichkeiten zeigte Seeleute in ihren Alltagssituationen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 14, der insgesamt 32 Stationen weltweit animierten die Besucher*innen Grußkarten an Seeleute zu schreiben und sich über die Arbeit zu informieren. Typische phillipinische Snacks, wie Schweinekrustenchips oder Maisbohnen konnten probiert werden.

Die Chance eine Übernachtung in einem Seemannsheim zu gewinnen wurde rege wahrgenommen. Die Gewinner werden bald feststehen und informiert.

Die Aktion „Grußkarten für Seeleute“ kann auch weitergeführt werden. Z.B. im Rahmen eines Gottesdienstes oder Gemeindefestes. Gerne stellt die DSM Material dafür zur Verfügung ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

kita 2017 01

kita 2017 02Fotos: (oben) Kirchentagsbesucher schreiben Grusskarten an Seeleute, (unten) Unser Stand auf dem MdM

Die DSM Fotoausstellung „Faces of Alexandria“ in der Halle der Musik zeigte 50 Siegerfotos aus einem Fotowettbewerb anlässlich des Jubiläums „55 Jahre Seemannsheim Alexandria“, der von der DSM Station Alexandria in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Alexandria und der Deutschen Botschaft in Kairo veranstaltet wurde. So manch einem Besucher eines Vortrages wurden eventuelle Redelängen durch die schönen Bilder ausgeglichen.

 

Bereits 55.000 Flüchtende in Europa angekommen – aber mehr als 1.400 Menschen ertrunken

Das sind offizielle Zahlen der Organisation für Migration IOM. Die inoffiziellen Zahlen sind weitaus größer. Wir betrachten immer die Ankünfte und die Maßnahmen der professionellen Retter. Eine Gruppe von Menschen bleibt aber komplett außen vor – die Handelsschifffahrt. Diese übernimmt jedoch den weitaus größten Teil der Rettungsmaßnahmen, dies aber mit Schiffen, die dafür nicht geeignet sind, mit Menschen, die dafür nicht ausgebildet sind und vor Allem auch danach nicht psychologisch betreut werden. Wussten Sie, dass Handelsschiffe mehr als 90 % aller Waren auf der Welt transportieren?

„Seeleute der Handelsschifffahrt sind keine professionellen Flüchtlings-Retter!“

Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission zu den aktuellen Zahlen der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

Heike Proske, Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission e.V., ruft die deutschen und europäischen Politiker auf, der besonderen Situation von Seeleuten im Mittelmeer endlich mehr Beachtung zu schenken. „Die Schiffe und ihre Besatzungen sind nicht darauf vorbereitet, eine größere Anzahl von Flüchtenden aufzunehmen. Seit Jahren steigt die Zahl der flüchtenden Menschen, die im Mittelmeer aus Seenot vor dem Ertrinken gerettet werden, 2016 waren es mehr als 50 000 Gerettete. Es ist nicht Aufgabe der Crews normaler Handelsschiffe, Menschen aus seeuntauglichen Booten im Mittelmeer auf ihre Schiffe aufzunehmen. Daher sind sie mit jeder Aufnahme schnell überlastet“, so Proske. Die Versorgungsmöglichkeiten und Einrichtungen der Schiffe seien auf die kleinen Besatzungen abgestimmt. Es fehle im Ernstfall an Notwendigem wie Lebensmitteln (vor allem Trinkwasser in herausgebbaren Mengen), Geschirr, Betten und sanitären Anlagen. „Eine Crew, die den normalen Schiffsbetrieb gewährleisten soll, ist überfordert, eine große Menge an Flüchtlingen zu versorgen“, so Heike Proske. Neben allen Rettungseinsätzen müssen Seeleute ihren normalen "Job" weiter konzentriert ausführen, damit das Schiff mit Besatzung, Flüchtlingen und Ladung sicher den nächsten Hafen erreicht. Hinzu komme, dass die Seeleute in hohem Maße seelisch belastet würden mit den menschlichen Dramen und vielen Todesfällen: „Die Seemänner bleiben oft alleine mit ihren möglicherweise traumatischen Erfahrungen.“

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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Apostelgeschichte 5,29 (Einheitsübersetzung) 

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Da steht ein Mönch namens Doktor Martinus Luther vor dem Kaiser. Nach Worms hatte der papsttreue Karl V. den Reichstag einberufen. Alles, was im damaligen Europa Rang und Namen hatte, musste sich an die Stadt am Rhein begeben. Auf der Tagesordnung ein kirchenpolitisches Thema; denn der Papst hatte gegen den prominenten deutschen Theologieprofessor den Bann ausgesprochen.

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