rostock paten nilDSM Rostock - DSM Alexandria

Patenhilfe von der Ostsee

Rostocker beim Jubiläum des Seemannsheims in Alexandria: Zusammenarbeit soll vertieft werden

Artikel: Reiner Frank (NNN.de)

Der heimische Seemannsdiakon Folkert Janssen (59) hat jüngst gute Freunde in Ägypten besucht. Den von ihm geleiteten Seemannsclub Hollfast im Rostocker Hafen und das Seemannsheim in Alexandria verbinden partnerschaftliche Bande. Der Bayer Markus Schildhauer war vor zweieinhalb Jahren bei einem Praktikum in Rostock auf seine Missionstätigkeit in Ägypten vorbereitet und die Rostocker Einrichtung von der Deutschen Seemannsmission als Pate für Alexandria auserkoren worden.

Seitdem hält man Kontakt, tauscht die Erfahrungen in der Betreuungsarbeit mit Seeleuten aus. Beim 25-jährigen Jubiläum des Rostocker Klubs vor gut einem Jahr war der Heimleiter aus der ägyptischen Hafenstadt ebenso dabei wie der Rostocker Seemannsdiakon nunmehr beim 55-jährigen Bestehen der Einrichtung in Alexandria. Das eigentliche Jubiläum vor fünf Jahren musste seinerzeit wegen der innerstaatlichen Umwälzungen in Ägypten ausfallen und wurde nun praktisch nachgeholt, erklärt der Rostocker.

alex seemannsheimVor 55 Jahren war von der Bundesrepublik Deutschland nach verschiedenen Provisorien eine Villa im englischen Stil inmitten des Großstadtdschungels als Anlaufstelle für die Seeleute aus aller Welt erworben worden. Sie ist noch heute nach einer wechselvollen Geschichte Ausgangspunkt für diese Art Missionsarbeit.

Heute besteht die Betreuung aber vor allem aus Bordbesuchen. Denn der Weg vom Hafen zu dieser von Hochhäusern umgebenen Oase ist weit, die Zeit, die den Seeleuten bleibt, durch verkürzte Liegezeiten der Schiffe knapp und die Schranken im Zeichen erhöhter Sicherheits- und Visavorschriften enorm hoch.

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nordenham gespraech seacliffDSM Elsfleth - Brake - Nordenham

Gute Stube für Matrosen aus aller Welt

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind für die Häfen in Elsfleth, Brake und Nordenham zuständig. Sie haben im Jahr Kontakt zu mehr als 1000 Seeleuten.

Brake Wenn Ralf Schaefer am Braker Kai an Bord eines Frachters geht, braucht er Fingerspitzengefühl. Er weiß nicht, welche Stimmung ihn an Bord erwartet. Die Seeleute sind oft schon monatelang unterwegs, haben auf der Fahrt durch Nord- oder Ostsee wenig geschlafen, die Liegezeiten in den Häfen sind kurz.

Als er an Bord der „Seacliff“ aus Panama geht, steht die Mannschaft schon an Deck und wartet. Eine freundliche Begrüßung auf Englisch, Ralf Schaefer lacht und schüttelt viele Hände. Die Besatzung kommt größtenteils von den Philippinen und bestürmt den 70-Jährigen sofort mit Fragen. Wo kann man einkaufen? Wo Dollars tauschen? Wo ist der Clubraum? Schaefer hat Antworten für die Seeleute.

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Artikel und Foto: Friederike Liebscher
Foto: Ralf Schaefer (rechts) an Bord der „Seacliff“ im Gespräch mit Kapitän Basilan Dalangin (Mitte), dem erstem Offizier und dem Schiffsingenieur. 
 

stade carstensDSM Stade-Bützfleth

Neu im Team

Die Deutsche Seemannsmission in Stade-Bützfleth hat eine neue Mitarbeiterin im Seemannsclub. Barbara Buhmann reduzierte ihre Stunden und arbeitet nur noch einmal in der Woche mit. Für die fehlenden Stunden, suchte Seemannsdiakonin Kerstin Schefe eine(n) neuen Mitarbeiter(in). Nach vielen Bewerbungsgesprächen fiel die Wahl auf Christina Carstens, die nun seit 1. März 2017 Mitglied im „Oaseteam“ ist. Kerstin Schefe freut sich über die zusätzliche Unterstützung und zukünftige Zusammenarbeite. Gemeinsam hießen Frau Schefe und das Team, sie, willkommen.

Mit diesen Worten stellte sie sich selber vor:Mein Name ist Christina Carstens und komme aus Jork, bin verheiratet mit einem Seemann und habe zwei fast erwachsene Töchter.

Mein ganzes Leben begleitet mich die Seefahrt schon. Mein Großvater und Vater fuhren zur See, und ich habe 27 Jahre bei der Reederei NSB in Buxtehude gearbeitet.

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und Herausforderungen  in der Seemannsmission, und auf nette Begegnungen mit Seeleuten aus verschiedenen Ländern und Mentalitäten.

 

hamburg sozialbeiratDSM in Hamburg

Hamburger Sozialbeirat gegründet

Bremerhaven, Cuxhaven und Rostock waren Vorreiter - jetzt hat auch Hamburg einen Sozialbeirat für Seeleute gegründet. 19 Vertreter von Seemannsmissionen, Schifffahrtsbehörden und maritimen Verbänden kamen am Montag in den Räumen der BG Verkehr zur ersten Sitzung des „Port Welfare Committee“ zusammen.

Sozialbeiräte sollen dem Informationsaustausch zwischen den im Hafen tätigen Institutionen dienen, um die Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten auch in den Häfen zu verbessern. So schreiben es die Maritime Labour Convention (MLC) und das deutsche Seearbeitsgesetz seit 2013 vor. Wichtig ist dabei, dass Seeleute jederzeit einen ungehinderten Zugang zu den Sozialeinrichtungen im Hafen haben.

Auf die Initiative der Seemannsmissionen hatte Seemannspastor Matthias Ristau die Gründung organisiert. „Hamburg ist das Tor zur Welt. Das ist ohne Seeleute nicht denkbar. Wir müssen gute Gastgeber für die Seeleute aus aller Welt sein“, so Ristau, der das Seemannspfarramt der Nordkirche leitet. Nach vorsichtigen Schätzungen kommen jedes Jahr über 230.000 Seeleute in die Hansestadt.

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rostock seeleuteDSM Rostock - Seemannsclub "Hollfast"

Anlaufstation für Crewmitglieder

Seemannsmission betreibt während der Kreuzfahrtsaison auch am Neuen Strom einen Stützpunkt. Renovierung im Klub Hollfast läuft #wirkoennenrichtig

Im Seemannsclub Hollfast im Rostocker Seehafen haben in den vergangenen Tagen Handwerker für eine Verjüngungskur der Räume gesorgt. Fußbodenleger waren im Auftrag von Rostock Port am Werk und frischten den Ankerplatz der Seeleute auf. Vor neun Jahren hatte die Seemannsmission die Räume auf der Rückseite des Hafenrestaurants bezogen. „Pro Jahr waren hier durchschnittlich 4000 Seeleute zu Gast und das hat seine Spuren hinterlassen“, resümiert Folkert Janssen, der Leiter des Klubs. Strapazierfähiges neues Linoleum ersetzt nun den durchgetretenen Belag.

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Foto: rfra
 

Denkanstoss

Zum Wesentlichen gerufen

Am kommenden Dienstag, den 21. März, reise ich nach Alexandrien in Ägypten, um an der 55. Jubiläumsfeier unserer Partnerstation der Deutschen Seemannsmission teil zu nehmen. Dabei begleitet mich der Wochenspruch für die kommende Woche aus dem Lukas Evangelium: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“.

Nach vorn zu blicken, bedeutet für mich, der Zukunft entgegen zu streben. Zugleich aber auch die Frage, bin ich aus meiner Gegenwart heraus auf die Zukunft eingestellt oder vorbereitet.

Der Arbeit der Deutschen Seemannsmission auf den Auslandsstationen, so auch in Alexandrien, stehen schwierige Zeiten bevor. Durch gravierende Mittelkürzungen seitens der EKD wird es zu Entscheidungen kommen, welche die Zukunft des Dienstes an Besatzungen auf Schiffen aus aller Welt einen anderen Gestaltungsrahmen verleihen. Da wird es dann darauf ankommen, zum Wesentlichen gerufen zu sein. Nämlich ganz da sein, beim Wesentlichen, bei der Sache. Das wird eine Haltung sein, die dann gefordert ist. Um zu dieser Haltung zu gelangen bedarf es einer starken Quelle, nämlich des Glaubens an das Reich Gottes durch Jesus-Christus. Hieraus eben die Kraft zu schöpfen die Zukunft zu wagen, mit den Händen am Pflug das Feld neu zu bestellen, bedeutet, der Zukunft unverzagt entgegen zu sehen. Zugleich kann sie unser Handeln beflügeln, weil sich in unserem Handeln zeigen wird, dass wir in der Zukunft bestehen werden.

Das dies auf allen Auslandsstationen gelingt, wünsche ich sehr. Als Partnerstation aus Rostock wollen wir für Alexandrien unseren Teil gern dazu beitragen.

Folkert Janssen, Seemannsdiakon in Rostock
 

DSM Cuxhaven

Seefahrer verdienen hohen Respekt

St.-Petri-Gemeinde und Seemannsmission Cuxhaven führen Gottesdienst rund um Seeleute und Seefahrt durch

Von Denice May

Vor 25 Jahren ist er zum ersten Mal eingeführt worden und mittlerweile zu einer festen Institution geworden: der „Sonntag der Seefahrt“. Um sich die Predigt von Werner Gerke, Seemannspastor der Landeskirche, und das Votum von Sven Hemme, Verdi-Gewerkschaftssekretär, anzuhören, versammelten so viele Zuhörer in der St.-Petri-Kirche, wie sie sonst nur an besonderen
Feiertagen vorzufinden sind.

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Voll besetzte Bänke, wie sie sonst nur an besonderen Feiertagen vorzufin- den sind: Viele Besucher nahmen am Seefahrer-Gottesdienst in der St.-Petri-Kirche teil. Foto: May

Zu Beginn des Gottesdienstes richtete Diakon Martin Struwe Grüße aus allen Teilen der Welt aus. „Ich habe zu vielen Schiffsbesatzungen E-Mail-Kontakt und sie schicken Grüße an die Kirchengemeinde und die Seemannsmission“, berichtete Diakon Struwe. Er führte nicht allein durch den Gottesdienst, sondern erhielt Unterstützung vom Shanty-Chor Cuxhaven, Rudolf Rothe, Schulleiter der Seefahrtschule Cuxhaven, Werner Gerke, Seemannspastor der Landeskirche und Sven Hemme, Verdi-Gewerkschaftssekretär. Letzterer ist als sogenannter ITF-Inspektor beauftragt.

Die ITF (Transportarbeiter Föderation) kümmert sich um die Belange von Transportarbeitern aus allen Bereichen. „Als ITF-Inspektor bin ich im Rahmen der sogenannten Billigflaggenkampagne unterwegs“, erklärte Sven Hemme. Die Bandbreite an Problemen, mit denen er dabei zu tun habe, sei vielfältig: „Häufig müssen wir uns um nicht oder fehlerhafte Lohnzahlungen, Rückführungen in die Heimat,
Kündigungen oder aber den Mangel an Proviant, Bekleidung, Diesel, kümmern.“ Auf der anderen Seite wird der Inspektor aber auch häufig mit Fällen zwischenmenschlicher Probleme konfrontiert. „Kein Wunder,  wenn man sich vor Augen führt, dass viele dieser Seeleute über Monate zusammenleben, essen und arbeiten.“

Und doch sei das Leben an Bord in den vergangenen Jahrzehnten einsamer geworden, erklärte Seemannspastor der Landeskirche, Werner Gerke, in seiner Predigt: „Die größten Containerschiffe von 400 Metern Länge werden von ungefähr 25 Leuten geführt. Zum Teil haben sie großzügige Gemeinschaftsräume. Die sehen aber oft so aus, als würde sich hier niemand aufhalten. Kein Freund kommt eben mal kurz vorbei, keine Verwandtschaft kann besucht werden, kein Gang um den Garten oder ins Café um die Ecke. Ein Seemann hat mal gesagt: Wir müssen in erster Linie uns selbst aushalten  können.“ Um so wichtiger sei es deshalb, wenn in Cuxhaven und an anderen Orten, Leute einfach zu Besuch an Bord kommen und ein Stück Leben von außen hereinbringen.
Gefahr bleibt

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde an all die gedacht, die ihr Leben auf See gelassen haben.
„Trotz modernster Technik, ist die Seefahrt immer noch gefährlich“, sagte Rudolf Rothe.

 

alex moma bericht 2017DSM e.V.

Nordafrika-Reise: Merkels heikle Mission

Die Bundeskanzlerin reist nach Ägypten und Tunesien. Ihre Mission: Die nordafrikanischen Staaten in eine Lösung der Flüchtlingskrise einzubinden. Der Plan: Schleuser in den Griff kriegen und die Migration nach Europa schon in Afrika aufhalten.

Bericht des ZDF-Morgenmagazins vom 02.03.2017 anschauen (2 min)
 

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Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.

Apostelgeschichte 26,22 (Lutherbibel)

festmachen 2017 08 thumb200 Wie tief doch Paulus Glauben war! Als er diesen Satz spricht, könnte er doch eher enttäuscht von Gott sein. Steht er doch gerade unter Anklage vor Gericht. Sätze, wie „Gott, wie konntest Du mich in diese Lage bringen? Oder wie konntest Du das zulassen?“, fallen mir da ein.

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