duckdalben hilleDSM Duckdalben

Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon im "Duckdalben"

Frischer Wind im "Duckdalben": Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon in dem Internationalen Seemannsclub in Hamburg. Der 39-Jährige wurde am 16. Juni 2017 in sein Amt eingeführt.

Hille ist seit 2009 im englischen Hafen Tilbury Chef der Station "London-Themse" der Deutschen Seemannsmission (DSM) in England tätig gewesen.
Einführung übernimmt Pastor Matthias Riestau

Der "Port of London" ist der zweitgrößte Hafen des britischen Königreiches. Hille, in Achim bei Verden geboren, wuchs unter anderem in Ägypten auf. Er studierte Sozialarbeit und Religionspädagogik und wurde in der hannoverschen Landeskirche zum Diakon eingesegnet.

 

dsm boot fluechtlingeDSM e.V.

"Seeleute sind keine Flüchtlingsretter!"

Wer an die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer denkt, hat in der Regel Bilder von NGOs wie Ärzte ohne Grenzen oder des Vereins Sea Watch im Sinn. Erst in dieser Woche haben diese Organisationen in einem Brief an die Bundesregierung darüber geklagt, dass sie bei der Seenotrettung an ihre Grenzen geraten. Doch nicht nur die NGOs üben Kritik, sondern auch die Deutsche Seemannsmission mit Hauptsitz in Bremen.

Gesamten Artikel auf NDR Info lesen und hören
 

Deutsche Seemannsmission - Nachlese Kirchentag 2017

Fast die Hälfte aller Stationen am Stand 

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) war während des Kirchentages stark vertreten. Ein Informationsstand im Markt der Möglichkeiten und eine Fotoausstellung in der Halle der Musik.

Der Stand am Markt der Möglichkeiten zeigte Seeleute in ihren Alltagssituationen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 14, der insgesamt 32 Stationen weltweit animierten die Besucher*innen Grußkarten an Seeleute zu schreiben und sich über die Arbeit zu informieren. Typische phillipinische Snacks, wie Schweinekrustenchips oder Maisbohnen konnten probiert werden.

Die Chance eine Übernachtung in einem Seemannsheim zu gewinnen wurde rege wahrgenommen. Die Gewinner werden bald feststehen und informiert.

Die Aktion „Grußkarten für Seeleute“ kann auch weitergeführt werden. Z.B. im Rahmen eines Gottesdienstes oder Gemeindefestes. Gerne stellt die DSM Material dafür zur Verfügung ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

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kita 2017 02Fotos: (oben) Kirchentagsbesucher schreiben Grusskarten an Seeleute, (unten) Unser Stand auf dem MdM

Die DSM Fotoausstellung „Faces of Alexandria“ in der Halle der Musik zeigte 50 Siegerfotos aus einem Fotowettbewerb anlässlich des Jubiläums „55 Jahre Seemannsheim Alexandria“, der von der DSM Station Alexandria in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Alexandria und der Deutschen Botschaft in Kairo veranstaltet wurde. So manch einem Besucher eines Vortrages wurden eventuelle Redelängen durch die schönen Bilder ausgeglichen.

 

Bereits 55.000 Flüchtende in Europa angekommen – aber mehr als 1.400 Menschen ertrunken

Das sind offizielle Zahlen der Organisation für Migration IOM. Die inoffiziellen Zahlen sind weitaus größer. Wir betrachten immer die Ankünfte und die Maßnahmen der professionellen Retter. Eine Gruppe von Menschen bleibt aber komplett außen vor – die Handelsschifffahrt. Diese übernimmt jedoch den weitaus größten Teil der Rettungsmaßnahmen, dies aber mit Schiffen, die dafür nicht geeignet sind, mit Menschen, die dafür nicht ausgebildet sind und vor Allem auch danach nicht psychologisch betreut werden. Wussten Sie, dass Handelsschiffe mehr als 90 % aller Waren auf der Welt transportieren?

„Seeleute der Handelsschifffahrt sind keine professionellen Flüchtlings-Retter!“

Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission zu den aktuellen Zahlen der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

Heike Proske, Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission e.V., ruft die deutschen und europäischen Politiker auf, der besonderen Situation von Seeleuten im Mittelmeer endlich mehr Beachtung zu schenken. „Die Schiffe und ihre Besatzungen sind nicht darauf vorbereitet, eine größere Anzahl von Flüchtenden aufzunehmen. Seit Jahren steigt die Zahl der flüchtenden Menschen, die im Mittelmeer aus Seenot vor dem Ertrinken gerettet werden, 2016 waren es mehr als 50 000 Gerettete. Es ist nicht Aufgabe der Crews normaler Handelsschiffe, Menschen aus seeuntauglichen Booten im Mittelmeer auf ihre Schiffe aufzunehmen. Daher sind sie mit jeder Aufnahme schnell überlastet“, so Proske. Die Versorgungsmöglichkeiten und Einrichtungen der Schiffe seien auf die kleinen Besatzungen abgestimmt. Es fehle im Ernstfall an Notwendigem wie Lebensmitteln (vor allem Trinkwasser in herausgebbaren Mengen), Geschirr, Betten und sanitären Anlagen. „Eine Crew, die den normalen Schiffsbetrieb gewährleisten soll, ist überfordert, eine große Menge an Flüchtlingen zu versorgen“, so Heike Proske. Neben allen Rettungseinsätzen müssen Seeleute ihren normalen "Job" weiter konzentriert ausführen, damit das Schiff mit Besatzung, Flüchtlingen und Ladung sicher den nächsten Hafen erreicht. Hinzu komme, dass die Seeleute in hohem Maße seelisch belastet würden mit den menschlichen Dramen und vielen Todesfällen: „Die Seemänner bleiben oft alleine mit ihren möglicherweise traumatischen Erfahrungen.“

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Seemannsmission International

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Seemannsmissionen leiden unter Finanznöten

Knappe Finanzen und ein steigendes Maß an Bürokratie erschweren zunehmend die Arbeit der christlichen Seemannsmissionen in Westeuropa. In den Häfen müssten sich die Hauptamtlichen immer öfter um Sponsoring, Spenden-Akquise und Managementfragen kümmern, bilanzierte die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, am Freitag nach einer mehrtägigen internationalen Konferenz in Bremerhaven. Darunter leide die Basisarbeit.

In Bremerhaven hatten sich Delegierte aus 16 Häfen entlang der Nordseeküste und des Ärmelkanals von Hamburg bis zum französischen Le Havre getroffen, um über aktuelle Themen und eine verstärkte Zusammenarbeit zu reden. Die knappen Finanzen resultieren Proske zufolge aus sinkenden kirchlichen Zuschüssen und rückläufigen freiwilligen Abgaben der Reeder, die pro Schiff geleistet werden. Hintergrund für diese Entwicklung sei die weltweite Schifffahrtskrise, die seit 2008 andauere.

Allein bei der Deutschen Seemannsmission seien die freiwilligen Reederabgaben im vergangenen Jahr "dramatisch eingebrochen", sagte Proske dem epd. Hilfreich ist ihren Angaben zufolge eine Änderung im deutschen Seearbeitsgesetz: Anfang 2016 wurde die bis dahin projektorientierte Bezuschussung der Seemannsmissionen in deutschen Häfen durch den Bund auf eine dauerhafte institutionelle Förderung umgestellt. Das seien jährlich 500.000 Euro, sagte Proske.

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DSM Rostock

Rostock’s Seafarers‘ Lounge open

Since May 9th 2017 the Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. welcomes  all crews of cruise-liners calling the cruise-terminal of Rostock Warnemünde in our Seafarers‘ Lounge during  the  cruise season 2017

The lounge offers:

  • Free WIFI
  • Informations about the city of  Rostock and its fishermen’s village Warnemünde
  • Schedules of public transports
  • Social and pastoral care
  • Prayers
  • Soft drinks for resonable prices

Regular opening times untill end of September 2017
WORK-DAYS: 12:00 hrs – 17:00 hrs (12:00 noon - 05:00 pm)
Closed on weekends and public holydays
 

 

DSM Rostock - Denkanstoß

Keine Angst vorm lieben Gott

Umsturzszenarien, Verschwörungstheorien und andere die Existenz bedrohende Ängste, die einige unter uns in unserem Land  für bare Münze nehmen, machen ihre Runden.

Während meines letzten Urlaubs las ich das Buch „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun. Dieses Buch handelt von einem jungen Mädchen, Kully, welches mit seinen Eltern zur Nazizeit Deutschland verlassen musste und nun mit ihrer Mutter an unterschiedlichen Plätzen in Europa lebt. Kully bemerkt zu obigen Ängsten: „Alles Unheil beginnt mit der Angst. Ich sehe nicht ein, warum Menschen sich Gott als einen modernen Diktator vorstellen müssen, der die Leute mit Maulkörben und Handschellen im Kreis herumlaufen lässt. Der ganze Dreck in Deutschland konnte nur entstehen, weil man die Menschen dort seit ewigen Zeiten in Angst gehalten hat. Kaum, dass ein Kind geboren wird, soll es Angst vor Vater und Mutter haben…. Dann kommt die Angst in der Schule vor dem Lehrer, die Angst in der Kirche vor dem lieben Gott, die Angst vor militärischen und anderen Vorgesetzten, die Angst vor der Polizei, die Angst vorm Leben, die Angst vorm Tod. Schließlich ist ein Volk so versklavt und verkrüppelt durch Angst, dass es sich eine Regierung wählt, unter der es in Angst dienen kann. Und nicht genug damit: wenn es dann andere Völker sieht, die nicht darauf versessen sind, in Angst zu leben, ärgert es sich und sucht nun seinerseits, ihnen Angst zu machen. Zuerst haben sie Gott zu ihrem Diktator gemacht, jetzt brauchen sie ihn nicht mehr, weil sie einen besseren Diktator haben.
Ich habe keine Angst vorm lieben Gott!“

Für unsere heutige Zeit eher eine Parabel, die wir aber angesichts der Umtriebe besonders im rechten nationalistischen Umfeld unserer Gesellschaft ernst nehmen sollten.

Seemannsdiakon Folkert Janssen
 

logo imo day of seafarersShipping International - IMO

Seafarers Matter

​This year, once again, 25 June will mark the annual Day of the Seafarer (DotS). DotS was established in a resolution adopted by the 2010 Diplomatic Conference in Manila to adopt the revised STCW Convention. Its stated purpose is to recognize the unique contribution made by seafarers from all over the world to international seaborne trade, the world economy and civil society as a whole.

The resolution "encourages Governments, shipping organizations, companies, shipowners and all other parties concerned to duly and appropriately promote the Day of the Seafarer and take action to celebrate it meaningfully".

This year our theme is "Seafarers Matter".

For 2017, IMO particularly engage ports and seafarer centres to demonstrate how much seafarers matter to them.  The idea is for ports and seafarer centres to share and showcase best practices in seafarer support and welfare.

Official video message by Kitack Lim, IMO Secretary-General

 

 

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Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10 (Lutherbibel

festmachen 2017 10 thumb200

Meine Kindheit verbrachte ich auf Föhr mitten im Wattenmeer. Viele Bewohner lebten früher von den Zugvögeln, die sie mit Hilfe von so genannten Vogelkojen jagten. Das sind künstlich angelegte Seen, umgeben von einem kleinen Wald, auf denen die Zugvögel Pause machen können auf ihrem Weg.

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