Seeschifffahrt

Fünf Männer mit unterschiedlichen Lebensgeschichten.

Unterwegs auf unterschiedlichen Schiffen. Vereint in dem, was sie sind: „Kapitäne“

Ein Dokumentarfilm von Frank Stolp und Lennart Stolp

Dieser Film porträtiert fünf Kapitäne – er zeigt ihre Arbeit auf See und auf Reede, zeigt ihren seemännischen Alltag an Bord mit allen Pflichten und Verantwortungen, zeigt, wie sie nautische Entscheidungen treffen, ihre Mannschaft lenken, wie sie als Schiffsführer handeln.

Aber der Film geht weit darüber hinaus: Der Zuschauer lernt die Kapitäne als facettenreiche Persönlichkeiten mit Werten und Weltanschauungen kennen, und zwar nicht nur an Bord, im Hafen und auf hoher See, sondern gleichermaßen im engsten privaten Bereich, als Väter, Söhne und Ehemänner, als Menschen mit individuellen Verantwortungen, die sich dabei intensiv mit den Themen Familie und Bindung, Heim und Heimat auseinandersetzen.

Ihre Geschichten erzählen darum viel mehr als nur vom Leben auf Elbe, Nordsee und Ozean, sie erzählen über Lebensentwürfe und Lebensziele, über Hoffnungen und Glück und auch über tragische Wendungen.

Die Erzählweise von KAPITÄNE ist im klassischen Sinne dokumentarisch: Ohne inszeniertes oder kommentierendes Beiwerk lässt er nur die Kapitäne selbst zu Wort kommen, er lässt sie selbst erzählen, über Erlebtes und Gefühltes, über Höhepunkte und Tiefen ihres maritimen Alltags und ihres Lebens an Land.

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DSM e.V.

Deutsche Seemannsmission auf dem Weg voran

Die Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM) setzt sich für "einen Weg voran" ein. Dies wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung (vom 15.-16. Juni) in Breklum/Nordfriesland einmütig bekräftigt.

Generalsekretärin Heike Proske (Bremen) und der scheidende Präsident Propst i.R. Jürgen F. Bollmann (Hamburg) wiesen in ihren Jahresberichten darauf hin, dass es  nach schwierigen und teils schmerzhaften  Jahren der Konsolidierung berechtigte Hoffnung für eine gesicherte Zukunft der Seemannsmission gebe. Dabei setzt die DSM künftig noch stärker auf die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern weltweit. Kooperationen könnten  gesucht und gefunden werden. Dadurch würde "selbst ein künftiger Ausbau der DSM" nicht auszuschließen sein, resümierte Bollmann in seinem Jahresbericht, in dem er die Maßnahmen zur Stabilisierung während der letzten Jahre Revue passieren ließ. Alle 16  Auslandsstationen wären auf dem Prüfstand gewesen. Es käme weiterhin darauf an, den Seeleuten aus aller Welt die "ersehnte Heimat auf Zeit zu geben" und möglichst den "erreichten Standard zu erhalten." Dies gelinge auf Dauer nur, wenn die Kooperation mit befreundeten Organisationen und Partnern vor Ort funktioniere, gepflegt  und weiter ausgebaut werde. Viele Einzelgespräche und bilaterale Verhandlungen stimmten den Vorstand der DSM insgesamt optimistisch, auch wenn für die Würde der Seeleute (seafarers' dignity) künftig weiterhin "gekämpft" werden müsse.

Die Generalsekretärin Heike Proske unterstrich, dass die DSM auch weiterhin die Arbeit der Seeleute, die hier seit mehr als 130 Jahren  zuverlässige Ansprechpartner finden, unterstützen werde, damit diese "ihrer Arbeit an Bord sicherer, getroster und mutiger nachgehen können". Es zeichne sich aber ab, dass bestimmte Stationen auf Dauer nur überlebensfähig seien, wenn sich die finanzielle Hilfe und personelle Unterstützung von Dritten erkennbar erhöhe. Auch wäre es für das verantwortliche Wirtschaften mit dem angespannten Etat für die Auslandsstationen notwendig, konzentrierter zusammenzuarbeiten. Mindereinnahmen verzeichnet die DSM einerseits durch den dramatischen Einbruch (um mehr als die Hälfte!) der freiwilligen Reederabgaben und andererseits durch die vor Jahren beschlossenen geringeren Zuweisungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Vor der Mitgliederversammlung formulierte die Generalsekretärin ihre Zukunftsvision: "Mutiger Blick nach vorne, bei allem, was ... weh tut an Einsparungen und Veränderungen." Im Blick auf unvermeidbare Kürzungen und ggf. Fusionen stellte sie fest, dass es legitimen Raum für "Verarbeitungen und Trauerprozesse" geben müsse. Dabei dürfe man allerdings nicht stehen bleiben.

Der Schlussappel an die Mitgliederversammlung wurde von Heike Proske auf die Formel gebracht: "En marche - nach vorn". Mit diesem Slogan sei die DSM  bereits aktiv unterwegs. Es käme  auf "Flexibilität, Mobilität, Internationalität und religionsübergreifende Zusammenarbeit" an.
  

 

news schlaichDSM e.V.

Clara Schlaich ist neue Präsidentin der Deutschen Seemannsmission

Die Deutsche Seemannsmission e. V. (DSM) hat turnusgemäß für sechs Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung tagte am 15. und 16. Juni im Christian Jensen Kolleg (Breklum).

Die Hamburger Ärztin Dr. med. Clara Schlaich wurde - in Nachfolge des Hamburger Propsten i.R. Jürgen F. Bollmann - zur Präsidentin gewählt. Schlaich (50)  war  Leiterin des Hafenärztlichen Dienstes in Hamburg. Nach einem längeren  Auslandsdienst in Afrika hat sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Faesecke in der Hamburger HafenCity niedergelassen. Mit der DSM  ist die neue Präsidentin seit Jahren aktiv verbunden. Sie betont, dass sie diese "wichtige Arbeit im In- und Ausland im Sinne ihrer Vorgänger weiterführen" möchte.

Zum Vizepräsidenten wurde Propst Frie Bräsen (53) - in Nachfolge des Hamburger Journalisten Uwe Michelsen -  gewählt.  Bräsen leitet die Propstei Altona-Blankenese im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. Der in Tanzania geborene Theologe möchte sich bei der DSM in verantwortlicher Position  engagieren, weil er mit Hafen und Schiffahrt schon länger persönlich und beruflich in Berührung gekommen ist. Er sieht  in der DSM ein "wichtiges kirchliches Werk", in dem er "glaubwürdig und fleißig  mitarbeiten"  möchte.

Zum Schatzmeister wurde Helmut Weermann (Cuxhaven) neu- und als Beisitzer Hans-Gerhard Rohde, Martin Struwe und Rolf J. Hermes wiedergewählt. Ebenfalls gehört satzungsgemäß die Generalsekretärin Heike Proske zum siebenköpfigen Vorstand der DSM.

Foto: Matthias Ristau  
 

duckdalben hilleDSM Duckdalben

Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon im "Duckdalben"

Frischer Wind im "Duckdalben": Jörn Hille ist neuer Seemannsdiakon in dem Internationalen Seemannsclub in Hamburg. Der 39-Jährige wurde am 16. Juni 2017 in sein Amt eingeführt.

Hille ist seit 2009 im englischen Hafen Tilbury Chef der Station "London-Themse" der Deutschen Seemannsmission (DSM) in England tätig gewesen.
Einführung übernimmt Pastor Matthias Riestau

Der "Port of London" ist der zweitgrößte Hafen des britischen Königreiches. Hille, in Achim bei Verden geboren, wuchs unter anderem in Ägypten auf. Er studierte Sozialarbeit und Religionspädagogik und wurde in der hannoverschen Landeskirche zum Diakon eingesegnet.

 

dsm boot fluechtlingeDSM e.V.

"Seeleute sind keine Flüchtlingsretter!"

Wer an die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer denkt, hat in der Regel Bilder von NGOs wie Ärzte ohne Grenzen oder des Vereins Sea Watch im Sinn. Erst in dieser Woche haben diese Organisationen in einem Brief an die Bundesregierung darüber geklagt, dass sie bei der Seenotrettung an ihre Grenzen geraten. Doch nicht nur die NGOs üben Kritik, sondern auch die Deutsche Seemannsmission mit Hauptsitz in Bremen.

Gesamten Artikel auf NDR Info lesen und hören
 

Deutsche Seemannsmission - Nachlese Kirchentag 2017

Fast die Hälfte aller Stationen am Stand 

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) war während des Kirchentages stark vertreten. Ein Informationsstand im Markt der Möglichkeiten und eine Fotoausstellung in der Halle der Musik.

Der Stand am Markt der Möglichkeiten zeigte Seeleute in ihren Alltagssituationen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 14, der insgesamt 32 Stationen weltweit animierten die Besucher*innen Grußkarten an Seeleute zu schreiben und sich über die Arbeit zu informieren. Typische phillipinische Snacks, wie Schweinekrustenchips oder Maisbohnen konnten probiert werden.

Die Chance eine Übernachtung in einem Seemannsheim zu gewinnen wurde rege wahrgenommen. Die Gewinner werden bald feststehen und informiert.

Die Aktion „Grußkarten für Seeleute“ kann auch weitergeführt werden. Z.B. im Rahmen eines Gottesdienstes oder Gemeindefestes. Gerne stellt die DSM Material dafür zur Verfügung ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

kita 2017 01

kita 2017 02Fotos: (oben) Kirchentagsbesucher schreiben Grusskarten an Seeleute, (unten) Unser Stand auf dem MdM

Die DSM Fotoausstellung „Faces of Alexandria“ in der Halle der Musik zeigte 50 Siegerfotos aus einem Fotowettbewerb anlässlich des Jubiläums „55 Jahre Seemannsheim Alexandria“, der von der DSM Station Alexandria in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Alexandria und der Deutschen Botschaft in Kairo veranstaltet wurde. So manch einem Besucher eines Vortrages wurden eventuelle Redelängen durch die schönen Bilder ausgeglichen.

 

Bereits 55.000 Flüchtende in Europa angekommen – aber mehr als 1.400 Menschen ertrunken

Das sind offizielle Zahlen der Organisation für Migration IOM. Die inoffiziellen Zahlen sind weitaus größer. Wir betrachten immer die Ankünfte und die Maßnahmen der professionellen Retter. Eine Gruppe von Menschen bleibt aber komplett außen vor – die Handelsschifffahrt. Diese übernimmt jedoch den weitaus größten Teil der Rettungsmaßnahmen, dies aber mit Schiffen, die dafür nicht geeignet sind, mit Menschen, die dafür nicht ausgebildet sind und vor Allem auch danach nicht psychologisch betreut werden. Wussten Sie, dass Handelsschiffe mehr als 90 % aller Waren auf der Welt transportieren?

„Seeleute der Handelsschifffahrt sind keine professionellen Flüchtlings-Retter!“

Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission zu den aktuellen Zahlen der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

Heike Proske, Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission e.V., ruft die deutschen und europäischen Politiker auf, der besonderen Situation von Seeleuten im Mittelmeer endlich mehr Beachtung zu schenken. „Die Schiffe und ihre Besatzungen sind nicht darauf vorbereitet, eine größere Anzahl von Flüchtenden aufzunehmen. Seit Jahren steigt die Zahl der flüchtenden Menschen, die im Mittelmeer aus Seenot vor dem Ertrinken gerettet werden, 2016 waren es mehr als 50 000 Gerettete. Es ist nicht Aufgabe der Crews normaler Handelsschiffe, Menschen aus seeuntauglichen Booten im Mittelmeer auf ihre Schiffe aufzunehmen. Daher sind sie mit jeder Aufnahme schnell überlastet“, so Proske. Die Versorgungsmöglichkeiten und Einrichtungen der Schiffe seien auf die kleinen Besatzungen abgestimmt. Es fehle im Ernstfall an Notwendigem wie Lebensmitteln (vor allem Trinkwasser in herausgebbaren Mengen), Geschirr, Betten und sanitären Anlagen. „Eine Crew, die den normalen Schiffsbetrieb gewährleisten soll, ist überfordert, eine große Menge an Flüchtlingen zu versorgen“, so Heike Proske. Neben allen Rettungseinsätzen müssen Seeleute ihren normalen "Job" weiter konzentriert ausführen, damit das Schiff mit Besatzung, Flüchtlingen und Ladung sicher den nächsten Hafen erreicht. Hinzu komme, dass die Seeleute in hohem Maße seelisch belastet würden mit den menschlichen Dramen und vielen Todesfällen: „Die Seemänner bleiben oft alleine mit ihren möglicherweise traumatischen Erfahrungen.“

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Seemannsmission International

icma bhv 2017

Seemannsmissionen leiden unter Finanznöten

Knappe Finanzen und ein steigendes Maß an Bürokratie erschweren zunehmend die Arbeit der christlichen Seemannsmissionen in Westeuropa. In den Häfen müssten sich die Hauptamtlichen immer öfter um Sponsoring, Spenden-Akquise und Managementfragen kümmern, bilanzierte die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, am Freitag nach einer mehrtägigen internationalen Konferenz in Bremerhaven. Darunter leide die Basisarbeit.

In Bremerhaven hatten sich Delegierte aus 16 Häfen entlang der Nordseeküste und des Ärmelkanals von Hamburg bis zum französischen Le Havre getroffen, um über aktuelle Themen und eine verstärkte Zusammenarbeit zu reden. Die knappen Finanzen resultieren Proske zufolge aus sinkenden kirchlichen Zuschüssen und rückläufigen freiwilligen Abgaben der Reeder, die pro Schiff geleistet werden. Hintergrund für diese Entwicklung sei die weltweite Schifffahrtskrise, die seit 2008 andauere.

Allein bei der Deutschen Seemannsmission seien die freiwilligen Reederabgaben im vergangenen Jahr "dramatisch eingebrochen", sagte Proske dem epd. Hilfreich ist ihren Angaben zufolge eine Änderung im deutschen Seearbeitsgesetz: Anfang 2016 wurde die bis dahin projektorientierte Bezuschussung der Seemannsmissionen in deutschen Häfen durch den Bund auf eine dauerhafte institutionelle Förderung umgestellt. Das seien jährlich 500.000 Euro, sagte Proske.

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Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Lukas 1,78-79 (Lutherbibel)

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Vier Lichter bringen die Adventsbotschaft im Dezember mitten in unsere Stuben oder Kajüten. Sie sind ein Abglanz des großen "Lichtes aus der Höhe", das mit der Geburt Jesu, in die Welt gekommen ist.

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