DSM Brake

brake weihnachten 2018Sie wollen den Menschen eine Brücke bauen

Es ist unwichtig, welcher Konfession ein Besatzungsmitglied angehört. Seemannsmission ist eine Lebenshaltung, die sich weltweit trägt.

Nur wenigen Seeleuten ist es vergönnt, Weihnachten daheim im Kreis der Familie zu verbringen. Wer auf einem Schiff anheuert, der ist meist viele Wochen, wenn nicht gar mehrere Monate lang am Stück unterwegs. Und Landgang gibt es für den Seemann auch nur noch selten. „90 Prozent der Güter werden mit dem Schiff transportiert“, sagt Pfarrer Dirk Jährig. Da sei es kaum verwunderlich, dass nur wenige Besatzungsmitglieder zu Hause feiern können. Ohne die Seeleute, betont der Seemannspastor, gebe es kein Weihnachten – denn sie brächten ja die Geschenke übers Meer.

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Foto: Im Seamen’s Club wurden jetzt die Weihnachtstüten für Seeleute gepackt, die die Feiertage an Bord ihrer Schiffe verbringen. Ulrich Schlüter
 

lounges wichmannKreuzfahrten

Kreuzfahrt mit Bauchschmerzen

Deutsche Seemannsmission zur Beendigung der Kreuzfahrtsaison in Deutschland

Kreuzfahrten erfreuen sich einer immer höheren Beliebtheit. Im Tourismussektor sind hier die größten Steigerungen der letzten Jahre zu erleben. Über die Sommersaison werden auch viele deutsche Häfen, insbesonders Hamburg, Kiel, Warnemünde und Bremerhaven angelaufen. Im Herbst ändern sich dann die Routen in die wärmeren Länder.

Zum Abschluss der Kreuzfahrtsaison erklärt Markus Wichmann, Leiter der Seafarers‘ Lounge der Deutschen Seemannsmission in Hamburg, dass diese Steigerungen zwar für die Tourismusbranche gut sind, jedoch genauer auf die Crews und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen an Bord von Schiffen geachtet werden muss. „Die Schiffe werden immer schöner und luxuriöser, die Mannschaftsunterbringung jedoch nicht“ so Wichmann. Neben ungerechter Bezahlung und hohem Stundenaufwand ist auch die Versorgung und Unterbringung der Crews auf einigen Schiffen besorgniserregend. Als Mitarbeiter an Bord eines Kreuzfahrtschiffes hat man Anspruch auf Unterkunft und Verpflegung. Markus Wichmann sagt dazu: „Auf einigen Schiffen sind die Tagessätze für die Verpflegung der Crews viel zu niedrig – Reste aus der Gästeversorgung werden weggeworfen und die Crew mit sehr einseitiger Ernährung abgespeist“. „Unser meistverkauftestes Produkt für die Seeleute sind Schweinekrustenchips – nicht als Snack, sondern als Beigabe für den Reis.

Auch die Unterbringung in Mehrbettkabinen ist häufig für die Crews sehr belastend, denn sie arbeiten bis zu 9 Monate ohne Unterbrechung 7 Tage die Woche. „Eine Rückzugsmöglichkeit besteht für große Teile der Crew nicht“ so Wichmann, „wir erleben in hohem Maße, dass die Mitarbeiter der Schiffe nach kurzer Zeit bereits ausgebrannt und am Ende ihrer seelischen Kräfte sind.“

Wichmann und die Deutsche Seemannsmission möchten nicht, dass Kreuzfahrten eingeschränkt werden, sondern nur, dass auf den Schiffen der Standard für die Angestellten sich ein bisschen verbessert.
Vielleicht ein frommer Wunsch für das nächste Jahr?

Statistik:
Die Deutsche Seemannsmission betreibt in 3 Lounges für die Kreuzfahrt in Hamburg Altona, HafenCity und Steinwerder, eine Lounge in Warnemünde, zwei in Kiel am Baltic Poller und in der Innenstadt, sowie im Seemannsheim in Bremerhaven.
Dort arbeiten neben 3 Vollzeitkräften mehrere Teilzeitstellen und gut 40 Ehrenamtliche.
Im Jahr 2018 konnten von den gut 600 in Deutschland angelaufenen Kreuzfahrtschiffen in Hamburg 220, in Kiel knapp 160, in Rostock etwa 200 Schiffe und mehr als 90.000 Seeleute von diesen Schiffen betreut werden.

 

Interview mit Markus Wichmann

Leiter Seafarers‘ Lounge Deutsche Seemannsmission

Herr Wichmann, die Kreuzfahrtsaision in Hamburg ist mittlerweile beendet. Schauen Sie auf ein gutes Jahr zurück

MW: Dieses Jahr war, wie bereits die letzten Jahre, ein Jahr der Steigerung. So schafften wir in unseren 3 Lounges im Hamburger Hafen über 200 Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 30.000 Mitgliedern der Crews zu betreuen. Neben der Verbesserung der Kommunikation mit zu Hause konnten wir vor Allem den Service im Bereich der Versorgung der Seeleute in unmittelbarer Nähe des Schiffes verbessern.

Warum ist die unmittelbare Versorgung in der Nähe des Schiffes so wichtig?

MW: Viele Seeleute dürfen den unmittelbaren Bereich des Schiffes nicht verlassen. Meist ist es die kurze Zeit, die ihnen in einem Hafen zur Verfügung stehen. Daher ist es notwendig, dass wir, quasi im Schatten der Schiffe, Möglichkeiten schaffen, an denen die Seeleute – und das sind alle Mitarbeiter auf einem Kreuzfahrtschiff – Versorgung und Kommunikationsmöglichkeiten bekommen. Ein schneller Anruf zu Hause, nach mehrmonatiger Abwesenheit kurz einmal die Kinder und die Ehefrau sprechen, das ist der Wunsch vieler Seeleute.
Aber auch der Einkauf, selbst von Schokolade zu günstigen Preisen ist für sie wichtig. Zwar können sie auf vielen Schiffen an Bord auch etwas einkaufen, doch zu den gleichen Preisen, wie die Gäste.

Was sind die größten Probleme der Crews, der Seeleute?

MW: Sie müssen sich es so vorstellen. An Bord eines Kreuzfahrtschiffes mit rund 2.500 Gästen leben und arbeiten 900 Mitarbeiter. In einem der letzten Schiffe waren es 89 Nationen. Allein diese Mischung stellt oft Probleme dar. Denken Sie nur an Russen und Ukrainer.
Seeleute dürfen laut Seeschifffahrtsabeitsrechtsgesetz (was für ein Wort) 78 Stunden in der Woche an 7 Tagen arbeiten. Meist sind es aber weit über 350 Stunden im Monat. Das bedeutet, dass die Zeit zum Schlafen und Erholen oft nur sehr kurz ist und entsprechend ausgebrannt sind die Seeleute dann oft nach kurzer Zeit an Bord.
Auch die Einsamkeit – fernab der Heimat, der Familie ist ein großes Problem. Viele Seeleute sehen ihre Kinder nur während ihres Heimaturlaubes, der maximal 1-2 Monate dauert, bevor es auf das nächste Schiff geht. Auch in Zeiten der modernen Kommunikation übers Internet ist es für die Seeleute schwierig Kontakt mit zu Hause zu erhalten. An Bord des Schiffes ist man Teil der Maschine und oft ist der Umgang mit Gästen nicht einfach.

Wie ist denn die Versorgung und Unterkunft an Bord eines Kreuzfahrtschiffes für die Crews?

MW: Für die Gäste an Bord eines Schiffes wird alles getan um möglichst einen schönen Urlaub bieten zu können. Das hat zur Folge, dass die Crews in den Bereich unterhalb der Wasserlinie verdrängt werden. Einzelkabinen gibt es nur für die höheren Offiziere, ansonsten Sammelunterkünfte und auf manchen Schiffen, meist im amerikanischen Raum, nicht mal ein eigenes Bett. Die Folge daraus ist, dass es für die Mitarbeiter nirgends eine Rückzugsmöglichkeit gibt. Die Versorgung der Crews hat sich zwar verbessert, jedoch ist sie in vielen Fällen immer noch nicht zufriedenstellend.
In unseren Lounges sind eines der meistverkauftesten Produkte Schweinekrustenchips. Auf die Frage, ob die Seeleute dies so gerne essen, kam die Antwort, dass man diese sich unter den täglich gebotenen Reis mische, damit er wenigstens nach etwas schmecke. Dies steht im krassen Widerspruch zu den üppigen Buffets für den Gästebereich. Doch ist den Crews streng verboten, selbst die Reste davon zu essen.

Welche Arbeit macht da die Deutsche Seemannsmission?

MW: In unseren 3 Lounges im Hamburger Hafen versuchen wir so weit wie möglich die Crews der Kreuzfahrtschiffe zu betreuen. Sie kostenlos nach Hause telefonieren zu lassen und ihnen einfach mal einen Platz bieten zu können, wo sie nicht ständig den Gast anlächeln müssen. Selbstverständlich betreuen wir mit unseren 3 haupt- und über 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Seeleute auch in persönlichen Fragen.

Welche Art von persönlichen Gesprächen gibt es denn?

MW: In vielen Gesprächen geht es um die Einsamkeit. Zwar sind die Seeleute an Bord in einer großen Gruppe eingebunden, doch empfinden sich Viele als Zahnrad im Getriebe. Teil der großen Maschine, die das Schiff am Laufen hält. Selten gibt es richtige Freundschaften an Bord, man muss ja zusammenarbeiten und ist voneinander abhängig. Da tauscht man selten persönliche Probleme.
Manchmal stellen sich auch größere Probleme. Trennung von der Familie, Todesfälle in der Familie, Geldnot und immer wieder auch der Umgang im mit anderen Nationen innerhalb der Crew. Oft hilft zuhören, ein kleines Gebet, ein Schulterklopfen, aber manchmal muss auch mehr gemacht werden.

Was sind denn die Voraussetzungen für ihre Arbeit

MW: Eine wichtige Voraussetzung ist schon mal, dass uns die Räumlichkeiten durch den Hamburger Hafen an den Kreuzfahrtterminals zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin wichtig sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir die Arbeit garnicht leisten können, denn Personal kostet auch Geld. Einen Teil dieses Geldes bekommen wir aus Mitteln der Evangelischen Kirche, einen anderen Teil aus Zuschüssen durch den Hamburger Senat. Ohne diese Mittel wäre eine Arbeit überhaupt nicht möglich. Es tut sich gut an, dass der Hamburger Senat hier Mittel verwendet – es ist ja auch eine Visitenkarte der Stadt für die Kreuzschifffahrt.

Was ist denn ihr größter Wunsch für die Zukunft?

MW: Das ist eine schwierige Frage. Ich will es versuchen in einem Satz zusammen zu fassen. Wenn ausreichende Geldmittel sowohl an Bord, wie auch an Land zur Verfügung stehen würden, könnten die Seeleute eine weitaus bessere Arbeit für die Gäste an Bord machen und wir als Seemannsmission auch in den nächsten Jahren eine gute und wichtige Arbeit für die Seeleute garantieren.
   

 

rostock mueller poekerDSM Rostock

Arno Pöker neuer Vorsitzender der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V.

Während der ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. am 21. November 2018 wurde Arno Pöker zum neuen 1. Vorsitzenden der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. gewählt. Er löst damit Kpt. Burkhard Müller ab, der aus beruflichen Gründen vorzeitig von seinem Amt zurücktrat.

Die Mitglieder und Mitarbeiter*innen dankten Herrn Müller für sein Engagement. Zugleich versicherte der 2. Vors. Bernd Röll Herrn Pöker die Gewissheit auch mit ihm vertrauensvoll zum Wohle des sozial-diakonischen Dienstes der DSM Rostock zusammenzuarbeiten.

Der ehemalige Oberbürgermeister der Hanse-und Universitätsstadt, Arno Pöker, stellt sich im Rahmen des alljährlichen Adventsfrühstücks der DSM Rostock e.V. am 07. 12. 2018 der Öffentlichkeit vor.

Foto: Kpt. Burkhard Müller (li) und Arno Pöker (re)
   
 

duckdalben aussenDSM Duckdalben

Zusammenhalt im Hafen

HHLA-Docker sammeln 1000 Euro für Duckdalben – Weitere Spenden kommen

Seit Anfang Oktober im Hamburger Seemannsklub Duckdalben eingebrochen wurde, herrscht im Umfeld der gemeinnützigen Einrichtung großer Zusammenhalt. So haben unter anderem Mitarbeiter der HHLA Spendendosen an den Terminals und auch in der Konzernzentrale aufgestellt. Die Spenden haben denClub jetzt erreicht. 1000 Euro kamen dabei zusammen, teilten die Leiter des Duckdalbens, Anke Wibel und Jan Oltmanns, mit. „Das Ergebnis zeigt: Es gibt Solidarität.“ Allen Beteiligten und allen Spendern gelte besonders großer Dank. Und das Sammeln geht weiter, denn die Dosen sollen stehen bleiben.

Auch andernorts wurde in den zurückliegenden Wochen für den Seemannsklub gesammelt. Auf der Internetplattform www.gofundme.com kamen infolge des Einbruchs 5600 Euro zusammen. Die Kampagne war mit einem Ziel von 2500 Euro vor allem für einen neuen Billardtisch gestartet worden. Das wurde deutlich übertroffen.

Bei dem Vorfall vor rund anderthalb Monaten wurde Geld aus einem der Spendenbehälter im Club gestohlen und einer der für die Seeleute wichtigen Billardtische sowie eine Eingangstür wurden beschädigt. Eine weitere Folge: Künftig sollen die Eingänge videoüberwacht werden – auch zur Abschreckung, damit sich so ein Fall nicht wiederholt.

Quelle: THB 20.11.2018
 

cux wilhelm besuchDSM Cuxhaven - DSM Wilhelmshaven

Immer ein offenes Ohr für die Seeleute

Ehrenamtliche der Seemannsmission Cuxhaven besuchten ihre Kollegen aus Wilhelmshaven. Ohne tragfähiges Netzwerk wird es schwer für die einzelnen Stationen

„Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute, und ohne ein tragfähiges Netzwerk können wir nicht wirken und nichts bewirken. Aus diesem Grund ist der Meinungsaustausch zwischen den einzelnen DSM-Stationen wichtig und notwendig.

“Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, Wilfrid Adam, eine Gruppe der ehrenamtlichen Schiffsbesucher der Seemannsmission Cuxhaven mit ihrem Seemannsdiakon Martin Struwe im „Haus der Seemannsmission“ an der Hegelstraße.

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Foto: DSM
  
 

DSM Brunsbüttel

brunsbuettel freiwillige 2018Abwechslung ist garantiert

Bundesfreiwilligendienst in der Brunsbütteler Seemannsmission: Kein Einsatz gleicht dem anderen

In der Seemannsmission Brunsbüttel arbeiten seit einiger Zeit drei neue Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi). Kira Thomsen aus Buxtehude ist durch ihren seefahrenden Vater auf die Seemannsmission aufmerksam geworden. „Er hat in den Missionen immer gute Erfahrungen gemacht und mir viel davon erzählt, das fand ich cool“, erzählt die junge Frau. Sie wollte nach der Schule ein Bufdi-Jahr einlegen und diese Zeit zur Orientierung für ein späteres Studium nutzen.

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Foto: shz.de
  
 

Deutschen Seemannsmission e.V. Bremen

1800 Ertrunkene sind zu viel! 

Fast 1800 Menschen sind bereits dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken. Die aktuellen Zahlen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind erschreckend. „Dieses Drama hat auch Auswirkungen, die der deutschen Bevölkerung nicht bewusst sind,“ so Dr. Clara Schlaich, Präsidentin der Deutschen Seemannsmission e.V. in Bremen.

„Wir befürchten, dass durch die veränderte politische Situation in einigen Mittelmeeranrainerstaaten, vor allem in Italien, die Handelsschifffahrt wie bereits vor einigen Jahren wieder verstärkt mit der Rettung Hilfesuchender konfrontiert wird,“ so Clara Schlaich. „Doch diesmal werden sie von der Politik alleingelassen“:

Die Seeleute befinden sich lt. Schlaich in einem ethischen Dilemma: Sie sind nach internationalen Seefahrtsgesetzen verpflichtet, jedem in Seenot geratenen Menschen zu helfen. Tun sie das, führt die veränderte Politik jedoch dazu, dass sie möglicherweise kriminalisiert und ggf. sogar verhaftet werden. In Italien werden Schiffe mit Hilfesuchenden an Bord festgehalten, und die Kapitäne, bzw. Mannschaftsmitglieder als angebliche Schlepper angeklagt. Retten sie auf hoher See nicht, leiden Kapitäne und Mannschaften unter massiven Schuldgefühlen und setzen sich der möglichen Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung aus.

„Ich bin sehr davon beeindruckt, dass sich einige Reedereien in Deutschland trotz der veränderten politischen Lage dazu entschlossen haben, Hilfsgüter zur Versorgung von Geflüchteten an Bord mitzuführen, wie Regenplanen, Wärmedecken, Wasserkanister, Hygieneartikel und Medikamente und mit ihren Crews das Verhalten im Falle der Flüchtlingsrettung an Bord planen. Sie setzen damit ein klares Signal für Humanität!“ so Schlaich.

In den Seemannstationen rund um das Mittelmeer erfahren die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, dass Seeleute wieder vermehrt mit Flüchtenden, im Meer treibenden Leichen und deren persönlichen Gegenständen konfrontiert sind. Das sind belastende Erlebnisse für Seeleute, die nicht alle verkraften. Hinzu kommt, dass auf See oft Gesprächspartner fehlen, die helfen könnten, um das Gesehene zu verarbeiten.

Die Deutschen Seemannsmission e.V. fordert sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Union auf, sofort verbindliche Regelungen zu finden, die die Handelsschifffahrt bei der Bergung von Schutzsuchenden entkriminalisiert und klare Bestimmungen für die Übergabe der Geretteten zu vereinbaren.
  

 

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