Festmachen - August 2018

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

1 Johannes 4,16 (Einheitsübersetzung)

festmachen 2018 08

Im Vertrauen auf den Gott, der die Liebe ist und der alle Menschen bedingungslos liebt, engagieren sich Christinnen und Christen am Bahnhof in Bremen seit 1898 für Menschen in Not.

Die Bahnhofsmission ist gelebte Kirche am Bahnhof. Damit sind Kirche und Christentum dort präsent. So wie in den Häfen die Seemannsmissionen. Der Bahnhof ist ein besonderer Ort inmitten unserer Gesellschaft: Als Tor zur Stadt und gleichzeitig Tor zur Welt ist er Treffpunkt, Zentrum pulsierenden Lebens.

Hier machen sich Lebensträume und Sehnsüchte fest, aber auch Schmerz, Trauer und Verzweiflung über all das, was im Leben zerbrochen, verloren oder falsch gelaufen ist. Kaum anderswo treffen die Extreme von Reich und Arm, Hektik des Alltags und Leere des Lebens, von Menschenmassen und Einsamkeit, von Wiedersehensfreude und Abschiedsschmerz so deutlich aufeinander.

Nach dem Vorbild Jesu achten wir darauf, dass Menschen auch in Not und Armut ihre Würde nicht verlieren. Jesus hat uns gezeigt, dass Menschen Begegnung, Berührung und Wertschätzung brauchen, um aufgerichtet und geheilt zu werden.

Wir verstehen unser Handeln als Ausdruck der Nächstenliebe und als Dienst an den Schwächsten der Gesellschaft ganz im Sinne des christlichen Auftrags: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt. 25,40). Wir versuchen im Sinne von „Empowerment“ Menschen zu ermutigen und zu stärken und unter- stützen, ihr Leben selbst zu gestalten.

Bei uns sind alle willkommen - unabhängig von Alter, Herkunft oder Religionszugehörigkeit und - egal mit welchem Anliegen sie kommen. Die Hilfe ist voraussetzungslos: Sie erfolgt ohne Terminvergabe und kostenlos. Die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission gehen damit das Wagnis ein, sich als Christinnen und Christen an einem durch und durch säkularen Ort zu zeigen und sich ohne jeden An- spruch auf eine Gegenleistung mit Rat und Hilfe anzubieten. Dabei ist die Bahnhofsmission klar als christliche Einrichtung erkennbar – durch das Tragen unserer Westen mit dem Logo der Bahnhofsmission. Die Bahnhofsmission bietet Menschen Unterstützung an: Bürgerinnen und Bürgern, Obdachlosen, Migranten, Menschen mit und ohne Han- dicap, Geschäftsreisenden, Urlaubern, Senioren, Kindern und Jugendlichen - einfach allen, die Hilfe benötigen. Oft treffen wir dabei auf viele, die keine Berührung zum Glauben und zur Kirche (mehr) haben. Wir machen dabei die Erfahrung, dass die Sprache der Nächstenliebe von allen verstanden wird und viele erreicht. In einem verstehenden Blick, einer annehmenden Geste, im Hinhören und Zeitschenken, im Wahrnehmen und im Zuspruch begegnen uns Menschen auf eine Art und Weise, die die Liebe Gottes erfahrbar macht.

Antje Eilers, Leiterin der Bahnhofsmission Bremen

 

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