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Zur aktuellen Lage der Piraterie (Stand Juli 2010)

Seit dem die Zahl der Attacken auf Handelsschiffe und ihre Besatzungen durch Piraten in 2009 weltweit ihren bisherigen Höhepunkt erreichte, wurde verstärkt mit Vereitelung und Bekämpfung dieses Verbrechens reagiert. Reedereien und Mannschaften meiden zum Teil die betroffenen Gebiete. Sie setzen zudem bei der Durchfahrt auf Prävention, unter Anwendung von Empfehlungen der International Maritime Organization (IMO) zum Verhalten in gefährdeten Gebieten und kooperieren mit Marinekräften von "Mission Atalanta", NATO und anderen Nationen vor Ort. So sind laut aktuellstem Bericht des International Maritime Bureau (IMB) die Anzahl der versuchten Angriffe im Jahresvergleich zurückgegangen, was im Golf von Aden auch auf die Militärische Präsenz zurückzuführen sei. Doch auch die Piraten rüsten weiter auf. Zuletzt weiteten Piraten Somalischer Herkunft ihre Operationsgebiete deutlich aus und waren in der Lage, Gebiete in bis zu 1.000 Seemeilen Entfernung von der Somalischen Küste zu erreichen. Außerhalb der Internationalen Schutzkorridore waren ihre Angriffe häufiger erfolgreich. Weltweit seien somit in 2010 von Januar bis Juni 31 Entführungen zu verzeichnen gewesen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es ebenfalls 31. Gefangennahmen hätte es in diesem Jahr sogar 597 gegeben, verglichen mit 561 im Jahr 2009. Schiffe unter Deutschem Management waren von Angriffen 28 Mal und damit 2010 am zweithäufigsten betroffen.

Quelle: "Piracy Report" für das zweite Quartal 2010 des International Maritime Bureau (IMB) - Piracy Reporting Centre mit Sitz in Kuala Lumpur, Malaysia.



 

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