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Interview des domradios mit Generalsekretärin Pfarrerin Heike Proske

Angst, Verzweiflung und Sprachlosigkeit

Die Seemannsmission kümmert sich um die von Fukushima betroffenen Seeleute
In Bälde werden die ersten radioaktiv kontaminierten Frachter aus Japan europäische Häfen anlaufen. Häfen und Behörden tüfteln an Notfallplänen. Auch für die Seemannsmission ist Fukushima schon längst ein Thema. Im Interview beschreibt Pfarrerin Heike Proske, die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, die Auswirkungen.

domradio.de: Sie beschäftigen sich schon seit Tagen intensiv mit den Folgen von Fukushima. Welche konkreten Auswirkungen sind das?

Heike Proske: Wir haben vor allem erst einmal versucht, einen Überblick zu bekommen: Alle Leute, die konkret vor Ort in Japan sind, sind ja betroffen und alle fragen nach den Auswirkungen bei uns, also dieses Moratorium für die Atomkraftwerke. Aber von den Seeleuten, die tagtäglich in dieser Region unterwegs sind, von denen hört man eigentlich wenig. Die Seeleute sind zum einen betroffen, weil sie selbst nicht wissen, ob sie in verstrahlte Gebiete fahren, wie sollen sie das merken, wie gehen sie damit um. Die Angehörigen stellen Fragen: Musst Du dahin fahren? Die Reeder stellen Fragen: Können wir Dir helfen anzulaufen? Und wenn nicht, was passiert mit den Seeleuten? Werden die eventuell arbeitslos, müssen die Schiffe wieder eine Weile aufliegen, haben wir weniger zu tun?

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Da steht ein Mönch namens Doktor Martinus Luther vor dem Kaiser. Nach Worms hatte der papsttreue Karl V. den Reichstag einberufen. Alles, was im damaligen Europa Rang und Namen hatte, musste sich an die Stadt am Rhein begeben. Auf der Tagesordnung ein kirchenpolitisches Thema; denn der Papst hatte gegen den prominenten deutschen Theologieprofessor den Bann ausgesprochen.

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