Schulabschluss und dann zwölf Monate hinaus in die Welt: Was erwartet mich dort? Wie gehe ich mit anderen Kulturen und Traditionen um?

Seminar der Freiwilligen des IJFD in Amsterdam

Nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die zehn jungen Frauen und Männer des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes beschäftigt haben. In der vergangenen Woche sind sie zum Seminar im Gästehaus der Amsterdamer Seemannsmission zusammengekommen. Dabei traf „alt“ auf „neu“: Vier Freiwillige beenden gerade ihr Einsatzjahr, das durch das Seminar seinen Abschluss fand. Für die sechs weiteren Freiwilligen geht es in den nächsten Tagen oder Wochen erst richtig los: Ein Jahr bei der Deutschen Seemannsmission - in Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam oder weit im Norden, in Mäntyluoto. In den fünf Seminartagen wurden ihre Erwartungen thematisiert und die Situation von sowie die Arbeit mit Seeleuten in den Mittelpunkt gerückt, bevor es am Einsatzort in die Praxis geht. Dabei konnten die Freiwilligen des vergangenen Jahres von ihren Erfahrungen berichten und gute Tipps und Ratschläge an „die Neuen“ weitergeben. Dabei kommen dann auch viele interessante Anekdoten heraus, wenn sie von ihren herzlichen Begegnungen oder manchmal auch lustigen Missverständnissen mit Seeleuten aus aller Welt erzählen. Auch der kommende Jahrgang wird im folgenden Jahr viel zu erzählen haben.

Die Deutsche Seemannsmission e.V. wünscht ihnen für ihren Dienst viel Erfolg, lehrreiche Erfahrungen sowie Gottes Segen und bedankt sich bei den ausscheidenden Freiwilligen für ihr hervorragendes Engagement zum "support of seafarers' dignity".

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Trotz Regen motiviert die Stadt erkundet. v.l.n.r.: Alexander Brendel, Lisa Buchwald, Sebastian Duscha, Senta Bury, Niklas Borchers, Carlo Woltiri, Sören Pflieger, Oliver Nothdurft, Seemannspastor Wolfgang Pautz-Wilhelm, Simon Doll und Philip Kühlbach. Hinter der Kamera: Seemannsdiakon Jörg Pfautsch.


 

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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Apostelgeschichte 5,29 (Einheitsübersetzung) 

festmachen 2017 06 thumb200

Da steht ein Mönch namens Doktor Martinus Luther vor dem Kaiser. Nach Worms hatte der papsttreue Karl V. den Reichstag einberufen. Alles, was im damaligen Europa Rang und Namen hatte, musste sich an die Stadt am Rhein begeben. Auf der Tagesordnung ein kirchenpolitisches Thema; denn der Papst hatte gegen den prominenten deutschen Theologieprofessor den Bann ausgesprochen.

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