adam telefonkarte 14Seemannsmissionen in Amsterdam, Bremerhaven und Cuxhaven verschenken Telefonkarten

Die Seemannsmissionen schenken Seeleuten in der Vorweihnachtszeit wieder Handy-Telefonkarten für Gespräche mit ihren Familien. "Wir machen ihnen Freude in einer Zeit, in der Heimweh noch mal eine andere Rolle spielt als sonst", sagte der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe. Finanziert werden die Karten im Wert von jeweils fünf Euro mit Hilfe der Spendenaktion "Weihnachten am Ohr". Im vergangenen Jahr wurden allein im Cuxhavener Hafen 900 Karten überreicht, mit denen die Seeleute kostenlos per Handy telefonieren konnten. Die Schiffsbesatzungen, die häufig von den Philippinen, aus Russland, der Ukraine, dem Baltikum oder Rumänien kommen, seien meist über Monate von ihren Familien getrennt. Sie empfänden das Geschenk als Wertschätzung. "Sie wissen dadurch, dass sie wahrgenommen werden", betonte Struwe. Er habe auch schon Monate später Dankesbriefe bekommen. 

Die Deutsche Seemannsmission in Amsterdam hat 2014 zu siebten Mal Gäste und Freunde um Spenden für die Telefonkarten-Aktion gebeten. Fest steht schon jeztt 360 Seeleute können beschenkt werden. Zum ersten Mal ist die Karte auch für das mobile Internet nutzbar. Damit gelangen sogar bewegten Bilder der Familie an Bord. Weihnachten fürs Ohr und für das Auge.

Die Bremerhavener Seemannsmission verschenkt um Weihnachten herum rund 150 Karten. "Zusätzlich dürfen die Seeleute in unseren Häusern an Weihnachten kostenlos telefonieren", sagte Seemannsdiakon Dirk Obermann. Am ersten Weihnachtstag werde im Seemannsclub nach einer ökumenischen Messe ein großes Weihnachtsfest mit rund 200 Seeleuten gefeiert. 



 

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Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.

Apostelgeschichte 26,22 (Lutherbibel)

festmachen 2017 08 thumb200 Wie tief doch Paulus Glauben war! Als er diesen Satz spricht, könnte er doch eher enttäuscht von Gott sein. Steht er doch gerade unter Anklage vor Gericht. Sätze, wie „Gott, wie konntest Du mich in diese Lage bringen? Oder wie konntest Du das zulassen?“, fallen mir da ein.

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