Festmachen - Dezember 2017

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Lukas 1,78-79 (Lutherbibel)

festmachen 2017 12

Vier Lichter bringen die Adventsbotschaft im Dezember mitten in unsere Stuben oder Kajüten. Sie sind ein Abglanz des großen "Lichtes aus der Höhe", das mit der Geburt Jesu, in die Welt gekommen ist.

Es verstärkt nicht den Glanz der Paläste, sondern erscheint Menschen, die am Rande, im Schatten sitzen - Hirten auf einem Feld bei Betlehem mit geringer Hoffnung für ihr Leben. Plötzlich fällt von Gott her Glanz auf sie, und sie stehen im Lichtkegel der Aufmerksamkeit Gottes, im "Rampenlicht" der Heilsgeschichte. In ihrer Mitte wird der neue Herrscher der Welt geboren, und er wird seine Macht nicht auf ihrer Bedeutungslosigkeit und Rechtlosigkeit aufbauen: Frieden den Hütten! Ihre Nacht ist nun am Schwinden.

Das gilt heute auch für die 4,4 Milliarden Menschen, die ihr Dasein mit bis zu maximal zwei Dollar am Tag fristen müssen. Oder für die 20 Millionen Menschen, die in diesem Jahr allein in äthiopien von einer der schwersten Dürren betroffen sind und nicht wissen, ob sie Weihnachten noch erleben werden.

 

Das gilt für mehr als 60 Millionen Flüchtlinge weltweit, die täglich um ihre Ernährung und ihre Zukunft bangen müssen und die auf ihrem Weg durch die finsteren Täler von Gewalt, Missbrauch, durch tödliche Wüsten und Meere wandern müssen.
Das gilt für alle Menschen, die in sich Finsternis fühlen und deren Zukunft im Dunkel liegt, vielleicht auch durch schwere Krankheit oder familiäre Krise. Ihre Zukunft ist licht geworden, weil Gott sie ins Licht seiner Liebe stellt. Und wir können ihre und unsere Realität in einem neuen Licht sehen.

Sicher wird, wie der Theologe Jochen Klepper dichtet, "noch manche Nacht fallen auf Menschenleid und -schuld, doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld." Und wer sagen kann "wir haben seinen Stern gesehen!" lebt ein anderes Leben.

Diesen Stern, diese Botschaft: "Gott hat Euch nicht vergessen! Er liebt euch!" will Brot für die Welt den Armen und Ausgegrenzten aufscheinen lassen - deshalb sammeln wir im Advent. Und die nicht am Rande sind, können durch das Teilen von Ressourcen und Liebe die neuen Wege Gottes mitgehen und helfen, ein Licht über denen im Schatten aufgehen zu lassen. So richtet das Licht unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel
Präsidentin von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst
Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, Berlin
 

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