kiel zernikowDSM Kiel

Stefanie Zernikow leitet Seemannsmission

Die gelernte Speditionskaufmann, die auf dem zweiten Bildungsweg Theologie studiert hat, ist seit dem 1. Januar 2016 zuständig für alle Einrichtungen der Seemannsmission in Kiel, Flensburg, Rendsburg und Eckernförde. Unterstützt wird sie von 14 geringfügig Beschäftigten und 50 Ehrenamtlichen.

Stefanie Zernikow kennt sich aus in der Seefahrt. Etwa zehn Jahre lang hat sie bei einer Hamburger Reederei gearbeitet.

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Foto: Petra Krause
 

DSM Alexandria

Die deutsche Seemannsmission in Alexandria

Dieses Thema im Programm bei NDR Info | Echo der Welt | 16.04.2017 | 13:30 Uhr

Ägypten, das ist, folgt man den Nachrichten der vergangenen Wochen, derzeit kein Land, in dem es sich gut und unbesorgt leben lässt. Auch in Ägypten schlägt die Terrorgruppe "Islamischer Staat" immer wieder zu. Ziel sind vor allem koptische Christen, eine Minderheit, die lange Zeit friedlich mit der muslimischen Mehrheit zusammen lebte. Aber nun bricht vieles auseinander. In Alexandria versucht die christliche deutsche Seemannsmission trotz der widrigen Umstände Gutes zu tun. Was bedeutet, vor allem Seeleuten beizustehen, die im Hafen von Alexandria ankommen und erschüttert sind, weil im Mittelmeer vor ihren Augen Flüchtlinge ertrunken sind und sie nicht mehr helfen konnten.

Gesamten Bericht von Anna Osius, Korrespondentin im ARD-Studio Kairo, lesen
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piraeus ehrung dehningDSM e.V.

Neuer Rekord bei der Auslandskonferenz

11 Stationen der Deutschen Seemannsmission trafen sich Anfang April zur Auslandskonferenz in Bremerhaven. Das ist Teilnehmerrekord! Vielleicht lag es auch an den Themen. Die anstehende Mitgliederversammlung, die zukünftige Ausrichtung der DSM, die Sparmaßnahmen nach den Mittelkürzungen und noch Vieles mehr. Als thematischer Input stellte Herr Vetter die Nomaden in der Welt vor – dies betrifft sowohl die Seeleute, wie auch die Mitarbeiter der DSM.

Ein Höhepunkt der Auslandskonferenz war die Auszeichnung von Reinhild Dehring mit der goldenen Nadel der Diakonie, die ihr für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Deutschen Seemannsmission von der Generalsekretärin Heike Proske überreicht wurde.

 

DSM Brunsbüttel

brunsbruettel festkulturen 17 kl

 

rostock paten nilDSM Rostock - DSM Alexandria

Patenhilfe von der Ostsee

Rostocker beim Jubiläum des Seemannsheims in Alexandria: Zusammenarbeit soll vertieft werden

Artikel: Reiner Frank (NNN.de)

Der heimische Seemannsdiakon Folkert Janssen (59) hat jüngst gute Freunde in Ägypten besucht. Den von ihm geleiteten Seemannsclub Hollfast im Rostocker Hafen und das Seemannsheim in Alexandria verbinden partnerschaftliche Bande. Der Bayer Markus Schildhauer war vor zweieinhalb Jahren bei einem Praktikum in Rostock auf seine Missionstätigkeit in Ägypten vorbereitet und die Rostocker Einrichtung von der Deutschen Seemannsmission als Pate für Alexandria auserkoren worden.

Seitdem hält man Kontakt, tauscht die Erfahrungen in der Betreuungsarbeit mit Seeleuten aus. Beim 25-jährigen Jubiläum des Rostocker Klubs vor gut einem Jahr war der Heimleiter aus der ägyptischen Hafenstadt ebenso dabei wie der Rostocker Seemannsdiakon nunmehr beim 55-jährigen Bestehen der Einrichtung in Alexandria. Das eigentliche Jubiläum vor fünf Jahren musste seinerzeit wegen der innerstaatlichen Umwälzungen in Ägypten ausfallen und wurde nun praktisch nachgeholt, erklärt der Rostocker.

alex seemannsheimVor 55 Jahren war von der Bundesrepublik Deutschland nach verschiedenen Provisorien eine Villa im englischen Stil inmitten des Großstadtdschungels als Anlaufstelle für die Seeleute aus aller Welt erworben worden. Sie ist noch heute nach einer wechselvollen Geschichte Ausgangspunkt für diese Art Missionsarbeit.

Heute besteht die Betreuung aber vor allem aus Bordbesuchen. Denn der Weg vom Hafen zu dieser von Hochhäusern umgebenen Oase ist weit, die Zeit, die den Seeleuten bleibt, durch verkürzte Liegezeiten der Schiffe knapp und die Schranken im Zeichen erhöhter Sicherheits- und Visavorschriften enorm hoch.

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nordenham gespraech seacliffDSM Elsfleth - Brake - Nordenham

Gute Stube für Matrosen aus aller Welt

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind für die Häfen in Elsfleth, Brake und Nordenham zuständig. Sie haben im Jahr Kontakt zu mehr als 1000 Seeleuten.

Brake Wenn Ralf Schaefer am Braker Kai an Bord eines Frachters geht, braucht er Fingerspitzengefühl. Er weiß nicht, welche Stimmung ihn an Bord erwartet. Die Seeleute sind oft schon monatelang unterwegs, haben auf der Fahrt durch Nord- oder Ostsee wenig geschlafen, die Liegezeiten in den Häfen sind kurz.

Als er an Bord der „Seacliff“ aus Panama geht, steht die Mannschaft schon an Deck und wartet. Eine freundliche Begrüßung auf Englisch, Ralf Schaefer lacht und schüttelt viele Hände. Die Besatzung kommt größtenteils von den Philippinen und bestürmt den 70-Jährigen sofort mit Fragen. Wo kann man einkaufen? Wo Dollars tauschen? Wo ist der Clubraum? Schaefer hat Antworten für die Seeleute.

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Artikel und Foto: Friederike Liebscher
Foto: Ralf Schaefer (rechts) an Bord der „Seacliff“ im Gespräch mit Kapitän Basilan Dalangin (Mitte), dem erstem Offizier und dem Schiffsingenieur. 
 

duckdalben podium 2017Seemannspfarramt der Nordkirche - Seemannsclub Duckdalben

2. Mai 2017 Hafenrundfahrt  und Podiums-Gespräch im Seemannsclub

Über 80% des globalen Handels werden per Schiff transportiert. Der Transport ist unglaublich billig, auch weil Seeleute aus aller Welt zu niedrigen Löhnen arbeiten. Manche sehen die Seefahrt als Vorreiter für Grundregeln in der globalen Wirtschaft. Ist mehr Gerechtigkeit nötig / möglich?

„Nachhaltig gestaltete globale Lieferketten können einen Beitrag zu weltweiter wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung leisten.“ (Schwerpunkte des G 20 Gipfels, S. 8)

Ab 17 Uhr Eine Hafenrundfahrt mit dem Seemannspastor.

Um 18:30-20:00 Uhr eine Podiumsdiskussion im Duckdalben International Seamen’s Club.

  1. Bei einer Rundfahrt durch den Hamburger Hafen mit einer Barkasse erläutert Seemannspastor Matthias Ristau, was der globale Handel für diejenigen bedeutet, die die Globalisierung erst möglich machen: die Seeleute.
  2. Im DUCKDALBEN International Seamen’s Club sprechen Vertreter der Seemannsmission, der Gewerkschaften und der Schifffahrt über die Situation der Seeleute – und darüber, wie mehr Gerechtigkeit möglich wäre.

Für die Barkassenfahrt ist eine Anmeldung erforderlich. Wir fahren auch zusammen wieder zurück (per Bus).
(es ist ein Fußweg dabei erforderlich)

Wer nur im DUCKDALBEN dabei sein möchte, kann direkt dorthin kommen. (Zellmannstr. 16 in Hamburg-Waltershof) – bitte für die Planung trotzdem anmelden.
Veranstaltungsort: Hafen (Treffpunkt bei Anmeldung)  / DUCKDALBEN, Zellmannstr. 16

Kooperationspartner: Seemannspfarramt der Nordkirche (Veranstalter) - Deutsche Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V., ver.di, Verband Deutscher Reeder

Gesprächspartner:
Jan Oltmanns – Seemannsdiakon DUCKDALBEN international seamen’s club,
Dr. Max Johns – Verband Deutscher Reeder,
Andreas Bahn - Gewerkschaftssekretär Schifffahrt und Hafen von ver.di,
June Mark Yañez – ökumenischer Mitarbeiter von den Philipppinen bei der Seemansmission

Angabe zu Eintrittsgeldern: wir bitten um eine Spende zur Deckung der Unkosten
Informationen zur Anmeldung bitte anmelden bei M. Ristau, am besten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder Tel. 040 3287 1992 (Anrufbeantworter)
Zur Podiumsdiskussion um 18:30 Uhr kann man auch direkt in den Duckdalben kommen (bitte auch dafür anmelden).

 

 

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Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden..

Lukas 24,5-6 (Lutherbibel)

festmachen 2017 04 thumb200 Was sucht ihr....

Ich habe lange nach einem passenden Text zu dieser Bibelstelle gesucht. Ich habe in der Bibel gelesen, das Netz durchforstet, Bücher angeschaut, mit Menschen an Bord und im Privaten geredet und in meinen Erinnerungen gekramt.

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