krayenkamp gewinnuebergabeMaritimer Adventskalender 2016

Enkelin eines Schiffsmalers gewinnt Flusskreuzfahrt, ehemaliger Seemann einen Turn nach Schweden

Gewinne dank Sponsoren

Laura Arnsberg, Ingenieurin für Energie- und Umwelttechnik, freut sich dieses Jahr über einen der Hauptpreise, der bei der Verlosung rund um den Maritimen Adventskalender der Seemannsmissionen zu gewinnen war: Eine Flusskreuzfahrt, um die Rheinlandschaft an sich vorbeiziehen zu lassen und vier Tage zu zweit eine „Schöne Zeit“ zu verbringen. Der „Krayenkamper“ Seemann, Gabriel Valero Munoz aus Chile, überreichte ihr das Ticket für die Rheinfahrt mit dem Unternehmen A-Rosa. Die 35 jährige bekam den Kalender zum zweiten Mal von den Eltern ihres Freundes und wusste ihn sofort einzuordnen, obwohl sie wenig Bezug zur Seefahrt hat. Die Großeltern waren der Seefahrt dagegen inniger verbunden: „Mein Großvater hat als Maler für eine Reederei gearbeitet und meine Großmutter ist als junge Frau auf Schiffen mit riesigen Schrankkoffern nach Indien und Südafrika gefahren.“ Da kann die Enkelin nicht mithalten. Immerhin: Sie hört jeden Tag in ihrer Wohnung nahe der Elbe das Tuten der Schiffe im Hafen

Foto: Inka Peschke, Geschäftsführerin Seemannsheim am Krayenkamp, und Eberhard Henne, Gewinner

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DSM e.V.

Seemannsmission warnt vor Flüchtlingspakt mit Ägypten

Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, hat vor einem Flüchtlingsabkommen mit Ägypten nach dem Vorbild des EU-Türkei-Pakts gewarnt.

Eine strengere Abschottung der Grenzen werde die gefahrvollen Überfahrten über das Mittelmeer nicht stoppen, sondern die Flüchtlinge weiter in die Illegalität treiben und sie noch riskantere Routen suchen lassen, sagte die evangelische Theologin am Dienstag in Bremen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist in dieser Woche nach Ägypten. Eines der Themen der Gespräche in Kairo ist die Sicherung der europäischen Grenzen.

Proske appellierte an die Kanzlerin, zudem der besonderen Situation der Seeleute mehr Beachtung zu schenken. Allein im vergangenen Jahr habe die Handelsschifffahrt mehr als 50.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Doch im Gegensatz zu den privaten Rettungsschiffen seien die Seeleute weder in Seenotrettung ausgebildet, noch gebe es ausreichend Rettungsmittel an Bord der Handelsschiffe.

Der Leiter der Station der Deutschen Seemannsmission in Alexandria, Markus Schildhauer, sagte in den vergangenen Jahren habe die Zahl der Seeleute, die von traumatisierenden Erlebnissen mit Flüchtlingen berichten, massiv zugenommen. Ein Flüchtlingspakt würde die Lage nur verschärfen. "Auch in Zukunft wird die Flucht weitergehen, noch illegaler und brutaler für die Flüchtenden", sagte Schildhauer.

Artikel: evangelisch.de / epd
 

duckdalben tataDSM Duckdalben

Unterstützung aus Kiribati für Seemannsclub »Duckdalben«

Die Hamburger Seemannsmission Duckdalben hat Zuwachs aus der Südsee bekommen. Aberaam Tata aus Kiribati stößt aus Austausch-Freiwilliger für ein Jahr zum Team.

Möglich macht das die neue Kooperation des Clubs mit dem Zentrum für Mission und Ökumene (ZMÖ). Duckdalben-Leiter Jan Oltmanns freut sich über die Unterstützung: »Wenn junge Menschen aus Asien, Afrika, Europa, Lateinamerika oder eben von der Pazifik-Insel Kiribati in Einrichtungen von Partnern des Zentrums mitarbeiten, lernen wir etwas Wichtiges: Weltwärts zu blicken. Bisher ging die Blickrichtung meist von Nord nach Süd. Jetzt schauen wir erstmals von Süd nach Nord, wenn der junge Mann aus Kiribati bei uns ein Ein-Jahres-Praktikum absolviert.«

Gesamten Artikel auf hansa-online.de lesen
Foto: Duckdalben
 

news containershipDossier Fair-Shipping-Siegel

Weite Wege – wenig Geld

Ein Fair-Shipping-Siegel könnte die Schifffahrt in den Vordergrund des öffentlichen Bewusstseins rücken / Impuls für ein Gespräch

Von DSM-Generalsekretärin Pastorin Heike Proske
Foto: Wolfgang Meinhart, Hamburg - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Weite Wege – wenig Geld?
Was stellen Sie sich darunter vor ?

Ganz praktisch: Ein Laptop, Netbook oder Tablet Computer kommt in der Regel aus Asien auf einem Schiff nach Europa. Gehen wir von ca. 600 Euro im Durchschnitt für ein solches Gerät aus, kostet der Transport aus Asien auf dem Schiff bis Rotterdam, Europas größtem Hafen, rund 0,80 Euro. Der Weitertransport aus dem Hafen Rotterdam - über Schiene oder mit dem LKW über die Autobahn - nach Frankfurt, Leipzig oder Nürnberg kostet: 25 Euro!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede und jeder von Ihnen, fünf Euro mehr beim Neuerwerb eines solchen technischen Gerätes zahlen würde, wenn Sie wüssten, dass das Geld tatsächlich bei den Seeleuten ankommt und ihre Arbeitsbedingungen an Bord eines Schiffes damit etwas „fairer“ machen würde.

Viele Menschen haben im Laufe der letzten 20 Jahre verstanden, dass beim Kauf von Kaffee, Bananen oder Blumen die Chance besteht, durch etwas mehr Geld die Menschen zu unterstützen, die sich um das Pflanzen, Pflegen und Ernten dieser Lebensmittel kümmern. Das ist sehr viel wert!

Auch wenn es auf Grund der eigenen Lebensverhältnisse nicht immer möglich ist, dieses „mehr“ zu zahlen, so ist das Bewusstsein doch gewachsen.

Als Fairer Handel oder Fair Trade wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte mindestens ein von Fair-Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Fairer Handel ist eine auf Dialog, Transparenz und gegenseitigem Respekt basierende Handelspartnerschaft, die nach mehr Gleichheit im internationalen Handel strebt. Konsumenten und Konsumentinnen leisten mit ihrem Einkauf einen persönlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe und damit zur Überwindung der Armut.
Dass die Produkte dann zwar „fair“ geerntet wurden, aber durchaus sehr „unfair“  transportiert werden, diese Gedanken machen wir uns normalerweise gar nicht. Darum geht es uns als Deutscher  Seemannsmission um das Bewusst-Machen, dass das bessere Gewissen nur einen Teilbereich dessen betrifft, was wir tun und dass viel mehr möglich wäre.

Fair Trade ist nicht unbedingt fair für alle involvierten Personen. Produzenten, Händler und Verkäufer können das Fairtrade-Siegel beanspruchen, ohne sich dabei um menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf den Schiffen zu kümmern, auf denen ihre Güter transportiert werden.

Fair-Trade und Fair-Shipping

95 Prozent der Konsumgüter, die wir in unseren Läden vorfinden, sind irgendwann einmal mit einem Schiff transportiert worden. Die Einzelteile mancher Produkte haben von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt sogar bis zu dreimal unseren Globus umrundet.
Die Fairtrade Foundation sagt, dass sie nie für sich beansprucht habe, dass alle Arbeiter in der Handelskette faire Arbeitsbedingungen haben - genau das wollen wir nun anfangen!

Konsumenten der Fairtrade-Produkte wären sicherlich schockiert, wenn sie hören bzw. sich darüber klar werden, dass die ausgewiesenen Fairtrade-Produkte möglicherweise auf unsicheren (minderwertigen) Billigschiffen transportiert worden sind.

Viele große Unternehmen erklären sich zu einem Teil der Fairtrade-Bewegung - und profitieren damit vom Vertrauen der Verbraucher, dass das  Fairtrade-Siegel generiert. Es gibt aber keine Möglichkeit für den Verbraucher,  heraus zu finden, ob die Anbieter auch Schifffahrtsgesellschaften beauftragen, die menschenwürdige Arbeitsbedingen bieten.

Wie aber können wir sicherstellen, dass Reedereien, die ihre Angestellten gut behandeln und die konstant um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen an Bord bemüht sind, die unter höchsten Sicherheitsstandards und Umweltschutzstandards operieren, für ihre Verpflichtungen und Investitionen belohnt werden?

Die „Fair Shipping Mark“

Könnte es so etwas geben wie ein "Siegel" als  „Fair Shipping Mark“, basierend auf den Prinzipien der Fairtrade Bewegung und angepasst an die Bedürfnisse der Schifffahrtsindustrie. Verbraucher begrüßen die Möglichkeit der Bekämpfung von Ausbeutung von Bauern/Arbeitern in Entwicklungsländern: Der Marktanteil der Fairtrade Produkte ist ständig gewachsen.
Es scheint, als würden alle Beteiligten vom Fairtrade profitieren, nur nicht die, die die Produkte über die Meere schippern. Wir sehen eine große Medienaufmerksamkeit für die Vorteile für Produzenten und Verbraucher - vergeblich suchen wir  die Bezüge zu Seeleuten und Schifffahrt. Es sieht so aus, als würden die Fairtrade Produkte wie durch Zauberhand in den Regalen der Supermärkte landen! Die Schifffahrtsindustrie muss ihr Profil entwickeln und ihren rechtmäßigen Platz als Vermittler  im Fairtrade Prozess einnehmen!

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icma ex com 02 17Seemannsmission International

International Christian Maritime Association

Das ICMA Executive Commitee  trifft sich für 2 Tage in London. Wichtigstes Thema: die zukünftige Struktur des Netzwerkes christilicher Seemannsmissionen. Nach getaner Arbeit gehen die Gespräche beim Abendessen weiter.
  
  

 
DSM Rostock   Seamensclub Hollfast

Schliessungstage: Ein Seemannsclub frischt sich auf

Vom 20-22.02. nehmen wir als Mitarbeiter/innen an der jährlichen  Inlandsmitarbeiter/innen Konferenz der Deutschen Seemannsmission teil.

Im Anschluss daran beginnen umfangreiche Arbeiten zur Entfernung des bisherigen Fußbodenbelages und die zur Neuverlegung eines Ninoleumbelags im Clubraum.

Deswegen bleibt der Seemannsclub in der Zeit vom 20.02.2017 bis einschl. 15.03. 2017 geschlossen.

 

SORRY,
The Seamen’s Club Holfast will be
CLOSED
From Monday February 20th
until
Wednesday March 15th 2017

Be welcome again from
Thursday March 16th 2017 from 17.00

 

whv spende 2017DSM Wilhelmshaven

Seemannsmission kann Zuwachs verzeichnen

Auf 110 Mitglieder kommt die Seemannsmission mittlerweile.

Zum traditionellen Jahrespressegespräch mit Bekanntgabe der Aktivitätszahlen 2016 hat der Vorstand der Deutschen Semannsmission (DSM) in das Haus der Seemannsmission, Hegelstraße 11, am Freitag eingeladen.

Während dieses Pressegesprächs übergab der DSM-Vorsitzende, Wilfried Adam, eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Seemannsmission. Er hatte zu seinem 70sten Geburtstag auf Geschenke verzichtet stattdessen und um eine Spende für die Deutsche Seemannsmission gebeten.

Zum Artikel des Jeverschen Wochenblattes
Foto: Wilfried Adam (rechts) übergab seine Geburtstagsspende an Günter Behrens, Pastor Peter Sicking, Ernst Grüter und Godehard Ohmes. © DIETMAR BÖKHAUS
 
 

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Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden..

Lukas 24,5-6 (Lutherbibel)

festmachen 2017 04 thumb200 Was sucht ihr....

Ich habe lange nach einem passenden Text zu dieser Bibelstelle gesucht. Ich habe in der Bibel gelesen, das Netz durchforstet, Bücher angeschaut, mit Menschen an Bord und im Privaten geredet und in meinen Erinnerungen gekramt.

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