DSM Alexandria

Die deutsche Seemannsmission in Alexandria

Dieses Thema im Programm bei NDR Info | Echo der Welt | 16.04.2017 | 13:30 Uhr

Ägypten, das ist, folgt man den Nachrichten der vergangenen Wochen, derzeit kein Land, in dem es sich gut und unbesorgt leben lässt. Auch in Ägypten schlägt die Terrorgruppe "Islamischer Staat" immer wieder zu. Ziel sind vor allem koptische Christen, eine Minderheit, die lange Zeit friedlich mit der muslimischen Mehrheit zusammen lebte. Aber nun bricht vieles auseinander. In Alexandria versucht die christliche deutsche Seemannsmission trotz der widrigen Umstände Gutes zu tun. Was bedeutet, vor allem Seeleuten beizustehen, die im Hafen von Alexandria ankommen und erschüttert sind, weil im Mittelmeer vor ihren Augen Flüchtlinge ertrunken sind und sie nicht mehr helfen konnten.

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piraeus ehrung dehningDSM e.V.

Neuer Rekord bei der Auslandskonferenz

11 Stationen der Deutschen Seemannsmission trafen sich Anfang April zur Auslandskonferenz in Bremerhaven. Das ist Teilnehmerrekord! Vielleicht lag es auch an den Themen. Die anstehende Mitgliederversammlung, die zukünftige Ausrichtung der DSM, die Sparmaßnahmen nach den Mittelkürzungen und noch Vieles mehr. Als thematischer Input stellte Herr Vetter die Nomaden in der Welt vor – dies betrifft sowohl die Seeleute, wie auch die Mitarbeiter der DSM.

Ein Höhepunkt der Auslandskonferenz war die Auszeichnung von Reinhild Dehring mit der goldenen Nadel der Diakonie, die ihr für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Deutschen Seemannsmission von der Generalsekretärin Heike Proske überreicht wurde.

 

DSM Brunsbüttel

brunsbruettel festkulturen 17 kl

 

rostock paten nilDSM Rostock - DSM Alexandria

Patenhilfe von der Ostsee

Rostocker beim Jubiläum des Seemannsheims in Alexandria: Zusammenarbeit soll vertieft werden

Artikel: Reiner Frank (NNN.de)

Der heimische Seemannsdiakon Folkert Janssen (59) hat jüngst gute Freunde in Ägypten besucht. Den von ihm geleiteten Seemannsclub Hollfast im Rostocker Hafen und das Seemannsheim in Alexandria verbinden partnerschaftliche Bande. Der Bayer Markus Schildhauer war vor zweieinhalb Jahren bei einem Praktikum in Rostock auf seine Missionstätigkeit in Ägypten vorbereitet und die Rostocker Einrichtung von der Deutschen Seemannsmission als Pate für Alexandria auserkoren worden.

Seitdem hält man Kontakt, tauscht die Erfahrungen in der Betreuungsarbeit mit Seeleuten aus. Beim 25-jährigen Jubiläum des Rostocker Klubs vor gut einem Jahr war der Heimleiter aus der ägyptischen Hafenstadt ebenso dabei wie der Rostocker Seemannsdiakon nunmehr beim 55-jährigen Bestehen der Einrichtung in Alexandria. Das eigentliche Jubiläum vor fünf Jahren musste seinerzeit wegen der innerstaatlichen Umwälzungen in Ägypten ausfallen und wurde nun praktisch nachgeholt, erklärt der Rostocker.

alex seemannsheimVor 55 Jahren war von der Bundesrepublik Deutschland nach verschiedenen Provisorien eine Villa im englischen Stil inmitten des Großstadtdschungels als Anlaufstelle für die Seeleute aus aller Welt erworben worden. Sie ist noch heute nach einer wechselvollen Geschichte Ausgangspunkt für diese Art Missionsarbeit.

Heute besteht die Betreuung aber vor allem aus Bordbesuchen. Denn der Weg vom Hafen zu dieser von Hochhäusern umgebenen Oase ist weit, die Zeit, die den Seeleuten bleibt, durch verkürzte Liegezeiten der Schiffe knapp und die Schranken im Zeichen erhöhter Sicherheits- und Visavorschriften enorm hoch.

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nordenham gespraech seacliffDSM Elsfleth - Brake - Nordenham

Gute Stube für Matrosen aus aller Welt

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind für die Häfen in Elsfleth, Brake und Nordenham zuständig. Sie haben im Jahr Kontakt zu mehr als 1000 Seeleuten.

Brake Wenn Ralf Schaefer am Braker Kai an Bord eines Frachters geht, braucht er Fingerspitzengefühl. Er weiß nicht, welche Stimmung ihn an Bord erwartet. Die Seeleute sind oft schon monatelang unterwegs, haben auf der Fahrt durch Nord- oder Ostsee wenig geschlafen, die Liegezeiten in den Häfen sind kurz.

Als er an Bord der „Seacliff“ aus Panama geht, steht die Mannschaft schon an Deck und wartet. Eine freundliche Begrüßung auf Englisch, Ralf Schaefer lacht und schüttelt viele Hände. Die Besatzung kommt größtenteils von den Philippinen und bestürmt den 70-Jährigen sofort mit Fragen. Wo kann man einkaufen? Wo Dollars tauschen? Wo ist der Clubraum? Schaefer hat Antworten für die Seeleute.

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Artikel und Foto: Friederike Liebscher
Foto: Ralf Schaefer (rechts) an Bord der „Seacliff“ im Gespräch mit Kapitän Basilan Dalangin (Mitte), dem erstem Offizier und dem Schiffsingenieur. 
 

stade carstensDSM Stade-Bützfleth

Neu im Team

Die Deutsche Seemannsmission in Stade-Bützfleth hat eine neue Mitarbeiterin im Seemannsclub. Barbara Buhmann reduzierte ihre Stunden und arbeitet nur noch einmal in der Woche mit. Für die fehlenden Stunden, suchte Seemannsdiakonin Kerstin Schefe eine(n) neuen Mitarbeiter(in). Nach vielen Bewerbungsgesprächen fiel die Wahl auf Christina Carstens, die nun seit 1. März 2017 Mitglied im „Oaseteam“ ist. Kerstin Schefe freut sich über die zusätzliche Unterstützung und zukünftige Zusammenarbeite. Gemeinsam hießen Frau Schefe und das Team, sie, willkommen.

Mit diesen Worten stellte sie sich selber vor:Mein Name ist Christina Carstens und komme aus Jork, bin verheiratet mit einem Seemann und habe zwei fast erwachsene Töchter.

Mein ganzes Leben begleitet mich die Seefahrt schon. Mein Großvater und Vater fuhren zur See, und ich habe 27 Jahre bei der Reederei NSB in Buxtehude gearbeitet.

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und Herausforderungen  in der Seemannsmission, und auf nette Begegnungen mit Seeleuten aus verschiedenen Ländern und Mentalitäten.

 

hamburg sozialbeiratDSM in Hamburg

Hamburger Sozialbeirat gegründet

Bremerhaven, Cuxhaven und Rostock waren Vorreiter - jetzt hat auch Hamburg einen Sozialbeirat für Seeleute gegründet. 19 Vertreter von Seemannsmissionen, Schifffahrtsbehörden und maritimen Verbänden kamen am Montag in den Räumen der BG Verkehr zur ersten Sitzung des „Port Welfare Committee“ zusammen.

Sozialbeiräte sollen dem Informationsaustausch zwischen den im Hafen tätigen Institutionen dienen, um die Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten auch in den Häfen zu verbessern. So schreiben es die Maritime Labour Convention (MLC) und das deutsche Seearbeitsgesetz seit 2013 vor. Wichtig ist dabei, dass Seeleute jederzeit einen ungehinderten Zugang zu den Sozialeinrichtungen im Hafen haben.

Auf die Initiative der Seemannsmissionen hatte Seemannspastor Matthias Ristau die Gründung organisiert. „Hamburg ist das Tor zur Welt. Das ist ohne Seeleute nicht denkbar. Wir müssen gute Gastgeber für die Seeleute aus aller Welt sein“, so Ristau, der das Seemannspfarramt der Nordkirche leitet. Nach vorsichtigen Schätzungen kommen jedes Jahr über 230.000 Seeleute in die Hansestadt.

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Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10 (Lutherbibel

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Meine Kindheit verbrachte ich auf Föhr mitten im Wattenmeer. Viele Bewohner lebten früher von den Zugvögeln, die sie mit Hilfe von so genannten Vogelkojen jagten. Das sind künstlich angelegte Seen, umgeben von einem kleinen Wald, auf denen die Zugvögel Pause machen können auf ihrem Weg.

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