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krayenkamp wechselDSM Krayenkamp

Neue Leitung für das Seemannsheim Krayenkamp

Zum Jahreswechsel bekommt das Seemannsheim Krayenkamp am Hamburger Michel eine neue Leitung. Nach 14 Jahren gibt Inka Peschke (64) die Geschäftsführung an die Diakonin und ehemalige Klinikleiterin Susanne Hergoss (61) ab.

Das Seemannsheim mit seinen 83 Zimmern sei ein "eigener Mikrokosmos", in dem sich die Entwicklung der internationalen Seeschifffahrt widerspiegelt, sagt Inka Peschke. Sie werde sich künftig um ihre Familie und ihren Seekarten-Verlag kümmern. Offiziell verabschiedet wird sie am 17. Januar 2018.
Andachten im Seemannsheim

Verbindungen zur Seefahrt hat Susanne Hergoss vor allem durch ihre tägliche Schiffsfahrt mit der Hadag-Fähre von Finkenwerder in die Innenstadt. Die gelernte Krankenschwester hat zuletzt ein Altenheim und ein Krankenhaus in Hamburg geleitet. "Jetzt möchte ich mal ganz etwas anderes machen." Als ausgebildete Diakonin wird sie auch Andachten im Seemannsheim anbieten, die im Advent, zu Erntedank und zum Totengedenken in der kleinen Kapelle des Hauses gefeiert werden.

Nur noch selten dient das Seemannsheim als hafennahe Schlafstätte der Seeleute zwischen zwei Jobs. Gut ein Viertel der Bewohner lebt hier schon seit Jahren, beobachtet Inka Peschke. Ältere Seeleute aus dem Ausland, die bei einer deutschen Reederei angeheuert hatten, müssten in Deutschland leben, wenn ihre Rentenansprüche nicht verfallen sollen. Viele würden aber auch im Rentenalter noch hier leben, weil die Gesundheitsversorgung besser ist als in ihrer Heimat. Weil viele Seeleute zu Hause ihre Großfamilie unterstützen, müssten sie sich hier auch als Rentner mit Gelegenheitsjobs etwas dazuverdienen.
Auch Touristen kommen

Mittlerweile hat sich das Seemannsheim auch für Touristen geöffnet, die allerdings einen höheren Preis als die Seeleute zahlen müssen. Dazwischen finden sich auch einzelne Seeleute, die nur für eine Nacht bleiben, oder Schulungsgruppen der Reedereien. Die 25 Mitarbeiter stammen aus sieben verschiedenen Ländern. Doch finanziell überleben kann das Haus nur durch Spenden und die Schiffabgaben der Reeder. Träger ist die Seemannsmission Hamburg.
Durchsetzungskraft vonnöten

Susanne Hergoss hat sich bereits einige Wochen lang eingearbeitet. Sie müsse schon durchsetzungsfähig sein, hat sie von ihrer Vorgängerin mit auf den Weg bekommen. Wenn sich Ghanaer und Filipinos am Küchenherd streiten, sei auch mal ein Machtwort fällig, so Inka Peschke. Doch Durchsetzungskraft ist in der Familie von Susanne Hergoss möglicherweise sogar erblich. Sie stammt aus einer Pastorenfamilie und einer ihrer Vorfahren war der Reformator Martin Luther.

Foto / Text: epd Thomas Morell
 

duckdalben clubDSM Hamburg-Harburg

Weniger Seeleute, mehr Internet im Duckdalben

Weil immer weniger Seeleute an Bord sind und die Zeit knapp ist, begrüßte das Hamburger »Duckdalben« 2017 weniger Gäste. In diesem Jahr soll dennoch die Millionen-Grenze überschritten werden.

Auffällig war, dass immer mehr Besatzungsmitglieder online aktiv sind, heißt es in der Bilanz des »Duckdalben«. Von den 33.226 Seeleuten, die 2017 den »international seamen´s club« der Seemannsmission Hamburg-Harburg besuchten, nutzen 29.857 das im Club verfügbare Internet, fast 90 %. Vor drei Jahren waren es den Angaben zufolge etwa die Hälfte.

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festmachen jahreslosungFestmachen 2018 - Jahreslosung

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6 (Lutherbibel)

Starke Hoffnungsbilder stehen am Schluss der christlichen Bibel: Alles neu, kein Leid, keine Tränen mehr, eine neue Stadt, Gott ganz in der Nähe bei den Menschen, Quelle des lebendigen Wassers. Nach Kämpfen, Gericht und Zerbruch kommt das große Ziel der Geschichte in den Blick. Es bleibt nicht beim Alten, sondern Gott wird alles wieder zurecht bringen, was durcheinander geraten ist. Sauberes Trinkwasser ist für mehr als eine Milliarde Menschen physisch oder finanziell unerreichbar. Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursachen Krankheiten, an denen jährlich etwa 1,8 Millionen Menschen sterben. Absolut notwendig, dass das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser im Jahr 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt worden ist.

Wasser ist Leben und gibt Leben. Es ist Lebensgrundlage und immer wieder neu erfrischend. Als Quelle neuer Kraft kann es besonders die Not der Menschen wenden, die an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Kräfte gelangt sind. Gerade sie sind die „Durstigen“, die nach einer Quelle suchen, aus der Sie Lebenskraft und Lebensmut schöpfen können. In wüstenreichen Ländern ist jede Quelle ein unschätzbares Gut.

Gott verspricht, dass er dem Durstigen „lebendiges Wasser“ geben will, ohne Vorbedingung. Das Versprechen Gottes ist nicht an Geld oder Frömmigkeit gebunden, sondern darf als Geschenk empfangenwerden, indem wir uns seinem Hoffnungswort anschließen, ihm glauben.

Jesus Christus spricht von sich auch vom „Wasser des Lebens“. Bei ihm ist die „Quelle des lebendigen Wassers“ zu finden. Sein Wort gibt frische und lebenserhaltende Kraft.

Der Mensch, der durch das von Gott verheißene lebendige Wasser erquickt wird, wird seinerseits zur Quelle für den nahen und fernen Nächsten werden. Wenn ein Baum fest im Erdreich gegründet ist und seine Wurzeln bis an die Wasserquellen reichen, kann er gedeihen, dann wachsen Blätter und Früchte, dann bietet er Schutz und Orientierung.

Nun sagt uns die Erfahrung, dass es nicht nur frisches Wasser gibt, sondern dass Verunreinigung das Wasser verderben kann. Und gerade in der Seefahrt weiß man auch um das Unheimliche des Wassers und die Gefahren der See. Die gegenwärtige Wirklichkeit ermangelt oft des quellfrischen Wassers. Umso wichtiger, dass wir uns die starken Hoffnungsbilder sagen lassen, die über unsere Erfahrungen hinausragen, und dass wir uns in unserem Leben daran ausrichten und aufrichten.

Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste
 

maritimer adventskalender 2017 coverMaritimer Adventskalender 2017

And The Winner Is ...

Hinter den 24 Türchen des Kalenders verbargen sich nicht nur interessante Informationen aus der Welt der Schifffahrt. Jeder Kalender konnte einen Gewinn bescheren: Es gab viele grosse und kleine Überraschungen - von Schiffsreisen über Kaffemaschinen bis hin zu Gutscheinen eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses.

Leider brachte nicht jeder Kalender Glück. Ein*e Besitzer*in schrieb an die Seemannsmission Brunsbüttel warum der Kalender trotzdem einen Gewinn darstellt: "Auch wenn mein Kalenderlos nichts gewonnen hat, so habe ich doch viel gewonnen.
Für mich und unsere Familie war die Seemannsmission früher oftmals der erste Anlaufpunkt, wenn unser Vater nach langer Reise mal wieder in Rotterdam vor Reede lag und wir mit dem Zug von Schleswig-Holstein angereist sind um ihn ein zwei Tage zu besuchen. Das ein oder andere mal mussten wir auch übernachten. Und wir wurden immer toll versorgt. Das ist nun zwar mehr als ca. 50 Jahre her. Vergessen werde ich es jedoch nie. Dafür danke. Und deshalb hat auch mein Kalender gewonnen."

hgr
 

DSM Rostock

Den Wurzeln auf der Spur

Werkstattschüler erforschen Geschichte der Seemannsmission / Weihnachtspäckchen sind gepackt / Dank beim Adventsfrühstück

Im heimischen Hafenrevier ist der Seemannsclub Hollfast ein wichtiger Ankerplatz. 5500 Seeleute steuerten ihn in diesem Jahr wieder an und von den Mitarbeitern der Seemannsmission erfolgten über 2000 Bordbesuche. Und das obwohl dem Team um Seemannsdiakon Folkert Janssen (60) praktisch ein Monat fehlte. Im Februar/März verjüngten Handwerker die Räume auf der Rückseite des Hafenrestaurants, in denen die Seemannsmission inzwischen nahezu zehn Jahre ihren Sitz hat und von hier aus ihre sozial-fürsorgliche Arbeit für die Seeleute leistet. Mobiliar wurde aufgearbeitet, Fußboden erneuert, die gesamte Einrichtung aufgefrischt. Davon konnten sich vergangenen Freitag auch die zum Adventsfrühstück in den Club geladenen Gäste überzeugen mit dem bereits traditionell die Seemannsmission ihren Unterstützern für die gute Zusammenarbeit dankt.
Unter den Gästen waren mit der Lehrerin Beate Behrens und der Schülerin Milla Mann auch zwei Vertreter der Werkstattschule aus der Rostocker Südstadt. Ihnen wurde besonderer Dank der Seemannsmission zuteil: Die Schüler Milla Mann und Friedrich Lemke (zurzeit im Schüleraustausch in lndien) waren in einem Pro jekt den historischen Wurzeln der Deutschen Seemannsmission (DSM) in Rostock auf der Spur. Mit dieser Untersuchung beteiligten sie sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Gott und die Welt, Religion macht Geschichte“. Ihr Beitrag „Hollfast“ wurde Landessieger und im Schloss Bellevue in Berlin mit einem 3. Preis des Bundespräsidenten geehrt.

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titelbildPublikationen

"FESTMACHEN 2018" erschienen

Sehnsucht nach dem Meer - dieses Gefühl kennen die meisten Westeuropäer.
Viele Menschen genießen ihren Urlaub an Küsten, Flüssen und Seen. Das Rauschen des Wassers, das Plätschern und Brausen der Wellen wird als beruhigendes, angenehmes, elementares Geräusch wahrgenommen. Mit dem Wasser, am Wasser, im Wasser, auf dem Wasser fühlen wir uns wohl.

Unseren Wunsch nach Nähe zum Wasser ver- binden wir mit Gefühlen der Entspannung, Erholung, der Freiheit.

Vor allem aber gilt: Wasser ist Leben. Wasser ernährt uns Menschen, ist existenziell wichtig für alles Leben auf der Welt

Darüber nutzen wir das Wasser in den Meeren als Grundlage einer „Welt umspannenden Logistik“, Basis unseres Handels und Lebensstils.

Doch die Menschen, die mit ihren Schiffen auf den "Autobahnen der Ozeane" uns unsere täglichen Waren transportieren - Seeleute aller Nationalitäten -, vergessen wir in unserem Alltag.

Auf sie, die Seeleute, machen wir mit diesem FESTMACHEN aufmerksam.

Gedanken und Meditationen zu Jahreslosung und Monatssprüchen
Das Heft kostet Euro 5,00 (zzgl. Versand) und kann bei der Geschäftsstelle der DSM e.V. bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

festmachen seite

 

 

 

brake weihnachten 2017Weihnachten 2017 - DSM Brake

Ein bisschen Heimat fern der Familie

„Die Weihnachtstage sind für Seeleute nicht einfach. Viele werden traurig, weil sie nicht zu Hause bei ihren Familien sein können.“ Hannes Hausburg weiß, wovon er spricht: Der 76-Jährige ist früher selbst zur See gefahren und hat während seiner beruflichen Laufbahn kein einziges Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie gefeiert. „Entweder war ich auf See oder wir lagen in einem ausländischen Hafen“, erzählt der ehemalige Nautiker.

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Text u. Foto: Nathalie Meng
 

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Evangelische Bank eG, Kiel

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

1 Johannes 4,16 (Einheitsübersetzung)

festmachen 2018 08 thumb200

Im Vertrauen auf den Gott, der die Liebe ist und der alle Menschen bedingungslos liebt, engagieren sich Christinnen und Christen am Bahnhof in Bremen seit 1898 für Menschen in Not.

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