ristau schiffsbesuchSeemannsmission Nordkirche

"Offen für alle"

Ob Stadtplan oder Seelsorge: Seemannspastor Matthias Ristau hat an Bord Praktisches dabei und ein offenes Ohr für die Seeleute

Er betet mit den Seeleuten, hört sich ihre Sorgen an oder verkauft ihnen Telefonkarten: Als Seemannspastor der Nordkirche hat Matthias Ristau ein breites Aufgabenspektrum. Seit drei Jahren ist der 47 Jahre alte evangelische Theologe in seinem Amt zuständig für die Deutsche Seemannsmission in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. „Meine Aufgabe ist, die Verbindung zwischen der Seemannsmission und der Landeskirche zu halten“, sagt Ristau.

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Foto: Christian Charisius
 

Shipping Industrie

women at sea

Women at Sea - Yasendy's Story

ISWAN (International Seafarers' Welfare and Assistance Network) asked to hear from women seafarers about their experiences. Female seafarers make up 2% of seafarers worldwide, and sometimes have the challenging task of dealing with gender stereotypes as well as the demanding life on board . We asked via Facebook and Twitter for stories, and Yasendy kindly agreed to tell us hers. If you want to be featured, please email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . We'd love to hear experiences from seafarers everywhere.

"Hello, my name is Yasendy. I am from Colon, Panama and I am currently Chief Officer on a cruise line.

My fascination with the sea started when I was 15 years old, went traveled with a group of "Quinceañeras" (in English means fifteen-year-old girls), on board a cruise ship to celebrate our birthday. After that incredible voyage, I fell in love with the sea and cruise ships, so I stated that one day I would be back as a merchant officer.

When the time arrived to go to the university, I was decided and graduated successfully to start my career as Deck Officer. I had a great opportunity to work on tankers sailing in Argentina and met wonderful people that trained me during my cadet period. After that had joined the cruise ships and recently I was promoted to Chief Officer. Now I have a nine years career at sea.

The journey hasn't been easy; I have many difficult situations and challenges to overcome. Like everything in life, they are good and bad people, some that help you, but other that put your obstacles. All in all, there is always a positive lesson to learn, but one thing is that I love the sea. It makes me feel free, makes me feel like dolphins swimming to different destinations, and there is nothing more enjoyable than the view of the sunrise and sunset and the stars or moon while you are at sea. It is just perfect to admire the beautiful God´s creation.
If you follow your dreams, if you loved what you do; you would enjoy life and be happy.

I would like to advise young women never to give up and fight for your dreams; people will always try to choose what is the best for you, but you have to listen to your heart and do what you love not what other think is better for you. Follow your dreams and may you Captain Jesus to be your guide.

Thanks for collecting stories of women at sea. It makes me so proud to see other female colleagues succeed in this career."

Article take from ISWAN

 

 

 

schnell abnehmen

Das Buch Diätfrei Abnehmen ist schon eine Sache für sich. Es ist kaum mit einem anderen Abnehm-Buch vergleichbar, denn es verspricht eine Gewichtsabnahme nahezu ohne auf die Ernährung achten zu müssen. Auch sportliche Aktivität wird komplett ausgeklammert. Allein die innere Einstellung zum Essen soll ausschlaggebend dafür sein, ob man zuviel auf den Rippen hat.

wie kann ich schnell abnehmen

Dass Übergewicht oftmals psychologische Ursachen hat, ist bereits bekannt. Gerade deshalb mag dieses schnell abnehmen Buch auch so spannend sein.

Ich habe den 5-Tage-Email-Kurs abonniert und festgestellt, dass das Programm mit den Lehren einiger sehr erfolgreicher Bücher vereinbar ist. Solche Bücher beschäftigen sich mit dem sogenannten Gesetz der Anziehung. Bei diesem Gesetz geht es im Grunde darum, dass unsere Einstellungen und Gedanken darüber bestimmen, was uns im physischen Leben begegnet.

Dieses Wissen macht sich nun die Autorin zu nutze, um speziell Übergewichtigen zu zeigen, wie sie allein mit ihrer inneren Einstellung diätfrei abnehmen können.

duckdalben aussenDSM Hamburg-Harburg

Das Glück liegt an Land, nicht auf dem Meer

von Thomas Jähn

Soeben hat einer der knalligfarbenen Shuttle-Busse einen neuen Schwung an Seemännern vor der Seemannsmission in Waltershof abgeladen: sechs junge Philippinos, deren Schiff in der Norderwerft zur Reparatur liegt. Die erste Station im Duckdalben ist meistens der kleine Kiosk. Vom Kettenanhänger bis zur Zahnseide gibt es hier eigentlich alles, was man als Seemann so braucht. Hinter dem rustikalen Verkaufstresen steht Jacob Thomas - schmächtige Statur, kurze, dunkle Stoppelhaare - und berät souverän die neugierig blickenden Seeleute. Erst seit zwei Wochen arbeitet er hier, leistet seinen Bundesfreiwilligendienst in der Seemannsmission.

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piratenbootSeelsorger sehen Schiffsleute weiterhin von Piraterie bedroht

Überfälle auf See

Piraterie ist nach Angaben der Deutschen Seemannsmission nach wie vor eine massive Bedrohung für die Handelsschifffahrt und die Seeleute. Besonders die Westküste Afrikas zählt zu den Hochrisiko-Gebieten bei gewalttätigen Übergriffen.

"Auch wenn die Zahlen zurückgegangen sind - in unsere Stationen kommen immer wieder Seeleute, um über traumatische Erfahrungen mit Überfällen auf See zu reden", sagte die Generalsekretärin der in Bremen ansässigen Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das passiere beispielsweise in Durban, Hongkong, Singapur, Lomé in Togo oder Duala in Kamerun.

Immer wieder schwere Zwischenfälle

Zwar sind die Überfälle nach dem jüngsten Piraterie-Bericht des Internationalen Schifffahrtsbüros IMB auf den niedrigsten Stand seit 1995 gesunken. "Trotzdem gab es in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 98 Zwischenfälle", sagte Proske. "Piraten sind auf 72 Schiffen an Bord gekommen, haben fünf in ihre Gewalt gebracht und 64 Seeleute als Geiseln gekommen." Anders als etwa bei Flugzeugentführungen werde über diese Zwischenfälle kaum berichtet.

"Dabei ist die Situation für die Seeleute besonders dramatisch, weil zugleich ihr Arbeitsplatz und ihr Wohnraum angegriffen wird - einen Platz, um sich zurückzuziehen und Abstand zu gewinnen, haben sie nach den Überfällen nicht." Viele Betroffene nutzten dann zumindest bei Landgängen und bei Besuchen in den Clubs der Seemannsmission die Gelegenheit, um sich ihre Belastungen von der Seele zu reden.

Schwer bewaffnete Übergriffe

Oftmals überfallen schwer bewaffnete, organisierte Banden Schiffe auf See und vor Anker, greifen die Besatzung an, rauben Schiffsladungen oder bringen ganze Frachter in ihre Gewalt, um sie weiterzuverkaufen oder Lösegeld-Forderungen zu stellen. Zwar sei die Situation vor der Küste Somalias durch die Anti-Piraten-Mission "Atalanta" der EU ruhiger geworden, sagte Proske. Doch Somalia bleibe ein fragiler Staat, die Gefahr von Angriffen sei weiterhin hoch: "Das kann jederzeit wieder aufflammen, wenn sich die EU zurückziehen würde."

Die Westküste Afrikas zähle nach wie vor zu den Hochrisiko-Gebieten. Dort werden Proske zufolge unter anderem Lösegelder für die islamistische Terrorgruppe "Boko Haram" in Nigeria erpresst. Auch im südostasiatischen Raum gebe es weiterhin viele Überfälle. Positiv sei dort in der Straße von Malakka der Zusammenschluss von Anrainerstaaten zu einer gemeinsamen Küstenwache: "Das müsste auch im westafrikanischen Golf von Guinea passieren."

Gute Schulung für den Ernstfall

Viel Lob hat Proske für deutsche Reeder. Sie schulten ihre Offiziere, um im Ernstfall einer Panik an Bord begegnen und Opfern helfen zu können. Erfolgreich sei neben dem Einsatz der Marine auch der Einsatz staatlich zertifizierter privater und bewaffneter Sicherheitskräfte an Bord der Schiffe. Doch dieser Schutz werde beispielsweise vor Westafrika von den Anrainerstaaten nicht zugelassen.

Dieter Sell - epd Bremen
  
 

ilo logoMaritime Labour Convention

Seafarers and their families ensured of protection in cases of abandonment, death, and long-term disability

ILO member States have confirmed the amendments to the Maritime Labour Convention ensuring better protection to seafarers and their families in case of abandonment, death, and long-term disability.

wo years after an overwhelming approval at the 103rd International Labour Conference (ILC), it has been confirmed that the Amendments to the Code of the Maritime Labour Convention (MLC, 2006) , adopted in 2014, will enter into force on 18 January 2017.

Ratifying Members had been given until 18 July 2016 to formally express their disagreement with the 2014 Amendments. There was wide support for the new provisions, with just two Governments stating that they shall not be bound by the amendments, unless and until they subsequently notify their acceptance.

The 2014 Amendments establish new binding international law to better protect seafarers against abandonment and provide for compensation for death or long-term disability - two crucial issues for the shipping industry.

When they come into force, in January 2017, the 2014 Amendments will require that a financial security system be in place to ensure that shipowners ensure compensation to seafarers and their families in the event of abandonment, death or long-term disability of seafarers due to an occupational injury, illness or hazard. Mandatory certificates and other evidentiary documents will be required to be carried on board to establish that the financial security system is in place to protect the seafarers working on board.

The blight of abandonment

 

hiv aidsHIV/AIDS information for seafarers in new wellbeing app from the ITF.

Seafarers can now easily access up-to-date information and guidance about HIV/AIDS on their mobile devices, thanks to a new wellbeing app launched by the ITF.

The free app is available for both Android and iOS devices. It provides the basic facts on HIV/AIDS – how it is transmitted, what the symptoms are, how you can prevent being infected and what treatment is available.

It also gives examples of workers who have challenged the stigma around the disease, and sets out what international and national rights a HIV-positive worker has.

Additionally, it separates the facts from the fiction about the disease, with 12 'myth busters'. For example, many people believe that a person with HIV can no longer work. The app explains that this is false – that an HIV positive person is as qualified as anyone else for any type of employment. Being infected with the virus does not alter one's capacity to function as well as everyone else.

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emden hausDSM Emden

Der Osterveseder Axel Schröder erzählt von seinen Erlebnissen im Seemannsheim Emden

Seelsorger, Retter und ein Papagei

Die Glocke schlägt drei Uhr nachmittags. Zeit für die ostfriesische Teestunde im Seemannsheim Emden. Seefahrer aus aller Welt versammeln sich am Tisch und rühren ihre Kluntjes im Heißgetränk um. Die Männer reden viel über die gute alte Zeit zu Wasser, gespickt mit allerlei Seemannsgarn.

Pünktlich zu dieser Uhrzeit watschelt auch ein Graupapagei in den Aufenthaltsraum. Fliegen kann der 46 Jahre alte Jacko nicht mehr, da seine Flügel gestutzt wurden. Dauergast Otto gibt ihm einen Keks, und die Teestunde beginnt.

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Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10 (Lutherbibel

festmachen 2017 10 thumb200

Meine Kindheit verbrachte ich auf Föhr mitten im Wattenmeer. Viele Bewohner lebten früher von den Zugvögeln, die sie mit Hilfe von so genannten Vogelkojen jagten. Das sind künstlich angelegte Seen, umgeben von einem kleinen Wald, auf denen die Zugvögel Pause machen können auf ihrem Weg.

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