rostock mueller poekerDSM Rostock

Arno Pöker neuer Vorsitzender der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V.

Während der ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. am 21. November 2018 wurde Arno Pöker zum neuen 1. Vorsitzenden der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. gewählt. Er löst damit Kpt. Burkhard Müller ab, der aus beruflichen Gründen vorzeitig von seinem Amt zurücktrat.

Die Mitglieder und Mitarbeiter*innen dankten Herrn Müller für sein Engagement. Zugleich versicherte der 2. Vors. Bernd Röll Herrn Pöker die Gewissheit auch mit ihm vertrauensvoll zum Wohle des sozial-diakonischen Dienstes der DSM Rostock zusammenzuarbeiten.

Der ehemalige Oberbürgermeister der Hanse-und Universitätsstadt, Arno Pöker, stellt sich im Rahmen des alljährlichen Adventsfrühstücks der DSM Rostock e.V. am 07. 12. 2018 der Öffentlichkeit vor.

Foto: Kpt. Burkhard Müller (li) und Arno Pöker (re)
   
 

duckdalben aussenDSM Duckdalben

Zusammenhalt im Hafen

HHLA-Docker sammeln 1000 Euro für Duckdalben – Weitere Spenden kommen

Seit Anfang Oktober im Hamburger Seemannsklub Duckdalben eingebrochen wurde, herrscht im Umfeld der gemeinnützigen Einrichtung großer Zusammenhalt. So haben unter anderem Mitarbeiter der HHLA Spendendosen an den Terminals und auch in der Konzernzentrale aufgestellt. Die Spenden haben denClub jetzt erreicht. 1000 Euro kamen dabei zusammen, teilten die Leiter des Duckdalbens, Anke Wibel und Jan Oltmanns, mit. „Das Ergebnis zeigt: Es gibt Solidarität.“ Allen Beteiligten und allen Spendern gelte besonders großer Dank. Und das Sammeln geht weiter, denn die Dosen sollen stehen bleiben.

Auch andernorts wurde in den zurückliegenden Wochen für den Seemannsklub gesammelt. Auf der Internetplattform www.gofundme.com kamen infolge des Einbruchs 5600 Euro zusammen. Die Kampagne war mit einem Ziel von 2500 Euro vor allem für einen neuen Billardtisch gestartet worden. Das wurde deutlich übertroffen.

Bei dem Vorfall vor rund anderthalb Monaten wurde Geld aus einem der Spendenbehälter im Club gestohlen und einer der für die Seeleute wichtigen Billardtische sowie eine Eingangstür wurden beschädigt. Eine weitere Folge: Künftig sollen die Eingänge videoüberwacht werden – auch zur Abschreckung, damit sich so ein Fall nicht wiederholt.

Quelle: THB 20.11.2018
 

cux wilhelm besuchDSM Cuxhaven - DSM Wilhelmshaven

Immer ein offenes Ohr für die Seeleute

Ehrenamtliche der Seemannsmission Cuxhaven besuchten ihre Kollegen aus Wilhelmshaven. Ohne tragfähiges Netzwerk wird es schwer für die einzelnen Stationen

„Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute, und ohne ein tragfähiges Netzwerk können wir nicht wirken und nichts bewirken. Aus diesem Grund ist der Meinungsaustausch zwischen den einzelnen DSM-Stationen wichtig und notwendig.

“Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, Wilfrid Adam, eine Gruppe der ehrenamtlichen Schiffsbesucher der Seemannsmission Cuxhaven mit ihrem Seemannsdiakon Martin Struwe im „Haus der Seemannsmission“ an der Hegelstraße.

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Foto: DSM
  
 

DSM Brunsbüttel

brunsbuettel freiwillige 2018Abwechslung ist garantiert

Bundesfreiwilligendienst in der Brunsbütteler Seemannsmission: Kein Einsatz gleicht dem anderen

In der Seemannsmission Brunsbüttel arbeiten seit einiger Zeit drei neue Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi). Kira Thomsen aus Buxtehude ist durch ihren seefahrenden Vater auf die Seemannsmission aufmerksam geworden. „Er hat in den Missionen immer gute Erfahrungen gemacht und mir viel davon erzählt, das fand ich cool“, erzählt die junge Frau. Sie wollte nach der Schule ein Bufdi-Jahr einlegen und diese Zeit zur Orientierung für ein späteres Studium nutzen.

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Foto: shz.de
  
 

Deutschen Seemannsmission e.V. Bremen

1800 Ertrunkene sind zu viel! 

Fast 1800 Menschen sind bereits dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken. Die aktuellen Zahlen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind erschreckend. „Dieses Drama hat auch Auswirkungen, die der deutschen Bevölkerung nicht bewusst sind,“ so Dr. Clara Schlaich, Präsidentin der Deutschen Seemannsmission e.V. in Bremen.

„Wir befürchten, dass durch die veränderte politische Situation in einigen Mittelmeeranrainerstaaten, vor allem in Italien, die Handelsschifffahrt wie bereits vor einigen Jahren wieder verstärkt mit der Rettung Hilfesuchender konfrontiert wird,“ so Clara Schlaich. „Doch diesmal werden sie von der Politik alleingelassen“:

Die Seeleute befinden sich lt. Schlaich in einem ethischen Dilemma: Sie sind nach internationalen Seefahrtsgesetzen verpflichtet, jedem in Seenot geratenen Menschen zu helfen. Tun sie das, führt die veränderte Politik jedoch dazu, dass sie möglicherweise kriminalisiert und ggf. sogar verhaftet werden. In Italien werden Schiffe mit Hilfesuchenden an Bord festgehalten, und die Kapitäne, bzw. Mannschaftsmitglieder als angebliche Schlepper angeklagt. Retten sie auf hoher See nicht, leiden Kapitäne und Mannschaften unter massiven Schuldgefühlen und setzen sich der möglichen Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung aus.

„Ich bin sehr davon beeindruckt, dass sich einige Reedereien in Deutschland trotz der veränderten politischen Lage dazu entschlossen haben, Hilfsgüter zur Versorgung von Geflüchteten an Bord mitzuführen, wie Regenplanen, Wärmedecken, Wasserkanister, Hygieneartikel und Medikamente und mit ihren Crews das Verhalten im Falle der Flüchtlingsrettung an Bord planen. Sie setzen damit ein klares Signal für Humanität!“ so Schlaich.

In den Seemannstationen rund um das Mittelmeer erfahren die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, dass Seeleute wieder vermehrt mit Flüchtenden, im Meer treibenden Leichen und deren persönlichen Gegenständen konfrontiert sind. Das sind belastende Erlebnisse für Seeleute, die nicht alle verkraften. Hinzu kommt, dass auf See oft Gesprächspartner fehlen, die helfen könnten, um das Gesehene zu verarbeiten.

Die Deutschen Seemannsmission e.V. fordert sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Union auf, sofort verbindliche Regelungen zu finden, die die Handelsschifffahrt bei der Bergung von Schutzsuchenden entkriminalisiert und klare Bestimmungen für die Übergabe der Geretteten zu vereinbaren.
  

 

brake freiwilligen gruppeDSM Brake

Zu Gast bei Seemannsmission

Einmal im Jahr bedanken sich Diakoniepfarrer Ingmar Hammann und die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Wesermarsch, Karin Schelling-Carstens, bei den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit. Es sind Mitarbeiter der Seniorenfreizeit, von Pötte und Pannen, des Sitterdienstes, des ambulanten Hospizdienstes, der Energieberatung, Kleiderkammer, des Secondhand-Ladens und der Flüchtlingshilfe.

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Foto: Diakonisches Werk / Schumann
 

krayenkamp fidelDSM Hamburg-Krayenkamp

Dank großzügiger Spenden: Todkranker Seemann kann nach Hause

Die Geschichte vom todkranken Seemann Fidel Labrador, der nicht nach Hause kann, hat viele Hamburger zutiefst gerührt. Zahlreiche Menschen haben sich an der Spendenaktion der Deutschen Seemannsmission beteiligt. Dabei sind schon 13.000 Euro zusammen gekommen!

„Wir können Fidel nun seinen letzten Wunsch erfüllen und ihm dem Heimflug nach Manila bezahlen", sagt Felix Tolle vom Seemannsheim Krayenkamp am Michel, in dem der Matrose viele Jahre ein regelmäßiger Gast war.

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Foto: hfr
   
 

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