DSM Antwerpen

antwerpen mueller

Ina Müller besucht die Deutsche Seemannsmission Antwerpen

Im Rahmen des Programms “Ina`s Reisen” besuchte Ina Müller das Sportfeld der Deutsche Seemannsmission in Antwerpen. Das lokale Team von Stationsleiter Jörg Pfautsch hatte 3 philippinische Schiffsbesatzungen eingeladen und es gab spannende Spiele auf ansprechendem Niveau.

Ina überreichte die Pokal an die Besatzungen der “Zea New Orleans”, “Fjällstrom” und “Feng Ning”.  Die Stimmung war gut und die Besatzungen freuten sich über gute sportliche Aktivitäten und über die tolle Atmosphäre bei der Seemannsmission.

“Once a team on the sports field, always a team on board !!!”

Text & Foto: DSM Antwerpen
 
 

rostock liebboldDSM Rostock

Für die Seeleute der Kreuzliner

Ein neues Gesicht in der Seemannsmission: Marie-Kristin Liebold ist in der Seafarers Lounge in Warnemünde im Einsatz

Rostock Am Warnemünder Kreuzfahrtterminal zeigt auch die Seemannsmission Flagge. Die ehemalige Schlepperstation am Fähranleger (postalisch am Bahnhof Nr.6) ist seit zwei Jahren zur Kreuzfahrtsaison Seafarers Lounge, Ankerplatz für die Seeleute der hier festgemachten Kreuzliner, geworden. Ein Banner auf dem Balkon des kleinen Gebäudes weist den Seeleuten den Weg. Dass sie ihn nicht verfehlen, veranschaulicht ein Besuch der Einrichtung, wo uns ein buntes Stimmengewirr empfängt. Seeleute verschiedener Nationen nutzen hier den Zugang zum freien Internet, schlagen so eine Brücke zu den Lieben daheim oder genießen bei Kaffee und einem alkoholfreien Softdrink die angenehme Atmosphäre zum Erfahrungsaustausch über den Berufsalltag beziehungsweise zum Abschalten vom vielfach hektischen Bordbetrieb.

Rostock Port hat der Seemannsmission das Gebäude wohnlich gemacht. Die Fassaden wurden gestrichen, die Sanitäranlagen und Elektroleitungen erneuert, die Räume tapeziert und vor allem Zugang von Wlan für die Internetnutzung geschaffen. Für die Betreuung der Seeleute der Kreuzfahrtschiffe, die vor einigen Jahren in einem Container provisorisch begann, hat die Rostocker Seemannsmission somit gute Möglichkeiten gefunden. Hier zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren, erklärt deren Leiter Folkert Janssen, der die Einrichtung langfristig unmittelbar im neuen Terminalkomplex integriert haben möchte. Für ihn war zunächst besonders wichtig, dass für diese Aufgabe auch die Personalfrage geklärt werden konnte, die Mittel für eine halbe Stelle zur Verfügung gestellt wurden. Sie füllt von Mai bis September nun die junge sozial-diakonische Mitarbeiterin Marie-Kristin Liebold aus, die vorigen Freitag gerade Seeleute der „Marina“ und „Costa Favalosa“ zu betreuen hatte, insbesondere jenen wunschgemäß Orientierungshilfe vermittelte, die erstmals nach Rostock kamen. So auch den vier Seeleuten der „Marina“, mit denen wir ins Gespräch kamen und erfuhren, dass ihr Schiff, auf dem sie auf verschiedenste Weise bis zu 1250 Passagiere zu bedienen haben, zum ersten von acht Anläufen in diesem Jahr festgemacht hatte.

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zentrale einfuehrung ernstDSM e.V.

"Fairer Transport ist wichtig"

Deutsche Seemannsmission führt neuen Generalsekretär ein

Was kaum jemand weiß: Die allermeisten Güter, die in deutschen Läden gehandelt werden, kommen per Schiff über das Meer. Die Deutsche Seemannsmission kümmert sich um die Seeleute, die für den Transport sorgen - ab sofort mit einem neuen Chef.

Er hat schon Anfang März seine neue Aufgabe übernommen, nun wird er auch offiziell eingeführt: Pfarrer Christoph Ernst (54) ist der neue Generalsekretär der evangelischen Deutschen Seemannsmission mit Sitz in Bremen. An diesem Freitag wird er in Hamburg im Ökumenischen Forum der Hafencity mit einem Gottesdienst begrüßt. Ernst hat die Verantwortung für das Werk in der Nachfolge von Heike Proske übernommen, die als Superintendentin nach Dortmund gegangen ist.

Ursprünglich ist der Theologe aber Binnenländer. Ernst war zuvor Referatsleiter Nord- und Westeuropa in der Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und hat in Hannover gearbeitet. Der gebürtige Görlitzer hat bislang, so gibt er offen zu, wenig Berührungspunkte mit der Seeschifffahrt und der Seemannsmission. Doch er bringe ökumenisches Wissen und aus dem EKD-Kirchenamt Leitungserfahrungen mit.

Arbeit sichtbarer machen

Bei der Wahl von Ernst hatte der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy als Vorsitzender des leitenden Ausschusses der Seemannsmission gesagt, der neue Chef sei ein würdiger Nachfolger von Proske: "Die internationale Erfahrung und die breite kirchliche und ökumenische Vernetzung machen ihn zu einem guten neuen Generalsekretär."

Zur Deutschen Seemannsmission zählen 16 Stationen im Ausland. Ebenso viele arbeiten im Inland eng mit dem Auslandswerk zusammen und werden von eigenständigen Vereinen getragen. Er wolle dieses Netzwerk und seine Arbeit für Seeleute aus aller Welt sichtbarer machen, "in der EKD, in der Zivilgesellschaft und gegenüber der Bundesregierung", sagte der leitende Theologe dem epd. Wer nicht an der Küste wohne, kenne die Seemannsmission nicht - "insbesondere die Arbeit unserer Auslandsstationen ist vielen unbekannt".

Faier Transport genauso wichtig wie fairer Handel

Das will Ernst ändern, denn schließlich kämen auch Jeans, Waschmaschinen und Autos per Schiff aus Übersee zum deutschen Kunden. "90 Prozent aller Handelsgüter werden auf dem Seeweg transportiert. Fairer Transport übers Meer mit guten Arbeitsbedingungen für die Seeleute ist genauso wichtig wie fairer Handel. Dafür setzen wir uns als Seemannsmission ein."

Der Theologe übernimmt keine leichte Aufgabe. Innerkirchlich steht die Deutsche Seemannsmission an einem Scheideweg. Die Auslandsstationen und ihre Zentrale in Bremen sind nach den Worten von Seemannsmission-Präsidentin Clara Schlaich "in großen finanziellen Nöten". So sei zum Ende des Jahres bereits die Schließung der Station im finnischen Mäntyluoto beschlossen.

Man könne das Werk nicht auf Raten kleiner sparen, sagt Ernst. "Wir müssen künftig überlegen, wo die Deutsche Seemannsmission gebraucht wird und wo wir neu aktiv werden müssen, zum Beispiel in China, weil dort große Warenströme unterwegs sind." Gleichzeitig müsse man auch bisherige Standorte hinterfragen, vor allem in Häfen, in denen mehrere Träger sozialdiakonischer Arbeit für Seeleute tätig seien.

Derzeit verfügt die Seemannsmission Ernst zufolge über einen Jahresetat von rund 1,2 Millionen Euro. Die Arbeit des Werkes wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln, Spenden und freiwilligen Schiffsabgaben der Reeder finanziert. Mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtliche leisten im Auftrag der Organisation und ihrer angeschlossenen Vereine auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt.

Artikel von evangelisch.de übernommen
 
   
 

brunsbuettel vorsitzende 19DSM Brunsbüttel

Viel Positives in der Seemannsmission

Mit voller Kraft voraus, heißt es in der Seemannsmission Brunsbüttel. Sowohl Träger- als auch Förderverein legten in ihren Mitgliederversammlungen den Kurs für die nächsten zwölf Monate fest.

Wolfgang Deters wurde offiziell zum Vorsitzenden des Trägervereins gewählt. Das Amt bekleidete er bereits seit Jahresbeginn kommissarisch, da sich der bisherige Vorsitzende Arne Sahm aus persönlichen Gründen aus der aktiven Vorstandsarbeit zurückgezogen hatte. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Sandra Petersen gewählt. Als neuer Beisitzer zog Bernd Brandt in den Vorstand ein.

Insgesamt verlief das Jahr 2018 positiv für die Seemannsmission.

Gesamten Artikel auf boyens-medien.de lesen (Externer Link)
 

Denkanstosslogo denkanstoss

Zu Himmelfahrt

Jemand sprach mich mal an und fragte, ob es tatsächlich so gewesen sei, dass der Sohn Gottes vor den Augen seiner Freunde in den Himmel aufgefahren ist. Ich antwortete so: zwischen Karfreitag und Himmelfahrt liegt eine Zeit von ca. 40 Tagen. In dieser Zeit geschah eine ganze Menge. Vielfach erschien der Gekreuzigte, der von uns Christen als der Auferstandene geglaubt wird, seinen Freunden und Freundinnen. Diese Zeit zwischen Ostern und Himmelfahrt verstehe ich als die Zeit der Umorientierung, die Periode in der so vieles zu erledigen ist. Dann kommt schließlich der Himmelfahrtstag, der Tag des Abschieds von der Leiblichkeit dieses Menschen. Seine Freunde und Freundinnen verabschieden sich von der körperlichen Sterblichkeit ihres Weggefährten. Damit bleibt der Geist dieses Mannes zurück und das, was er den Menschen seiner Zeit und auch uns an Werten vermitteln und erklären wollte. Zehn Tage nach Himmelfahrt wird Pfingsten gefeiert, die Ausschüttung des heiligen Geistes, in welchem uns Menschen auf diese Weise der Sohn Gottes und Gott selbst wieder begegnet.

Ähnlich ist es mit dem Abschied von Verstorbenen in unsere Zeit: Mit dem Eintritt des Todes geht es für engste Angehörige los. Es ist bis zur Trauerfeier vieles zu erledigen, so dass die Zeit nur so dahin rinnt, wobei es dann eben auch passiert, dass der eben verstorbene Mensch noch als physisch anwesend wahrgenommen wird. Nach dem dann alles erledigt ist, kommt das Durchatmen und damit greift sich die Wahrnehmung Platz, dass der verstorbene Mensch nicht mehr in seiner Körperlichkeit unter uns ist. Es wird uns bewusst, dass nun mit eben diesem Menschen ein Leben in seiner Geistigkeit beginnt und Trauer sich in Erinnerung wandelt. Sich so eine Form von Himmelfahrt vollzieht.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, DSM Rostock
  
 
 

cuxhaven terrasse 19DSM Cuxhaven

Arbeiten in Seemannsmission Cuxhaven gehen voran

Gut 4000 Euro waren für die Seemannsmission bei der jüngsten Weihnachtsspendenaktion der Cuxhavener Nachrichten und Niederelbe-Zeitung zusammengekommen.

Von dem Geld wird jetzt der Garten des Seemannsheims im Grünen Weg teilweise neu gestaltet.

Gesamten Artikel von Thomas Sassen auf cnv-medien.de lesen (Externer Link)
Foto: Jill Herber und ihr Mitarbeiter Christian Holtz (l.) verlegen ein neues Pflaster auf der Terrasse. Seemannsdiakon Martin Struwe (sitzend) ist dankbar für die Spendenbereitschaft der Leser, die das Projekt ermöglicht. Foto: Sassen
 

port of douala2DSM Douala

Seelsorge für Schiffscrews

Mit Karaoke und menschlicher Zuwendung gegen die Nöte an Bord

Silvie Boyd im Gespräch mit Anne Françoise Weber

Piraten, Todesfälle und verlassene Crews, die monatelang auf dem Schiff ausharren – in Kameruns Hafenstadt Douala kümmert sich die Seelsorgerin Silvie Boyd um ihre Sorgen und Nöte. Sie organisert Essen, Medizin und manchmal sogar Karaoke-Shows.

Anne Françoise Weber: In der vergangenen Woche hatte ich die Gelegenheit, eine Seelsorgerin zu treffen, die mit Menschen zu tun hat, die wochenlang in ziemlicher Einsamkeit festsitzen – und zwar auf Schiffen. Silvie Boyd arbeitet seit mehr als einem Jahr für die Deutsche Seemannsmission in Kamerun. Zuvor war sie in der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Hamburg tätig. Jetzt ist die ausgebildete Diakonin und Sozialarbeiterin Hafenseelsorgerin und zugleich Leiterin des Seemannsheims in der Wirtschaftsmetropole Douala. Dort konnte ich sie sprechen und habe sie zunächst gefragt, wieso es überhaupt eine Station der Deutschen Seemannsmission in Douala in Kamerun gibt.

Silvie Boyd: In den 60er Jahren gab es hier am Hafen und in seiner Umgebung – wie in vielen anderen Hafenstädten weltweit – sehr viele Vorfälle mit, ich sage mal, eher angetrunkenen Seeleuten, die nicht wussten, wo sie hinkommen, die keine Unterstützung hatten, wenn sie hier in der Stadt Bedürfnisse hatten, also etwas einkaufen wollten oder medizinische Versorgung brauchten. Damals hat man weltweit geguckt, wo ist Bedarf da? Und es gab hier nichts in der Gegend und niemanden, der das machte.

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