emden ausstellungDSM Emden

Der Schlachthof der Schiffe

Der Hamburger Fotograf Christian 
Faesecke dokumentiert das Ende von Schiffen. Im Emder Seemannsheim stellt Faesecke einen Teil 
seiner Bilder aus.

Ein Frachter fährt von A nach B, macht in verschiedenen Häfen fest. Täglich. Jahraus, jahrein. Doch was passiert, wenn die schwimmenden Stahlkolosse ausgedient haben? Viele enden an
Stränden im Golf von Bengalen. Der Hamburger Fotograf Christian Faesecke erzählt etwas über das Schicksal derer, die die gefährliche Verschrottungsarbeit erledigen. Im Emder Seemannsheim stellt Faesecke einen Teil
seiner Bilder aus. Axel Milkert hat sich die kleine, aber beeindruckende Präsentation angesehen und mit Faesecke gesprochen.

Artikel ist bei www.emderzeitung.de erschienen (Externer Link)
Foto: Eric Hasseler
 

bremerhaven welcome thumb200 DSM Bremerhaven

Deutschlands zweitgrößter Seemannsclub neu eröffnet

Deutschlands zweitgrößter Seemannsclub in Bremerhaven ist am Sonntag neu eröffnet worden. Das Gebäude mitten im Hafen an der Nordschleuse der Seestadt wird von der evangelischen Deutschen Seemannsmission betrieben. Es ist an 365 Tagen im Jahr ein wichtiger Anlaufpunkt für Schiffsbesatzungen aus aller Welt. Sein Name ist Programm: "Welcome" heißt der Club, der im Februar 2003 offiziell eingeweiht wurde.

Seither seien mehr als 500.000 Seeleute zu Gast gewesen und der Club ein wenig in die Jahre gekommen, sagte Bremerhavens Seemannspastor Andreas Latz. Allein im vergangenen Jahr waren es seinen Angaben zufolge 23.107. Mehr gibt es nur noch im internationalen Seemannsclub "Duckdalben" im Hamburger Hafen. Dort kamen den Angaben zufolge vergangenes Jahr über 34.000 Besucher.

Für die Modernisierung des "Welcome" waren nach Informationen von Latz mehr als 100.000 Euro eingeplant. Die internationale Transportarbeitergewerkschaft ITF habe 60.000 Euro zugeschossen. Das Haus hatte mehr als eine Million Euro gekostet. Schon beim Bau spielte die ITF in der Finanzierung eine wichtige Rolle: Mit knapp 900.000 Euro kam der Hauptteil der Kosten aus einem Fonds, den die Gewerkschaft verwaltet.

Bremerhaven ist Teil eines Netzwerkes von 32 Standorten der Deutschen Seemannsmission im In- und Ausland. Haupt- und Ehrenamtliche leisten national und international auf Schiffen, in Clubs und in Heimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt und machen wie im "Welcome" auch Freizeitangebote. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern.

Text: epd
 
 

duckdalben lounge steinwerdenKreuzschifffahrt

Harter Arbeitsalltag auf Kreuzfahrtschiffen

Ein Feature von Charlotte Horn

Kreuzfahrtschiffe, diese gigantischen, schwimmenden Hotels, werden bei Urlaubern immer beliebter. Allein die Zahl deutscher Passagiere hat sich in den vergangenen fünf Jahren auf knapp 2,3 Millionen erhöht. Kein anderer Tourismuszweig wächst so schnell. Und wird immer billiger: Eine Woche Mittelmeer bekommt man schon für ein paar hundert Euro.

Weiterlesen und Feature anhören auf ndr.de
  
 

DSM e.V. - Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Schulabschluss und dann zwölf Monate hinaus in die Welt: Was erwartet mich dort? Wie gehe ich mit anderen Kulturen und Traditionen um?

Seminar der Freiwilligen des IJFD

Nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die 14 jungen Frauen und Männer des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes beschäftigt haben. Schon im August sind sie zum Seminar im Seemannsheim Bremerhaven zusammengekommen. Dabei traf „alt“ auf „neu“: Sieben Freiwillige beenden gerade ihr Einsatzjahr, das durch das Seminar seinen Abschluss fand. Für die sieben weiteren Freiwilligen geht es in den nächsten Tagen oder Wochen erst richtig los: Ein Jahr bei der Deutschen Seemannsmission - in Antwerpen, Rotterdam oder Rotterdam. In den fünf Seminartagen wurden ihre Erwartungen thematisiert und die Situation von sowie die Arbeit mit Seeleuten in den Mittelpunkt gerückt, bevor es am Einsatzort in die Praxis geht. Dabei konnten die Freiwilligen des vergangenen Jahres von ihren Erfahrungen berichten und gute Tipps und Ratschläge an „die Neuen“ weitergeben. Dabei kommen dann auch viele interessante Anekdoten heraus, wenn sie von ihren herzlichen Begegnungen oder manchmal auch lustigen Missverständnissen mit Seeleuten aus aller Welt erzählen. Auch der kommende Jahrgang wird im folgenden Jahr viel zu erzählen haben. (hgr)

ijfd 2018 2019

Die Deutsche Seemannsmission e.V. wünscht ihnen für ihren Dienst viel Erfolg, lehrreiche Erfahrungen sowie Gottes Segen und bedankt sich bei den ausscheidenden Freiwilligen für ihr hervorragendes Engagement des "support of seafarers' dignity".

 

news piracySeeschifffahrt international - DSM Douala

Der Golf von Guinea, Epizentrum der globalen Piraterie

Die Piraterie nimmt im Golf von Guinea zu. Die Entführer der 17 ukrainischen, russischen und philippinischen Seeleute, die am 15. August an Bord zweier Schiffe vor Douala entführt wurden, kontaktierten die Reeder.

Seit Beginn des Jahres vor Kamerun wurden sieben Piraterieangriffe gemeldet, fünf davon leider erfolgreich für Piraten. Die spektakulärsten Fälle fanden am 15. August statt. Gut geplante kriminelle Operationen, so die Leiterin der deutschen Seemannsmission in Douala:

"Schockierend ist, dass es zwei Schiffe gleichzeitig waren, die Seite an Seite vor Anker lagen. Sie entführten acht Matrosen auf einem Schiff und neun auf dem anderen. Auf einem haben sie sogar das Feuer eröffnet."

Diese Verbrechen auf See verbreiteten sich im Golf von Guinea, dem gefährlichsten Meeresgebiet der Welt. 2018 wurden weltweit 201 Piraterieakte registriert, verglichen mit 180 im Jahr 2017 und 78 Anschlägen in der ersten Jahreshälfte 2019, davon eine große Mehrheit im Golf von Guinea, so das International Maritime Bureau.

Reeder im Golf von Guinea rüsten sich mit viel Mut, sagt Silvie Boyd: "Was der Reeder nach einem Angriff tut, ist, die entführten Seeleute nach ihrer Freilassung heimzuschicken zu ihren Familien und andere, neue Seeleute einzusetzen. Sie lassen den Seeleuten mit Glück eine Urlaubsphase Zeit um sich auszu ruhen und neue Kraft und wieder Mut zu schöpfen wieder an Bord zu kommen. Anfang letzter Woche hatte ich die Gelegenheit, mit dem Kapitän zu sprechen, der im April von nigerianischen Piraten entführt wurde und nun 3 Monate später einen neuen Vertrag auf demselben Schiff ableistet", erklärt die Seemannsdiakonin der Deutschen Seemannsmission von Douala.

Viele Reedereien sind wegen der Unsicherheit auf See zunehmend besorgt über den Golf von Guinea. Ein ukrainischer Kapitän verriet, dass der Schiffseigener beschlossen habe, Douala nicht mehr anzufahren, sondern nur noch in Angola anzulegen.

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sassnitz wegweiserDSM Sassnitz

Mission Menschlichkeit: Seemannsclub feiert Geburtstag

In einem umgebauten Ladenlokal im Mukraner Fährterminal kümmern sich ehrenamtliche Vereinsmitglieder der Sassnitzer Seemannsmission um Seeleute aus aller Welt und mit verschiedenen Religionen.

Zwei Billardtische stehen in dem riesigen Raum, vor einer Wand steht ein selbst gezimmerter Tresen, um die Ecke hängt eine Dartscheibe, es gibt eine Tischtennisplatte und dazwischen Sofas zum Lümmeln. Es wirkt wie ein Luxus-Jugendklub mit Blick auf die Mukraner Fähranleger. Nur sind es keine Minderjährigen, die sich hier die freie Zeit vertreiben, sondern gestandene Seeleute. Der Seemannsclub im Fährterminal ist das Herz der Sassnitzer Seemannsmission. Die feiert am Freitag ihren 25. Geburtstag.

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Foto: Maik Trettin - Im Seemannsclub in Mukran stehen auf einem Wegweiser neben der Entfernung zu verschiedenen Häfen der Welt auch die ins benachbarte Sassnitz.

 

dsm boot fluechtlingeSchifffahrt international

Evangelische Kirche will Schiff zur Seenotrettung schicken

Die evangelische Kirche will sich an der Seenotrettung im Mittelmeer beteiligen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, informierte am Donnerstag in Berlin darüber, dass die evangelische Kirche gemeinsam mit etlichen weiteren Organisationen zusammen ein Schiff für diesen Zweck kaufen will. Das sehe ein aktueller Beschluss des Rates der EKD vor. Zum Unterhalt des Rettungsschiffs solle ein Verein mit breiter gesellschaftlicher Beteiligung gegründet werden.

Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm mahnte, dass Menschen ertrinken und sterben, könne von niemandem hingenommen werden, schon gar nicht von Menschen christlichen Glaubens. "Not hat keine Nationalität", sagte der bayerische Landesbischof. Egal aus welchen Gründen Menschen in Lebensgefahr sind, bestehe die Pflicht zu helfen.

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Beitrag der Tagesschau

Heinrich Bedford-Strom: "Es geht um exzemplarisches Handeln, es werden ganz konkret Menschen gerettet."

 

 

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