imak 19Pressenotiz der Deutschen Seemannsmission

Fair übers Meer - klares Bekenntnis der Deutschen Seemannsmission zur Kampagne

Die diesjährige Versammlung der Inlandsmitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission hat bei Ihrem Treffen in Oese die Kampagne „Fair übers Meer“ als Themenschwerpunkt gehabt. Fair übers Meer befasst sich neben den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten auch mit der Transportkette der Güter. Dabei liegt ein Augenmerk auch auf den fair gehandelten Waren, die gerade in kirchlichen Einrichtungen angeboten werden. Zwar werden die Produktionsbedingungen dieser Güter durchleuchtet, nicht jedoch der Transport zu uns auf unseren Tisch.
„Über 90 % aller Handelsgüter werden mit dem Schiff transportiert. Der Kostendruck führt oft zu schlechten Bedingungen für die Seeleute“, so Matthias Ristau, der Kampagnenverantworliche. „Es ist gut, dass etwa fair gehandelte Schokolade selbst im Supermarkt zu finden ist. Aber unter welchen Bedingungen kommt sie dahin? Darauf möchten wir den Blick lenken.“
Die Kampagne „Fair übers Meer“, an der neben der Deutschen Seemannsmission viele große Organisationen, wie Verdi, BUND, NABU, verschiedene Bündnisse etc. beteiligt sind, beschäftigt sich seit Jahren damit. „Die Menschen sind see-blind, denn sie sehen nicht, wie wichtig der Transport übers Meer ist – und dass dort auf den Schiffen Menschen für uns unterwegs sind. Wir als Deutsche Seemannsmission wollen bei dieser Kampagne nun verstärkt dabei sein, um unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, aber auch der Politik die Augen zu öffnen und den Horizont zu erweitern,“ betont Ristau.
Das alles trifft mit der Meldung zusammen, dass auch die Bundesminister Gerd Müller (BMZ) und Hubertus Heil (Arbeit- und Soziales) gerade auch im Bereich der Selbstverpflichtung der Industrie das Thema faire Transportkette aufgegriffen haben. Dies sieht die Deutsche Seemannsmission sehr positiv und wird den konstruktiven Kontakt zur Politik suchen. Im Jahr 2019 werden in den Stationen der Seemannsmission und auch auf Messen und am Kirchentag verschiedene größere Aktionen und Informationsveranstaltungen zu diesem Thema stattfinden, die dann auf der Webseite der Seemannsmission zu finden sind. 

Hamburg, 21.02.2019 / Foto M.Schildhauer: 28 Mitarbeitende der Deutschen Seemannsmission im Inland (aus Duisburg, Wilhelmshaven, Brake, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Stade, Hamburg, Brunsbüttel, Lübeck, Rostock) in Oese (Kreis Rotenburg/W.)
 

nordenham kuehnDSM Unterweser

Rentner-Seemann zeigt weiter Flagge

Es zog Rolf Kühn schon in seiner Jugend ans Wasser. Sein Berufsleben war ganz stark von der Seefahrt geprägt.

Im Jahr 2004 hat Rolf Kühn die Deutsche Seemannsmission Unterweser in Nordenham gemeinsam mit dem damaligen evangelischen Nordenhamer Pfarrer Volker Wittkowski gegründet.

Der Pfarrer hatte die Initiative ergriffen und Rolf Kühn angesprochen. Die Seemannsmission ist eine Einrichtung der evangelischen Kirche. Seit einigen Jahren arbeitet sie in der Wesermarsch mit der katholischen Organisation Stella Maris zusammen. In Brake betreiben sie den Seamen’s Club.

Gesamten Artikel auf nwzonline.de lesen (Externer Link)
Foto: Horst Lohe
 
 

containerschiff grossundkleinSeemannsmissionen Inland

Bund verdoppelt seinen Zuschuss

Kirchliche Seemannsmissionen erhalten mehr Geld

Seeleute haben einen anstrengenden Beruf. Vor allem die lange Abwesenheit von zu Hause kann zur Belastung werden. Hilfe bieten die kirchlichen Seemannsmissionen in den Häfen. Diese Einrichtungen bekommen für ihre Arbeit nun mehr Geld vom Bund.

Die von den beiden großen Kirchen betriebenen Seemannsmissionen in Deutschland erhalten vom Bund mehr Geld. Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales votierte am Mittwoch mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen für die von der Großen Koalition vorgeschlagene Änderung des Seearbeitsgesetzes; AfD und FDP enthielten sich bei der Abstimmung.

Der Gesetzentwurf der Koalition sieht vor, den Zuschuss des Bundes für die katholische Seemannsmission "Stella Maris" und die evangelische "Deutsche Seemannsmission e.V." rückwirkend zum 1. Januar von 500.000 Euro auf eine Million Euro pro Jahr zu verdoppeln.

Hintergrund: Laut dem 2006 in Kraft getretenen Seearbeitsübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation sind die Unterzeichnerstaaten – darunter die Bundesrepublik – dazu verpflichtet, in ihren Seehäfen Sozialeinrichtungen für Seeleute vorzuhalten. In den deutschen Häfen wird diese Aufgabe von den kirchlichen Seemannsmissionen übernommen. Da der Bund aus diesem Grund keine eigenen staatlichen Einrichtungen für die Betreuung der Seeleute an Land schaffen muss, beteiligt er sich an der Finanzierung der konfessionellen Einrichtungen. (stz)

Artikel von katholisch.de
 

sds titelbildDSM Cuxhaven

Sonntag der Seefahrt am 3. März 2019

Am Sonntag den 03.03.2019  lädt die Seemannsmission Cuxhaven zum "Sonntag der Seefahrt" um 9.30 Uhr in die St. Petri-Kirche ein.

Bereits zum 27.Mal wird diese Tradition in Cuxhaven begangen. Seit 1993 feiert die maritime Szene Cuxhavens den Sonntag der Seefahrt.

Neben der im Gottesdienst gewohnten Predigt, die diesmal der neue Seemannspastor der Landeskirche Hannover Andreas Latz halten wird, bietet die Veranstaltung immer einem Insider aus Seefahrt und Hafenwirtschaft ein Podium für ein sogenanntes Votum, bei dem der Redner über ein von ihm frei gewähltes Thema spricht. Hierzu ist in diesem Jahr Oliver Fuhljahn - Vorstandsmitglied des Fördervereins der Seemannsmission eingeladen.

Außerdem wird feierlich der verstorbenen Seeleute des letzten Jahres gedacht.

Musikalisch wird die Veranstaltung durch den Shanty-Chor-Cuxhaven unter der Leitung von Udo Brozio begleitet.
 

 

Seemannsmissionen Inland

Mehr Geld für Seemannsmissionen

Arbeit und Soziales/Ausschuss - 13.02.2019 (hib 157/2019)

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat am Mittwochvormittag dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen für ein Drittes Gesetz zur Änderung des Seearbeitsgesetzes (19/7425) zugestimmt. Damit soll die Summe, mit der sich der Bund an den Kosten der Deutschen Seemannsmissionen e. V. und Stella Maris beteiligt, von 500.000 Euro auf eine Million Euro verdoppelt werden. Das Gesetz wurde mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken angenommen. Die FDP-Fraktion und die AfD-Fraktion enthielten sich.
  

 

brake folchnandtDSM Unterweser

SOS – Die Arbeit der Seemannsmission in stürmischen Zeiten

Gast im Studio ist Marco Folchnandt, evangelischer Seemannsdiakon der Deutschen Seemannsmission Unterweser e.V. Im Gespräch mit Antje Thielking und Thomas Cziepluch skizziert er Arbeit und Herausforderungen der Seeleute auf See und stellt seine Arbeit im Seamen’s Club im Braker Hafen vor.

Im geistlichen Snack spricht Marco Folchnandt einen englischen (See)Reisesegen.

Die Deutsche Seemannsmission Unterweser e.V. ist für Seeleute und Binnenschiffer in den Häfen Elsfleth, Brake und Nordenham zuständig. Zu diesem Zweck betreibt sie als Betreuungseinrichtung den Seamen’s Club im Braker Hafen und besucht Seeleute an Bord der Schiffe in Elsfleth, Brake und Nordenham. Die Deutsche Seemannsmission Unterweser e.V. ist Mitglied der Deutschen Seemannsmission e.V. in Bremen und Mitglied im Dachverband des Diakonischen Werkes Oldenburg.

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ristau schiffsbesuchSeemannsmission Hamburg

Hafen-Pastor Matthias Ristau bei den Seeleuten

Zum Segen gibt's SIM-Karten

Seine Kirche ist der Hafen, seine Gemeinde lebt auf dem Meer: Matthias Ristau (50) ist Hamburgs einziger Seemannspastor!
Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Leuchtweste – bevor Matthias Ristau an Bord des Container-Schiffs „Ida Rambow“ geht, zieht er sich in der Seemannsmission „Duckdalben“ um. Dann packt er die Bibel in den Rucksack – auf Philippinisch, Chinesisch, Englisch. Denn seine „Schäfchen“ kommen aus aller Welt, er besucht die Besatzungen der Schiffe im Hafen.

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