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Exklusiv: Die Reise der Sea-Watch

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Exklusiv: Die Reise der Sea-Watch

Drei Wochen lang waren NDR Reporter auf dem Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 3". Sie dokumentieren eine Fahrt, über die am Ende ganz Europa spricht und heftig streitet.

Link zur Sendung: Panorama - die Reporter ∙ NDR Fernsehen

Foto: Chris Grodotzki / Sea-Watch.org - CC BY-SA 4.0
  
 

Deutsche Seemannsmission zieht nach Hamburg

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zentrale blick auf hamburgDSM e.V.

Deutsche Seemannsmission zieht nach Hamburg

Die Deutsche Seemannsmission zieht von Bremen nach Hamburg. Am Dienstag (17. März) soll der Möbelwagen des Dachverbandes in der Hafencity eintreffen. Generalsekretär Christoph Ernst (55) und sein kleines Team werden dort ihre neuen Büroräume im Ökumenischen Forum beziehen.

Seine vordringliche Aufgabe sieht er darin, die Seemannsmission innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche bekannter zu machen und für ihre Arbeit zu werben. Der offizielle Eröffnungsgottesdienst wird am 29. April (17 Uhr) im Ökumenischen Forum gefeiert.

Beschlossen wurde der Umzug nach Hamburg vom Vorstand bereits 2018. Der Hafen ist größer, und viele Reedereien haben ihren Sitz in Hamburg. In Bremen war die Seemannsmission nur Untermieter bei der Diakonie. Im neuen Hamburger Domizil ist die Seemannsmission in guter maritimer Gesellschaft: Prominente Büro-Nachbarin ist Bischöfin Kirsten Fehrs, die derzeit als "Stimme der Seeleute" für die Arbeit der Seemannsmission wirbt. Außerdem wohnt die Vorstandsvorsitzende der Seemannsmission, Clara Schlaich, im Haus.
  

Fairer Handel muss auch den Transport miteinbeziehen

Vielen Menschen fehle ein Bewusstsein für die schwierige Arbeit der Seeleute, sagt Christoph Ernst. Nahezu jeder Kühlschrank oder Fernseher werde mit einem Schiff nach Deutschland transportiert. "Ohne Seeleute geht es nicht." Der "Faire Handel", den auch viele Kirchengemeinden unterstützen, konzentriere sich auf die Kleinbauern und Handwerker in den Entwicklungsländern. Fairer Handel müsste aber auch den Transport mit dem Schiff einbeziehen.

Die Arbeitsbedingungen an Bord sind hart. Zum Teil wird an Bord in Sechs-Stunden-Schichten gearbeitet und geschlafen. Wer den Ozean überquert, lebt oft drei Wochen lang lärmgeplagt auf engem Raum. Zudem werden die Liegezeiten der Schiffe immer kürzer, so dass ein Landgang ohne die Fahrzeuge der Seemannsclubs kaum noch möglich ist.

Im Eröffnungsgottesdienst am 29. April wird auch der Ehrenpreis der Deutschen Seemannsmission verliehen. Preisträger sind Professor Hans-Joachim Jensen und Marcus Oldenburg vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin der Uniklinik Eppendorf. Die Laudatio hält Robert C. Verbist (Antwerpen), Präsident der International Maritime Health Association.

Text: epd
Foto: © epd-bild/Stephan Wallocha - Die Deutsche Seemannsmission zieht in die Hamburger Hafencity, die man von der von der Plaza der Hamburger Elbphilharmonie gut überblicken kann. Rechts spiegelt sich der Michel, die St. Michaeliskirche, in den Fenstern der Elphi.
  
 

Seemannsdiakon Michael Ludwig in den Ruhestand verabschiedet

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DSM e.V.

Seemannsdiakon Michael Ludwig in den Ruhestand verabschiedet

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Nach 35 Jahren Dienst für die DSM wurde Seemannsdiakon Michael Ludwig am 8. März im großen Kreis der Auslandskolleginnen und -kollegen von Generalsekretär Christoph Ernst in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Verabschiedungsansprache würdigte der Generalsekretär das hohe Engagement von Michael Ludwig an seinen verschiedenen Dienstorten in Afrika und Europa: Lomé, Libreville, Rotterdam und schließlich, für die letzten 18 Jahre, Le Havre. Der Gottesdienst in der Pariser Deutschen Evangelischen Christuskirche, der Michael Ludwig eng verbunden ist, gab dem ausscheidenden Kollegen noch einmal Gelegenheit, von eben der Kanzel zu predigen, auf der er auch in der Vergangenheit immer wieder schon zu Seefahrergottesdiensten und anderen Gelegenheiten gestanden hatte.

Der Gottesdienst und ein anschließender Empfang bildeten zugleich den Abschluss der diesjährigen Auslandsmitarbeitenden-Konferenz, zu der die DSM-Entsandten aus dem Ausland seit dem 5. März in Paris zusammengekommen waren. Als „special guest“ der Konferenz wurde Revd. Andrew Wright begrüßt, der als Präsident der International Christian Maritime Association mit den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern über aktuelle Fragen in der ökumenischen Zusammenarbeit der verschiedenen Seemannsmissionen weltweit diskutierte.

paris 03 2020 01
 

Gutgelaunt in die zweite Halbzeit

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ijfd 01 2020DSM e.V. - Freiwilligendienst im Ausland

Gutgelaunt in die zweite Halbzeit

Im Februar – und damit zur Jahreshälfte ihres internationalen Freiwilligendienstes (IJFD) bei der Seemannsmission – trafen sich sechs Freiwillige mit ihren Stationsleitern zum Halbzeitseminar in Amsterdam. Die Nachbarschaft der Häfen Amsterdam, Antwerpen und Rotterdam macht den Austausch zum Greifen nahe. Auf dem Programm standen die Reflexion und Einordnung der eigenen Erfahrungen mit Seeleuten, aber auch im jeweiligen Gastland und in der Einsatzstelle. Natürlich gehört auch die Bearbeitung von Herausforderungen und Problemen dazu, die an so einem besonderen Einsatzort wie den Häfen und Seemannsheimen vorkommen  können. Wichtig war zudem, sich für die Planung der zweiten Hälfte des Freiwilligendienstes noch einmal klar zu werden, was noch an neuen Projekten oder Vorhaben auch auf der persönlichen To-Do-Liste steht. Das Schifffahrtsmuseum in Amsterdam war zwischendurch im Programm einen interessanten Besuch wert in diesen offenbar gutgelaunten Tagen im Gästehaus der Seemannsmission in Amsterdam.

ijfd 02 2020

 

Helgoland: Havariertes Frachtschiff wird abgeschleppt

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news santoriniSeeschifffahrt

Helgoland: Havariertes Frachtschiff wird abgeschleppt

Ein Bergungsschlepper hat heute den manövrierunfähigen Frachter "Santorini" in der Nordsee erreicht. Er schleppt ihn nach Bremerhaven. Dort soll das Schiff repariert werden, wie eine Sprecherin des Havariekommandos mitteilte. Bei Windstärke neun und bis zu sieben Meter hohen Wellen hatte die "Santorini" gestern auf der Nordsee ihr Ruderblatt verloren. Sie trieb laut Havariekommando manövrierunfähig 120 Kilometer nordwestlich von Helgoland. An Bord sind 23 Besatzungsmitglieder. Ein Notschlepper hielt den Frachter in Position, denn das 159 Meter lange Schiff drohte in einen Off-Shore-Windpark zu treiben.

Gesamten Artikel des NDR lesen (Externer Link)
  
  
 

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