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Konfirmandengrüße sorgen für Freude an Bord

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DSM Lübeck

luebeck konfirmandengruss 01Konfirmandengrüße sorgen für Freude an Bord

Sie haben Postkarten geschrieben. Die Konfirmanden vom Dom. Für die Seeleute der Lübecker Häfen. Die Seemannsmission hat sie an Bord verteilt und für große Freude gesorgt.

Ein lieber Gruß steht auf den Postkarten – „für die coolsten auf der Welt“. Ein Wunsch, dass die Seeleute bald ihre Familien wiedersehen. Ein Dank für die harte Arbeit, die sie machen. Geschrieben haben die Konfirmanden von Pastorin Margrit Wegner auf Deutsch, Englisch, Russisch, Polnisch.

luebeck konfirmandengruss 2Spontan ist die Idee im Konfirmandenunterricht entstanden, als sie Besuch von der Seemannsmission hatten. Theologin Bärbel Reichelt hatte ihnen vom Leben und Arbeiten an Bord berichtet. Von der langen Zeit, die die Seeleute von ihren Familien getrennt sind. Vom Warten auf einen Internetzugang, um Kontakt mit zu Hause aufzunehmen. Von der schweren Arbeit und von all den Gütern, die die Seeleute auf den Meeren dieser Welt transportieren und die auch das Leben der Konfirmanden so reich machen.

Nun halten die Seeleute die Postkarten der Jugendlichen in den Händen. Ein Gruß von einem Menschen, der sie nicht kennt, aber der an sie denkt. Ein kleiner Schatz, der bewegt. „Thank you! Thank you so much!“

Text + Fotos: Bärbel Reichelt
 

Jagd auf Öltanker - Piraten am Horn von Afrika

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tanker piratenZDFinfo Dokumentation

Jagd auf Öltanker - Piraten am Horn von Afrika

Piraterie ist in Nigeria und Somalia ein großes Geschäft. Die Kidnapper sehen sich selbst dabei als eine Art Robin Hood. Ihr Ziel: die verhassten ausländischen Öl-Konzerne.

Die Piraten beschuldigen die Ölindustrie, die Bodenschätze zu plündern und die Natur nachhaltig zu schädigen. Sie selbst haben vom Ölreichtum ihrer Heimat nichts, nicht einmal Jobs. In Speedbooten machen die Piraten Jagd auf Tanker und setzen die Besatzung fest.

Beitrag ansehen - Länge: 44 min
 

 

Grosse und Kleine

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DSM Nordkirche

Große & Kleine - alle sind wichtig!

Wir brauchen nicht nur die immer größeren Containerschiffe, sondern auch die kleineren. Die Feeder Schiffe transportieren die Container weiter in der Region z.B. in den Ostseeraum

containerschiff grossundklein

Foto: 2 Feeder und ein großes Containerschiff am CTT Hamburg
  

 

 

Seemannspastor lichtet die Anker

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bremerhaven gerkenDSM Bremerhaven

Seemannspastor lichtet die Anker

Der Hafen ist sein zweites Zuhause: 13 Jahre lang stand er am „Steuer“ der Seemannsmission. Pastor Werner Gerke hatte das „Kommando“ über das Seemannsheim Schifferstraße und den Welcome-Club im Kaiserhafen, kannte jeden der dicken „Pötte“ und tausende Seeleute. Jetzt geht der 56-Jährige von Bord.

Als Seelsorger nach Bremervörde

Wenn auch offiziell erst im August – schon jetzt beginnt das Abschiednehmen für den Seemannspastor. Gerke wechselt nach Bremervörde und übernimmt dort die Leitung der Paar- und Lebensberatung des Diakonischen Werks.

Gesamten Artikel aus nord24.de lesen (externer Link)
 

Warum neue Anti-Terror-Bestimmungen Seeleuten Probleme bereiten

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news seemann smartphoneSeeschifffahrt

Warum neue Anti-Terror-Bestimmungen Seeleuten Probleme bereiten

Seit einigen Monaten sind neue Sicherheitsbestimmungen zur Aktivierung einer Telefonkarte gültig. Diese sollen dem internationalen Terrorismus entgegenwirken – erschweren aber auch die Kommunikation von Seeleuten in die Heimat.

Die seit einigen Monaten gültigen Sicherheitsbestimmungen zur Aktivierung einer Telefonkarte für das Smartphone bereiten Seeleuten große Probleme. Der Vorgang sei für sie massiv erschwert worden, kritisiert der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe in seinem neuesten Tätigkeitsbericht. „Die Identität des Nutzers muss per Ausweis und Videotelefonat überprüft werden - unmöglich, wenn kein Internet zur Verfügung steht.“ Die Registrierungspflicht dient nach Angaben der Bundesregierung dem Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.
Seeleute sind monatelang von Zuhause weg

Die Aktivierung einer solchen Karte könne unter diesen Bedingungen bis zu 20 Minuten dauern, führt Struwe aus. „Wenn mehrere Seeleute eine Telefonkarte benötigen, stoßen wir zeitlich an unsere Grenzen. In solchen Situationen frage ich mich dann unweigerlich, wo da für uns noch die Zeit zur persönlichen Begegnung bleibt.“

Weltweit seien mehr als eine Million Seeleute oft monatelang von Zuhause weg, erläuterte Struwe. Ein Kontakt und Grüße über das Smartphone seien für sie eine Kraftquelle. Auf diese Weise könnten sie wenigsten ein wenig am Alltagsleben ihrer Familien teilhaben.

Im Hafen auf das Smartphone angewiesen

Laut einer Studie aus dem vergangenen Jahr haben zur Zeit lediglich ein Fünftel der Besatzungen die Möglichkeit, auf See die Internetverbindung des Schiffes für private Zwecke zu nutzen. Um so mehr sind sie im Hafen auf ihr Smartphone angewiesen. Struwe: „Für viele Reedereien sind die technischen Voraussetzungen noch zu teuer.“

Mit Cuxhaven gehören 32 Stationen im In- und Ausland zur Deutschen Seemannsmission. Mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtliche leisten in ihrem Auftrag auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt. Sie arbeiten eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen und Organisationen wie der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF zusammen.

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern. Das Team der Seemannsmission in Cuxhaven hat Struwe zufolge im vergangenen Jahr mehr als 950 Schiffe besucht. Knapp 1.100 Seeleute aus 27 Nationen besuchten den Club im Grünen Weg.

Text: epd
Foto: Eduard74 - CC4.0 - wikimedia commons
 

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