Festmachen - März 2017

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR.

Levitikus 19,32 (Lutherbibel)
  

festmachen 2017 03Respekt! Was für ein wegweisendes Wort. Menschen verdienen Respekt als Frau und Mann, als Kind, im Alter, als Muslim, als Hindu, als Christ, als Atheist. Respekt: die andere Person, mein Gegenüber, mein Mitmensch ist Gottes Geschöpf, genau wie ich. Respekt: das bedeutet konkret Rücksicht, Achtung, Anerkennung, und Wertschätzung, eine zutiefst sinnvolle und wegweisende Lebensregel. Alle Welt braucht solche wegweisenden Lebensregeln. Ohne Lebensregeln regiert das Gesetz des Stärksten, entsteht soziales und menschliches Chaos. Menschen kennen diese Regeln, weil sie hilfreich und zutiefst sinnvoll sind. Mangelnder Respekt für die eigene Person oder für eine ganze Grup- pe von Menschen löst Trauer und Empörung aus.

In der Bibel sind viele sinnvolle Lebensregeln benannt. Sie sind verbunden mit Gottes Erfahrungen. Das Volk Israel, unzählige Menschen jüdischen Glaubens und mit ihnen Menschen im christlichen Glauben haben die Erfahrung gemacht: Gott schützt den Einzelnen und die Gemeinschaft. Gottes Regeln, wie z.B. die 10 Gebote oder die Lebens- regel aus dem Buch Leviticus, dienen allen Men- schen zum Guten. Respekt vor dem Alter, Respekt vor der Lebensleistung eines jeden Menschen, das tut allen gut.

Der Respekt vor den Menschen ist verknüpft mit dem Respekt Gottes. In der Bibel steht dafür der Begriff „Furcht“. Das klingt zunächst eher abstoßend und wenig einladend. Gemeint ist damit aber Anerkennung, Hochachtung, Ehrfurcht. Gott ist der Schöpfer und Erhalter dieser Welt und der Menschen. Aus dieser Erkenntnis wächst Achtung und Anerkennung seiner Geschöpfe.

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Festmachen - Februar 2017

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!

Lukas 10,5 (Einheitsübersetzung)

festmachen 2017 02

Die Flagge dippen – so grüßen sich Schiffe auf See. Mit dem kurzen Nieder- und Aufholen der Flagge wird gegenseitig Respekt und friedliche Absicht signalisiert. Zur Zeit Jesu grüßten sich Menschen, indem sie sich wechselseitig Frieden wünschten: Friede sei mit Euch! Wir begegnen uns in Frieden und wir wünschen einander Gottes umfassenden Segen.

Nach seinen 12 Jüngern (Lukas 9, 1-6) schickt Jesus bald eine zweite Gruppe von 72 Jüngern auf den Weg, um Menschen zu heilen und ihnen die gute Botschaft von Gottes Reich des Friedens und der Gerechtigkeit zu verkünden (Lukas 10, 1-12). Er trägt ihnen ausdrücklich auf, jedem Haus und seinen Bewohnern zuallererst Frieden zu wünschen, wenn sie es betreten. Trifft dieser Gruss auf ein „Kind des Friedens“ (so in Vers 6), einen Menschen also, der offen ist für Gottes Frieden und die gute Botschaft aufnimmt, wird in dieser neuen Beziehung Gottes Segen erfahrbar.

Wie ich Menschen begegne und sie anrede, entscheidet oft schon in den ersten Momenten darüber, ob sich eine freundschaftliche und verlässliche Beziehung entwickeln kann oder nicht.

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Festmachen - Januar 2017

Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Lukas 5,5 (Lutherbibel)

festmachen 2017 01

“Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.“ (Lukas 5,5)

Stellt euch die Szene vor: Jesus steht am See Genezareth, eine riesige Menschenmenge umringt ihn, folgt gespannt seiner Predigt.

Simon, Johannes und Jakobus haben eine Nacht lang erfolglos gefischt. Als sie anfangen, die Netze zu flicken, kommt Jesus und bittet Simon, sein Boot wieder ins Wasser zu lassen: Jesus will predigen - Simon kann fischen.

Die Antwort Simons ist direkt, zeigt, wie frustriert und ungeduldig er inzwischen ist. Dennoch vertraut er Jesus.
Da passiert das Wunder: Ein fantastischer Fang: Auslöser für den Glauben der Jünger und ihr Aufbruch zur Verkündigung.

Persönlich fühle ich, dass die Geschichte Simons und der Jünger uns etwas lehrt.

Es ist die Geschichte der Nachfolge Jesu, um sein Zeuge zu sein in unserer Gesellschaft, was immer unser Status, unsere Schwächen, Verfehlungen sind und wo immer wir uns in der Welt befinden. Jesus testet den frustrierten Simon: Wirf die Netze erneut aus. Trotz seines Unwillens und seiner Müdigkeit folgt Simon dem Wort Jesu.
Manchmal ist es wichtig, dass Gott uns auf das Wesentliche verweist. Wenn wir uns selbst, unsere persönlichen Pläne und Interessen, vergessen und dem Wort Gottes vertrauen, dann fühlen wir,
dass unsere Macht und Stärke nur in Gott liegt. Nur durch ihn können wir große Dinge tun.

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