Untergang 1 ?
Anzahl der Betroffenen noch unsicher







Kollision 2









Strandung 3









Feuer/Explosion 4









Mord/Selbstmord 5









Piraterie/Krimin. 6









Arbeitsunfall 7









Krieg 8









Sonstiges 9


Nr. Schiffsname / Erstmeldung Bj. Typ BRZ Flg Unfall-Datum Region URSACHE Tote Vermisste Bemerkungen
0001 OCEAN LARK 1973 xat 797 SGP 2010-01-06 Singapore, östlich 1 7 4 2010_01_11 - OCEAN LARK - Wrack des Ankeerziehers soll geborgen werden

Das Wrack des Ankerziehschleppers "Ocean Lark", der am 6.1. nahe Pedra Branca, 54 Kilomter vor der Ostküste von Singapur, kenterte, soll in der nahen Zukunft geborgen werden, um gründlich durchsucht zu werden. Währenddessen dauerte die Suche nach vier noch vermissten indonesischen Besatzungsmitgliedern durch Marineschiffe aus Singapur und Indonesien an. Bergungstaucher haben inzwischen die Teile des Wracks durchkämmt, die gefahrlos zugänglich sind, ohne weitere Opfer zu entdecken. Sieben Mann wurden bislang geborgen. Die "Ocean Lark" kam von Batam und war ohne Anhang unterwegs nach Tarempa Natuna im Riau-Archipel in der Südchinesischen See, als sie sank.
0002 MINSHIYU 3785
ffs
CHN 2010-01-09 China 2 1 11 2010_01_11 - 2 Mann gerettet MINSHIYU 3785 - Nur noch geringe Überlebenschancen für 11 vermisste chinesische Kutterfischer

Die Suche nach 11 Vermissten des Kutters "Minshiyu 3785" aus Quanzhou City in Fujian vor Putian City dauerte am 11.1., drei Tage nach der Kollision mit einem 4.000-Tonnen-Frachter aus dem nordchinesischen Tianjin an. 230 Menschen waren daran auf See beteiligt, weitere 500 suchten Inseln ab. Ein Helikopter und 17 Schiffe waren im Einsatz. Die Kollision hatte sich am 9.1. um 12.35 Uhr ereignet, und nur zwei Mann konnten danach lebend gerettet werden. Einer der beiden sagte aus, die Crew sei gerade dabei gewesen, das Netz einzuholen, als der Frachter plötzlich den Kutter rammte. Alle Mann seien an Deck gewesen. Als ihr Schiff kenterte, stürzten sie in die See. Keiner hatte Rettungswesten getragen. Die Frachtercrew rettete ihn und einen Kameraden. Später wurde noch ein Mann tot aus der See gezogen. Von den übrigen fehlte seither jede Spur. Bei Wellenhöhen von drei Metern wurde ihnen kaum noch eine Chance eingeräumt.
0003 CATALYN B
mpr
PHL 2010-12-24 Philippinen 2 27 4 CATALYN B - Zwei Tote aus "Catalyn B" geborgen - Weitere philippinische Fähre havariert

Die Anzahl nach dem Untergang der philippinischen Fähre "Catalyn B" tot aufgefundenen Passagiere stieg durch die Bergung zweier Toter auf fünf. Taucher entdeckten die beiden am Nachmittag des 1.1. nahe eines Fensters auf dem in 221 Fuß Tiefe liegenden Wracks und bargen sie um 16.25 Uhr. Sie wurden von einem Schnellboot der Küstenwache auf die größere "Pampanga" übergeben und mittlerweile identifiziert. Die "Catalyn B" sank am 24.12. vor Limbones Island in Cavite nach Kollision mit dem Trawler "Anatalia". Das Schiff der San Nicholas Shipping Lines war mit 73 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord unterwgs nach Tilik, Lubang Island, Mindoro und kam von Manila, während die "Anatalia" von einer Fangfahrt nach Turtle Island nach Navotas unterwegs war. Sie gehört den FilMariner Aquaventures. CATALYN B - Weitere Leiche in Fährwrack entdeckt
Tiefseetaucher orteten einen weiteren Körper im Wrack der gesunkenen philippinischen Fähre "Catalyn B". Bislang ist es ihnen aber nicht gelungen, die Leiche zu bergen. Sie durchkämmten die Schiffsräume am Morgen des 2.2. ein weiteres Mal und waren dabei fündig geworden. Der Körper steckt aber unter Trümmern fest. Am Nachmittag sollte versucht werden, ihn aus dem Schiff zu ziehen. Ob dies die letzte Leiche innerhalb des Schiffes war, wurde bislang nicht bestätigt. // Am 12.1.0 wurden 14 weitere Tote aus dem Wrack der gesunkenen philippinischen Fähre "Catalyn B" geborgen, womit sich die Gesamtzahl der bestätigten Toten auf 25 erhöhte. Um 10.30 Uhr waren acht Körper durch die Küstenwache und Taucher von Philtech, einer privaten, auf Tiefseetauchgänge und Wrackarbeiten spezialisierten Taucherfirma, aus dem Schiff gezogen worden, um 15.30 Uhr ein halbes Dutzend weitere. Die Arbeiten waren nach dem Tod eines Küstenwachtauchers am 8.1. unterbrochen worden. Er hatte bei der Bergung einer Frauenleiche einen Herzanfall erlitten. Die Identitäten der Toten müssen noch geborgen werden. Die Fähre der San Nicolas Shipping Lines sank am 24.12.2009 vor Limbones Island. CATALYN B - Tote aus Wrack in 221 Fuß Tiefe geborgen
Am Nachmittag des 1.2. bargen Tiefseetaucher gegen 13.30 Uhr die Leiche einer Frau aus der gesunkenen philippinischen Fähre " Catalyn B". Sie wurde noch nicht identifiziert. Die Taucher suchten noch nach einer weiteren Person, die in dem in 221 Fuß Tiefe liegenden Wrack eingeschlossen sein könnte. Es war gelungen, das Schiff wieder zu orten, nachdem sich in der vergangenen Woche eine Boje, die als Markierung diente, losgerissen hatte. Die "Catalyn B" war am 24.12. vor Limbones Island in Cavite untergegangen, mindestens 25 Passagiere starben. // CATALYN B - Suche nach Opfern geht vorerst weiter
Tauchteams haben in dieser Woche zwei weitere Opfer aus dem Wrack der philippinischen Fähre "Catalyn B" geborgen. Bevor die Suche endet, sollen noch mindestens zweimal Taucher absteigen. Noch ist ein großer Bereich der Aufbauten im Achterschiff nicht durchsucht worden. Viele Trümmerteile erschweren die Arbeit der Taucher. Sie müssen zunächst beseitigt werden. Die Tauchgänge sollen am 4. und 5.2. durchgeführt werden. Bislang wurden 27 Menschen tot und 46 lebend geborgen, nachdem die Fähre am 24.12. vor Limbones Island nach Kollision mit der "Anatalya" sank.




0004 ?
mpr
IND 2010-01-03 Indien 1
18 Kaum Hoffnugn für 18 vermisste Flussfahrer

Die Hoffnung, 18 vermisste Passagiere eines am 3.1. gesunkenen Bootes auf dem Rupnarayan River im East Midnapore-Distrikt in Westbengalen noch lebend zu finden, sind nahe Null, nachdem Schnellboote und Taucher vergeblich nach ihnen Ausschau hielten. Die Suche sollte aber noch mehrere Tage fortgesetzt werden. Auch das verunglückte Boot blieb trotz des Einsatzes von Fischernetzen zum Absuchen des Flussbodens ohne Erfolg. Im Einsatz waren 22 Boote und 22 Taucher sowie zwei Hovercraft.
0005 BALENO 9
prr
PHL 2009-12-26 Philippinen 1 7 54 BALENO 9 - Party bis zum Untergang

Der Kapitän der philippinischen Fähre "Baleno 9" hatte Damenbesuch und Bier auf der Brücke, bevor das Schiff in der Nacht des 26.12.2009 sank. Dies sagte ein Überlebender am 7.1. bei einem Hearing aus. Er sah den Schiffsführer Fastfood essen und mit mindestens zwei Frauen eine Art Weihnachtsfeier begehen. Eine von ihnen wurde später tot aufgefunden, der Kapitän selbst gilt als vermisst. Insgesamt 132 Fahrgäste waren an Bord der Fähre gegangen, die 37 Minuten nach dem Auslaufen von Calapan City nach Batangas City unterging. Sechs Tote wurden bislang geborgen, 72 Menschen leben gerettet und 54 weitere vermisst. Der Überlebende gab weiterhin an, dass die Crew die Fahrgäste nicht sofort über die Notsituation informierte, als das Schiff Schlagseite entwickelte. Auch wurden die in den Fahrzeugen befindlichen Passagiere nicht aufgefordert, diese zu verlassen, nachdem Wasser ins Wagendeck eingedrungen war. Der Zeuge sagte aus, dass die Laschings von Fahrzeugen lose waren und diese sich stark bewegten. Es waren 10 Trucks an Bord, obwohl nur sechs erlaubt waren. Der Untergang selbst vollzog sich in kurzer Zeit. Niemand war mehr in der Lage, Rettungswesten zu ergreifen. Es gab keine Unterstützung durch die Crew. Es gab auch keine Aufforderung, das Schiff zu verlassen.

Statt die Küstenwache zu alarmieren, wurde der Eigner, die Besta Shipping Lines, über Funk kontaktiert. Erst als zwei Schwesterschiffe der "Baleno 9", die keine Auslaufgenehmigung hatten, den Hafen in großer Eile verließen, wurde die Küstenwache aufmerksam, dass etwas geschehen war. Die Eigner der "Baleno 9" baten die Maritime Industry Authority (Marina), die Aufforderung zur Bergung möglicherweise in dem Wrack befindlicher Toter zurückzunehmen. Der Anwalt der Besta Shipping Lines sagte, es gebe eine Direktive, die Körper zu bergen. Dies ist aber derzeit nicht möglich, und Besta sei gezwungen, die Order zu brechen. Das Schiff liegt in über 1.100 Fuß Tiefe, und Arbeiten in dieser Tiefe seien für die Firma nicht zu leisten.

Das Unglück hatte sich nur zwei Tage nach dem Untergang der "Catalyn B" in der Malina Bucht vor Maragondon, Cavite, ereignet, von der immer noch 17 der 73 Passagiere vermisst werden. Die Leichenbergung an diesem Schiff sollte am 8.1. fortgesetzt werden. Die Ausrüstung der Taucher musste ergänzt werden, und diese brauchten einen Tag Pause, nachdem sie vier Tote bargen, die inzwischen nach Caloocan City gebracht wurden.
44 Menschen sind weiterhin vermisst, nachdem das Schiff 1,6 Meilen südöstlich von San Agapito, Verde Island, in Batangas nach Kollision mit der 369 Tonnen großen "Anatalia" der FilMariner Aquaventure sank, die gerade nach Navotas einlaufen wollte. Die improvisierte Ausrüstung der Taucher erlaubte immerhin aber das zweimalige Eindringen in die "Catalyn B", die 69 Fuß jenseits der Trainingstiefe liegt. Noch nie waren die bis auf Arbeitstiefen von 150 Fuß trainierten Taucher so tief abgestiegen. 21 ausgewählte Taucher waren an der Mission beteiligt, die mit Gemischen aus Helium, Nitrogen und Sauerstoff arbeiteten.
Die Ausrüstung wurde bei dem Tieftauchgang auch beschädigt. Druckluftregulatoren und Tankschläuche mussten danach ausgetauscht werden. Jeder Taucher trug zwei statt sonst einer Sauerstoffflasche. Je zwei standby-Taucher waren in 40 und 120 Fuß Tiefe bereit, und Ersatzflaschen in verschiedenen Tiefen an Leinen festgemacht. Dadurch könnte ein zum Auftauchen gezwungener Taucher seine Dekostopps einhalten. Planmäßige Dekostopps von je einer Viertelstunde waren in 40, 30 und 20 Fuß Tiefe angesetzt. Unter einem Bett fanden die Taucher in der "Catalyn B" auch ein Baby, das unversehrt und "wie ein Engel" aussah. Es befand sich im Passagierbereich nahe des Achterschiffs des 28,15 Meter langen Holzgefährts.
0006 BALENO 9 - 0007
prr
PHL 2009-12-26 Philippinen 1 1
BALENO 9 - Taucher starb bei Leichenbergung

Das Wrack der "Baleno 9" hat am 8.1. ein weiteres Opfer gefordert - einen Taucher der philippinischen Küstenwache, der beim Versuch, Tote aus der Tiefe zu bergen, einen Herzanfall erlitt. Um fünf Uhr früh hatte das Küstenwachboot "Pampanga" die Base verlassen, geplant waren drei Tauchgänge. Um acht Uhr stieg er mit seinem Buddy ab. Die beiden arbeiteten sich auf dem in 220 Fuß Tiefe liegenden Wrack von Steuerbord nach Backbord vor auf der Suche nach Toten. Sie wurden auch zweier Körper habhaft. Doch dann signalisierte er beim Wiederaufstieg seinem Buddy in 170 Fuß Tiefe mit Handzeichen, dass er sich unwohl fühle. Er beschleunigte seinen Aufstieg, was gegen die Regeln war, weil er seine Dekostopps nicht einhielt. Sein Buddy versuchte ihn zu verlangsamen, während er ihm beim Aufstieg assistierte. Die nahe der Wasseroberfläche stationierten Standby-Taucher erkannten die Situation und tauchten zu den beiden ab. In 140 Fuß Tiefe wurde der Verunglückte bewusstlos. Er wurde daraufhin sofort an die Oberfläche und in eine Dekompressionskammer gebracht, doch nachdem er zunächst noch reagierte, verschlechterte sich sein Zustand verschlechterte dann. Der 42-jährige Offizier wurde zwar noch ins Jose Reyes Memorial Medical Center eingeliefert, starb dort aber um 15.40 Uhr. Vor dem Tauchgang war sein Blutdruck mit 130/80 unauffällig gewesen. Die Tauchausrüstung wies keine Fehler auf. Der Bergungseinsatz wurde bis zum Vorliegen des Ergebnisses einer Autopsie unterbrochen. Nur eine der beiden Toten aus dem Wrack konnte zuvor an die Oberfläche gebracht werden. Ein Schnellboot hielt erfolglos Ausschau nach der zweiten Leiche. Der Tote hatte sein Training bei der Japan International Cooperation Agency (JICA) absolviert und leitete zahlreiche Rettungseinsätze in den Taifunen Odoy und Pepeng. Die PCG-Special Operations Group (PCG-SOG) verlor zum ersten Mal in den acht Jahren ihres Bestehens einen Mann bei einem Einsatz.
0007 YAMADA MARU NO. 2
ffs 113 JPN 2010-12-01 Japan 1
10 YAMADA MARU NO. 2 - Kutter mit zehn Mann vor Japana vermisst

Der 113 Tonnen große Kutter "Yamada Maru No. 2" sank am 12.1. vor den Goto Islands in der japanischen Nagasaki-Präfektur. Der Kontakt zum Schiff brach gegen vier Uhr morgens ab. An Bord waren sechs Mann chinesischer und vier Mann japanischer Besatzung. Die japanische Coast Guard schickte ein Suchflugzeug und ein Patroullienboot in das Seegebiet. Ein anderes Schiff entdeckte gegen fünf Uhr eine Rettungsinsel, die offenkundig zur "Yamada Maru No. 2" gehörte, sie war aber leer. Vor Ort herrschten Winde von 46.8 Stundenkilometern.
0008 ZHELINGYU 4238
ffs
CHN 2010-01-13 China 2 1 4 JUNRONG 9 ./. ZHELINGYU 4238 - Ein Toter und vier Vermisste nach Kollision vor China

Am 13.1. sank um 19.45 Uhr der in Zhejiang registrierte Kutter "Zhelingyu 4238" in der ostchinesischen See nach Kollision mit dem Frachter "Junrong 9". Nach dem Unglück vor Wenling City in der Zhejiang Provinz wurden drei Mann der achtköpfigen Crew lebend gerettet, einer tot aufgefunden. Die übrigen vier Mann wurden vermisst. Eine Suchaktion wurde eingeleitet.
0009 L’EPAULARD
ffs
Frau 2010-01-21 Frankreich 1 1
L’EPAULARD - Ein Fischer bei Trawleruntergang gestorben

Am 21.1. um 12.57 kenterte bei drei Meter hohem Seegang der 30 Jahre alte und 20 Meter lange Schleppnetztrawler "L'Epaulard" aus Bayonne 15 Kilometer vor Biscarosse, und sank auf 40 Metern Wassertiefe. Auf den Notruf hin lief eine Rettungsaktion an. Der Trawler "Albatros", ebenfalls in Bayonne beheimatet, barg zwei der fünf Mann Crew aus einer Rettungsinsel. Ein Hubschrauber der Gendarmerie von Gironde rettete die übrigen aus dem Wasser und setzte sie ebenfalls auf dem Trawler ab. Ein Puma-Helikopter der Luftwaffe flog einen Arzt zu dem Schiff hinaus. Die Geretteten wurden dann mit Unterkühlungen ins Militärkrankenhaus in Bordeaux gebracht. Ein spanischer Seemann starb nach seiner Bergung.
0010 CALYPSO
ggc

2010-01-17 Kolumbien Karibik 1
15 CALYPSO - 15 Vermisste vor Cartagena

Am 17.1. sank auf dem Weg nach Panama der unter Venezuela-Flagge laufende Frachter "Calypso" 45 Meilen vor Cartagena in Kolumbien. Er hatte 18 Mann Crew. Drei Seeleute wurden gerettet. Eine Fregatte, mehrere Küstenwachschiffe, ein Helikopter sowie ein Patroulllenflugzeug nahmen die Suche nach den 15 Vermissten auf.
0011 BETTY
xtg
USA 2010-01-25 Jamaica 1
1 BETTY - Ein Vermisster nach Schlepperuntergang
Am 25.1. sank der amerikanische Schlepper "Betty" 53 Meilen nördlich von Jamaica. Die Coast Guard in Miami schickte einen HU-25 Falcon Jet, nachdem der Notsender sich um 3:39 Uhr aktiviert hatte. Er war um 6.50 Uhr vor Ort und sichtete an der letzten bekannten Schiffposition eine Rettungsinsel. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter winschte vier Mann auf und brachte sie zum U.S. Naval Hospital Guantanamo Bay auf Kuba. Ein fünfter wurde noch vermisst. An der Suche nach ihm beteiligten sich ein HU-25 Falcon Jet der Coast Guard Air Station Cape Cod und ein MH-60 Jayhawk Helicopter der Air Station Clearwater, Florida. Sie hielten im Gebiet von Providenciales, Turks und Caicos Islands Ausschau nach ihm.
0012 SIEV 36



2010-01-27 Christmas Island 4 5
SIEV 36 - Untersuchung der Explosion hat begonnen

Fünf Afghanen, die beim Brand der "Siev 36" vor Ashmore Reef ertranken, könnten vielleicht noch leben, währen sie nicht von Rettungsbooten der australischen Marine abgedrängt worden. Viele der Flüchtlinge konnten nicht schwimmen, hatten Verbrennungen erlitten und trugen keine Rettungswesten. Dies ergab eine Anhörung in Darwin am 27.1. Dies ist eine Konsequenz aus der Anweisung der australischen Marine, zuerst die eigenen Leute zu retten. Als das Flüchtlingsschiff im April 2009 explodierte und in Flammen aufging, wurden weitere 40 Insassen verletzt. Es befand sich im Schlepp in Richtung Christmas Island, als sich das Unglück ereignete. Viele Insassen wurden über Bord geschleudert. Nach der Studie von Videos hieß es, es sei unglaublich, dass nur fünf Personen ums Leben kamen. Die Untersuchung soll herausfinden, ob Sabotage an der Maschine vorlag und ob die Explosion hätte abgewendet werden können. Sie wird rund vier Wochen dauern. Australische Offiziere sagten, die Maschine sei mit Salz manipuliert worden. Zwei Marineangehörige hatten noch versucht, einen Mann niederzuringen, der mit offenem Licht hantierte, obwohl Öldämpfe in der Luft lagen. Dann kam es zur Detonation, und im Wasser trieben etliche Bootsinsassen. Die Cre3w von HMAS "Childers" barg zunächst weisungsgemäß ihre eigenen Leute, von denen einige leicht verletzt waren. SIEV 36 - Untersuchung zum Brand fortgesetzt
Ein australischer Seemann hatte die Befehle seiner Vorgesetzten missachtet und rettete auf diese Weise etliche Asylsuchende von Bord der "Siev 36". Dies wurde bei der Fortsetzung der Untersuchung des Brandes des Flüchtlingsschiffes am 15.4.2009 offenbar. Er fuhr sein Zodiac längsseits der "Siev 36", nachdem diese in Flammen aufgegangen war. Da die Schiffbrüchigen weder mit Rettungswesten ausgestattet waren noch schwimmen konnten, war ihre einzige Chance, die Orders von HMAS "Childers" zu ignorieren, sich zu entfernen wegen der Gefahr einer weiteren Explosion. Durch die Befehlsmissachtung konnten von dem Boot 12 Menschen aus dem Wasser gezogen werden. Einer von ihnen starb aber später. Er hatte bereits mit dem Gesicht nach unten im Wasser getrieben. Bei der Untersuchung wurde ausgesagt, dass die Marineoffiziere den Bootsinsassen gesagt hätten, ruhig zu bleiben, weil ein größeres Schiff im Anmarsch sei, das sie nach Australien bringen sollte. Die Flüchtlinge hatten aber offenbar angenommen, dass sie zurück in indonesische Gewässer gebracht werden sollten. Die Marineangehörigen waren an Bord gekommen und hatten eine Schleppverbindung hergestellt. An Bord der "SIEV 36" waren 47 Afghanen und zwei Mann indonesischer Crew. Als das Boot plötzlich explodierte, wurden fast alle ins Wasser geschleudert. Die Untersuchung in Darwin wird fortgesetzt.

0013 DOLPHIN
mpr
IDN 2010-01-27 Indonesien 1 8 24 DOLPHIN - Wetterwarnung missachtet - Schweres Fährunglück vor Indonesien
In Ostindonesia sank am 27.1. gegen 15 Uhr Ortszeit die Schnellfähre "Dolphin". Dabei kamen acht Menschen ums Leben. Eine Person wurde lebend gerettet, 24 noch vermisst. An Bord waren 33 Personen, darunter 24 Chinesen und vier Fahrgäste unbekannter Nationalität, und fünf Mann Crew. Das Schiff sank nahe der Aru Islands in bis zu fünf Meter hohen Wellen, eine Stunde nachdem es den Hafen von Dobo Island verlassen hatte. Es hatte zuvor eine meteorologische Warnung gegeben, doch die "Dolphin" hatte im alten Hafen von Dobo gelegen, obwohl es nur den offiziellen Hafen mit Erlaubnis hätte verlassen dürfen. Die Passagiere waren wohl gezwungen gewesen, wegen ihrer Arbeit für den Bau einer Fabrik im Auftrag der PT. Arabika Jaya Tama (AJT) in See zu stechen. // DOLPHIN - 33 Vermisste nach zwei Schiffsuntergängen vor Indonesien
Weiterhin gibt es nur einen Überlebenden und acht tot geborgene Passagiere, darunter ein halbes Dutzend Chinesen, nach dem Untergang der Fähre "Dolphin" vor Maluku. Die Suchaktion wurde durch bis zu fünf Meter hohe Wellen und starke Regenfälle in der Aru See erschwert. Die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 60 Stundenkilometer. An Bord waren 24 Chinesen und acht Angehörige anderer Nationalitäten, überwiegend Beschäftigte der Fischereifirma PT Arabika Tama Khatulistiwa. Das Schiff war am 27.1. aus Dobo nach Tual ausgelaufen. Als es nicht planmäßig dort eintraf, war am 29.1. eine Suchaktion angelaufen. Gegen 20 Uhr wurde ein Chinese nahe der Küste von Waiko Hamlet entdeckt. Ein Angehöriger des Aru Islands Transportation Office sagte derweil, das Schiff habe keine Wetterwarnung der Maluku Meteorology and Geophysical Agency erhalten. Die 15 Meter lange und 2,6 Meter breite "Dolphin" galt als zu alt und wenig seetüchtig für die Route Dobo-Tual. Demselben Sturm fiel am 29.1. auch die "Binama" zum Opfer. Acht Mann ihrer Crew wurden von örtlichen Fischern gerettet, zehn weitere wurden vermisst. // DOLPHIN - Wetterwarnung missachtet - Schweres Fährunglück vor Indonesien
In Ostindonesia sank am 27.1. gegen 15 Uhr Ortszeit die Schnellfähre "Dolphin". Dabei kamen acht Menschen ums Leben. Eine Person wurde lebend gerettet, 24 noch vermisst. An Bord waren 33 Personen, darunter 24 Chinesen und vier Fahrgäste unbekannter Nationalität, und fünf Mann Crew. Das Schiff sank nahe der Aru Islands in bis zu fünf Meter hohen Wellen, eine Stunde nachdem es den Hafen von Dobo Island verlassen hatte. Es hatte zuvor eine meteorologische Warnung gegeben, doch die "Dolphin" hatte im alten Hafen von Dobo gelegen, obwohl es nur den offiziellen Hafen mit Erlaubnis hätte verlassen dürfen. Die Passagiere waren wohl gezwungen gewesen, wegen ihrer Arbeit für den Bau einer Fabrik im Auftrag der PT. Arabika Jaya Tama (AJT) in See zu stechen.


0014 AJ BROTHER
ffs
PHL 00.01.2010 Philippinen 1
8 AJ BROTHER - Acht Vermisste nach Kutteruntergang
Nach dem Untergang des Kutters "AJ Brother" vor der philippinischen Bataan-Provinz wurden acht Fischer vermisst. Zwei weitere konnten gerettet werden. Die Männer kamen aus dem Calapandayan Village in Subic Town in Zambales. Das Unglück ereignete sich in hohem Seegang vor Mariveles. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
0015 ?
mpr
IND 2010-01-29 Indien 1 11 30 Indien - Mindestens 11 Tote bei Kenterung von überladenem Boot
Am 29.1. kenterte gegen sieben Uhr ein Boot auf dem Godavari-Fluss im West Godavari Distrikt von Andhra Pradesh mit an die 70 Personen an Bord. Bei dem Unglück nahe des Dorfes Biyyaputeppa ertranken mindestens 11 Pilger. An die 30 wurden noch vermisst. Das Boot war zum Fischfang ausgelegt und hätte höchstens 15 Personen transportieren sollen. Die meisten Opfer kamen aus Upputeru und nahegelegenen Dörfern. Sie waren unterwegs nach Antarvedi. Rund 40 Menschen gelangten schwimmend an Land.
0016 ?
ffs
CHN 2010-02-03 China 2
6 Sechs Vermisste nach Kollision vor China
Nach der Kollision eines Kutters mit einem Frachter wurden am 3.2. in der Ostchinesischen See sechs Menschen vermisst. Der Zusammenstoß ereignete sich um 10.35 Uhr vor Lianjiang County in der Fujian Provinz. Alle 10 Mann des Kutters stürzten ins Wasser, bislang wurden vier gerettet. Acht schiffe und ein Helikopter waren an der Suche nach den Vermissten beteiligt. Der Kutter war in Fujian, der Frachter in der Zhejiang Provinz registriert.
0017 FALCON
ffs
GBR 2010-02-01 United Kingdom 3 1
FALCON - Kutterkapitän starb nach Strandung
Am 1.2. um 14.45 Uhr meldete der Skipper des Kutters "Falcon" der Aberdeen Coastguard, dass ein anderer Kutter, die "Wilma K", 300 Meter östlich der Mcfarquhars Cave auf Felsen aufgelaufen sei und der Skipper vermisst werde, nachdem er über Bord fiel. Die Küstenwache leitete das Mayday weiter und veranlasste den Start eines Helikopters in Stornoway. Auch ein Rettungsteam der Cromarty Coastguard sowie die Rettungsboote aus Invergordon und Buckie wurden alarmiert. Der Versorger "Sea Panther" setzte ein Rettungsboot aus. Der Crew des Bootes aus Invergordon gelang es, den Vermissten zu orten. Als er aus dem Wasser gezogen wurde, war er bewusstlos. Sofort wurden Wiederbelebungsversuche eingeleitet, und nachdem der Hubschrauber eingetroffen war, wurde er ins Raigmore Hospital geflogen. Aber der Mann aus Cromarty konnte dort nur noch für tot erklärt werden.
0018 SOLEDAD II
mpr
CHL 2010-02-01 Chile 1 5 5 12 Menschen nach Untergang vor Chile vermisst
Rund 12 Menschen wurden nach einem Schiffsunglück vor Südchile vermisst. Die exakte Anzahl von Mitfahrern auf dem Schiff, das zu einem Religionsfest in Carelmapu in der Los Lagos-Region unterwegs war, war unbekannt. Das Boot sank vor Sebastiana Island, rund 1,150 Kilometer südlich von Santiago, in stürmischer See. Es war ohne Genehmigung unterwegs. Die Marine forderte zur Suche ausgelaufene Fahrzeuge wegen des Sturms zur Rückkehr in den Hafen auf. // Kaum noch Hoffnung für acht Vermisste vor Chile
Starke Regenfälle und kräftiger Wind beeinträchtigten am 4.2. weiterhin die Suche nach den acht Vermissten der "Soledad II", die vor Chiloe Island mit 10 Menschen an Bord gesunken war. Das Schiff war zuvor im Chacao Channel vor Los Lagos in einen Sturm geraten. Zwei Tote waren am 3.2. entdeckt worden. Das Boot war auf der Rückreise von Carelmapu nach Ancud gewesen. // SOLEDAD II - Drittes Opfer von Untergang vor Chile gefunden

Nach dem Untergang der "Soledad II" am 2.2. im südchilenischen Chacao Channel wurde am 8.2. die Leiche eines weiteren Opfers nahe Pargua entdeckt. Als das Boot vor Chiloe Island unterging, waren 10 Personen an Bord. Zwei Tote wurden bereits am 3.2. gefunden. Am 7.2. war es endlich zu einer Wetterbesserung gekommen, die der Marine erlaubt hatte, ein halbes Dutzend Schnellboote in das Unglücksgebiet zu schicken, wo bereits vier Marineschiffe und zwei Helikopter sowie ein Suchflugzeug im Einsatz waren. // SOLEDAD II - Kapitän drei Wochen nach Schiffsuntergang tot aufgefunden

Drei Wochen nach dem Untergang der "Soledad II" am 2.2. im chilenischen Chacao Channel wurde jetzt auch die Leiche des bislang noch vermissten Skippers gefunden. Er war 150 Kilometer vom Untergangsort entfernt in der südchilenischen Buill Cove angetrieben und von Anwohnern entdeckt worden. Die Leiche konnte durch DNA-Tests und Zahnprofil identifiziert werden. Bislang wurden fünf Tote geborgen. Die "Soledad II" war in einem Sturm rund 1,150 Kilometer südlich von Santiago vor Chiloe Island untergegangen, als sie sich auf der Rückfahrt von Carelmapu nach Ancud befand.



0019 ALAM
mpr
BGD 2010-02-03 Bangladesh 1 3 3 ALAM - Sechs Tote bei Untergang in Narayanganj/Bangladesh befürchtet
Mindestens drei Arbeiter ertranken, und drei weitere wurden vermisst, nachdem die mit Erde beladene "Alam" am 3.2. in Shitalakkhya im Hafen von Narayanganj am Morgen sank. Alle 32 Arbeiter schliefen in ihren Kabinen, als das mit vier weiteren Booten vor Anker liegende Fahrzeug plötzlich vor dem Kumudini Trust auf 40 Fuß Tiefe gegen fünf Uhr plötzlich von der Wasseroberfläche verschwand. Die Schiffe waren aus Kanchpur gekommen. 26 Personen retteten sich schwimmend an Land. Die Polizei von Naranyanganj und die Feuerwehr der Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) eilten zum Einsatzort und bargen die Toten gegen 12.30 Uhr. Die Vermissten könnten im Wrack des Schiffes eingeschlossen sein, das möglicherweise wegen Überladung sank.
0020 ?
mpr
BGD 2010-02-02 Bangladesh 2
3 Bei einem weiteren Zwischenfall wurden drei Personen vermisst, nachdem eine Fähre mit einem Boot am 2.2. auf der Padma on Mawa-Kawrakandi-Route kollidierte. Acht Personen wurden gerettet. Das Schiff war mit 14 Personen an Bord gegen 20.30 Uhr von Mawa nach Majhi Kandi Ghat in Shariatpur auf der anderen Seite des Padma ausgelaufen. Es verunglückte bei Louhajong Point nahe Itkhola, einen Kilometer vor Mawanach. Alle Vermissten stammen aus Rambhadrapur und Bhedorganj in Shariatpur.
0021 SHUNFA 38
ggc
CHN 2010-02-04 China 2
4 Vier Vermisste nach Untergang vor China
In der südchinesischen Guangdong Provinu dauerte am Abend des 4.2. die Suche nach vier Vermissten der "Shunfa 38", an, die mit Sand beladen auf der Reise nach Zhuhai an der Grenze zwicshen der Guangdong Provinz und Macao gesunken war. Das Schiff war mit der "Jinhang 68" aus Xijiang kollidiert und so schwer beschädigt worden, dass es kenterte. Fünf Seeleute wurden gerettet. Taucher stiegen zu dem Wrack ab, konnten aber keine Lebenszeichen feststellen. Die 11-köpfige Crew der mit Stahl beladenen "Jinhang 68," die von Dalian in der nordöstlichen Liaoning Provinz unterwegs war nach Foshan in Guangdong, blieb unversehrt.
0022 ?
mpr
IND 2010-01-29 Indien 1 11 30 Indien - Mindestens 11 Tote bei Kenterung von überladenem Boot
Am 29.1. kenterte gegen sieben Uhr ein Boot auf dem Godavari-Fluss im West Godavari Distrikt von Andhra Pradesh mit an die 70 Personen an Bord. Bei dem Unglück nahe des Dorfes Biyyaputeppa ertranken mindestens 11 Pilger. An die 30 wurden noch vermisst. Das Boot war zum Fischfang ausgelegt und hätte höchstens 15 Personen transportieren sollen. Die meisten Opfer kamen aus Upputeru und nahegelegenen Dörfern. Sie waren unterwegs nach Antarvedi. Rund 40 Menschen gelangten schwimmend an Land.
0023 PENGXIANG 9
ggc

2010-02-08 China 2 1 11 PENGXIANG 9 - 12 Tote nach Kollision in Ostchina befürchtet

Die "Pengxiang 9" aus Tianjin sank am 8.2. um 19.25 Uhr auf dem Yangtse-Fluss im Abschnitt von Zhangjiagang, nachdem sie mit der "Jintai 618" kollidiert war. An Bord befanden sich 14 Mann Crew. Lediglich zwei von ihnen wurden bislang lebend gerettet. Der Flussabschnitt wurde für die Rettungsarbeiten gesperrt. Bis neun Uhr am 9.2. waren keine weiteren Überlebenden gefunden. Lediglich ein Seemann wurde tot entdeckt. Den 11 Vermissten wurden wenig Chancen eingeräumt.
0024 J.R. NICHOLS
xtg
USA 2010-02-10 USA, Texas 1 1
J.R. NICHOLS - Schlepper sank - Suche nach fünftem Mann

Am 10.2. um 22.30 Uhr sank der 56 Fuß lange Schlepper "J.R. Nichols" in einem Wendebecken im Houston Ship Channel. Die Coast Guard Houston-Galveston schickte zwei 25-Fuß-Rettungsboote und MH-65C Dolphin Helikopter der Air Station Houston zur Rettung der Besatzung. Vier Mann wurden geborgen, ein fünfter wurde vermisst. Zur Suche wurde der Kanal von Bopack bis Sims Bayou gesperrt. // J.R. NICHOLS - Vermisster Schlepperfahrer tot geborgen

Am Nachmittag des 11.2. wurde das vermisste Besatzungsmitglied des im Houston Ship Channel gesunkenen, 56 Fuß langen Schubschleppers "J.R. Nichols" von Tauchern der TNT Marine tot geborgen. Das Schiff war am Vortag um 22.30 Uhr nahe des Sims Bayou-Wendebeckens gekentert. Vier Mann der Crew wurden mit Unterkühlungen gerettet und nach Behandlung im Krankenhaus mittlerweile entlassen. Die "J.R. Nichols" war unterwegs zu Kinder-Morgan und hatte rund 10000 Gallonen Diesel an Bord. Davon liefen etwa 1000 Gallonen aus. Der Kanal wurde zwischen Sims Bayou bis zur Vopak bis zur Bergung des Wracks, die am Wochenende stattfinden soll, gesperrt. // J.R. NICHOLS - Schubschlepper auf Houston Ship Channel gehoben

Der am 10.2. im Houston Ship Channel gesunkene, 56 Fuß lange Schlepper "J.R. Nichols" wurde am 13.2. gegen zwei Uhr von der Kranbarge "Big John" gehoben. Das Schiff verblieb in den Hebetrossen, bis gesichert war, das kein weiteres Öl auslaufen konnte. Danach wurde es zu einer Werft zur Untersuchung gebracht. Der Kanal blieb derweil zwischen dem Sims Bayou-Wendebassin bis zur Vopak noch gesperrt. 1000 Gallonen ausgelaufenden Öls wurden mit Ölschlängeln eingegrenzt.


0025 FLAMINGO
ffs
USA 2010-02-11 USA, Texas 9 1

Der Kapitän des Kutters "Flamingo", der am 11.2. um 13.52 Uhr 22 Meilen westlich von Crescent City in Seenot geraten war, ist gestorben. Die US Coast Guard hatte auf einen Notruf hin einen MH-65C Dolphin-Helikopter der Air Station Humboldt Bay in McKinleyville, ein 47-Fuß-Boot der Station Chetco River in Harbor, Oregon sowie ein 47-Fuß-Boot aus Humboldt County zur "Flamingo" entsandt, die drei Meilen südwestlich der Mündung des Chetco-River trieb. Das Schiff hatte Wassereinbruch, nachdem 30 Fuß hohe Wellen die Scheiben des Ruderhauses eingeschlagen hatten. Außerdem waren durch hierbei ausgelöste Kurzschlüsse zwei Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Um 14.35 Uhr war der Hubschrauber vor Ort gewesen. Die beiden Männer auf dem Kutter hatten Überlebensanzüge angelegt und waren dabei, das Schiff zu lenzen. Der Kapitän beabsichtigte zunächst, nur seinen Decksmann bergen zu lassen. Doch der Absicht, selbst an Bord zu bleiben, widersprachen die Retter, sie würden nicht einen Mann auf einem schwer beschädigten Schiff zurücklassen. Die Situation verschärfte sich in diesem Augenblick ohnehin, weil eine der Pumpen ausfiel und der Wassereinbruch entsprechend zunahm. Daraufhin fiel die Entscheidung, die "Flamingo" aufzugeben. Bevor die beiden Männer des Kutters dann abgeborgen wurden, aktivierte der Skipper noch den Autopiloten, danach sprangen sie über das Heck ins Wasser. Der Kapitän geriet dort augenscheinlich in Panik und wurde bewusstlos. Ein Rettungsschwimmer zog die Fischer zu einem Rettungskorb. Nachdem er als erster aufgewinscht war, zog der Flugmechaniker den Decksmann sowie den Rettungsschwimmer ebenfalls aus der tobenden See. Die Helikoptercrew startete mit Wiederbelebungsversuchen, während die Maschine Kurs auf den Crescent City Airpor nahm, wo die medizinische Betreuung fortgesetzt wurde. Doch der Skipper aus Anacortes, Washington, musste im Sutter Coast Hospital letztlich für tot erklärt werden. Er erlag wohl einem Herzinfarkt. Sein Decksmann blieb zur Beobachtung im Krankenhaus. Die 50 Fuß lange "Flamingo" gehörte der Western Seafood Inc. und operierte von Astoria aus. Sie galt als verloren. // J.R. NICHOLS - Wichtige Wasserstraße in Texas wieder frei
Am 13.2. wurde der vier Meilen lange Abschnitt des oberen Houston Ship Channel wieder geöffnet, nachdem das Wrack des Schleppers "J.R. Nichols" geräumt war. Die Wasserstraße verbindet die wichtigsten petrochemischen Einrichtungen der U.S.A mit dem Golf von Mexiko. Als der Sclepper nahe des Kais der LyondellBasell [ACCELC.UL] Raffinerie in Houston gekentert war, war eines der fünf Besatzungsmitglieder ertrunken. Vier Schiffe befanden sich in Warteposition, als der gesperrte Teil des 53 Kilometer langen Kanals wieder freigegeben wurde.

0026 WHOLE FAMILY


CAN 2010-02-18 Bay of Fundy 1 2


Der kanadische Muschelbagger "Whole Family" sank am 18.2. in der Bay of Fundy vor New Brunswick. Als er am Abend nicht, wie geplant, nach White Head auf Grand Manan Island einlief, verständigten Angehörige die Rettungskräfte, die in den folgenden 24 Stunden ein Gebiet von 8.700 Quadratkilometern vor Saint John zu Wasser und aus der Luft absuchten. Dabei wurden Trümmer gefunden, die dem Schiff zugeordnet werden konnten. Die zweiköpfige Besatzung galt als tot.
0027 MARGARET 2009 oba

2010-02-24 Südafrika 7 1


Ein Bergungsarbeiter ist am 24.2. an Bord der gestrandeten Barge "Margaret" in der Jacoobsbai tödlich verunglückt. Die Vorbereitungen zur Sprengung wurden daraufhin unterbrochen. Der Mann aus Durban war für die Blasting & Demolition Services tätig und damit beschäftigt, das Wrack für eine Serie von kontrollierten Explosionen vorzubereiten, durch die die Ladung in die See stürzen sollte. Wie er zu Tode kam, wurde nicht bekannt. Sein Name war John Mitchell (55). Die "Margaret" war am 24.6.2009 mit einer Ladung von 12 Flussbargen und zwei Schwimmdocks gestrandet, nachdem sie sich von der "Salvaliant" logerissen hatte auf der Überführung nach Holland.
0028 COSTA EUROPA IMO 8407735 1986 mpr 54.763 ITA 2010-02-25 Ägypten Rotes Meer 2 3
Mit 15 Grad Steuerbordschlagseite lag die "Costa Europa" am 26.2. nach ihrer frühmorgendlichen Havarie in Sharm el Sheikh am Kai. In gleißender Sonne war kaum vorstellbar, dass sie erst kurz zuvor in einer heftigen Sturm- und Hagelbö beim Einlaufen von Horghada kommend ins Treiben gekommen war und mit großer Wucht gegen die Kaianlage donnerte. Drei Besatzungsmitglieder aus Indien, Brasilien und Honduras ertranken, als durch das Leck Wasser einbrach. Vier Passagiere aus Italien und England kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus, wurden aber mittlerweile wieder entlassen. Das Schiff hat ein mehrere Meter langes Leck erlitten, und es wird nun mehrere Tage repariert werden müssen. Die beschädigte Kaianlage wird auf Kosten der Reederei instandgesetzt. Die übrigen 1.469 Passagiere der laufenden Kreuzfahrt von Dubai nach Savona wurden zunächst in Hotels untergebracht, ehe ihre vorzeitige Heimreise organisiert wurde. Eigentlich hätte die Reise am 4.3. in Savona enden sollen. /// Als die "Costa Europa" mit ihrer Steuerbordseite gegen den Kai krachte, riss die Kollision auf Höhe von Deck III ein etwa fünf Meter großes Loch in den Rumpf, Wasser strömte in die Quartiere der Besatzung. Die Maschinen stoppten. Um einen weiteren Wassereinbruch abzuwenden, wurde der Luxusliner nach Backbord gekrängt. Eine Viertelstunde später begann die Evakuierung, die über eine Gangway etwa eineinhalb Stunden dauerte. Anfangs wusste keiner der Urlauber genau, was passiert war. Sie drängelten sich auf den Gängen des Schiffes, es bildeten sich große Staus. Einige ältere Passagiere, die sich nicht mehr auf den Beinen halten konnten, mussten von Bord getragen werden. Nachdem das Schiff geräumt war, wurden die Passagiere in ein Hotel gebracht. Am 28.2. sollten sie ihre Heimflüge antreten.
0029 ALEXANDER TVARDOVSKIY IMO 9057290 1996 ggc 2.319 MLT 2010-02-24 Spanien - Atlantik 9 1


Zu einem tödlichen Bootsunglück kam es am 24.2., nachdem der unter Malta-Flagge laufende Frachter "Alexander Tvardovskiy", 2,319 BRZ (IMO-Nr.: 9057290) auf der Reise von Antwerpen nach Split in Vivero (Lugo) an der spanischen Atlantikküste vor Anker gegangen war. Hier wollte er einen Sturm abwettern. Gegen 20 Uhr wurde ein Rettungsboot ausgesetzt, darin der Kapitän, der 2. Ingenieur und ein weiterer Mann. Nach Angaben spanischer Medien wollten sie Landgang machen, die Küstenwache sprach von einer Übung. Jedenfalls kenterte das Boot in der rauen See, und nur zwei Insassen konnten sich verletzt an den Strand retten. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, doch der 2. Ingenieur war ertrunken, seine Leiche trieb erst am Morgen des 25.2. an. Die Umstände des tragischen Bootausflugs werden nun noch zu klären sein. Der 1995 erbaute Frachter wird gemanagt von der Volgo-Baltic Co Ltd. In Moskau.
0030 OB SMS 2000
tta 2.319
2010-02-25 Indonesien 4 2
Am 25.2. explodierte gegen neun Uhr der Tanker "OB SMS 2000" der PT Internal Jakarta in einer Werft auf dem Musi River. Zwei Arbeiter kamen ums Leben, sechs erlitten schwere Verbrennungen. Während die Leiche des einen Mannes aus Sungai Lis geborgen wurde, sprang der andere über Bord und ertrank. Die "OB SMS 2000" hatte bei dem Mariana Bahagia Dockyard zur Reparatur festgemacht. Vor der Detonation stieg aus dem unteren Deck Rauch aus, dann folgte ein lauter Knall. Die an Bord befindlichen Werftarbeiter flüchteten von Bord. Einige konnten den sich rasch ausbreitenden Flammen nur durch einen Sprung in den Fluss entkommen. Nach der Explosion ging der Tanker in Flammen auf. Starker Wind fachte das Feuer an. Drei Feuerwehren aus Banyasin office und zwei der staatlichen Ölfirma Pertamina konnten den Brand nach zwei Stunden unter Kontrolle bringen. Der 45 Meter lange und 14 Meter breite Tanker hat eine Tankkapazität von 2.000 Tonnen. Es wurde vermutet, das Schweißfunken oder eine Zigarette das Unglück verursachten.
0031 YUWATHI RG 84
ffs 2.319 LKA 2010-02-25 Sri Lanka 1
2 YUWATHI RG 84 - Kutter seit dem 25.2. vermisst

Seit dem Auslaufen aus Rathgama am 25.2. wird der Kutter "Yuwathi RG 84" vermisst. An Bord waren zwei Mann Crew aus Boossa und Devathigoda, Rathgama. Das Schiff war abends zu Fanggründen vier Meilen vor der Küste ausgelaufen und hätte am Morgen des 26.2. zurückkehren sollen. Als dies nicht der Fall war, alarmierten die Angehörigen die Polizei. Versuche, über Mobiltelefon Kontakt aufzunehmen, scheiterten. Das Dakshina Naval Camp, der Galle Fisheries Harbour und die Galle Police wurden in Kenntnis gesetzt. /// Fishing boat, two fishermen missing
Tuesday, March 02,2010 - (source South Asia Media net)
COLOMBO: Two fishermen, who left in a multi-day fishing boat from Rathgama beach on February 25 had not returned till Monday, relatives complained. The boat registered as R.G.84 “Yuwathi” belonging to A. Duminda Jayalath (29) had disappeared with P. D. Rathnasiri (55), a father of five children, from Boossa who had been the skipper and G. P. Sunil Muthumala (40) of Devathigoda, Rathgama who had served as the assistant. Although the boat which left in the evening on 25th was supposed to return in the early hours of 26th, the relatives of the two fishermen told that they did not receive any news about the fishermen or the boat. The boat would have sailed for about four miles and mobile phones they carried were also silent since the night of 25th and the Dakshina Naval Camp, Galle Fisheries Harbour and Galle Police had been notified about the disappearance.




0032 LOUIS MAJESTY 1992 mpr 40.876 MLT 2010-02-26 Mittelmeer Barcelona 9 2
LOUIS MAJESTY - Riesenwellen schlagen gegen Kreuzfahrtschiff - zwei Tote

DS - Die "Louis Majesty" ist vor Spanien in schwere Dünung geraten. Riesige Wellen trafen das Kreuzfahrtschiff der zyprischen Reederei Louis Cruise Lines, dabei sind zwei Menschen gestorben und sechs weitere verletzt worden. ‚Riesenwellen’ im Mittelmeer haben am Mittwoch zwei Menschen das Leben gekostet. Vor Spanien schlugen sie gegen das Kreuzfahrtschiff "Louis Majesty", dabei gab es außerdem sechs Verletzte, teilte die griechische Küstenwache mit. Das beschädigte Schiff sollte am Abend in Barcelona einlaufen, hieß es im Rundfunk. Über die Nationalität der Opfer wurde zunächst nichts bekannt. An Bord der "Louis Majesty" seien 1350 Touristen und 580 Besatzungsmitglieder. Das 207 Meter lange und 1999 gebaute Schiff fährt erst seit vergangenen Dezember für die griechisch-zyprische Reederei Louis Cruises Lines. Zuvor war die damalige "Norwegian Majesty" für die norwegischen Reederei Norwegian Cruise Line vor dem amerikanischen Kontinent unterwegs. Quelle:Spiegel Online 03.03.2010
0033 HERCULES 1988 tcr 144 MYS 2010-03-03 Malaysia 4 2
HERCULES - Zwei Tote bei Tankerexplosion

Bei einer Explosion auf dem malaysischen Tanker "Hercules", 276,052 tdw (IMO-Nr.: 8614417), kamen vor Kupuk in der Nacht zum 3.3. zwei Mann ums Leben, Die beiden Schweißer aus Sabah waren mit Schweißarbeiten an einem Tank beschäftigt und waren auf der Stelle tot. Eine Sektion des Schiffes, das rund drei Meilen südlich von Pulau Kukup, Pontian, ankerte, geriet nach der Explosion in Brand. Der in Port Klang registrierte Tanker hatte für Überholungsarbeiten Anker geworfen. Das Rettungszentrum in Johor Baru wurde um 21.05 Uhr alarmiert. Ein Rettungsteam bestehend aus der Malaysian Maritime Enforcement Agency, dem Fire and Rescue Department, der Marine Operations Force und dem Marine Department wurden zu dem Schiff gebracht und waren eine halbe Stunde später vor Ort. Es gelang, gemeinsam mit der 24-köpfigen Besatzung sowie 20 Vertragsarbeitern aus Malaysia, Indonesien, den Philippinen und Indien das Feuer rasch zu löschen. Die beiden Toten wurden an der Mole von Kupuk gegen 22.15 Uhr angelandet und wurden zur Obduktion ins Pontian Hospital gebracht. Das 1988 als "World Phoenix" erbaute, 269 Meter lange Schiff wird von der SH Thome Ship Management Private Ltd. bereedert.
0034 ?
mpr

2010-03-02 Afrika - Victoria-See 1 6
Afrika - Sechs Tote bei Untergang auf Lake Victoria

Am Morgen des 2.3. sank ein Fährboot im Lake Victoria auf der Fahrt von der Busiro Landestelle nach Maninga Island in Sigulu. Es kenterte auf halber Strecke. Sechs Menschen kamen ums Leben. Ursache des Unglücks waren schlechtes Wetter und Überladung. An Bord waren 20 Fässer Petroleum und 100 Stahlbleche.
0035 ?
ffs 280 CHN 2010-03-06 China 1 3 6 China - Neun Tote bei Kutteruntergang befürchtet

Am 6.3. sank ein 280 Tonnen großer chinesischer Kutter 150 Kilometer vor der südkoreanischen Insel Jeju. Drei Fischer ertranken, sechs weitere wurden vermisst. Sechs Schiffbrüchige wurden lebend gerettet. Die südkoreanische Coastguard schickte ein Patroullienboot für die SAR-Operation, doch starker Wind und hohe Wellen behinderten die Retter.
0036 ?
mpr
BGD 2010-03-10 Bangladesh 1 3
Bangladesh - Mindestens drei Tote bei Kenterung überladener Fähre

Mindestens drei Menschen, darunter ein achtjähriges Kind, starben, als ein Fahrgastschiff am 10.3. auf dem Padma-River beit Tangibari Upazila in Munshiganj kenterte. Sie stammten alle aus dem Netrokona Distrikt. Das Schiff war mit über 100 Passagieren nahe des Hassail Bazar gesunken. Die Anzahl der Vermissten war unbekannt. Wahrscheinlich war Überladung Schuld an dem Unglück. Die Feuerwehr leitete eine Rettungsarbeiten ein.
0037 ?
mpr
DOM 2010-03-10 Dominikanische Republik 1
2 MSC ACAPULCO - 13 Schiffbrüchige nach Bootskenterung gerettet

Der britische Containerfrachter "MSC Acapulco", 10,763 BRZ (IMO-Nr.: 9111474) rettete am 10.3. um 12.47 Uhr 13 Überlebende, neun Männer und vier Frauen, einer gekenterten Yola südlich von Isla Saona in der Dominikanischen Republik. Sie wurden einem Boot der örtlichen Marine übergeben, das sie nach La Romana brachte. Währenddessen wurde die Suche nach zwei weiteren Vermissten fortgesetzt und durch einen HH 65 Dolphin-Helikopter der Air Station Borinquen und das 110 Fuß lange Küstenwachschiff "Pea Island" aus Key West unterstützt.
0038 A. NUNES
mpr

2010-03-10 Brasilien 1
2 A. NUNES - Amazonas-Fähre gesunken - zwei Vermisste

Am Morgen des 10.3. sank auf dem Amazonas die Fähre "A. Nunes" mit 92 Menschen an Bord. Zwei Besatzungsmitglieder wurden vermisst und sind vermutlich ertrunken, die anderen wurden einem passierenden Flussschiff gerettet. Die "A. Nunes" ging gegen ein Uhr auf dem Solimoes River, einem der beiden Zuflüsse des Amazonas, nahe Anori und rund 190 Kilometer von Manaus entfernt unter. Sie war von dort auf Westkurs nach Tefe, als ein im Fluss treibender Baumstamm den Rumpf aufriss. Die beiden Vermissten wurden von der Strömung fortgerissen, als sie am Rumpf abtauchten, um ihn abzudichten. Die brasilianische Marine schickte ein Patroullienboot und Taucher zur Unglücksstelle.
0039 ?
mpr

2010-03-07 Kamerun 1 9 15 Afrika - Fährboot vor Kamerun gekentert - an die 30 Opfer befürchtet

Mindestens neun Menschen ertranken und 15 wurden vermisst, nachdem vor der Küste von Kamerun ein Boot auf dem Weg nach Nigeria am 7.3. kenterte. Rund 60 Menschen waren an Bord des Schiffes, als es vor der Südwestküste in hohen Wellen unterging. Die Polizei und Angehörige einer nahen Marinebasis konnten an die 40 Leute retten. Wenige Stunden später trieben die ersten Leichen an. Die Suche nach den Vermissten dauerte auch am 10.3. an. Ursache des Unglücks war wohl Überladung.
0040 JIN KYEONG 10 1974 xtg 218 KOR 2010-03-14 Südchinesisches Meer 1
5 JIN KYEONG 101 - Schlepper vor den Philippinen vermisst

Die philippinische Küstenwache fing am 14.3. um neun Uhr einen Notruf des koreanischen Schleppers "Jin Kyeong 101", 218 BRZ (IMO-Nr.: 7415369), auf. Das 1974 erbaute, mit fünf Mann besetzte Schiff befand sich 82 Meilen westlich von Culion Island, Palawan und war unterwegs von Singapur nach Korea mit der Barge "Labroi". Die Küstenwache bat Schiffe in der Nähe, Ausschau zu halten und schickte um 10 Uhr ein Suchflugzeug sowie die beiden Rettungsschiffe "Davao Del Norte" aus Batangas und "Corregidor".
0041 ?
ffs

2010-03-19 USA, Texas 1 1
Ein Fischer bei Kutterkenterung ertrunken
Am 19.3. gegen drei Uhr kenterte ein 28 Fuß langer Shrimp-Kutter in der St. Andrew Bay unweit der Sun Harbor Marina. Um sieben Uhr morgens barg der Schlepper "Margaret" einen der beiden Fischer, der sich an einen Eiskühler klammerte, der an der Seite des Bootes aufgetrieben war.
Er wurde von einem 25-Fuß-Boot der Küstenwache aus Panama City ins Gulf Coast Medical Center gebracht. Der Körper des zweiten Mannes wurde 12 Stunden nach der Kenterung auf Bird Island angetrieben. Das Unglück ereignete sich beim Herausziehen der Netze gegen drei Uhr Morgens, als diese sich in einer Krabbenbox am Meeresgrund verfingen. Beim Versuch, durch Fahrmanöver freizukommen, kenterte der Kutter so schnell, dass beide Männer keine Zeit mehr hatten, eine Rettungsweste zu ergreifen. Der Überlebende verlor den Kameraden aus der Sicht, als diese auf die Kühler zuschwammen. Die Suche durch den Helikopter aus Chitwood, Boote und Taucher im 18 Fuß tiefen Wasser zwischen dem Bird Island-Gebiet bis zum St. Andrew Pass verlief ergebnislos. Gegen 15 Uhr dann wurde die Leiche des aus Lynn Haven stammenden Mannes entdeckt.
0042 ?
ffs
YEM 2010-03-21 Jemen 2 3
Kutter vor Jemen gerammt
Drei jemenitische Fischer kamen ums Leben, als ihr Kutter am 21.3. vor dem südjemenitischen Hafen Lahj mit einem Handelsschiff kollidierte. Es rammte den Kutter auf der internationalen Handelsstraße.
Ein viertes Besatzungsmitglied konnte von einem anderen Kutter mit Verletzungen gerettet werden. Das Handelsschiff konnte bislang noch nicht identifiziert werden. Es handelt sich um den zweiten Unfall dieser Art binnen zwei Tagen, bei denen jemenitische Kutter Opfer von Zusammenstößen mit Handelsschiffen wurden.
0043 KEA 1982 grf 9.801 BRB 2010-03-22 Spanien - Atlantik 1
2 KEA - Frachter im Atlantik gesunken

Eine verrutschte Ladung hat einen Frachter vor der Küste Nordspaniens im Atlantik versinken lassen. 22 der 24 Besatzungsmitglieder der "Kea" konnten trotz stürmischer Witterung und bis zu acht Meter hoher Wellen gerettet werden. Wie der spanische Seenotrettungsdienst am Mittwoch mitteilte, wurden zwei Seeleute vermisst. Das 147 Meter lange Schiff unter der Flagge des Inselstaats Barbados hatte Ammoniumnitrat von Sankt Petersburg nach Santa Marta in Kolumbien transportieren sollen. Infolge des Seegangs verrutschte die Ladung, so dass der Frachter Schlagseite bekam. 22 der überwiegend philippinischen Seeleute konnten durch den Einsatz mehrerer Schiffe und Hubschrauber gerettet werden, bevor die "Kea" in den Fluten versank. Das geladene Ammoniumnitrat wird für die Herstellung von Kunstdünger sowie von Sprengstoff verwendet. Im Meer bedeutet es nach Angaben der spanischen Behörden keine Gefahr für die Umwelt.
0044 CHEONAN 1989 FS 1.300 KOR 2016-03-23 Korea 8 47
CHEONAN – Koreanische Korvette sinkt unter mysteriösen Umständen
DS - Schiffsunglück im Gelben Meer: Nahe der umstrittenen Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea ist ein südkoreanisches Kriegsschiff gesunken. Die Ursache ist noch nicht klar. Fast 50 Seeleute werden noch vermisst. Die Seegrenze zwischen den beiden koreanischen Staaten ist eine geopolitisch sensible Nahtstelle. Die Grenze im Gelben Meer war nach Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953 von US-geführten Uno-Truppen einseitig beschlossen worden. Nordkorea erkennt sie bis heute nicht an. Nord- und Südkorea hatten sich im November erstmals seit sieben Jahren ein Feuergefecht im Gelben Meer geliefert. Damals wurden die beteiligten Schiffe beschädigt. Nun ist in dem Gebiet ein südkoreanisches Kriegsschiff unter ungeklärten Umständen gesunken. Die Korvette "Cheonan" war am Freitagabend (26. 03. 2010) nahe der Insel Baengnyeong untergegangen. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums war aus noch ungeklärter Ursache ein Loch im Rumpf entstanden, nachdem das Schiff einen Warnschuss auf ein unbekanntes Objekt abgefeuert hatte. Nach jüngsten Vermutungen könne es sich dabei aber nicht um ein anderes Schiff, sondern um einen Vogelschwarm gehandelt haben. Nach Angaben eines Sprechers des Generalstabschefs wurden bisher 58 Besatzungsmitglieder gerettet. Viele der 46 Vermissten könnten in dem gesunkenen Schiff eingeschlossen sein. Nach Angaben eines Vertreters des Generalstabs nahm eine Gruppe von 18 Tauchern bereits ihre Arbeit zur Suche nach der Unglücksursache auf. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak hat eine umfassende Untersuchung angeordnet. Der Staatschef habe am Samstag eine Krisensitzung des Kabinetts einberufen und Ermittlungen gefordert, die "keine Möglichkeit außer Acht lassen", sagte ein Sprecher der südkoreanischen Armee. Nach südkoreanischen Armeeangaben gab es zunächst keine Hinweise auf eine Verwicklung Nordkoreas in den Vorfall. Dies teilte auch das US-Außenministerium mit. Die "Korea Times" berichtet auf ihrer Internetseite, die südkoreanischen Militärs konzentrierten ihre Untersuchungen inzwischen auf die Explosion einer Seemine und eine "interne Explosion von Munition" an Bord.
CHEONAN - Havarie wohl durch Seemine

Die Explosion, die am vergangenen Freitag zum Untergang der südkoreanischen Korvette „Cheonan" geführt hat, ist vermutlich durch eine nordkoreanische Seemine aus dem Koreakrieg (1950-1953) ausgelöst worden. Davon geht das Verteidigungsministerium in Seoul derzeit aus. Obwohl sich erste Berichte, wonach die „Cheonan" infolge eines nordkoreanischen Torpedoangriffs gesunken sein könnte, nicht bestätigten, versetzte Südkoreas Präsident Lee Myung Bak die Marine in erhöhte Alarmbereitschaft. „Weil der Untergang an der äußersten Grenzlinie zu Nordkorea stattfand, sollte das Militär genau auf jede mögliche Bewegung im Norden achten", sagte er nach Angaben eines Sprechers. Die Seegrenze im Gelben Meer ist nach wie vor umstritten. Beim Versuch, die 46 vermissten Seeleute aus dem Wrack zu bergen, ist unterdessen gestern ein Taucher der südkoreanischen Marine ums Leben gekommen. Der 53-jährige Soldat verlor in 24 Metern Tiefe das Bewusstsein infolge von Atemnot und konnte nicht wiederbelebt werden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Direkt nach der Havarie waren 58 der 104 Besatzungsmitglieder gerettet worden. Die übrigen Soldaten befinden sich nach Vermutungen der Marine noch im hinteren Teil des Wracks. Die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden, sind inzwischen sehr gering. Die Rettungsmannschaften wollten dennoch weiter versuchen, ein Loch ins Heck des Schiffes zu bohren, um sich den Eingeschlossenen zu nähern.
0045

xtg
USA 2010-04-01 USA, Florida 3 1
Schlepper gekentert - Skipper tot
Die Coast Guard Key West wurde am Abend des 1.4. alarmiert, weil ein Schlepper von Tow Boat U.S. vor Islamorada, Florida, überfällig war. Tow Boat U.S. in Islamorada hatte den Kontakt verloren, als ihr Schiff zu einem gestrandeten Fahrzeug vor Cotton Key lief. Von der Station Islamorada wurde ein 22-Fuß-Flachwasserboot in Marsch gesetzt. Die Crew des gestrandeten Schiffes bestätigte, den Schlepper vor einer halben Stunde gesehen zu haben, konnte jedoch auch keinen Funkkontakt herstellen. Das Rettungsboot entdeckte den Schlepper von Tow Boat U.S. wenig später kieloben auf einer Sandbank liegend. Eine Person befand sich leicht verletzt in der Nähe, eine zweite sollte im gekenterten Schiff eingeschlossen sein. Von der Station Islamorada lief ein zweites Boot mit Feuerwehr an Bord aus. Nachdem ein Loch in den Rumpf geschnitten war, wurde der Vermisste im Schiffsinnern tot aufgefunden.
0046 DARIYAY DAULAT
ggc


Indien 1
1 DARIYAY DAULAT - Ein Vermisster nach Untergang von Tiertransporter
15 Mann des Frachters "Dariyay Daulat", 150 tdw, wurden gerettet, ein weiterer vermisst, nachdem das Schiff aus Jamsalaya nahe des Tuna Port im Kutch Distrikt am 1.4. sank. Das Unglück ereignete sich nahe Moti Bari, als das Schiff mit einer Ladung Tieren auf dem Weg nach Dubai im Arabischen Meer in stürmischer See erst Schlagseite entwickelt hatte und dann gesunken war. Die Central Industrial Security Force (CISF) aus Mandvi und Tuna leitete eine Rettungsaktion ein.

0047 KUMYANG 98
ffs
KOR 2010-04-02 Korea 2 2 7 KUMYANG 98 – CHEONAN fordert weitere Todesopfer

Mehr als eine Woche nach dem Untergang der südkoreanischen "Cheonan" im Gelben Meer haben Taucher die erste Leiche geborgen. Die zunächst 46 Vermissten dürften in dem gesunkenen Schiff eingeschlossen sein. Bislang wurden sie offiziell nicht für tot erklärt, es gibt jedoch kaum noch Hoffnung, sie lebend zu bergen. Nach einer Woche dürfte auch in möglichen wasserdichten Hohlräumen der Sauerstoff aufgebraucht sein. Derweil forderte das Unglück weitere Todesopfer. Am 2.4. sank der bei der Suche eingesetzte südkoreanische Kutter "Kumyang 98", nachdem er südwestlich von Daechong Island wahrscheinlich mit dem kambodschanischen Frachter "Taiyo 1", 498 BRZ (IMO: 8859469) kollidierte. Die Incheon Coast Guard sandte nach dem Notsignal um 20.30 Uhr ein Rettungsteam. Von der neunköpfigen Crew des 99-Tonners konnten aber nur zwei Mann tot geborgen werden. Die Küstenwache stoppte die "Taiyo-I" vier Stunden nach dem Zwischenfall auf dem Weg nach China und vernahm die Crew. Am Bug fanden sich Schrammen und eine Beule. Der Kapitän des Frachters stritt aber eine Beteiligung ab. Zwei Kräne waren derweil unterwegs in das Seegebiet, um die "Cheonan" zu bergen.
0048 DEVSI 1985 tcr 53 IND 2010-04-01 Indien 4 2
DEVSI - Zwei Tote bei Brand auf Abbruchtanker

in Brand beim Abbruch des Tankers "Devsi" in Alang forderte am 1.4. an Liegeplatz 27 zwei Todesopfer, zwei weitere Männer wurden verletzt. Sie waren mit Gasschneidegeräten tätig gewesen. Eines der Todesopfer wurde im Schiffsinnern gefunden, der zweite starb im Bhavnagar Hospital, wo er nach seiner Einlieferung den erlittenen Verletzungen erlag.
0049 BETTY K
ffs
USA 2010-04-02 USA 1 1
BETTY K - Kutter kenterte bei Rettungsversuch - ein Toter

Am 2.4. sank der Kutter "Betty K" in der Half Moon Bay nach Wassereinbruch gegen 11 Uhr. Ein Coast Guard Helikopter und Rettungsboote wurden in Marsch gesetzt. Als der Helikopter eintraf, zog die zweiköpfige Crew gerade eine Lenzpumpe des Hafenmeisters an Bord. Doch eine große Welle brachte das 35 Fuß lange Boot dann zum Kentern, und die beiden stürzten ins Wasser. Einer schwamm und war ansprechbar, er wurde von der "Pillar Point" gerettet. Der zweite Mann drohte unterzugehen. Er wurde zwar aus dem Wasser gezogen, doch verstarb an einem Herzinfarkt und wurde im Seton Coastside Medical Center in Moss Beach für tot erklärt
0050 BRAVEHEART 1992 tcr 53 COM 2010-04-06 China 4 3
Drei Tote bei Frachterbrand auf Werft in Shanghai

Drei Werftarbeiter starben, sechs wurden verletzt, als ein Brand auf einem liberianischen Reparaturfrachter auf einer Shanghaier Werft der China Shipping (Group) Company ausbrach. Die Feuerwehr wurde am 6.4. um neun Uhr alarmiert, drei Stunden später war das Feuer unter Kontrolle und ein wenig später gelöscht. Alle Opfer waren chinesische Arbeiter. BRAVEHEART - Polizei untersucht Tankerfeuer
Das Feuer auf dem unter Komoren-Flagge registrierten, 1992 erbauten Tanker "Braveheart", 94.998 tdw, BRZ 52,531 (IMO-Nr.: 9009140), bei dem drei chinesische Werftarbeiter ums Leben kamen und sechs weitere verletzt wurden, konnte von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. Das Schiff lag zur Reparatur in einer Werft der China Shipping (Group) Company in Shanghai, als es am 6.4. gegen neun Uhr in Brand geriet. Drei Stunden später war dieser unter Kontrolle. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.

0051 ?



2010-04-05 Afrika 1
40 40 Todesopfer auf Tanganyika-See befürchtet

Rund 40 Menschen starben, als in Nord-Sambia ein Boot kenterte. Das Unglück ereignete sich auf dem Lake Tanganyika in den Mittagsstunden des 5.4. in der Region zwischen Kapembwa und Mpulungu Distrikt. Einige Menschen konnten sich retten, nach den Vermissten wurde gesucht.
0052 ?
ffs
CHN 2010-04-05 China 2
6 MELINA 1 überläuft chinesischen Kutter

Sechs chinesische Fischer wurden vermisst, nachdem ihr 30 Meter langes Schiff am 5.4. um 20.15 Uhr von dem unter Malta-Flagge laufenden Frachter "Melina 1", 17,356 BRZ (IMO-Nr.: 7916636), nahe Taizhou City in der ostchinesischen Zhejiang Provinz gerammt wurde. Der Kutter aus Wenzhou City stand 20 Meilen östlich von Dacheng Island, als ihn der 169 Meter lange Frachter, der von Zhanjiang nach Dalian lief, rammte und versenkte. Am 6.4. um 18.30 Uhr waren sechs Schiffe der Regierung und über 10 Kutter auf der Suche nach der vermissten Crew.
0053 CT35130



2010-04-08
3
6 CT35130 - Suche nach sechs vermissten Fischern vor den Philippinen
Vor Batanes lief am Morgen des 8.4. der taiwanesische Trawler "CT35130" nahe Mabudis Island auf Grund und sank gegen neun Uhr. Die philippinische Küstenwache leitete eine Suche zu Wasser und aus der Luft mit einer BN-2A-20-Maschine nach der vermissten sechsköpfigen Crew an. Auch die taiwanesische Coastguard wurde involviert. Die Unglücksstelle liegt 200 Meilen von der Südspitze Taiwans entfernt. Die Coast Guard in Itbayat, der größten der drei Batanes-Inseln, koordinierte die Suchaktion.
0054 FAIZE OSAMANI
Dhau

2010-04-05 Oman 6 1
Mehrere Piratenboote aufgebracht und versenkt
Der amerikanische Zerstörer "McFaul" brachte am 5.4. ein Piratenmutterschiff mit 10 Mann auf und befreite acht gefangene Seeleute der als solcher missbrauchten Dhau "Faize Osamani" nahe Salalah, Oman. Diese hatte mit drei Booten eine Attacke auf den unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker "Rising Sun" 23,930 BRZ (IMO-Nr.: 8607816) durchgeführt, die über Funk meldete, mit Schusswaffen und Granatwerfenn beschossen zu werden. Die "McFaul" sowie die "Al Sharquiyah" der omanischen Marine kamen zu Hilfe, während die "Rising Sun" versuchte, mit hoher Fahrt und Ausweichmanövern zu entkommen, während die Crew die Skiffs mit Wasserschläuchen unter Feuer nahm. Diese brachen die Attacke daraufhin ab und kehrten zur "Faize Osamani" zurück. Als das omanische Kriegsschiff auftauchte, sprangen die neun Gefangenen der "Faize Osamani" ins Meer. Einer ertrank, bevor er gerettet werden konnte. Als die in Norfolk stationierte USS "McFaul" dann auftauchte, kam es zu einem Boarding-Manöver. Die Piraten warfen ihre Waffen über Bord und erwarteten das Boarding-Team auf dem Bug. Die Überlebenden der Dhau kehrten auf die "Faize Osamani" zurück. Die Gefangenen wurden auf den US-Zerstörer "Carney" gebracht. Bereits am 1.4. hatte die Fregatte "Nicholas" zwei Piratenboote versenkt und fünf Piraten gefangen genommen. Am selben Tag hatte auch der Zerstörer "Farragut" 11 mutmaßliche Piraten vor Somalia aufgespürt, nachdem der unter Sierra Leone-Flagge laufende Tanker "Evita" attackiert worden war. Auch hier wurde das Mutterschiff versenkt, die Piraten durften in zwei Skiffs an Land fahren.
0055 CHENG CHENG FENG
ffs



3
3 CHENG CHENG FENG - Suche nach drei Mann von gesunkenem Kutter dauert an
Am 8.4. wurden drei Mann des gestrandeten und dann gesunkenen, in Okinawa registrierten taiwanesischen Trawlers "Cheng Cheng Feng" gerettet, drei weitere noch vermisst. An Bord waren zwei Taiwanesen und vier Indonesier, als das Schiff vor Mabudis Island in der Batanes-Provinz scheiterte. Ein Helikopter und mehrere Schiffe sowie die philippinische Küstenwache waren an der Unglücksstelle 540 Kilometer nördlich von Manila im Einsatz. Zunächst hatte es Berichte gegeben, alle sechs seien gerettet worden.
0056 GOLDEN CRUX 18
lpg
PAN 2010-04-04 China 4 2
GOLDEN CRUX 18 - Zwei Vermisste tot im Maschinenraum entdeckt
Am 7.4. wurden die Leichen zweier vermisster Philippinos des unter Panama-Flagge laufenden Tankers "Golden Crux 18" im Yangtse-Fluss gefunden. Das Schiff war am Abend des 4.4. in Brand geraten. Die beiden waren nach der Explosion, die das Feuer entfachte, im Maschinenraum eingeschlossen worden. 12 weitere Besatzungsmitglieder, 11 Philippinos und ein Burmese, konnten in einem Rettungsboot entkommen und wurden am Morgen des 5.4. gerettet. Die "Golden Crux 18" war mit flüssigem Petroleumgas von Nantong in Chinas Jiangsu-Provinz nach Südkorea unterwegs, als sie verunglückte.
0057

mpr


Afrika 1 20
Afrika - 20 Tote starben auf Weg zum Totengedenken
Mindestens 20 Menschen ertranken am 7.4. im Lake Kivu in Osturanda, als ein mit 60 Passagieren besetztes Schiff sank. Darunter waren auch sechs Kinder. Das Boot war unterwegs nach Nyamunini, einer Insel im Lake Kivu, wo eine Zeremonie zum 16. Jahrestag des Genozids an den Tutsis stattfinden sollte.
0058 GEMILANG SURABAYA
ggc

2010-04-12 Indonesien 4 2
GEMILANG SURABAYA - Zwei Vermisste tot im Maschinenraum gefunden
Die beiden nach dem Feuer auf dem Frachter "Gemilang Surabaya" in Makassar vermissten Seeleute wurden am 12.4. tot im Maschinenraum aufgefunden. Sie wurden gegen 14.20 und 14.40 Uhr nacheinander in dem vom Brand besonders betroffenen Bereich entdeckt, wo sie von den Flammen an einer Flucht gehindert worden waren. Sie wurden zur Obduktion ins Krankenhaus gebracht.
0059 ?



2010-04-17 Norwegen 2 2
Zwei Tote bei Bootsunglück in Oslofjord

Bei einem Bootsunglück vor Aros im Oslofjord kamen zwei Personen am 17.4. um. Eine dritte Person überlebte schwer verletzt und wurde mit einem Feuerlöschboot in ein Krankenhaus in Oslo gebracht. Die Aschewolke aus Island verhinderte einen Lufttransport. Das Rettungsboot "Uni Oslofjord" war um 2.15 Uhr alarmiert worden, dass ein 20 Fuß langer, sogenannter Schärenjeep eine Brücke vor Killingholmen in Røyken gerammt hatte, nachdem die Polizei in Søndre Buskerud eine entsprechende Meldung erhalten hatte. Der Skipper des Bootes wurde mit weniger schweren Verletzungen in ein Krankenhaus der Røyken Kommune gebracht und sollte am 18.4. verhört werden. Das Boot war offenbar mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, und durch die Kollision wurden die Insassen ins Wasser geschleudert. Nach einem der beiden Opfer, das im Wasser versunken war, wurde durch Taucher eine Suchaktion durchgeführt.
0060 MISTY DAWN
xtg
USA 2010-04-19 USA 1 1
MISTY DAWN - Ein Toter bei Schlepperuntergang

Am 19.4. bargen Taucher der U.S. Coast Guard und des St. Albons Police Department die Leiche eines Kapitäns aus Catlettsburg aus dem Ruderhaus des Schleppers "Misty Dawn". Dieser war gegen zwei Uhr bei Meile 37 samt einer Barge auf dem Kanawha River nahe Winfield in Putnam County gesunken. Das zweite Besatzungsmitglied erreichte schwimmend das Ufer und wurde dann ins Thomas Hospital in South Charleston gebracht. Die "Misty Dawn" hatte rund 4000 Gallonen Öl in den Tanks, als sie sank. Ölsperren wurden ausgelegt, und am 21.4. soll das Wrack geborgen werden. Der Kanawha River wurde für den Schiffsverkehr gesperrt.
0061 DEEPWATER HORIZON 2001 tfp 32.588 MHL 2010-04-20 USA - US-Golf 4
11 DEEPWATER HORIZON - Elf Vermisste nach Explosion auf US-Bohrinsel
Washington (dpa) - Nach einer Explosion auf einer Ölbohrinsel im Golf von Mexiko werden noch mindestens elf Menschen vermisst. Die meisten der 126 Arbeiter konnten nach Angaben der US-Küstenwache von der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ gerettet werden. Sieben von ihnen erlitten Verletzungen. Nach den Vermissten wird mit Hubschraubern und Schiffen der Küstenwache gesucht. Die Explosion hatte sich gestern auf der Plattform ereignet. Die Ursache ist noch unklar. ( Deepwater Horizon IMO 8764597 Flag Marshall Islands build 2001 GT 32,588 )
0062 NORTHERN BELLE
ffs
USA 2010-04-20 USA - Alaska 1 1
NORTHERN BELLE - Schiffbrüchige nach zwei Stunden in Alaska gerettet – 1 Toter
Die Coast der Air Station Kodiak und das Küstenwachboot "Long Island" kamen zum Einsatz, nachdem der von Seattle aus operierende, 75 Fuß lange Kutter "Northern Belle" (MMSI-Nr.: 367017580) 50 Meilen südlich von Montague Island nahe der Mündung des Prince William Sundes am 20.4. sank. Um 17.30 Uhr war in Kodiak ein Mayday eingegangen, nach dem der Kutter sank und die vierköpfige Crew - drei Männer und eine Frau - das Schiff aufgab. Der über HF-FM Radio ausgestrahlte Notruf wurde weitergeleitet an 17. District Command Center in Juneau. Dieses wies die Air Station Kodiak an, einen MH-60 Jayhawk Helikopter und eine HC-130 Hercules zu starten, die 10 Minuten später in der Luft waren. Die "Long Island" stand 40 Meilen nordwestlich der "Northern Belle" und erreichte gegen 20.30 Uhr die Position. Von der Hercules aus wurden nach deren Eintreffen vor Ort gegen 20 Uhr Rettungsinseln und andere Ausrüstung aus der geöffneten Heckklappe abgeworfen, nachdem diese die Kutterbesatzung mit angelegten Überlebensanzügen inmitten eines Trümmerfeldes ausgemacht hatte. Sie hatten keine eigene Insel mehr ausbringen können. Nach dem Eintreffen des Helikopters wurde von dem MH-60 Jayhawk ein Rettungsschwimmer abgesetzt, der die Schiffbrüchigen rund drei Stunden nach dem Schiffbruch aus dem kalten Golf von Alaska in den Hubschrauber verhalf. Einer der Männer wurde später im Cordova Medical Center für tot erklärt - er hatte schon beim Verlassen des Kutters ein Kopftrauma erlitten -, die drei anderen waren unterkühlt, aber stabil. Ob der Tote der Verletzung erlag oder an Unterkühlung starb, war noch unklar. Der Kutter gehörte der Triton Inc.
0063 QINGJIAN NO. 8
prr
CHN 2010-04-21 China - Prov. Hubei 1 4 10 QINGJIANG NO. 8 - Zwei Frachtereigner nach Schiffsunglück verhaftet
– 4 Tote – 10 Vermisste
Die Polizei hat die Eigner des am 21.4. gekenterten RoRo-Schiffes "Qingjiang No. 8" in Haft genommen, nachdem dieses gekentert war und vier Menschen in den Tod gerissen hatte. 10 weitere sind nach wie vor vermisst. Sieben Mann wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein dreißigköpfiges Suchteam hielt weiter nach den Vermissten Ausschau. Das Schiff war um 5.30 Uhr auf dem Qingjiang River bei Löscharbeiten in Shuibuya Town in Badong County umgeschlagen und auf 100 Metern Wassertiefe gesunken. Der 74 Meter lange und 12,5 Meter breite Frachter war offenbar überladen - er hätte maximal 12 Laster transportieren dürfen, hatte aber 14 mit Eisenerz beladene Frachteinheiten an Bord.
0064 CRAIG & JUSTIN
ffs
USA 2010-05-01 USA 1 1
CRAIG & JUSTIN - 1 Toter bei Untergang von Kutter

Der 45 Fuß lange, 2003 erbaute Hummerkutter "Craig & Justin" schlug am 1.5. gegen sieben Uhr drei Kilometer vor Margaree, Cape Breton, leck und sank 20 Minuten später. Dabei kam ein Fischer aus Cheticamp, der Schwiegervater des Bootseigners Marcel Aucoin, ums Leben. Drei Männer wurden von anderen Fischern gerettet und ins Sacred Heart Hospital in Cheticamp gebracht. Zwei wurden nach kurzer Behandlung entlassen, der dritte war in stabiler Verfassung.
0065 TIDE RUNNER
boat
USA 2010-05-01 USA 1 1
TIDE RUNNER - Ein Toter bei Untergang von Charterboot

Das 23 Fuß lange Charterboot "Tide Runner" kenterte am 1.5. gegen 16 Uhr auf den Outer Banks vor der Hatteras-Mündung. Helfer konnten mit zwei Booten fünf Personen bergen, ein sechster wurde später von der Coast Guard aus Hatteras tot aus dem Wasser gezogen.
0066 ?
mpr

2010-05-06 Kongo 1 20 60 20 Tote und 60 Vermisste nach Fährunglück im Kongo
Mindestens 20 Personen sind am 6.5. bei einem Schiffsunglück im Osten der Demokratischen Republik Kongo ums Leben gekommen. Weitere 60 galten als vermisst. Das Schiff kenterte und sank in einem Fluss in der östlichen Provinz Maniema. An Bord des Schiffes befanden sich etwa 120 Personen. Die Rettungskräfte suchen nach den Vermissten.
0067 ?
mpr

2010-05-17 Papua Neu Guinea 1 2 17 Viele Vermisste vor Papuq Neu Guinea
Zwei Personen starben und 17 wurden vermisst, nachdem eine überladene Fähre am 17.5. vor Papua Neu Guinea sank. 57 Menschen wurden aus dem Südpazifik, 30 Kilometer vor Singor, gerettet. Ihr Schiff kam mit über 60 Insassen aus Saidor und hatte 34 Meilen vor der Küste Ruderprobleme erlitten. Die meisten Passagiere waren unterwegs zu einem Markt in Madang gewesen. Die Überlebenden erholten sich in dem Hospital in Madang.
0068 MARCOS
ggc

2010-05-18 Indonesien 4 0 1 MARCOS - Ein Vermisster bei Frachterbrand in Dumai
Auf dem Frachter "Marcos" brach in Dumai, Riau, am Morgen des 18.5. ein Feuer aus. Das Schiff wurde vollkommen zerstört. Es hatte Gebrauchs- und Versorgungsgüter geladen. Zwei Schlepper gingen gegen die Flammen vor. Von der 13-köpfigen Crew wurden 12 Mann gerettet, der Chefingenieur wurde vermisst.
0069 ?
mpr
IDN 2010-05-16 Indonesien 1 3 6 Drei Tote und sechs Vermisste bei Fähruntergang
Drei Fahrgäste einer Fähre aus Westjava ertranken auf dem Citanduy River am 16.5., sechs weitere wurden bei Rawa Apu im Patimuan-Unterdistrikt vermisst, nachdem ihr Schiff mit 33 Passagieren beim Verlassen des Fährhafens von , Majingklak, Kalipucang, gesunken war. 24 Passagiere wurden gerettet, sie befanden sich zum Teil in kritischem Zustand und kamen in ein Krankenhaus in Kalipucang. Das Schiff war überladen gewesen.
0070 NUTTY BUDDY
boat

2010-05-10 USA 1 0 2 NUTTY BUDDY - Bootsfahrer hielt sich an Bugspitze fest – 2 Vermisste
Ein Mann aus New wurde gerettet, seine beiden Mitfahrer wurden vermisst, nachdem das 31 Fuß lange Fountain-Powerboot "Nutty Buddy" am Morgen des 10.5. kenterte. Das Boot hatte die Anchorage Marina in Atlantic Beach gegen sechs Uhr verlassen und kenterte um 8.30 Uhr. Der Kutter "Monica M" entdeckte das Wrack, dessen Bugspitze noch auf einer Luftblase über Wasser gehalten wurde, am folgenden Morgen 30 Meilen vor der Küste. Ein Mann klammerte sich noch daran, doch von den beiden anderen fehlte jede Spur. Der Gerettete wurde per Helikopter ins Onslow Memorial Hospital und weiter ins Pitt Memorial Hospital geflogen. Zwei Coast Guard-Teams suchten nach den Vermissten, beendeten die Suche aber ohne Ergebnis, nachdem 3,100 Quadratmeilen durchkämmt worden waren.
0071 HAITIAN 448


CHN 2010-05-15 CHINA 2 4 3 HAITIAN 448 - Suche nach Vermissten auf Yangtse
Vier Männer starben, drei wurden vermisst, nachdem am 15.5. die Barge "Haitian 448" gegen fünf Uhr auf dem Yangtse Fluss in der Zhongxian County-Sektion in Südwestchina mit einer Steinladung kenterte. Das Fahrzeug war zuvor offenbar mit einer anderen Barge kollidiert.
0072 ?
mpr

2010-05-12 Bangladesh 1 7 9 Sieben Tote und neun Vermisste bei Fährunglück in Bangladesh
Vermutlich 16 Menschen ertranken im nordöstlichen Bangladesh am Morgen des 12.5. nach dem Untergang einer überladenen Fähre im Kishorganj Distrikt, rund 100 Kilometer nördlich von Dhaka. Sieben Tote wurden bislang gefunden. Für die Vermissten gibt es kaum Hoffnung. Das Schiff transportierte fast 100 Fahrgäste, als es verunglückte, sowie eine Ladung von Reis und Schafen. Das Wrack wurde mittlerweile gehoben.
0073 CANIDO
ffs

2010-05-06 Angola 1 0 3 CANIDO - Drei Vermisste nach Trawler-Untergang

Der Trawler „Canido", der von der Manship Trading aus Walvis Bay gemanagt wurde, sank am 6.5. gegen 15 Uhr vor Angola, 10 Meilen südlich von Luanda. 17 Mann wurden nach Luanda in Angola gebracht und sollten am 12.5. nach Namibia zurückkehren. An Bord des Schiffes befanden sich 20 Personen, zwei Spanier, darunter der Kapitän, ein Mann aus Sao Tome, ein Indonesier und 16 Namibier. Während sich 16 von ihnen mit einem Rettungsboot auf den in der Nähe befindlichen dänischen Schlepper „Maersk Winner", 6,655 BRZ (IMO-Nr.: 9245914), retten konnten, wurden vier Personen zeitweilig vermisst. Ein Hubschrauber und mehrere Schiffe suchten am 7.5. das Gebiet nach den vier vermissten Seeleuten ab. Ein Namibier wurde später gefunden. Er hatte sich an einer Tonne festgehalten und konnte gerettet werden. Der Mann hatte sich an einer Tonne festhalten können. Noch immer halten Schiffe nach den drei Vermissten, zwei Namibiern und einem Indonesier, Ausschau. Die „Canido" war für die Sylvie Fishing CC für etwa fünf Monate in dem Seegebiet des nördlichen Nachbarn Namibias tätig.
0074 ?


IDN 2010-05-20 Indonesien 4 1 2 Indonesisches Patroullienboot ging in Flammen auf
Ein Patroullienboot der indonesischen Marine geriet vor Anambas, 500 Kilometer westlich von Batam, am 20.5. gegen 11 Uhr in Brand, als es eine Fahrt für eine Wohlfahrtsorganisation machte.
Eine Personn kam ums Leben, zwei wurden vermisst. Die 25-köpfige Gruppe wollte Arbeitsbesuche auf Siantan und Jemaja Island abstatten, als im Maschinenraum der Brand entstand, als das Boot in der Lingai Sea unterwegs war. Neun der 22 Überlebenden erlitten Brandverletzungen.
0075 CAMILA
mpr
BRA 2010-05-26 Peru 1 12 50 CAMILA - Viele Tote nach Bootsunglück auf dem Amazonas

Beim dem Untergang eines mit etwa 280 Menschen überladenen Bootes auf dem Amazonas in Peru sind nach neuen Angaben mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Suchmannschaften und Taucher hätten bis Donnerstag (27. 05. 2010) zwölf Tote geborgen, berichtete der Radiosender RPP. Weitere 50 Passagiere würden seit dem Unglück am Mittwoch vermisst. Zunächst hatte es geheißen, es seien nur zwei Menschen ums Leben gekommen. An Bord waren auch zwei Deutsche, die aber wohlauf sind.
Das nach offiziellen Angaben nur für 146 Passagiere zugelassene Boot «Camila» war kurz nach Mitternacht (Ortszeit) auf der Höhe des Ortes Santa Rosa nahe der Grenze zu Kolumbien gesunken. Die meisten Passagiere wurden im Schlaf überrascht. Medien berichteten von einem Loch im Heck. Als Unglücksursache galt die Überladung des Schiffes.
Der Betreiber der «Camila» floh, nachdem Angehörige versucht hatten, ihn umzubringen.
0076 MAVI MARMARA 1994 mpr 4.142 COM 2010-05-31 Östliches Mittelmeer 8 9
Name : MAVI MARMAR - IMO No. 9005869, Flg. Comoros EignerIHH INSAN HAK VE HURRIYETLERI
Address : Taylasan Sokak 3, Kirmasti Mah, Fatih, 34083 Istanbul, Turkey.
Mindestens neun Tote, viele Verletzte – Israel hat seine Drohung wahr gemacht und die „Solidaritätsflotte" gewaltsam an der Durchkreuzung der Seeblockade vor dem Gaza-Streifen gehindert. An Bord von sechs Schiffen wollten 570 Aktivisten rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen. Die israelische Regierung hatte angekündigt, dies mit allen Mitteln verhindern zu wollen. Gestern enterten Elitesoldaten dann am frühen Morgen die Hilfsschiffe, wobei es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam. Israels Armee und die Organisation „Free Gaza" gaben sich gegenseitig die Schuld an den Ereignissen. Nach Medienberichten wurden bei dem Militäreinsatz in internationalen Gewässern mindestens 16 Aktivisten auf dem türkischen Passagierschiff „Mavi Marmara" getötet. Laut Israel kamen neun Demonstraten ums Leben. Sieben Soldaten seien verletzt worden, einer schwebe in Lebensgefahr, teilte die Armee mit.
0077 SUPERSPEED 1 2008 prr 34.231 NOR 2010-06-02 Skagerrak 5 1
SUPERSPEED 1 - Frau springt von Bord in den Tod
Eine Dänin ist am Mittwoch von der Bord der “Superspeed 1″ gesprungen. Die Fähre befand sich gerade auf der Fahrt von Kristiansand nach Hirtshals. Ein Passagier bekam den Sprung der Dänin mit und Alarmierte die Besatzung. Der Kapitän der “Superspeed 1″ leitete darauf hin eine Rettungsaktion ein. Nach dem Wenden der Fähre wurde ein Rettungsboot zur Verunglückten geschickt. Leider konnte die Frau nur noch Tot geborgen werden. Die “Superspeed 1″ erreichte Hirtshals mit etwa 30 Minuten Verspätung.
0078 QSM DUBAI 1978 ggc 9.213 PAN 2010-06-04 Indik 6 1
QSM DUBAI - Kapitän bei Befreiungsaktion getötet

Bei einer Befreiungsaktion auf einem von somalischen Piraten gekaperten Frachtschiff ist der pakistanische Kapitän ums Leben gekommen. Nach Angaben des ägyptischen Außenministeriums wurde zudem ein Mitglied der 24-köpfigen Besatzung verletzt, als Einsatzkräfte aus der halbautonomen somalischen Region Puntland die am Vortag verschleppte «QSM Dubai» stürmten. Die übrigen Besatzungsmitglieder, neun Ägypter, seien unverletzt, hieß es. Das Schiff, das unter der Flagge Panamas fährt und in Brasilien Zucker geladen hatte, war am Mittwoch im Golf von Aden gekapert worden.
0079 MAJESTIC BLUE 1972 ffs 1.172
2010-06-13 Pazifik 1
2 Suche nach zwei vermissten Fischern
Am 14.6. assistierte ein Flugzeug der U.S. Coast Guard Air Station Barbers Point mit einer HC-130 Hercules bei der Suche nach zwei Mann des Kutters "Majestic Blue" (IMO: 7207358), der 925 Meilen nordwestlich von American Samoa am 13.6. gesunken war. Gegen 11 Uhr hatte das Schwesterschiff "Pacific Breeze" gemeldet, dass es 22 Mann des Trawlers gerettet habe. .
0080 ?


IND 2010-06-14 Indien / Ganges 1 52
Mindestens 52 Tote bei Bootsunglück in Indien
Nach einem Bootsunglück im Norden Indiens wurden bislang insgesamt 52 Leichen geborgen. Das völlig überfüllte Boot war am 14.6. auf dem Ganges gekentert. Das Bootsunglück ereignete sich 400 Kilometer südlich der Hauptstadt des Gliedstaates Uttar Pradesh. Zunächst hieß es, mindestens 24 Menschen seien ertrunken. Elf Passagiere würden noch vermisst. Nun erklärten die Behörden, an Bord des Bootes, das für 30 Passagiere ausgelegt sei, seien mindestens hundert Menschen gewesen, darunter viele Frauen und Kinder.
0081 YAMADU MARU No. 2
ffs 113 JPN 2010-01-12 Pazifik 1 7 3 YAMADU MARU No. 2 - Trawler gehoben - Leiche gefunden
Am 13.6. wurde der 113 Tonnen große Trawler "Yamadu Maru No. 2", der am frühen Morgen des 12.1. vor Goto Island im Sturm sank, gegen neun Uhr gehoben. Beim Untergang vor der Nagasaki Präfektur waren 10 Mann an Bord gewesen. Nach der Hebung wurde eine weitere Leiche entdeckt. Sechs Mann waren bereits vorher entdeckt worden. Auch die noch vermissten drei Seeleute könnten sich im Wrack befinden. Die Hebung wurde finanziert von den Eignern, der Yamada Suisan Co., und mit einem Kran durchgeführt. Die "Yamada Maru" hatte mit einem anderen Kutter am 11.1. Nagasaki verlassen, um östlich von Jeju auf Fang zu gehen. Am folgenden Tag gab es gegen 3.50 Uhr den letzten Funkkontakt, in dem gemeldet wurde, dass das Schiff nach dem Aufschlag schwerer Wellen Schlagseite habe. Eine gekenterte Rettungsinsel wurde gegen fünf Uhr in der See entdeckt.
0082 KEMAL KA
tch 8.705 TUR 2010-06-13 Spanien 4 1
KEMAL KA - Ein Toter bei Tankerexplosion
Der türkische Chemikalientanker Kemal Ka, 8,705 BRZ (IMO: 9493377) erlitt am 13.6. eine Explosion 13 Meilen vor Almedina, nahe Chipiona. Drei Mann der Crew mussten mit schweren Verletzungen durch einen Hubschrauber des MRCC Cadiz evakuiert werden. Ein Mann starb auf dem Flug ins Krankenhaus, die beiden anderen waren in kritischem Zustand. Der Explosion folgte kein Feuer, und das Schiff, das auf Order gewartet hatte, nachdem es in Huelva seine Ladung gelöscht hatte, durfte in Cadiz festmachen. Wahrscheinlich waren Gase wegen Nachlässigkeit explodiert. Der 2008 erbaute Tanker hat eine Trafähigkeit von 13,582 Tonnen.
0083 FJORDGARDBUEN
ffs
NOR 2010-06-06 Norwegen 1
1 FJORDGARDBUEN - Ein Kutterfischer vor Norwegen vermisst
Der norwegische Kutter "Fjordgårdbuen" sank am 6.6. vor Mulegga, zehn Kilometer nordwestlich von Malangsgrunnen. Der Skipper aus Senj wurde von einem anderen Kutter gerettet. Das Küstenwachboot "Harstad" startete eine Suchaktion nach dem vermissten zweiten Mann, wobei es durch einen Helikopter sowie zwei weitere Boote unterstützt wurde. Am Morgen des 7.6. wurde die Suche abgebrochen. Das Wrack der "Fjordgårdbuen" liegt auf 800-900 Metern Tiefe.
0084 HAI JUNG 1990 ggc 1.483 KHM 2010-06-20 China 2 5
JING FENG ./. HAI JUNG - Kambodschanischer Frachter nach Kollision gesunken
Der in Panama registrierte Frachter "Jing Feng" kollidierte am 20.6. in der nordchinesischen Bohai-See mit dem kambodschanischen Frachter "Hai Jun" vor der Küste von Dalian. Dabei kamen fünf Mann des kleineren Schiffes ums Leben, zwei wurden vermisst. Die "Hai Jun" sank. Die "Jing Feng" ging in Dalian vor Anker, wo Behördenvertreter an Bord gingen, um das Unglück zu untersuchen. Die "Hai Jung" (IMO-Nr.: 8916140) wurde 1990 erbaut und hatte eine Tragfähigkeit von 2250 Tonnen. Die "Jing Feng" (IMO-Nr.: 7909114) läuft unter der Flagge Panama, wurde 1980 erbaut und hat eine Tragfähigkeit von 21,012 Tonnen.
0085 CAPTAIN LLOYD 97
ffs

2010-06-19 Guyana 4
1 CAPTAIN LLOYD 97 - Trawlerkapitän nach Explosion vermisst
Am 19.6. explodierte der Trawler "Captain Lloyd 97" vor der Küste von Waini (Guyana). Durch die Detonation im Maschinenraum und den anschließenden Brand wurde das Schiff der Pritipaul Singh Investments zerstört. Vier Mann der Crew wurden mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades von einem Trawler aus Venezuela gerettet und nach Georgetown ins Public Hospitals gebracht. Der Kapitän blieb vermisst. Er war, während die anderen Besatzungsmitglieder ins Wasser oder in ein Boot sprangen, zuletzt in Flammen stehend auf Deck gesehen worden. Das Schiff war am 17.6. aus McDoom, der East Bank Demerara Basis der Reederei, ausgelaufen, hatte aber nochmals in den Hafen zurückkehren müssen, weil ein Maschinenschaden aufgetreten war. Als sich die Explosion ereignete, befand sich der Kapitän mit einem anderen Mann gerade erneut zu Reparaturen im Maschinenraum
0086 LINDA DIANE
ffs
USA 2010-06-30 USA - Ostküste 2 1
LINDA DIANE ./. MASTER SIMON - Ein Toter bei Kollision zweier Kutter
Am 30.6. kollidierten um 13.53 Uhr vor Schoodic Point, Maine, der 34 Fuß lange Kutter "Linda Diane" und die 43 Fuß lange "Master Simon". Beide Schiffe waren in Winter Harbor stationiert. Dabei kam der Skipper der "Linda Diane" ums Leben, er war beim Zusammenprall über Bord geschleudert worden, ein Decksmann wurde mit einer Kopfverletzung ins Ellsworth Memorial Hospital transportiert. Die "Master Simon" hatte alle vier Seeleute des Kutters zunächst aus dem Wasser vor Pond Island an der Westseite von Schoodic Point gezogen und sie in den Winter Harbor, Maine, gebracht, wo die Maine Marine Patrol, der Hancock County Sheriff und Rettungsdienste bereits warteten.
Auch ein 25-Fuß-Boot der Coast Guard Station Southwest Harbor und die Maine Marine Patrol waren im Einsatz. Die "Linda Diane" sank auf 85 Fuß Tiefe, ihr Wrack stellt kein Schifffahrtshindernis dar, und eine Bergung ist fraglich. Vor Ort waren zum Unglückszeitpunkt neun Knoten Wind und drei Fuß hohe Seen. Beide Hummerkutter hatten zunächst dicht beieinander gelegen. Als sie sich auf gefährlichem Kurs annäherten, waren offenbar die Skipper durch Decksarbeiten so abgelenkt, dass sie das sich anbahnende Unglück nicht wahrnahmen.
0087 DHARA 3
ffs
IDN 2010-06-30 Indischer Ozean 1
1 DHARA 3 - Ein Vermisster nach Kutteruntergang
Ein Taiwanese wird vermisst, seit am 30.6. der indonesische Kutter "Dhara 3" in der Bay of Bengal nach einem Feuer sank. Er war Bordingenieur. Die übrigen 11 Personen waren von einem Kutter aus Sri Lanka gerettet worden. Das Feuer war ausgebrochen, als die überwiegend indonesische Crew schlief. Das Schiff war kurz zuvor von Phuket Island ausgelaufen. Es war nicht mehr gelungen, Feuerlöscharbeiten durchzuführen. Der Kutter sank.
0088 REEL IMPULSIVE


USA 2010-07-03 New York 2 1
Sportbootkollision vor New York forderte ein Todesopfer
Am 2.7. rammte auf dem Hudson-River gegen 18.20 Uhr der 30 Fuß lange Proliner "Reel Impulsive" mit zwei Erwachsenen und drei Kindern an Bord einen 19 Fuß langen Bayliner mit drei Mann darauf, der nahe der Freiheitsstatue vor New York ankerte. Einer wurde getötet, die beiden anderen verletzt. Sie wurden ins Jersey City Medical Center gebracht. Der Skipper des Proliners wurde verhaftet. Eventuell hatte eine Welle, die das Ausflugsboot "Shark" erzeugte, die Sicht der "Reel Impulsive" behindert. .
0089



IND 2010-07-02 Indien 1 1 45 46 Tote bei Bootsunglück befürchtet
Mindestens ein Mensch kam ums Leben, der Tod von weiteren 45 wurde befürchtet, nachdem ein Boot auf dem angeschwollenen Gandak River im West Champara-Distrikt von Bihar am Morgen des 2.7. kenterte. Das überladene Boot kam von Ranha und war nach Bhagwanpur unterwegs, als es nahe Ghoria Ghat umschlug. Taucher starteten eine Suche nach den Vermissten.
0090 ?


BGD 2010-07-06 Bangladesh 2 7 30 Sieben Tote nach Fährunglück in Bangladesh geborgen
Sieben Tote zogen Retter bis zum 6.7. aus dem Shitalakkhya, nachdem dort in der Nacht zum 4.7. ein Fährboot mit über 100 Passagieren nach Kollision mit einem Sandfrachter gekentert war. Sechs der Toten konnten identifiziert werden. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA), Feuerwehr und Zivilschutz setzten die gemeinsame Suchaktion fort. Die Angaben über Vermisste variieren von 13 bis 30 Personen.
0091 THE RESOURCE
oba
USA 2010-07-07 Delaware River 2 2
THE RESOURCE - Barge überlief Amphibienboot auf Delaware River - zwei Vermisste
Die 250 Fuß lange Barge "The Resource", die von dem 30 Meter langen Schlepper "The Resource" (IMO-Nr.: 287211) durch den Hafen von Philadelphia bugsiert wurde, rammte am 7.7. auf dem Delaware River ein sogenanntes Duckboat, ein amphibisches Fahrzeug, das Maschinenausfall erlitten hatte. Das für Ausflüge genutzte Boot sank binnen einer Minute. 35 Insassen wurden gerettet, nach zwei Vermissten dauerte die Suche am 8.7. an. Am 9.7. wurden auch die beiden Opfer des Untergangs nacheinander aus dem Fluss gezogen. Ein Fischer hatte am 9.7. um 4.45 Uhr den ersten Toten zwei Meilen von der Unglücksstelle entfernt entdeckt.
0092 EASTERN HONESTY
tch
PAN 2010-07-08 Südchinesisches Meer 4
1 EASTERN HONESTY - Ein Vermisster nach Tankerexplosion -

An Bord des unter Panama-Flagge laufenden Chemikalientankers "Eastern Honesty", 5,372 BRZ (IMO-Nr.: 9246944) wurden am 12.7. zwei Besatzungsmitglieder verletzt, ein drittes vermisst. Das Schiff war unterwegs von Vietnam nach Kuantan, um an der malaysischen Ostküste Ladung aufzunehmen. Um 10.30 Uhr brach in einer Werkstatt das Feuer aus. Ein Mann ging über Bord. Das Schiff befand sich zu dieser Zeit 76 Meilen nordöstlich von Kuantan. Um 10.40 Uhr alarmierte der Kapitän die Malaysian Maritime Enforcement Agency MMEA. Diese schickte die Küstenwachboote "Sipadan" und "Nusea" sowie die Korvette "Perdana" zur Unglücksstelle. Der Vermisste wurde nicht entdeckt. Ein Dauphin-Helikopter winschte die beiden Verwundeten auf und flog sie ins Tangku Ampuan Afzan-Krankenhaus. Sie hatten Brandverletzungen 2. Grades erlitten. Das Schiff konnte seine Reise fortsetzen. Es ist 114 Meter lang, 19 Meter breit, hat eine Tragfähigkeit von 8719 Tonnen und eine Besatzung von 22 Mann.
0093 ?
oba
PHL 2010_07_13 Philippinen 3 1
Taifun wirbelte philippinische Schifffahrt durcheinander

Der Taifun Basyang - internationaler Name: Conson ließ am 13.7. vor Luzon mindestens 12 Bargen und Kutter sinken oder stranden. Sechs Fischer wurden vermisst, ein Kapitän kam ums Leben, als er von Bord seiner Barge an der Petrochem Pier in Lamao, Limay, sprang. Er hatte seinen Männern befohlen, über Bord zu springen. Er selbst schlug dabei mit dem Kopf gegen einen Stein, die übrigen acht Mann blieben unversehrt. Sechs Bargen liefen auf Grund, zwei von ihnen mit Öl oder Flüssiggas. Taucher wurden eingesetzt, um die vermissten Fischer zu finden. U.a. sank der Kutter "Alicia" aus Navotas mit sechs Mann Crew. Ein Schlepper mit zwei mit Weizen beladenen Bargen sank von Mariveles kommend bei schwerem Seegang. Die Bargen "Siment" und "Manila" sanken ebenfalls vor Mariveles, während die "High Line 28" vor einem Boulevard in Poblacion, Mariveles, strandete und diesen beschädigte. Die Kutter "Almighty" und "Jehovah" sanken auch vor Mariveles. Der Tanker "George" strandete an der Planters Pier in Lamao. Er hatte Industrieöl an Bord, das auszulaufen drohte.
0094 NOORDAM 2005 mpr 82.318
2010_07_12 Bremerhaven 7 1
Tauchereinsatz bei Inspektion einer Schraubenwelle. Abgetrieben und später tot geborgen.
0095 ALIVA
yacht

2010_07_13 Mittelmeer 2 1
MARTINA ./. ALIVA - Tödliche Kollision vor Italien - Der italienische Chemikalientanker "Martina", 11,137 BRZ (IMO-Nr. 9143439) kollidierte am 13.7. nahe Santa Marinella mit der Yacht "Aliva". Dabei kam einer der Segler ums Leben. Beide Schiffe wurden zur Untersuchung des Seeunfalls gestoppt.


0096 ALICIA
ffs

2010_07_15 Philippinen 1 8
ALICIA - Viele Tote durch Taifun Basayang - Mindestens sechs Tote wurden am 15.7. unter einer Barge hervorgezogen, die in Bataan am Vortag einen Kutter zerschmettert hatte. Es handelte sich um die Crew der "Alicia", die durch den Rammstoß der im Taifun Basayang losgerissenen Barge zum Kentern gebracht worden war, wobei die Fischer unter die Barge gerieten. Ein weiteres Todesopfer war der Kapitän des Flüssiggastankers "Deborah Uno", 294 BRZ, der auf der Lamao Anchorage von seiner neunköpfigen Crew aufgegeben war. Die Küstenwache rettete derweil zwei Mann der Barge "LB1015", die sich am Haken des Schleppers "Side Winder" befunden hatte. Die Schlepptrosse hatte sich in dessen Propeller verfangen. Zwei der neun Männer auf dem Schleppzug wurden verletzt, die Barge, die Molasse transportierte, sank sechs Meilen vor Sangley Point in Cavite. Der Kutter "Justin" kenterte zur selben Zeit mit sieben Mann Crew. Die "Side Winder" barg einen der Männer, der sich an einer Flanke des Kutters hatte festklammern können. Der Kutter " Angelika" sank mit 16 Mann in der Bucht von Manila. Nur acht von ihnen könnten durch den griechischen Frachter "Anangel Pride", 161643 tdw (IMO-Nr.: 9039640) nahe Lokanin Point in Bataan gerettet werden, der sich auf der Reise von Dampier nach Manila befand. Am Morgen des 20.7. wurden fünf weitere Tote, die zu drei in den Gewässern von Polilio Island, Quezon, im Taifun Basyang gesunkenen Kuttern gehören, geborgen. Zwei trieben nahe Balesin Island, der dritte Körper wurde vor Patanungan Island entdeckt. Alle Toten sollten zur Identifizierung nach Atimonan gebracht werden. Gegen 10 Uhr wurden zwei weitere Leichen nahe Balesin Island entdeckt. Beide konnten dem Kutter "Joan and Cristobal" zugeordnet werden. Seit dem 14.7. wurden insgesamt 13 Tote gefunden, weitere 14 Fischer sind noch vermisst.
0097 DEBORAH UNO
lpg 294
2010_07_15 Philippinen 1 1
dto.
0098 JUSTIN
ffs

2010_07_15 Philippinen 1 6
dto.
0099 ANGELIKA
ffs

2010_07_15 Philippinen 1 8
dto.
0100 ?
ggc
CHN 2010_07_16 China 2
7 Sieben Vermisste in Haining - Ein mit Sand beladener Frachter rammte am 16.7. um 2.15 Uhr eine Konstruktionsplattform in Haining, 200 Kilometer östlich von Shanghai. Das Schiff war gegen den Strom des Qianjiang River unterwegs, der nach tagelangen Regenfällen angeschwollen war. Die Plattform gehörte zu einem Brückenneubau zwischen Jiading und Shaoxing. Die neunköpfige Crew stürzte ins Wasser. Zwei wurden gerettet und ins People's Hospital in Haining gebracht. Nach den anderen dauerte die Suche an




0101 ?
ffs
VNM 2010_07_17 Südchinesisches Meer 1
1 JADE TRADER rettet Fischer - 1 Vermisster - Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Jade Trader" 11.964 BRZ (IMO-Nr.: 9117662), der Reederei Buss in Leer rettete 10 Fischer, die seit dem 17.7. nach dem Durchzug eines Taifuns, der mit bis zu 117 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit über die Südchinesische See hinweggerast war, vermisst wurden. Der Frachter war unterwegs nach Hong Kong, als er die Schiffbrüchigen, die sich an in der See treibenden Trümmern ihres hölzernen Kutters, leeren Fässern und aufgeschwommenen Bojen festhielten, unweit des Paracel Archipels entdeckte. Ein weiterer Mann des von Ly Son Island in der Quang Ngai Provinz stammenden Bootes wurde noch vermisst. Am Nachmittag des 19.7. lief der Frachter nach Hong Kong ein, wo die Behörden gemeinsam mit den Kollegen in Hanoi die Heimreise der Schiffbrüchigen vorbereiteten.
0102 KARIO MARU
ffs

2010_07_20 Philippinen 1
9 Kutter vor Talaud Island vermisst
(21.7.10) Die philippinische Coast Guard startete am 20.7. eine Suchaktion nach dem Kutter "Kairo Maru", der nach dem Auslaufen aus Davao City mit Kurs Indonesien vermisst wurde. Der japanische Manager der Sanko Pacific Tuna Inc. im Toril Distrikt von Davao City hatte am 19.7. Alarm geschlagen. Das Schiff hatte mit einer Crew von acht Philippinos und einem Japaner den Davao Port Complex gegen sieben Uhr des 16.7. verlassen, um vor Palau Island auf Thunfischfang zu gehen. Den letzten Kontakt mit der Reederei gab es am 17.7. um 6.58 Uhr, wobei nichts auf Ungewöhnliches hindeutete. Das Schiff stand zu der Zeit 60 Meilen nordöstlich von Talaud Island in den Hoheitsgewässern von Indonesien.
0103 ?



2010_07_21 Afrika 1 33 27 Afrika - Victoria-See - Über 50 Menschen könnten beim Kentern eines Bootes auf dem Lake Victoria am 21.7. gegen 5.30 Uhr ertrunken sein. Das Boot war unterwegs von den Jjaana Islands im Kalangala Distrikt zu der Kasenyi Landing Site im Wakiso Distrikt. An Bord waren 60 Personen, überwiegend Markthändler. Zunächst wurden nur vier Menschen lebend gerettet. Sie hatten sich an Holzteilen iudn Säcken mit Fisch festgeklammert. Das Boot war für 37 Personen zugelassen, an Bord waren aber 62 sowie die Ladung. Die Überlebenden sagten, hohe Wellen hätten das Schiff zerschmettert. Die ugandische Polizei setzte am 2.8. die Suche nach Opfern des Fährunglücks auf dem Lake Albert fort. Bislang wurden 33 Tote gefunden, nachdem das Boot am 31.7. im Sturm kenterte. Es war für 40 Menschen lizenziert, transportierte aber zwischen 50 und 90 Personen. Nur 17 Überlebende wurden gerettet. Sie waren vom Hoima Distrikt am Südende des Lake Albert in den Nebbi Distrikt am Nordende unterwegs.
0104 AL-AMBER
ffs

2010_07_21 Indischer Ozean 1 1 3 Kurz nachdem der Kutter "Al-Amber" am 21.7. den Hafen von Ibrahim Hydi mit zehn Mann verlassen hatte, kenterte das Schiff nahe Khahi, rund 30 Kilometer vom Heimathafen entfernt. Sechs der Schiffbrüchigen erreichten binnen acht Stunden schwimmend das Land und kehrten am Morgen des 22.7. heim. Ein Fischer wurde tot geborgen, drei Mann wurden noch vermisst. Nach ihnen lief eine Suchaktion an.
0105 MSC SPLENDIDA 2010 mpr 137.936 PAN 2010_07_25 Genua 9 1
Ein Spanier kam ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt, nachdem am 25.7. in Genua die Gangway, über die sie an Bord des Kreuzfahrtschiffes "MSC Splendida" gehen wollten, um eine einwöchige Kreuzfahrt nach Marseilles, Barcelona, Tunis, Malta, Messina und Civitavecchia zu beginneneinbrach. Dutzende Passagiere wurden Zeugen, als die beiden 30 Fuß tief ins Wasser stürzen. Besatzungsmitglieder und Hafenarbeiter sprangen sofort hinterher, bargen die beiden und brachten sie an Bord eines Küstenwachbootes. Doch für den einen kam jede Hilfe zu spät. Die "MSC Splendida" war möglicherweise wegen kräftigen Windes in Bewegung geraten. Das Schiff wurde im Juli 2009 in Dienst gestellt und kann 3.274 Passagiere aufnehmen.
0106 VARNEK 1974 tta 162 RUS 2010_07_23 Barents See 1 1 8 Der russische Wassertanker "Varnek", 154 tdw (IMO-Nr.: 8943002) wird seit dem 23.7. um 16.20 Uhr vermisst. Zu dieser Zeit gab es den letzten Funkkontakt 20 Meilen vor dem Kap von Kanin Nos. Vor Ort herrschten Windgeschwindigkeiten von 25 Metern pro Sekunde. Die "Varnek" wurde 1974 erbaut und wird von der Nord Way betrieben. Sie hatte fünf Mann Crew an Bord. Ein Mi-8 Helikopter nahm die Suche auf. Das Wrack wurde am 26.07.2010 gekentert aufgefunden ohne Crew. Einzig die Leiche von dessen Mutter fanden die Retter, sie wurde am 30.7. identifiziert. Das Schiff liegt auf Felsen 70 Kilometer vor der Kanin-Halbinsel. Berger wollen versuchen, das Wrack umzudrehen. Eine leere Rettungsinsel war nahe des Frachters entdeckt worden.
0107 KAYHAN 9
yacht
TUR 2010_07_29 Mittelmeer 4 1
Ein spanischer Tourist wurde vermisst, nachdem das türkische Ausflugsboot, der 36 Meter langer, 2005 erbaute Dreimaster "Kayhan 9" auf der Fahrt von Marmaris nach Fethiye in der Nacht zum 29.7. in Flammen aufging und später sank. Rettungsboote und ein Helikopter bargen die übrigen 17 Fahrgäste, die sich durch den Sprung ins Wasser gerettet hatten und von denen ein weiterer Spanier und zwei Portugiesen leicht verletzt wurden. Offenbar keine Rettung gab es für den 80-jährigen, in dessen Kabine das Feuer entstand. Die Küstenwache hielt dennoch nach ihm Ausschau. Die Überlebenden wurden derweil in einem Krankenhaus in Fethiye behandelt.
0108 Laisse d'in Dire
ffs
Frau 2010_07_29 Biscaya 1 1 1 In der Nacht zum 29. 7. sank der 9,6 Meter lange französische Kutter "Laisse d'in Dire" aus Noirmoutier fünf Kilometer südöstlich von Chemoulin. Er hatte zwei Mann Besatzung. Die Kutter "Aigue Marine" und "Er'Manais" sowie die "SNS 229" und ein Hubschrauer aus St. Nazaire nahmen nach Auffangen eines Notsignals um 4.29 Uhr Kurs auf die Unglücksposition. Um 5.12 Uhr fand die "Er'Manais" den Notsender, woraufhin auch die Retttungsboote "SNS 200" aus Pornic und "SNS 095" aus Croisic sowie ein Dauphin-Helikopter aus La Rochelle und zwei Schlauchboote mit Marinetauchern Kurs auf die Position nahmen. Um 5.15 Uhr wurde durch die "SSN 229" das gekenterte Wrack im Bereich der Unterwasserfelsen von Pierre Percée gefunden. Um 7.40 Uhr entdeckten die Taucher die Leiche des Kapitäns 10 Meter vom Boot entfernt. Sie wurde geborgen und nach Pornichet gebracht.
0109 ?
mpr

2010_07_29 Kongo 3 80
Bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 80 Menschen ertrunken. Die "Yedu" mit rund 200 Passagieren an Bord rammte am 29.7. bei Mangutuka eine Sandbank auf dem Kasai-Fluss, einem Nebenarm des Kongo, und kenterte daraufhin wegen Überladung. Nach Dutzenden Vermissten wurde noch gesucht. Die Behörden der Provinz Bandundu, in der sich das Unglück ereignete, sprachen sogar von mindestens 138 Toten. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten schlechtes Wetter und schwierige Navigationsverhältnisse mit Niedrigwasser. Hinzu kam, dass viele Menschen nicht schwimmen konnten. Das Schiff kam aus Mushie im Kwilu Distrikt, etwa 30 Kilometer von der Provinzhauptstadt Bandundu entfernt, und hatte sowohl Passagiere als auch Ladung für Kinshasa an Bord, als es 74 Kilometer östlich von dort scheiterte.
0110 ?
mpr

2010_08_01 Afrika 1 70
Nach dem Kentern eines Schiffes auf dem Lake Albert am 1.8. gegen 15 Uhr wurde der Tod von rund 70 Menschen befürchtet. Das Unglück ereignete sich in Runga im Hoima Distrikt, als das Schiff von Panyimur im Nebbi Distrikt kam. Gegen 18 Uhr waren 17 Menschen lebend und fünf tot durch Einsatzkräfte der Hoima Police Station geborgen. Insgesamt waren an die 90 Menschen mit ihrer Handelsware an Bord, durch die das für 40 Menschen ausgelegte Boot wohl überladen war. Erst am 20.7. waren 28 Menschen einem Schiffsuntergang auf dem Lake Victoria, rund 15 Kilometer von Jaana entfernt, zum Opfer gefallen.
0111 ?
mpr
IND 2010_08_01 Indien 1
4 Am 1.8. sank gegen 12 Uhr ein Fahrgastschiff auf dem Karnali River in Sattaghatti Ghat bei Bardiya Patabhar. Mindestens vier Personen wurden vermisst. Sie kamen alle aus Patabhar. 21 Menschen konnten sich schwimmend retten. Das Boot war von Rajapur of Bardiya nach Tikapur of Kailali unterwegs und mit 29 Passagieren überladen.
0112 JACK RYAN 2000 yds 47.079 VUT 2010_07_31 Nigeria 7
1 JACK RYAN - Kran auf Bohrschiff kollabierte - ein Vermisster

Am 31. Juli brach auf dem unter Vanuatu-Flagge laufenden Bohrschiff "Jack Ryan" ein Kran zusammen. Dabei fielen drei Arbeiter über Bord, zwei wurden gerettet, einer blieb vermisst. Am 2.8. wurden die Arbeiten im Akpo Bohrfeld, die im Auftrag von Total SA stattfanden, in normalem Umfang wieder aufgenommen. Die in Houston ansässige Transocean Ltd. (RIG) ist Eignerin der "Jack Ryan" (IMO-Nr: 9160705), die 2000 erbaut wurde und eine Tragfähigkeit von 37.697 Tonnen hat.
0113 AUK ARROW 1984 ggc 27.962 BHS 2010_08_02 Brasilien 4 3
Im Hafen der brasilianischen Stadt Niterói wurden am späten Abend des 2.8. bei einer Explosion auf dem unter Bahamas-Flagge registrierten Frachter "Auk Arrow" (IMO-Nr.: 8309397) 43,952 tdw, drei Menschen getötet und mindestens fünf verletzt. Das Schiff war für Reparaturen im Hafen von Niterói gedockt gewesen. Bei den Opfern handelte es sich um brasilianische Werftarbeiter. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Keines der 31 indischen Besatzungsmitglieder wurde verletzt. Der Frachter ist im Besitzt der norwegischen Kristian Gerhard Jebsen Skipsrederi und wurde 1984 erbaut.
0114 TRISAL PRATAMA 1978 ggc 1.224 IDN 2010_08_04 Indonesien 2
10 Nach der Kollision von zwei Frachter wurden am Morgen des 4.8. in der Selayar Straße vor der Küste Indonesiens bis zu zehn Menschen vermisst. Die mit 2000 Tonnen Zement beladene, indonesische "Trisal Pratama" 1572 tdw (IMO-Nr.: 7827976), ging binnen kurzer Zeit unter, nachdem sie 40 Kilometer westlich von Selayer Island in Süd-Sulawesi mit der "Indimatam", die von Serui nach Makassar unterwegs war, zusammengestoßen war. Die meisten an Bord wurden im Schlaf überrascht. Der Versuch, ein Boot auszusetzen, scheiterte an technischen Problemen. Die Schiffbrüchigen trieben rund eine Stunde im Wasser und hielten sich an Treibgut fest. 11 Menschen, darunter ein einjähriges Mädchen, wurden von drei in der Nähe befindlichen Schiffen geborgen. Die Geretteten, von denen einige leichte Verletzungen erlitten hatten, wurden nach Makassar gebracht. Von acht Crew-Mitgliedern sowie zwei Passagieren fehlte nach dem Untergang jede Spur. Die Hafenbehörde schätzte die Chancen, noch Überlebende zu finden, als gering ein. Die "Trisal Pratama" war am 3.8. aus der Provinzhauptstadt Makassar nach Flores in East Nusa Tenggara ausgelaufen. Die "Indimatam" hatte 14 Personen an Bord, die unversehrt blieben.
0115 ?
ffs
CHN 2010_08_04 China 2
5 Am Morgen des 4.8. sank ein Kutter vor der südchinesischen Guangdong Provinz unweit von Lufeng City. Die siebenköpfige Crew stürzte ins Wasser, nur zwei Mann wurden gerettet. Der unbekannte Unfallgegner flüchtete.
0116 ?
mpr
PHL 2010_08_05 Philippinen 1 3
Beim Untergang einer Fähre mit 60 Passagieren auf dem Laguna Lake vor Binangonan in der Rizal-Provinz kamen drei Personen ums Leben. Die Fähre kam von Talim Island, als sie in ein Unwetter geriet und leckschlug. Die Passagiere liefen in Panik zum Heck, wo die Rettungswesten verstaut waren, woraufhin das Boot kenterte und sank.
0117 QUALICUM RIVER 9
ffs
USA 2010_08_02 USA, Kanada 1
4 Vor der Nordwestküste von Vancouver Island wird seit dem 2.8. der Aluminiumkutter "Qualicum River 9" vermisst. Das Boot war auf Chartertour. Eine Suchaktion nach den drei amerikanischen Bootsfahrern durch vier Flugzeuge und sechs Boote war bislang erfolglos. Das sechs Meter lange Boot hatte die Qualicum Rivers Fishing Charters and Lodge in Winter Harbour am Morgen des 2.8. verlassen und wollte zur Brooks Peninsula. Dabei geriet es aber in einen Sturm, der bis zum Nachmittag 80 km/h erreichte und bis zu drei Meter hohe Wellen aufbaute. Der letzte Funkkontakt war um 9.30 Uhr. Um 19 Uhr wurde eine Suchaktion gestartet. Das Victoria Joint Rescue Coordination Centre setzte Küstenwachboote, einen Cormorant-Helikopter und eine Buffalo aus Comox in Marsch, am Morgen des 3.8. folgten weitere Sucheinheiten, die auf 185 Kilometern zwischen Quatsino Sound und Nootka Sound sowie in einem durch Driftpatterns ermittelten Bereich 64 Kilometer weit auf See hinaus Ausschau hielten. Am 3.8. hatte der Wind auf 40 - 60 km/h nachgelassen, doch nun erschwerte Nebel den Einsatz der Retter. Der seit dem 1.8. vermisste Charterkutter "Qualicum River 9" wurde am 7.8. um 13.15 Uhr vom Kutter "Fish Tamer IV" sechs Meilen vor der Brooks Halbinsel an der Nordwestküste von Vancouver Island entdeckt. Am Abend waren die Rettungskräfte noch mit dem Aufrichten des Wracks beschäftigt. Von den vier Mann Besatzung fehlte jede Spur. Derzeit halten noch eine kanadische Forces Buffalo und ein Cormorant Helikopter sowie Küstenwachboote nach ihnen Ausschau.
0118 HOMELAND
ffs
GBR 2010_08_05 Nordsee 2
1 Am 5.8. um 19.50 Uhr wurde die Forth Coastguard alarmiert, nachdem der Kutter "Homeland" mit der unter italienischer Flagge laufenden Fähre "Scottish Viking", 7:000 tdw (IMO-Nr.: 9435454) fünf Meilen vor St. Abbs kollidiert und gesunken war. Ein anderer Kutter zog eines der beiden Besatzungsmitglieder aus dem Wasser, der andere wurde vermisst. Die "Scottish Viking" hatte ebenfalls sofort ein Boot ausgesetzt, und nachdem die Coast Guard die Notmeldung verbreitet hatte, waren 15 Kutter sowie die RNLI-Boote aus Eyemouth, Dunbar und St. Abbs und ein Helikopter der RAF Boulmer vier Stunden im Einsatz, um nach dem Fischer Ausschau zu halten. Die "Scottish Viking", die um 17 Uhr mit Kurs Zeebrugge aus Rosyth ausgelaufen war, durfte gegen 21 Uhr die Reise fortsetzen.
0119 ?


TZA 2010_08_06 Victoria See 1 6 12 18 tansanische Schulkinder ertranken am Morgen des 5.8., als ihr Boot auf dem Lake Victoria kenterte. Es war das dritte Desaster binnen eines Monats in der Region. Das überladene Fahrzeug kenterte mit 37 Personen an Bord bei starkem Wind. Die Kinder im Alter von fünf bis 14 waren unterwegs von Lukungu zu ihrer Schule auf der Insel Itendele. Sechs wurden tot geborgen, 12 noch vermisst. Polizei, Fischer und Anwohner retteten 19 Kinder lebend aus dem Wasser. Erst am 1.8. war ein mit Menschen und Fisch überladenes Boot auf der ugandischen Seite des Lake Albert gekentert, wobei mindestens 33 Menschen starben. Am 20.7. kenterte ein Boot auf dem Lake Victoria unterwegs von Kalangala nach Entebbe, wobei zwischen 15 und 28 Menschen starben.
0120 SP BEIJUNG
ggc

2010_08_07 Philippinen 1
18 Das Landungsschiff "Big Two" der Asian Shipping rammte in der Nacht zum 7.8. das Ufer von Davila Dulo, Barangay Navotas West, wobei fünf Häuser und acht Fischerboote beschädigt wurden. Die Barge war im Schlepp gewesen, als sie im Sturm in Schwierigkeiten geriet. Die Coast Guard Tangos leitete eine Untersuchung ein. Derweil erlitt der mit 18 Mann besetzte Frachter "SP Beijing" auf der Fahrt nach Indonesien vor Cabra Island nahe der Lubang Inselgruppe in Occidental Mindoro Maschinenausfall. Er hatte 18 Mann Crew an Bord. Die Küstenwache schickte einen Schlepper, der den Havaristen gegen 17 Uhr nach Batangas einbringen sollte. Die philippinische Coastguard startete dann am 7.8. eine Suchaktion nach dem Frachter "SF Freighter", der mit 17 Mann Crew vermisst wurde. Sie hatten dem Eigner, der Seaford Shipping Lines Inc., auf der Reise von Manila nach Cebu mit einer Ladung Stahlbarren von Problemen berichtet, dann brach der Kontakt zu dem vor den Dos Hermanas Islands in Banton, Romblon, befindlichen Frachter ab. Das Schiff befand sich vor der Küste der Marinduque Provinz. Fünf Küstenwachboote und Handelsschiffe waren im Sucheinsatz, der durch Sturm und schlechte Sicht behindert wurde. Am 8.8. gegen 15 Uhr musste wegen des Sturms die Suche unterbrochen werden. Das Küstenwachboot "Ilocos Norte" musste nach Batangas einlaufen, sollte aber am 9.8. die Suche wieder aufnehmen.
0121 SF FREIGHTER

498
2010_08_07 Philippinen 1 7 5 dto. - Am 9.8. wurden der Kapitän sowie zwei weitere Besatzungsmitglieder des philippinischen Frachters "SF Freighter", 498 BRZ, der seit dem 7.8. nahe Romblon vermisst wurde, gerettet. Zwei wurden unweit von General Luna in der Quezon Provinz sowie ein weiterer bei Catanauan entdeckt. Die Suche konzentrierte sich nun auf die Umgebung von Dos Hermanas Island in Romblon. 12 Mann wurden noch vermisst, ein Schiffsingenieur tot bei Gen. Luna entdeckt. Der Frachter war mit einer Ladung Stahlbarren vor Hermanas Island in Romblon bereits am Morgen des 7.8. gesunken. Er war am Vorabend aus Manila nach Vebu ausgelaufen und 11 Meilen vor Simara Island gegen 23 Uhr in stürmische See geraten. Der Versuch, den Schutz von Marinduque zu erreichen, scheiterte, nachdem am 7.8. um 1:30 Uhr die Maschine ausfiel. Um 2.20 Uhr wurde es vor Dos Hermanas aufgegeben, die Crew ging in zwei Rettungsinseln. SF FREIGHTER - Drei weitere Tote Freighter" entdeckt Während die Küste der Tayabas Bay in der Quezon Provinz weiter von SAR-Teams abgesucht wurde, wurden die Leichen dreier weiterer Besatzungsmitglieder der "SF Freighter" am 10. und am Morgen des 11.8. auf See entdeckt. Die Coast Guard Lucena City fand eine Leiche am Nachmittag des 10.8. und zwei weitere Tote vor Barangay am folgenden Morgen. Damit ist die Anzahl aufgefundener Toter nun auf insgesamt sechs gestiegen. Inzwischen wurde bekannt, dass ein Mann in einem Telefongespräch mit seiner Frau am 6.8. von Wellen, die höher als das Schiff seien, berichtet hatte sowie von einem Leck. Danach war die Verbindung abgebrochen. Am folgenden Morgen um 2.20 Uhr war der Frachter gekentert und gesunken. Die 16 Mann Crew hatten sich in zwei Gruppen aufgeteilt und waren in die Boote gegangen. - Die philippinische Coast Guard barg am 10.8. die Leiche eines weiteren Besatzungsmitgliedes des Frachters "SF Freighter", 498 BRZ, der am 7.8. vor Marinduque sank. Sie trieb vor Catanauan in der Quezon Provinz und hatte eine Rettungsweste an. Die Suche nach den übrigen Vermissten dauerte an.

0122 ?
mpr
IDN 2010_08_09 Indonesien 1 10
Mindestens 10 Menschen kamen am 9.8. ums Leben, als ein Fährboot in Ostindonesien gegen neun Uhr zwei Meilen vor der Küste sank. Es war mit 50 Personen an Bord unterwegs von Adonara Timur nach Lembata auf der Insel Flores in der Ost-Nusa Tenggara Provinz. Es wurde von hohen Wellen getroffen, wodurch eine Panik unter den Passagieren ausbrach und das Boot kenterte.
0123 NETHAVATI
ffs
IND 2010_08_09 Indien 2
5 Fünf Mann des Kutters "Nethavati" wurden vermisst, nachdem das Schiff am 9.8. acht Kilometer von Gokarna entfernt nahe des Fischereihafens Tadadi mit dem Kutter "Rajeshwari" kollidierte. Weitere fünf konnte diese aus dem Wasser ziehen. Beide Schiffe waren am Abend des 8.8. in einem schweren Sturm aneinandergeraten, als sie von der ersten Fangfahrt nach Tadadi zurückkehrten. Küstenwache und ein Boot der Kadaba-Marinesis in Karwar starteten eine Suche nach den Vermissten, wobei sie von 14 Booten örtlicher Fischer unterstützt wurden. Die Operation wurde durch weiterhin raue See erschwert.
0124 SALVAN
ffs
PHL 2010_08_10 Philippinen 1

Inzwischen kam es zu einem weiteren Umglück vor den Philippinen, als am Abend des 10.8. der Trawler "Salvan" gegen 18.30 Uhr Maschinenausfall erlitt und zwischen Iloilo und Antique sank. Die 10-köpfige Besatzung wurde vermisst, und durch die Coast Guard in Manila eine SAR-Operation eingeleitet. Die "Salvan" war am 9.8. um fünf Uhr aus Dawahon Bato, Leyte, mit Kurs Palawan ausgelaufen. Die Coast Guard Station Puerto Princesa und die Coast Guard Western Visayas schickten die "Davao del Norte - SARV-3504 zur Suche nach der vermissten Crew. - 12 Phillipinos, deren Kutter "Salvan" am 10.8. in den Tropensturm Dianmu geriet, wurden am 11.8. lebend entdeckt. Sie hatten ihr Schiff mit Lenzpumpen schwimmfähig gehalten, bis sie die Küste erreichten.
0125 CAPTAIN SUNIL
ffs

2010_08_04 Guyana 1
3 Bereits eine Woche werden drei Fischer aus Bladen Hall, East Coast Demerara und Madewini, East Bank Demerara, die am 31.7. mit dem Kutter "Captain Sunil" ausgelaufen waren und am 3.8. zurück kehren wollten, vermisst. Eigner Winston Goriah suchte am 5.8. das Seegebiet gemeinsam mit einem weiteren Schiff ab, ohne eine Spur zu finden. Am 4.8. war die Vigilance Police Station alarmiert worden, und am 7.8. flog ein Suchflugzeug das Gebiet zwischen Berbice und Waini ergebnislos ab. Auch die Coast Guard beteiligte sich an der Suche. Der Fall erinnert an das Verschwinden der "Palpos III", die am 23.1.2008 mit drei Mann Crew auslief und drei Wochen auf See bleiben wollte. Von der Crew aus East Coast Demerara und East Bank Demerara sowie Albouys fehlt seither ebenso wie von dem Schiff der - Pritipaul Singh Investments (PSI) jede Spur.

0126 HASMITA III
mpr
IND 2010_08_09 Indonesien 1 10
HASMITA III - 70 Überlebende der "Hasmita III" gerettet
Indonesische Retter bargen über 70 Überlebende des Untergangs der Fähre "Hasmita III" vor Lembata aus dem Wasser. Das Schiff war nur Minuten vor dem Einlaufen in stürmischer See am 9.8. gesunken. 10 Personen kamen ums Leben, weitere wurden vermisst. Das überladene Schiff war um 8.30 Uhr von der Ile Boleng ausgelaufen und wurde eine Stunde darauf von einer drei Meter hohen Welle vor Waijarang zum Kentern gebracht.
0127 ?


IND 2010_08_11 Indien 1 30 20 Mindestens 30 Menschen starben am Abend des 11.8. in Tilyuga im Supaul Distrikt von Bihar, als ihr überladenes Boot in einem Mahlstrom nahe des Hari kenterte und sank. Die Suche nach rund 20 Vermissten dauerte am Morgen des 12.8. mit Unterstützung von Tauchern der National Disaster Response Force an. Es gab aber nur wenig Hoffnung auf Überlebende.
0128 RIO PIURA
Marine
PER 2010_08_11 Pazifik 1
3 Drei peruanische Seeleute wurden vermisst, nachdem in der Nacht zum 11.8. das Patroullienboot "Rio Piura" im Südpazifik sank. Von dem Schiff war ein automatisches Notsignal aufgefangen worden von einer Position acht Meilen vor Independencia Island und 30 Meilen südlich von Pisco. Die Marine schickte daraufhin das Patroullienboot "Camana" sowie ein Flugzeug und einen Schlepper aus Pisco. Am Morgen des 12.98 sichtete das Flugzeug ein Zodiac inflatable mit 10 Insassen, die dann von der "Camana" in guter Gesundheit gerettet wurden. Die Suche nach den drei übrigen dauerte an.
0129 SEVEN SEAS
tta 3.651 KHM 2010_08_14 Nigeria 6 4
Vier Personen kamen ums Leben und 70 weitere wurden verletzt, als am 14.8. gegen 19 Uhr der kambodschanische Tanker "Seven Seas", 3,651 BRZ (IMO-Nr.: 7228118), den sie gerade auf dem Newtown Beach in Tema plünderten, explodierte. Die Küstenanwohner flohen in alle Richtungen, um sich vor dem Brand zu retten. 200 Personen aus Manhean hatten das Schiff der Sugian Senkuo Industrial Ghana Ltd. zuvor gestürmt, es zerstört und begonnen, Öl abzuzapfen, als sich das Unglück ereignete. Drei Personen, darunter ein Beschäftigter der Ghana Ports and Habours Authority, wurden von der Tema Police festgenommen unter dem Verdacht, die Plünderung organisiert zu haben. Der Tanker war von der Hafenbehörde auf den Strand gesetzt worden, um seinen Untergang nach einer Kollision mit einem Frachter tags zuvor abzuwenden. Er war am 15.11.2008 aus Phnom Penn gekommen und hatte mit unzureichender Besatzung seither unbeleuchtet vor dem Hafen von Tema geankert. Die Polizei machte sich unterdessen daran, die Toten zu bergen.
0130 RIVER PRINCESS



2010_08_15
1 1
Ein Kutter kenterte am Morgen des 15.8. nahe des Wracks der gestrandeten "River Princess" in Sinquerim. Vier Fischer waren mit dem Motorboot gegen vier Uhr auf Fang gegangen. Es wurde in starker Tidenströmung gegen acht Uhr an dem umstrittenen Frachterwrack umgerissen. Zwei Mann aus Nerul wurden gerettet, einer ertrank, und einer wird noch vermisst. Warum sie so nahe an dem Wrack waren, in dessen Nähe gefährliche Strömungen entstehen können, war noch unklar.
0131 MSC CHITRA 1980 ucc 33.113 PAN 2010_08_15 Indien 2 1
MSC CHITRA - Mithilfe von Helikoptern, Sonarausrüstung und Minensuchern hat die indische Marine jetzt einen relativ sicheren Weg nach Mumbai geschaffen, sodass sich die Lage in den Häfen weiter entspannen konnte. Etwa 15 Schiffe laufen derzeit täglich ein und aus. Rund hundert Container der 250, die die "MSC Chitra" verlor, werden derzeit noch vermisst. Zwei sind mit Gefahrgut beladen. Ein Fischer, der vier Tage zuvor von Bord seines Kutters stürzte, als er ein Fernsehteam von Sassoon aus zur Unglücksstelle bringen wollte, wurde am 15.8. gegen 13 Uhr sieben Meilen vor der Küste tot aufgefunden.
0132 CASTAWAY
ffs
IRL 2010_08_16 Irland 4 1
Am Abend des 16.8. geriet das 25 Fuß lange Motorboot "Castaway" gegen 17 Uhr in Brand, als es mit vier Anglern an Bord vor Castletownbere in West-Cork unterwegs war. Möglicherweise war einer der Tanks während der Fangfahrt in der Bantry Bay explodiert. Drei der vier Männer kamen bei dem Brand ums Leben, darunter auch ein Deutscher sowie zwei Männer aus Glengarriff und Bantry. Der Aqua Star-Kreuzer hatte sich vor Adrigole Harbour nahe des Roancarrai-Leuchtturms befunden, etwa fünf Kilometer von der Einfahrt nach Berehaven entfernt, als sich das Unglück ereignete. Offenbar hatten die Flammen binnen Sekunden das gesamte Motorboot erfasst. Die Irish Coast Guard schickte einen Sikorsky-Helikopter, der in West-Cork gerade wegen eines Notfalls beim Hungry Hill in der Luft war, sowie um 17.40 Uhr das RNLI-Boot aus Castletownbere, auch ein Kutter kam zu Hilfe.Der Helikopter war binnen weniger Minuten vor Ort, auch das Rettungsboot war nach 20-25 Minuten an der Unglücksstelle, dennoch konnten drei Männer nur tot geborgen werden. Der vierte wurde mit Schock, Verbrennungen und Unterkühlung ins Cork University Hospital geflogen. Ob die drei durch das Feuer, durch Ertrinken oder Unterkühlung starben, war noch unklar. Sie hatten in jedem Fall auch Verbrennungen erlitten. Die See war zum Unglückszeitpunkt ruhig, es war aber diesig. Etwa eine halbe Stunde nach dem Eintreffen der Retter sank das lichterloh brennende Boot.
0133 MAHALASA
ffs
IND 2010_08_16 Indien 1 1 3 Am 16.8. wurde eines von drei vermissten Besatzungsmitgliedern des Kutters "Mahalasa" aus der See gezogen, der am 15.8. vor Kotepura auf der Rückkehr von einer Fangfahrt in den alten Hafen von in rauer See gekentert war, als er den Wellenbrecher von Katepura rammte. Ein Mann hatte sich nach 90 Minuten schwimmend an Land retten können. Der Tote wurde nahe der Kotepura-Mole entdeckt. Die drei übrigen noch vermissten stammen aus Tamil Nadu.
0134 OYANG 70 1972 ffs 2.003 KOR 2010_08_16 Neuseeland 1 3 3 Drei Seeleute starben, drei weitere, zwei indonesische Männer und der koreanische Kapitän, wurden vermisst sowie 45 Überlebende aus fünf Rettungsinseln geborgen, nachdem der südkoreanische Trawler "Oyang 70", 2,003 BRZ ( IMO-Nr.: 7238852) vor Neuseeland gesunken war. Das Rescue Coordination Centre fing am 18.8. um 4.40 Uhr ein Notsignal des 82 Meter langen Schiffes auf, wenig später einen Mayday-Ruf von einer Position 390 Meilen östlich von Dunedin. Das Mayday war von dem Trawler "Almatal Atlantis" weitergeleitet worden, der auch mitteilte, dass das Schiff zwischen Christchurch und Dunedin sehr schnell gesunken sei.
0135 ?
ffs
RUS 2010_08_17 Kamschatka 1 6 1 In der Mündung des Kekhta in West-Kamtschatka wurde eine Suche nach sieben vermissten Fischern eingeleitet. Polizei, örtliche Fischer und Feuerwehr waren im Einsatz, nachdem ein Flussschiff der Fischfarm Oktyabrsky am Morgen des 17.8. auf dem Fluss kenterte. Es hatte acht Mann Crew, die gerade ein Netz einholten. Nur einer konnte sich retten. --- Retter fanden die Leichen zweier russischer Seeleute, die seit dem Untergang ihres Kutters vor der Westküste von Kamtschatka am 17.8. vermisst wurden. Das Schiff mit acht Mann Besatzung war vor der Mündung des Kekhta am 17.8. gekentert. Ein Mann war an Land geschwommen, sieben weitere wurden im Anschluss vermisst. Vier Tote wurden zwei Tage später entdeckt, ein Seemann ist weiter verschwunden. Der Kutter der Fischfarm Oktyabrsky war beim Aufholen von Netzen umgeschlagen.
0136 ?
mpr

2010_08_18 Kanada 2
1 Die Kollision zweier Hochgeschwindigkeitsfähren am Morgen des 18.8. kostete einen Menschen das Leben, vier weitere wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich auf dem St. Lawrence River nahe Cornwall. Ein Patroullienboot sichtete die beiden Fahrzeuge, eines war durchgebrochen und gekentert, und alarmierte kurz nach Mitternacht die Rettungsdienste. Beide Wracks wurden aus dem St. Lawrence Shipping Channel gezogen.
0137 ?
ffs
CHN 2010_08_20 China 1
4 Am 20.8. kenterte ein chinesischer Kutter gegen acht Uhr auf dem Songhua-Fluss bei Harbin in der Heilongjiang Provinz. Vier Personen wurden gerettet, vier vermisst. Es handelte sich um Studenten, die den Kutter von einem Paar, das sich ebenfalls zum Unglückszeitpunkt an Bord befand, gechartert hatte. Das Boot hatte Motorausfall erlitten und war in Stromschnellen geraten. Nachdem es mit einem Ponton kollidierte, kenterte es.
0138 ALEXEI KULAKOVSKY oder ALEKSEY KULAKOVSKY
xtg
RUS 2010_08_27 Laptewsee 1 5 6 ALEXEI KULAKOVSKY - Suche nach 11 russischen Seeleuten Vor der Lena-Mündung nahe des Hafens Tiksi an der Nordküste Sibiriens ist in der Nacht zum 27.8. der Schlepper "Alexei Kulakovsky", der 14 Mann Besatzung hatte, gesunken. Drei Seeleute wurden bisher gerettet. -- Taucher und Rettungscrew aus der Republik Sakha in Jakutien wollen versuchen, am 30.8. den am 27.8. gesunkenen Schlepper "Alexei Kulakovsky" zu erreichen. Im Innern des Wracks könnten sich noch weitere der 14 Besatzungsmitglieder befinden, von denen bislang nur drei lebend und fünf weitere tot aus der See gezogen werden konnten. Die Suche nach den Vermissten u.a. mit zwei Mi-8-Helikoptern, dem Eisbrecher "Kapitan Babichev" sowie dem Tanker "Lenaneft 2064", dauert derweil an. --
0139 HUA CHI 8
ggc
CHN 2010_08_31 China 2
6 Der unbeladene französische Supertanker "Flandre", 305:688 tdw (IMO-Nr.: 9235256), kollidierte vor der ostchinesischen Zhejiang Provinz am 31.8. um 11.10 Uhr mit dem chinesischen 800-Tonnen-Frachter "Hua Chi 8". Ein Mann wurde kurz danach gerettet. Sechs Mann von dessen Crew blieben aber vermisst, nachdem sie über Bord gegangen waren. Ihr Schiff stellte sich nach dem Zusammenstoß senkrecht aufs Heck, der Bug ragte noch aus dem 60 Meter tiefen Wasser. Retter hatten angesichts der großen Tiefe Probleme, nach den vermissten Seeleuten zu suchen. Die "Flandre" kam von Ningbo und war unterwegs in die Vereinigten Arabischen Emirate, als sie den Frachter rammte. Das 2004 erbaute Schiff von Euronav ging nach dem Unglück vor Taizhou vor Anker. Es hatte selbst nur leichte Schäden am Wulstbug davon getragen.
0140 ?
ffs
KOR 2010_09_01 Korea 2
1 Die Suche nach den vor Südkorea vermissten Fischern, deren Kutter von einem südkoreanischen Tanker versenkt worden war, wurde am 3.9. fortgesetzt. Drei Patroullienboote und ein Helikopter sowie das chinesische Bergungsschiff "Beihai Rescue 108" nahmen an der Operation teil. Der Kutter war am 1.9. nach Kollision mit der 1,250 Tonnen großen "Ocean Ace No. 3" untergegangen, von der Crew fehlt seither jede Spur. Ein Taifun behinderte die Suche nach den Seeleuten und verzögerte den Einsatz eines Patroullienbootes aus Seoul.
0141 ?


ZAR 2010_09_04 Kongo 1
70 Bei zwei Schiffsunglücken in der Demokratischen Republik Kongo sind am Wochenende möglicherweise mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Fluss Rupi lief am Morgen des 4.9. in der nordwestlichen Äaquator-Provinz ein Boot auf einen Felsen und kenterte, dabei kamen mehr als 70 der schätzungsweise 100 Insassen ums Leben. Es war bei Dunkelheit ohne Beleuchtung unterwegs gewesen.
0142 ?


ZAR 2010_09_04 Kongo 4
200 Das zweite Unglück ereignete sich auf dem Fluss Kensai in der Kasai Occidental Provinz. Dort geriet am selben Tag die Fähre eines Eigners aus Kinshasa mit hunderten von Fahrgästen, Maissäcken und Benzinfässern an Bord in Brand und kenterte. Nur 15 der vermutlich mehr als 200 Passagiere konnten sich retten. Die Fahrgäste hatten begonnen, über Bord zu springen, nachdem die Maschine beim Passieren des entlegenen Dorfes Mbendayi, etwa 70 Kilometer von der Stadt Tshikapa an der Nordgrenze des Kongos zu Angola, in Brand geraten war. Die zwei unerfahrenen Besatzungsmitglieder wurden festgenommen, die Behörden nahmen die Ermittlungen auf. Die Männer hatten möglicherweise Benzin in den Tank gegossen, das sich an der Batterie dann entzündete. Eine Augenzeugin berichtete später, Fischer hätten sich geweigert, den Opfern zu helfen, und stattdessen die auf dem Fluss verteilte Ladung an sich genommen und die Schiffbrüchigen mit Paddeln geschlagen. Ihren Angaben zufolge befanden sich mehrere Hundert Menschen an Bord. Es gab aber kein Passagiermanifest des wohl überladenen Schiffes. Es war nach Zeugenaussagen bereits mit hunderten Passagieren dicht besetzt gewesen, als es nur 10 Minuten vor Ausbruch des Feuers erneut zur Aufnahme weiterer Reisender stoppte. - - - Das kongolesische Fährboot, bei dessen Untergang am 4.9. auf dem Kasai River eine große Anzahl von Menschen starben, hatte vier Mal mehr Passagiere an Bord als auf der Fahrgastliste ausgewiesen. Mindestens 153 Passagiere waren an Bord, auf der Liste waren aber nur 36 Namen. Zwei Überlebende sagten, es seien hunderte von Menschen an Bord gewesen, als in der Maschine Feuer ausbrach. Einer schätzte, 200 seien ertrunken. Bis zum 6.9. waren nur drei Tote, eine Frau und zwei Kinder, gefunden worden. Der Schiffseigner ist inzwischen untergetaucht. Am selben Tag war auf dem Ruki River in der nordwestlichen Equateur Provinz ein weiteres Boot auf einen Felsen gelaufen und gekentert, wobei wahrscheinlich über 70 Menschen umkamen. Das Schiff war ohne Beleuchtung mit etwa 100 Fahrgästen unterwegs gewesen.
0143 MARGARITA MIA II
ffs

2010_09_02 Trinidad & Tobago 1 1
An den Strand von Mayaro trieb am 5.9. eine Leiche an, bei der es sich um den seit dem Untergang des Kutters "Margarita Mia II" am 2.9. vermissten Mann aus Venezuela handeln könnte. Die übrigen vier Mann waren am 3.9. nach 11 Stunden aus der stürmischen See gerettet worden. Der bereits stark verweste Tote war um 6.30 Uhr bei der Grand Lagoon in Mayaro angespült worden. Die Mayaro Police Station setzte ihre Ermittlungen fort.
0144 PROSPAQ ASIA
xtg 130 BOL 2010_09_05 Südchinesisches Meer


PROSPAQ ASIA Der bolivische Schlepper "Prospaq Asia", 130 BRZgt (IMO-Nr.: 9571193) ist gemeinam mit der Barge "Hako" auf der Reise von Kambodscha nach Singapur überfällig. Die letzte bekannte Position des 22,07 Meter langen und 6,3 Meter breiten Schleppers war am 5.9. im Golf von Siam 55 Meilen vor Pulau Redang, Malaysia. -- Unklare Nachrichtenlage --
0145 ANABAR
dsd
RUS 2010_09_07 Sakhalin 3 1
ANABAR - Offshore-Schiff im Nordmeer gestrandet, ein Vermisster

Das russische Offshore-Fahrzeug "Anabar", 375 tdw (IMO-Nr.: 7644972), lief am Nachmittag des 7.9. auf Felsen vor der Insel Moneron nahe der Straße von Laperuz, nachdem es sich vom Anker losgerissen hatte. Das MRCC Sakhalin brachte Helikopter in Bereitschaft, um 17 Mann zu evakuieren. Insgesamt waren 33 Mann an Bord, von denen 14 den Strand erreichten. Zwei Seeleute wurden über Bord gespült. Einer von ihnen, der Kapitän, wurde von der "Atmosphere" gerettet, der zweite blieb bislang vermisst. Inzwischen ist der Maschinenraum des Havaristen vollgelaufen und die Energieversorgung ausgefallen. Der Schlepper "Korsakov" und das Rettungsboot "Agat" nahmen Kurs auf die Strandungsstelle. Stürmisches Wetter behinderte aber die Rettungsoperation. Das Schiff der Hydrometeo State Agency wurde 1977 erbaut. Es hatte Yakutsk am 1.8. verlassen und war den Lena-Fluss mit Ziel Nordmeer hinabgelaufen, um beim Bau einer Gaspipeline durch die Nevelsky Straße eingesetzt zu werden, die Sakhalin vom Festland trennt.
0146 ?
ffs
MSX 2010_09_00 Karibik US-Golf 1
6 Die mexikanische Marine suchte derweil nach einem Kutter, der auf dem Weg nach Matamoros mit sechs Mann Crew vermisst wurde. Insgesamt hatten an die 70 Kutter vor Brownsville, das von Küstenwache und Grenzschutz zum sicheren Hafen erklärt worden war, Zuflucht genommen.
0147 ?
ffs
MAR 2010_08_00 Atlantik 1 1
Der bulgarische Frachter "Svilen Russev" (IMO-Nr.: 8128145) rettete rund 600 Kilometer südwestlich von Gran Canaria auf der Höhe von Mauretanien einen Schiffbrüchigen. Der Marokkaner hatte 20 Tage auf einem gekenterten Fischerboot ausgeharrt und befand sich in einem äußerst kritischen Zustand - er war völlig entkräftet und dehydriert. Ein zweiter Mann war bereits verstorben. Der Frachter brachte den Schiffbrüchigen nach Nuadibú, wo er von einem kanarischen Rettungsflugzeug abgeholt und ins Krankenhaus Hospital Doctor Negrín in Las Palma gebracht wurde.
0148 ?
ggc
CHN 2010_09_10 China 1
5 Ein mit 3600 Tonnen beladener Flussfrachter kenterte am Abend des 10.9. nahe des Dreischluchtendamms auf dem Yangtse-Fluss in der zentralchinesischen Hubei-Provinz. Es hatte zuvor eine Mauer gerammt. Von den 11 Mann Besatzung wurden sechs gerettet.
0149 3 Boote Venezuela


VEN 2010_09_11 Karibik 1 2
In der Karibik vor Venezuela werden seit dem 11.9. drei Boote mit mindestens 28 Passagieren an Bord vermisst. Die Behörden suchten mit Schiffen, einem Flugzeug und einem Helikopter nach den Booten. Zunächst war von bis zu 60 Passagieren an Bord die Rede gewesen. Die Zahl wurde aber von der Regierung korrigiert. Die Boote waren auf dem Weg vom Archipel Los Testigos zur etwa 80 Kilometer entfernt gelegenen venezolanischen Karibikinsel Margarita. --- Ein Hubschrauber der venezolanischen Nationalgarde ist am 14.9. um 6.30 Uhr im Tiefflug vor der Isla Margarita mit einem ozeanographischen Forschungsschiff der Marine zusammengestoßen und abgestürzt. Er war mit medizinischem Personal zu dem Schiff unterwegs, das an der Suche nach drei vermissten Booten beteiligt war. Nach der Kollision mit dem Bug des vor Anker liegenden Schiffes stürzte der Hubschrauber in die seichten Gewässer vor Playa Valdez im Küstenbereich der Insel. Es gab fünf Schwerstverletzte, der Co-Pilot und Chefingenieur kamen ums Leben. Die Verletzten wurden ins Dr. Luis Ortega Hospital in Porlamar gebracht, wo vier von ihnen mehrere Extremitäten amputiert werden mussten. Die beiden Toten waren in den Trümmern des völlig zerstörten Fluggeräts gefangen und konnten erst nach Stunden geborgen werden. Der Unfall ereignete sich während der Suche nach einem der drei Boote, die mit insgesamt 33 Personen an Bord seit dem Morgen des 11.9. vor der Inselgruppe Los Testigos vermisst wurden. Am 14.9. entdeckten Suchmannschaften der venezolanischen Streitkräfte zunächst die "Durber Jos" und "Perlubis". Die 22 Insassen wurden von der Fregatte "Almirante Brión" der bolivianischen Marine an Bord genommen und nach Guamache in Nueva Esparta gebracht. Schließlich wurde auch die "Mi Negocio" mit 12 Menschen an Bord entdeckt. Sie wurde von dem in Trinidad/Tobago registrierten Frachter "Arrow" gesichtet. Die Boote waren auf dem Weg vom Archipel Los Testigos zur etwa 80 Kilometer entfernten Isla Margarita abgedriftet. Am Nachmittag des 14.9. sollte das letzte Schiff nun Trinidad erreichen, wo die venezolanische Botschaft sie betreute.
0150 ALI RAASTHA
ffs


Noovilla 1
10 ALI RAASTHA - Kutter mit 10 Mann vermisst

Die Coast Guard sucht derzeit den 75 Fuß langen Kutter "Ali Raastha", der am 10.9. vom Kaafu Atoll auslief und seither vermisst wird. Das Schiff eines Skippers aus Noovilla, Thulusdhoo, war unterwegs zu den Raa- und Ari-Atollen und hatte 10 Mann an Bord. Der letzte Kontakt fand statt, als es nahe des Baa Atoll Thulhaadhoo war. Die Küstenwache bat die Schifffahrt, nach dem überfälligen Fahrzeug Ausschau zu halten
0151 RLJ
ffs
CAN 2010_09_06 Kanada Nova Scotia 1 4
In Nova Scotia wird der 13 Meter lange Kutter "RLJ" in der Bay of Fundy vermisst, nachdem er am 6.9. aus Digby ausgelaufen war. An Bord waren vier Mann Besatzung. Das Joint Rescue Co-ordination Centre in Halifax schickte drei Schiffe der Coast Guard sowie eine Hercules der CFB Greenwood, ein Transportflugzeug und einen Seaking aus Shearwater in das Suchgebiet. Am 10.9. hatte sich ein Besatzungsmitglied zuletzt telefonisch gemeldet und die Rückkehr für den 11.9. angekündigt. Danach gab es keinen Kontakt mehr. Der Kutter hatte auch nur bis zum 12.9. Treibstoff an Bord. Eine Kühlbox wurde am 12.9. auf halbem Wege zwischen Digby und Saint John entdeckt. Ob er zu dem überfälligen Schiff gehört, stand aber noch nicht fest. Das Suchgebiet erstreckt sich in der Bay of Fundy von Saint John in nordöstlicher Richtung bis zur Chignecto Bay. --- Die Suche nach der vierköpfigen Crew des vermissten Muschelkutters "RLJ" in der Bay of Fundy wurde am 14.9. um 19 Uhr eingestellt. Das 13 Meter lange Schiff aus Digby war in der vergangenen Woche auf Fang gegangen, doch nicht wie geplant am 12.9. wieder eingelaufen. Seither wurde die gesamte Bay of Fundy von Grand Manan Island vor New Brunswick bis zur Küste von Nova Scotia mehrfach durchkämmt. Lediglich ein ölbedeckter Kühler wurde entdeckt und als zu dem Kutter gehörig identifiziert. Das vermisste Schiff hatte weder EPIRB noch Überlebensanzüge für die Crew an Bord. Die letzte Position war östlich von St. Martins. An der Suche beteiligt gewesen waren eine Hercules des CFB Greenwood, ein Sea King aus Shearwater sowie eine Cormorant und von der kanadischen Coast Guard die "Sir William Alexander" und "Westport".

0152 6 Kutter
ffs
IND 2010_09_10 Indien 1 1 15 Vor der Küste von Gujarat sanken auf 22-22 N 068-52 O am 10.9. sechs Kutter im Sturm. Es handelte sich um die "Dhansagar", "Arundhati", "Ratandevi", "Krishna Sagar", "Mahadev" und "Annapurna". 15 Mann wurden vermisst, im Rahmen einer SAR-Operation weitere 36 gerettet. Ein Mann wurde tot geborgen.
0153 Unbekannt
mpr
IND 2010_09_15 Indien 1 6 15

Zwanzig Tote wurden befürchtet, nachdem ein Boot mit rund 100 Touristen aus Delhi, Lucknow, Bareilly und Moradabad auf dem Muri Ganga Rover bei Kakdwip im Parganas-Distrikt in West-Bengalen kenterte. Sechs Tote wurden geborgen, 15 Menschen noch vermisst. Eine Person kam ins Kakdwip Hospital. Das Unglück ereignete sich am 15.9. gegen 15.30 Uhr, als die Touristen von einem Besuch des Kapil Muni Ashram auf Sagar Island zurückkehrten. Die Polizei startete eine Suchaktion, zu der auch Taucher aus Kolkata gerufen wurden.
0154 Unbekannt
ffs
CHN 2010_09_24 China 2 1 6 Ein Mann starb, sechs andere wurden vermisst, nachdem ein Kutter am 24.9. um 20.40 Uhr mit einem Schlepper vor der ostchinesischen Zhejiang Provinz in der Nacht zum 25.9. kollidiert war. Das Unglück ereignete im Xiangshan County nahe Ningbo City. Alle sieben Mann des Kutters waren in die See gestürzt, nur einer von ihnen wurde danach tot aus der See gezogen. Die Suche nach den übrigen dauerte an. Auch der Schlepper nahm daran teil.
0155 ROCKY
tta

2010_09_25 Nigeria 4
3 Am 25.9. geriet der Tanker "Rocky" in Calabar, Nigeria, in Brand. Drei Besatzungsmitglieder wurden vermisst, nachdem sie versucht hatten, von Bord zu kommen. Acht weitere wurden schwer verletzt ins University of Calabar Teaching Hospital gebracht, sechs Mann mit leichteren Verletzungen im Navy Hospital, Calabar, behandelt. Das Feuer war bei Schweißarbeiten entstanden, die von der Besatzung nach Entdeckung einer Leckage durchgeführt wurden. Dem raschen Eingreifen der Marine und des Löschbootes "Pecos Peters" war die Rettung von immerhin 14 Menschen zu verdanken. Der Brand entstand durch die Nachlässigkeit, vor Beginn der Arbeiten nicht die Container mit Petroleum-Produkten von Bord gegeben zu haben.
0156 ?



2010_09_26 Golf von Aden 1 13
13 Insassen eines Bootes ertranken am Morgen des 27.9. im Golf von Aden während einer Hilfeleistung durch USS "Winston S. Churchill". Acht weitere Personen galten als vermisst. Die "Winston S. Churchill (DDG 81)" gehört derzeit zur multinationalen Combined Task Force (CTF) 151 vor der somalischen Ostküste. Sie hatte die Naval Station Norfolk am 21.5. als Teil der Harry S. Truman Carrier Strike Group verlassen. Sie wurde am Morgen des 26.9. zu dem Boot geschickt, das von der koreanischen "Wan Geon (DDG 978)" in der See treibend entdeckt worden war. Besatzungsmitglieder der "Churchill" führten ein Boarding durch und versorgten die rund 85 Insassen mit Nahrung und Wasser. Dann stellten sie fest, dass der Motor des Bootes nicht mehr instand zu setzen war und nahmen das Boot in Schlepp, um es aus dem Verkehrsgebiet zu bekommen. Als am folgenden Morgen weitere Nahrung an Bord gebracht werden sollte, stürzten die Bootsinsassen alle auf eine Seite und brachten das Boot so zum Kentern und Sinken. Die "Winston S. Churchill" leitete sofort eine SAR-Operation imt weiteren Booten und assistiert von einem australischen Überwachungs-Flugzeug ein. Es gelang aber lediglich, 61 Bootsfahrer aus der See zu retten und auf die "Winston S. Churchill" zu bringen. Bei den Bootsfahrern handelte es sich um 10 Somalis und 75 Äthiopier.
0157 WAHINE II
PY
POL 2010_09_20 Nordsee 1 2
Die beiden am 20. und 22.9. bei St. Peter Ording und Westerhever angetriebenen Wasserleichen sind mittlerweile identifiziert. am 28.9. teilte die Wasserschutzpolizei mit, dass es sich um zwei aus unbekanntem Grund in der Nordsee verunglückte polnische Segler handele. Die beiden Männer waren im September mit der Yacht "Wahine II", die nur über einen leistungsschwachem Außenbordmotor verfügte, von Polen aus zu einer Weltumseglung gestartet. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord. Zeugen hatten das Boot in der Folge unter anderem auf Westkurs laufend in der Schleuse Brunsbüttel des Nord-Ostsee-Kanals gesehen und beobachtet, dass die Segler dort offenbar Probleme bei der Handhabung des Bootes hatten. Unklar war, ob die beiden Männer vor ihrer Weiterfahrt in die Nordsee von dem heraufziehenden schlechten Wetter mit Starkwinden wussten. Von ihrem Sportboot fehlt bis auf einige aufgefundene Wrackteile jede Spur.
0158 SEEYA
PY
USA 2010_09_25 USA Westküste 3 1
Nahe der Redondo Beach Pier strandete am Spätnachmittag des 25.9. die 24 Fuß lange Yacht "Seeya". Sie hatte den Autopiloten an und war verlassen. Um 17.30 Uhr wurde daraufhin eine Suchaktion eingeleitet. Das Redondo Beach Police Department und die Harbor Patrol sowie die Los Angeles County Lifeguards und die U.S. Coast Guard mit einem Helikopter nahmen daran teil. Drei Stunden später entdeckte der Hubschrauber einen Mann, der zwei Meilen vor der Küste in der See trieb. Er wurde an Bord des Patroullienbootes gezogen, doch es gelang nicht, ihn wiederzubeleben, er wurde um 20.15 Uhr für tot erklärt. Der Tote kam aus Hermosa Beach. Angehörige erklärten, er sei zum Angeln ausgelaufen.
0159 HUIYING 168
ggc
CHN 2010_09_30 China 1
11
Vor der ostchinesischen Provinz Fujian sind bei einem Schiffsunglück am Morgen des 30.9. mindestens drei Menschen ertrunken. Neun weitere Besatzungsmitglieder wurden zunächst vermisst. Der Frachter "Huiying 168" der Tianjin Pacific Shipping Co. Ltd., mit 15 Besatzungsmitgliedern an Bord, sank vor der Küste der Siedlung Ao`qian im Bezirk Pingtan der Stadt Fujian. Der mit 4.450 Tonnen Lehm beladene Frachter aus Nordtianjin hatte am Vorabend gegen 22 Uhr wegen eines Sturmes geankert und war am folgenden Morgen um fünf Uhr gekentert. Die Rettungsstelle entsandte einen Hubschrauber und Rettungsboote, um die Vermissten zu suchen. Die Bemühungen wurden jedoch durch den tobenden Sturm behindert. Die Seenotretter wurden durch 30 Kutter aus der Region unterstützt. Wenig später konnten drei Besatzungsmitglieder lebend gerettet werden. Stunden später gelang es, noch einen weiteren Mann lebend vor der Küste des Nanhai Township in Pingtan aus der See zu ziehen. Er befand sich in stabiler Verfassung.
0160 ?
PY

2010_10_05 Dänemark 1 2
Bei einem Motorbootunglück vor der dänischen Ostseeküste sind zwei Angler aus Deutschland ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich am 5.5. im Großen Belt zwischen den Inseln Langeland und Insel Fünen. Das mit vier Anglern besetzte Boot war am Nachmittag bei starkem Seegang gekentert und gesunken. Zwei Männer konnten sich schwimmend an Land retten. Nach ihrer Entdeckung wurde um 14.40 Uhr Alarm ausgelöst. Ein Mann wurde von einem Helikopter eine Stunde später nahe Lundeborg auf Fünen aus der See gezogen. Er starb aber nach seiner Rettung in einer Klinik. Ein weiterer Mann wurde tot an Land getrieben.
0161 DAVIE 11
ggc

2010_10_04 Guyana 6 1
Beim Versuch der Anwohner von West Demerara, den in der Nacht zum 4.10. gestrandeten Frachter "Davie 11" aus Georgetown zu plündern, ertrank ein Fischer aus Uitvlugt. Er war mit einer Gruppe weiterer Personen im Schutze der Nacht dabei gewesen, das Schiff auszuräubern, als er betrunken ins Wasser stürzte. Der Tote wurde nach seiner Bergung ins Leonora Diagnostic Centre zur Identifizierung gebracht.
Das Schiff war im Auftrag der Banks DIH mit dem Getränketransport nach Airy Hall an der Essequibo Coast unterwegs, als es am 3.10. kurz nach dem Auslaufen leckgeschlagen und vor Stewartville auf Grund gesetzt worden war. Inzwischen wurde auch schon begonnen, das Öl aus den Tanks abzuzapfen. Die Ladung, die inzwischen komplett verschwunden ist, stellte einen Wert von 20 Millionen Dollar dar.
0162 ?
PY
DEU 2010_10_06 Ostsee 1
1 Die Wasserschutzpolizei sucht seit dem Abend des 6.10. auf der Ostsee nach einem Segler. Das Boot des 70-Jährigen wurde am 7.10. gegen ein Uhr kieloben treibend in der Hohwachter Bucht im Kreis Plön gefunden. Die Polizei in Kiel ging davon aus, dass der Mann mit seinem Schiff gekentert ist. Er war am Vortag gegen Mittag allein in seiner Jolle in Sehlendorf aufgebrochen. Eine erste groß angelegte Suchaktion der Wasserschutzpolizei mit Hubschrauber und Seenotrettungskreuzer musste in der Nacht abgebrochen werden. Die Suche sollte am Morgen des 7.10. weitergehen. Die Seenotretter haben dazu ein bestimmtes Gebiet festgelegt. Dabei spielen die Windrichtung und die Strömung sowie die Stelle, an der die Jolle gefunden wurde, eine Rolle. Dieses Gebiet werden die Schiffe systematisch abfahren.
0163 ?
ffs

2010_10_07 Indik 2 2 4 Am Morgen des 7.10. sank gegen fünf Uhr nordwestlich von Selangor vor der Westküste der malaysischen Halbinsel ein Kutter nach Kollision mit einem Frachter. Sechs Fischer wurden anschließend vermisst. Der Kutter, der auf der Heimreise war, sank. Der Frachter erlitt nur geringe Schäden. Die malaysische Marinepolizei leitete eine Suchaktion ein. Fünf Mann wurden lebend aus der Straße von Malakka gezogen. --- Zwei Fischer kamen ums Leben, vier weitere aus Malaysia und Thailand wurden vermisst, nachdem ihr Kutter in der Straße von Malakka, rund 10 Meilen vor Sabak Bernam, Selangor, am 7.10. um 3.30 Uhr von einem Frachter gerammt wurde und kenterte. Die Opfer schliefen wohl, als sich das Unglück ereignete. An Bord des Fischfängers waren 17 Mann, von denen 11 durch einen zu Hilfe eilenden Kutter gerettet wurden. Sie wurden in den Krankenhäusern von Seri Manjung und Sabak Bernam behandelt. Die Marinepolizei und die Marine Operations Force leiteten eine SAR-Operation ein. Zwei Tote, darunter ein Thailänder, wurden tot geborgen und zur Untersuchung ins Sabak Bernam Hospital gebracht. Gegen 19 Uhr wurde die Suchaktion für die Nacht unterbrochen.
0164 ?
mpr

2010_10_06 Burma 1 19 3 19 Personen starben, und drei wurden vermisst, nachdem in Burma ein überladenes Fährboot auf einem Fluss in der Irrawaddy Delta-Region am 6.10. sank. 79 Menschen waren an Bord, als das Boot kenterte.

0165 VASILY
ggc
RUS 2010_10_11 Schwarzes Meer 1 2 2 Der 3,183 Tonnen tragende mongolische Frachter "Vasily" (IMO-Nr.: 8884945) sank auf der Reise von Odessa nach Georgien im Schwarzen Meer am 11.10. fünf Kilometer vor der Straße von Kertsch. Er hatte 12 Mann Crew, 10 Russen und zwei Ukrainer. Die Küstenwache sichtete Notraketen zwei Meilen vor Kyz Aul Pt. und entdeckte dort Trümmer- Der Schlepper "Piter" barg dann vier Mann aus zwei Rettungsinseln. Drei Schiffe suchten nach den Vermissten. // Zwei Russen und ein Ukrainer werden nach dem Untergang des Frachters "Vasily" noch vermisst, der am Kap Kiz-Aul vor Kertsch am 11.10. gesunken war. Vier Schiffe hatten die Küste auf 38 Kilometern Länge abgesucht. Sie wurden von Helikoptern assistiert. Das Schiff hatte 2978 Tonnen Schrott an Bod. Von den 10 Russen und drei Ukrainern wurden neun Mann in den Stunden nach dem Untergang leben, ein weiterer tot geborgen. // Die Leiche eines der drei vermissten Seeleute des Frachters "Vasily", der nahe der Kertsch-Halbinsel am 11.10. sank, wurde am 20.10. im Schwarzen Meer nahe Yalta entdeckt. Sie trieb 200 Meter vor der Küste zwischen den Stränden des Dolphin Sanatorium und dem Matador Cape. Der unter mongolischer Flagge registrierte Frachter war unterwegs von Mykolaiv in der Ukraine nach Poti gewesen, als er vor dem Kap Kyz-Aul sank. Von den 10 Russen und drei Ukrainern an Bord wurden neun Mann lebend gerettet, ein Russe tot aus der See gezogen. Der russische Kapitän sowie der 1. und 2. Offizier werden noch vermisst.
0166 ?
mpr
MYS 2010_10_18 Malaysia 2 13
Am 18.10. kollidierte auf dem oberen Anap River in Zentral-Sarawak inMalaysia ein Expressboot mit einer Barge. Vier Menschen kamen ums Leben. Die Polizei in Tatau nahe Bintulu barg die Opfer, darunter ein Mädchen. Insgesamt waren 20-30 Menschen an Bord, sodass sich die Anzahl der Toten noch erhöhen konnte. Feuerwehr und Polizei leiteten die SAR-Operation. // Die Anzahl der Opfer des Fährunglücks in Borneo stieg bis zum 19.10. auf 13. 17 Menschen wurden gerettet, nachdem ein Boot auf dem Anap River in Zentral-Sarawak mit einer mit Holz beladenen Barge kollidiert und binnen kurzem gesunken war. Die Polizei von Tatau setzte, unterstützt von Arbeitern eines Holzfällerlagers und Anwohnern einer nahen Ortschaft, die Leichenbergung und Suche nach Vermissten fort. Überlebende sagten, es sei chaotisch gewesen, es habe einen Aufprall gegeben, und schon sei man unter Wasser gewesen. Sie schwammen aus den Wracktrümmern an Land.
0167 LUANGU



2010_10_16 Angola 1 1
Der Zivilschutz von Angola und die Feuerwehr bargen am 16.10. einen Toten an der Küste des Tomboco-Distrikts in Nord-Zaire, drei Tage nach dem Untergang der "Luangu", die von Luanda nach Cabinda acht Meilen vor Nzeto verunglückte. Das Boot war mit 10 Personen und einer Ladung von Baumaterialien und anderer Ausrüstung einer Baufirma unterwegs gewesen.
0168 XIN YI
ggc
TWN 2010_10_17 Pazifik 1 1 3 Am Abend des 18. und frühen Morgen des 19.10. sanken im Taifun Megi zwei Frachter in der Straße von Taiwan. Die Crew des malaysischen Frachters "Dili Star" wurde gerettet, doch von der taiwanesischen "Xin Yi" wurden zwar 18 Mann gerettet, aber auch drei vermisst sowie ein Burmese tot geborgen. Das mit Zement beladene Schiff war von China nach Brunei unterwegs, als es um 22.30 Uhr vor Hsinchai Maschinenausfall erlitt.
Das Kreuzfahrtschiff "Legend of the Seas" war rasch vor Ort und konnte gemeinsam mit der Coast Guard, der Luftwaffe und dem National Airborne Service Corps 18 Seeleute bergen. Die Besatzung bestand aus 17 Burmesen, vier Indonesiern und einem Taiwanesen. Die "Dili Star" war nur drei Stunden nach der "Xin Yi" vor Kaoshiung in Seenot geraten. Die 12 Mann Crew gingen in Boot und wurden unversehrt gerettet. Die "Xin Yi", 8.041 tdw (IMO-Nr.: 8017580), wurde 1981 erbaut und läuft unter Panama-Flagge. Die "Dili Star", 3.628 tdw (IMO-Nr.: 8920270) wurde 1991 als "Bremer Export" erbaut und läuft im Management der Bremer Lloyd Reederei. // Nach dem Untergang des in Panama registrierten Frachters "Xin Yi" vor der Küste von Miaoli in West-Taiwan ist es nach Auskunft der Environmental Protection Administration (EPA) bis zum 20.10. zu keiner Ölverschmutzung gekommen. Sie erwartete, dass höchsten 10 Prozent der 300 Tonnen Schweröl entdeckt werden könnten. Die nordöstlichen Monsunwinde würden die übrigen 90 Prozent binnen 24 Stunden verdunsten lassen. Auch dürften nicht alle Tanks des Zementfrachters leck sein. Drei Mann der Crew sind weiterhin vermisst, nachdem das Schiff in der Straße von Taiwan auf der Reise von China nach Brunei im Taifun sank. /// Der Taifun Megi sorgte am 20.10. für den Untergang eines weiteren Schiffes. Der chinesische Frachter "Sheng Jia 16", 4,550 tdw, ging mit 3.000 Tonnen Fluorit in der Straße von Taiwan nahe der Küste der Fujian-Provinz unter. Von der 13-köpfigen Crew konnten nur acht lebend gerettet werden. Zwei wurden tot aufgefunden, drei Mann vermisst. Die "Sheng Jia 16" (IMO-Nr.: 9545845) wurde erst 2008 erbaut, führte die Flagge von Kambodscha und lief für die chinesische Yongjin Shipping. Bereits am Abend des 18. und frühen Morgen des 19.10. sanken der malaysische Frachter "Dili Star" und die taiwanesische "Xin Yi", von der zwar 18 Mann gerettet, aber auch drei vermisst sowie ein Burmese tot geborgen wurden.
0169 ?



2010_10_18 Borneo 1 13
Die Anzahl der Opfer des Fährunglücks in Borneo stieg bis zum 19.10. auf 13. 17 Menschen wurden gerettet, nachdem ein Boot auf dem Anap River in Zentral-Sarawak mit einer mit Holz beladenen Barge kollidiert und binnen kurzem gesunken war. Die Polizei von Tatau setzte, unterstützt von Arbeitern eines Holzfällerlagers und Anwohnern einer nahen Ortschaft, die Leichenbergung und Suche nach Vermissten fort. Überlebende sagten, es sei chaotisch gewesen, es habe einen Aufprall gegeben, und schon sei man unter Wasser gewesen. Sie schwammen aus den Wracktrümmern an Land.
0170 ?
prr
NLD 2010_10_22 Niederlande 2 1
Zwischen Breukelen und Nieuwer Ter Aa ist am Westkanaaldijk am 22.10. gegen sieben Uhr ein Duisburger Binnenschiff mit einer Personenfähre zusammengestoßen. Das Unglück ereignete sich auf dem Rijnkanaal in der Nähe von Nieuer Ter Aaa, rund zehn Kilometer südlich von Amsterdam. Die Fähre kenterte und trieb kieloben auf dem Wasser. Mit Tauchern und Hubschraubern suchten die Rettungskräfte nach möglichen Opfern. Die Hubschrauber setzen Wärmebildkameras ein, um die Suche nach Überlebenden zu intensivieren. Bislang wurde aber einzig der Kapitän der Fähre vermisst. Der Verkehr auf dem Amsterdam wurde für den Rettungseinsatz unterbrochen, das Binnenschiff machte am Ufer fest, und der Kapitän wurde durch die Polizei vernommen. Die Fähre wurde von Rijkswaterstaat betrieben und setzt täglich bis zu 400 Fußgänger und Radfahrer über.
0171 SHENG JIA 16
ggc
KHM 2010_10_20 China 1 2 3 Der Taifun Megi sorgte am 20.10. für den Untergang eines weiteren Schiffes. Der chinesische Frachter "Sheng Jia 16", 4,550 tdw, ging mit 3.000 Tonnen Fluorit in der Straße von Taiwan nahe der Küste der Fujian-Provinz unter. Von der 13-köpfigen Crew konnten nur acht lebend gerettet werden. Zwei wurden tot aufgefunden, drei Mann vermisst. Die "Sheng Jia 16" (IMO-Nr.: 9545845) wurde erst 2008 erbaut, führte die Flagge von Kambodscha und lief für die chinesische Yongjin Shipping. Bereits am Abend des 18. und frühen Morgen des 1910. sanken der malaysische Frachter "Dili Star" und die taiwanesische "Xin Yi", von der zwar 18 Mann gerettet, aber auch drei vermisst sowie ein Burmese tot geborgen wurden.
0172 ?



2010_10_221 Bangladesh 1 3 1 Drei Menschen ertranken, einer wurde vermisst, als ein Boot am Abend des 22.10. gegen 21 Uhr auf dem Ichhamati River in Sirajdikhan kenterte. Taucher bargen die Toten am 23.10. gegen 12.15 Uhr, 15 Stunden nach dem Unglück. Das Fährboot war mit 60 Passagieren auf der Fahrt zum Tekerhat Lalon Festival gewesen. Alle anderen Passagiere konnten sich schwimmend an Land retten.
0173 ?
mpr
IDN 2010_10_22 Indonesien 1
22 Fischer retteten 44 Passagiere der Fähre "Tersanjung" aus stürmischer See, die mit 66 Personen an Bord sieben Meilen vor dem Cape of Watumanuk auf Flores Island in der Ost-Nusatenggar-Provinz am 22.10. gesunken war. Die Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht. Acht waren am Tag danach weiterhin nicht entlassen. Von den Vermissten fehlte am 23.10. jede Spur. Die Suche sollte am 24.10. wieder aufgenommen warden. Die Fähre war unterwegs von Palue, einer kleinen Insel, nach Maumere, als sie in schwere See geriet.. Am 23.10. sank außerdem ein Kümo mit sieben Mann Besatzung vor Flores. Drei Mann wurden vermisst.
0174 ?
ggc
IDN 2010_10_24 Indonesien 1
3 Fischer retteten 44 Passagiere der Fähre "Tersanjung" aus stürmischer See, die mit 66 Personen an Bord sieben Meilen vor dem Cape of Watumanuk auf Flores Island in der Ost-Nusatenggar-Provinz am 22.10. gesunken war. Die Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht. Acht waren am Tag danach weiterhin nicht entlassen. Von den Vermissten fehlte am 23.10. jede Spur. Die Suche sollte am 24.10. wieder aufgenommen warden. Die Fähre war unterwegs von Palue, einer kleinen Insel, nach Maumere, als sie in schwere See geriet.. Am 23.10. sank außerdem ein Kümo mit sieben Mann Besatzung vor Flores. Drei Mann wurden vermisst.
0175 KARYA TERANG oder KARYA KERANG
mpr
IDN 2010_10_22 Indonesien
5 17 Am 23.10. wurden noch 17 Personen von der indonesischen Fähre "Karya Terang"" vermisst, die nahe Palue Island in der Sikka Regency, East Nusa Tenggara am Vortag gekentert war. Fünf Menschen waren bis dahin tot aus dem Wasser gezogen worden, 44 wurden lebend gerettet. Von ihnen wurden 36 nach Maumere und acht nach Palue Island gebracht. An Bord waren mindestens 66 Menschen gewesen, als das Schiff vor Cape Watumana eine Stunde nach dem Verlassen von Palue Island auf dem Weg nach Maumere in schwerer See gekentert war. Die Suchaktion dauerte an, wurde aber durch andauerndes schlechtes Wetter erschwert. /// Nach dem Untergang der Fähre "Karya Kerang", die auf der Fahrt vom Sikka Distrikt auf Palue Island zum fünf Fahrstunden entfernten Maumere am 22.10. sank, ist die endgültige Anzahl der Todesopfer 24. Die Gesamtzahl der Menschen an Bord betrug 67, von denen 43 lebend gerettet wurden. Die Suche nach Überlebenden wurde unterdessen beendet, und nun begann die Suche nach der Unglücksursache.
0176 de AA
mpr
NLD 2010_10_22 Niederlande 2 1
Am Nachmittag des 22.10. wurde es traurige Wahrheit, dass der Kapitän des Fährbootes "de AA", die auf dem Amsterdam-Rijnkanal zwischen Nieuw ter Aa und Breukelen verkehrte, tot ist. Der 56-jährige Mann aus Nieuwegein, ehemals Kapitän der "Stenda" und seit zwei Jahren für die Reederei SwetsODV tätig, wurde von Tauchern der Polizei gegen 16 Uhr im Wasser entdeckt. Neben der Feuerwehr war auch die "RWS59" von Rijkswaterstraat sowie ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera und die Polizei mit Sonargerät vor Ort im Einsatz. Die Fähre, die zwischen sechs und 23 Uhr den Kanal täglich bis zu 200 Mal querte, war gegen sieben Uhr von dem Duisburger Binnenschiff "Stadt Fürth", 1.747 ts (ENI-Nr. 4003910) überlaufen worden. Das 100 Meter lange und neun Meter breite Schiff war als "Winschermann" auf Rechnung von Winschermann-Duisburg Anfang 1960 in Berlin erbazt worden. Als "Wintrans 10" wurde es im Rahmen der Verlängerung des Wintrans-Programms in Minden-Weserwerft als letztes Wintrans-Schiff auf 100 Meter verlängert und wurde dann "Stadt Fürth" getauft, weil Wintrans in Fürth das Lagerhaus und den Umschlag übernommen hatte. Zur Einweihung der neuen Betriebsgesellschaft bildete die vormalige "Wintrans 10" seinerzeit die Kulisse. Zwischenzeitlich war gehofft worden, das Boot könnte sich unbemannt losgerissen haben. Diese Hoffnung erwies sich als trügerisch. Ein Indiz war bereits, dass das Auto des Kapitäns in der Nähe aufgefunden wurde. Wären allerdings nicht gerade Herbstferien gewesen, hätten sich größere Schülermengen auf dem Weg über den dicht befahrenen Kanal befinden können. Die Schifffahrt auf dem Kanal lag am Nachmittag noch still. Die "Stadt Fürth" hatte am Ufer festgemacht, und die beiden Schiffsführer mussten sich routinemäßig einem Drogentest unterziehen. Das von zwei Propellern angetriebene Fährboot lag kieloben am Ufer des Kanals, der seit 1952 den Rheinarm Waal mit Amsterdam verbindet, vertäut. /// Neben dem deutschen Binnenschiff "Stadt Fürth" war auch ein niederländisches Schiff, die knapp 73 Meter lange "Navicella", 1134 ts (ENI-Nr.: 02314914) aus Dordrecht, an der tragischen Kollision bei Nieuwer ter Aa am 22.10. beteiligt, bei der der Kapitän der "de AA" ums Leben kam, wie eine Rekonstruktion ergab. Das deutsche Schiff war in ein Überholmanöver verwickelt, sodass der Skipper der "de AA" möglicherweise zu einer Fehleinschätzung der Lage gekommen war. Die schnelle, mit zwei Motoren ausgestattete Fähre könnte, als sie noch vor dem Bug des deutschen Schiffes passieren wollte, durch den dahinter an Steuerbord auftauchenden Niederländer überrascht worden sein und versucht haben, der drohenden Gefahrensituation durch ein Zurück-Manöver zu entgehen, woraufhin sie vor den Bug der "Stadt Fürth" geriet. Nach der Bergung des Wracks wurde der Fahrthebel in Rückwärtsstellung vorgefunden. Die Fähre wurde von der "Stadt Fürth" dann mittschiffs getroffen undaugenblicklich umgeworfen.
0177 BABA MAYER DOA
mpr
BGD 2010_10_22 Bangladesh 1 3
Am Abend des 22.10. kenterte das Fährboot "Baba Mayer Doa" auf dem Sandhaya River 40 Yards vom Fähranleger in Harta im Barisal Distrikt entfernt auf der Heimfahrt nach Banarpara von dem Bootsrennen Nouka Baich. Es hatte über 50 Passagiere an Bord. Als ein Rennboot das Schiff passierte, waren alle Fahrgäste auf eine Seite gelaufen, sodass es umschlug. Eine Frau und zwei Kinder ertranken. Ein vermisstes Kind wurde in der Nacht von Fischern lebend entdeckt. Ein BIWTC-Team barg das Wrack mithilfe eines Schleppers am 23.10.
0178 ?
mpr
PHL 2010_10_26 Philippinen 1 2 3 Zwei Menschen starben, drei weitere wurden vermisst, als ein Fährboot am 26.10. vor Aparri in der Cagayan Provinu sank. Die Aparri Municipal Police Station leitete eine Suchaktion in Barangay Maura ein. Das Boot mit 12 Fahrgästen und Besatzung war gegen neun Uhr mit Kurs Camiguin Island ausgelaufen, kehrte aber nach einem Schaden nochmals zurück. Gegen 21 Uhr kenterte es, als es von hohen Wellen getroffen wurde. Acht Passagiere wurden gerettet und ins Christian Hospital in Aparri gebracht. Für zwei Frauen kam jede Hilfe zu spät.

0179 MISS ALBERTA
ffs
USA 2010_10_25 USA 1 1
MISS ALBERTA – Fischer fand den Tod
Derweil erinnerte ein simpler Zettel am Fenster des Safe Harbor Seafood Fish House in Mayport an den am Vortag auf See beim Untergang der "Miss Alberta" gestorbenen Fischer: "Many go to sea, not all return." Das Schiff war am 25.10. gegen 15 Uhr eine halbe Meile vor Amelia Island gekentert. Die Coast Guard und Florida Fish and Wildlife Conservation Commission setzten ihre Untersuchung am 26.10. fort. Die Wetterboje der National Oceanic and Atmospheric Administration vor St. Augustine hatte Seen von fünf Fuß Höhe und 21 Meilen Windgeschwindigkeit registriert, als der Kutter sank. Er hatte massiven Wassereinbruch erlitten, und die beiden Besatzungsmitglieder hatten sich ins Ruderhaus geflüchtet, als das Schiff wegen des in die unteren Abteilungen eingedrungenen Wassers überzurollen begann. Sie schwammen noch beide aus einem offenen Fenster, doch dann starb der Decksmann. Von dem gesunkenen Wrack geht keine Gefährdung für Umwelt oder Schifffahrt aus.
0180 JIAN FU STAR 1983 bbu 24.593 PAN 2010_10_27 China 1 1 12 Ein Seemann kam ums Leben, und 12 weitere wurden vermisst, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Jian Fu Star", 24,593 BRZ (IMO-Nr.: 8106379), mit einer aus 25 Chinesen bestehenden Crew am frühen Morgen des 27.10. vor Taiwan nach Wassereinbruch in einen Ballastwassertank kenterte und sank. 12 weitere Seeleute wurden von Schiffen und Flugzeugen der taiwanesischen Küstenwache gerettet. Das Schiff war mit 43,000 Tonnen Nickel unterwegs von Indonesien in die ostchinesische Shandong-Provinz, als sie im Sturm 79 Meilen vor der Küste auf 20-59 N 119-47 O in Seenot geriet und zwei Stunden nach Aussenden eines Mayday-Rufes, der am 26.10. um 23.06 Uhr hinausging, sank. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
0181 8 BROTHERS
mpr
PHL 2010_10_26 Philippinen 1 5
Die Leichen dreier Passagiere des Fährbootes "8 Brothers", das am 26.10. vor der Aparri-Provinz kenterte, wurden am Morgen des 29.10. vor der Cagayan-Provinz entdeckt. Sie wurden an der Küste von Barangay Paddaya angetrieben und gehörten zu den 14 Fahrgästen des Bootes, das nahe Barangay Maura verunglückt war. Zwei weitere Passagiere waren bereits zuvor tot entdeckt worden. Ein Mann wird noch vermisst.
0182 MA DURGA
mpr
IND 2010_10_27 Indien - Golf von Bengalen 1 45 100 MA DURGA - 100 Vermisste und 45 Tote nach Fährunglück in Bengalen
Mindestens 19 Menschen ertranken, an die 100 weitere wurden vermisst, nachdem am 30.10. gegen 11 Uhr vor Ghoramara Island die mit mindestens 150 Personen überladene Fähre "Ma Durga" kenterte. Die indische Küstenwache und die Marinebasis Visakhapatnam schickten, nachdem die nächstgelegene Polizeistation in Sagardwip eine Stunde später von dem Unglück erfahren hatte, insgesamt 16 Taucher sowie Helikopter, um in der starken Strömung nach Opfern zu suchen. Ein Flugzeug der Coast Guard kreiste nahe der Unglücksstelle, während mit Sonar versucht wurde, das Wrack aufzuspüren. Acht Schnellboote des Civil Defence Department sowie ein Hovercraft der Coast Guard aus Hjaldia und 40 staatliche Notfalleinsatzkräfte waren ebenfalls vor Ort. Fischer hatten die meisten der rund 50 Überlebenden und auch die Toten aus dem kalten Wasser des Muriganga-Flusses in dem Mangrovenwald Sundarbans, 120 Kilometer südlich von Kolkata, gezogen. Nur vier Menschen hatten sich schwimmend an Land retten können. Die meisten Schiffbrüchigen kamen anschließend ins Krankenhaus von Kakdwip. 23 von ihnen im Laufe des Tages wieder entlassen. Die Fähre hatte eine Kapazität von lediglich 60 Menschen. Die Opfer waren überwiegend Bauern und Fischer, die von einem muslimischen Fest in Hilji Sharif zurückkehrten. Das Schiff war eines von fünf, die unterwegs von Khejuri nach Kakdwip in West-Bengalen war. Es wurde von einer großen Welle zum Kentern gebracht, nachdem es zuvor auf einer Sandbank festgekommen war. Die "Ma Durga"läuft für Sheikh Sohab aus Kamarhati in Kakdwip und war von einer 70-köpfigen Familie aus Anandanagar in Suryanagar für die Pilgerfahrt gechartert worden. Sie hatte am Abend des 28.10. Hijli Sharif erreicht. Als nach Ende der dortigen Feierlichkeiten viele Pilger aus Kakdwip und Umgebung aus Hijli zurückkehrten, fehlte es an Transportkapazitäten, sodass etliche an Bord der "Ma Durga" gingen. /// Am Abend des 31.10. waren noch an die 100 Menschen, die sich an Bord der gesunkenen "Ma Durga" befunden hatten, vermisst, 45 Tote waren bis zum morgen des 1.11. nahe Ghoramara Island in der Bay of Bengal gefunden worden. Ein Schlechtwettergebiet machte den Rettern nun zu schaffen. Wie durch ein Wunder wurden aber auch 125 Schiffbrüchige von der dreiköpfigen Crew eines anderen Schiffes, das unterwegs war, um eine Ladung Steine in Teropekkha aufzunehmen, gerettet. Sie hatten die Unglücksstelle etwa eine halbe Stunde nach dem Untergang der "Ma Durga" gegen 13 Uhr erreicht und stießen auf eine Menge von etwa 200 Menschen, die im aufgewühlten Wasser um ihr Leben kämpften. Einige klammerten sich an Schiffstrümmer fest. Es gelang ihnen binnen drei Stunden, rund die Hälfte der Bootsinsassen zu retten und nach Kakdwip zu bringen. Froschmänner zogen am 21.10. weitere zwei Menschen lebend aus dem Wasser. Taucher der Coast Guard, der National Disaster Response Force und des Kolkata Police's Disaster Management Group waren in Gruppen von fünf bis sechs Personen weiterhin an der Unglücksstelle tätig, doch bestand 36 Stunden nach dem Untergang der Fähre nur wenig Hoffnung auf weitere Überlebende. Zwei Hovercrafts und ein konventionelles Schiff waren vor der Küstenlinie von Indien und Bangladesh im Einsatz, um antreibende Körper aufzuspüren, weitere Boote hielten ebenfalls Ausschau. Die letzten fünf Toten wurden zwischen Sagar Island und Khejuri entdeckt. Das Wrack selbst konnte noch nicht aufgespürt werden, es liegt etwa fünf Meilen von Hijli Sharif entfernt.
Überlebende berichteten derweil, dass die "Ma Durga", auf der sich die 250 Pilger zusammengepfercht hatten, nach rund einstündiger Fahrt auf dem Muriganga River das offene Meer erreicht hatte, wo die Wellen rauer wurden. Zwei andere Schiffe passierten das Schiff, und dieses geriet in den von ihnen aufgeworfenen Seen ins Schlingern. Wellen schlugen dank des geringen Freibords ins Schiff, und plötzlich kippte es auf die Seite und sank über den Bug. Sofort wurden die Schiffbrüchigen von starken Strömungen erfasst und davon getragen. Für viele von ihnen ging der Kampf ums Überleben in den folgenden Stunden, währen der sie im Wasser trieben, verloren. Ganze Familien wurden zerrissen oder gänzlich ausgelöscht.

0183 UNION
ffs
ARG 2010_10_30 Argentinien 1
2 Zwei Fischer wurden vermisst, nachdem der argentinische Kutter "Union" am 30.10. 92 Meilen vor Quequen sank. Sieben weitere Besatzungsmitglieder wurden von einem in der Nähe befindlichen anderen Kutter aus einem Rettungsboot aufgenommen. Ein Patroullienboot der Coastguard, ein Suchflugzeug und ein Helikopter hielten, unterstützt von Tauchern, Ausschau nach den Vermissten.









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