DSM e.V.

news neptune declarationÜber 600 Unternehmen und Organisationen (darunter die Deutsche Seemannsmission e.V.) schließen sich zusammen, um bei der Lösung einer humanitären Krise auf den Weltmeeren zu helfen

Globale Industrie- und Menschenrechtsführer, darunter A.P. Møller - Mærsk, BP, BW, Cargill, COSCO, DOW, Euronav, MISC, NYK, Rio Tinto, Shell, Trafigura, Unilever und Vale unterzeichnen die Neptune Declaration on Seafarer Wellbeing and Crew Change in einem weltweiten Aufruf zum Handeln, um die durch Covid-19 verursachte, noch nie dagewesene Krise der Besatzung zu beenden.

Hunderttausende von Seeleuten aus aller Welt arbeiten seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie über den Ablauf ihrer ursprünglichen Verträge hinaus an Bord von Schiffen und können nicht abgelöst werden. Ermüdung nach langer Zeit auf See hat erhebliche Auswirkungen auf das körperliche und geistige Wohlbefinden von Seeleuten. Dadurch ist das Risiko von Seeunfällen und Umweltkatastrophen erhöht und stellt eine Bedrohung für die Integrität der maritimen Lieferketten dar, über die 90 % des weltweiten Handels abgewickelt werden.

Trotz erheblicher Bemühungen von internationalen Organisationen, Gewerkschaften, Unternehmen und einigen Regierungen, diese unhaltbare Besatzungskrise zu lösen, sehen wir, wie sich die Situation verschlimmert, da die Regierungen als Reaktion auf die neuen Stämme des Covid-19-Virus weitere Reiseverbote verhängen. Eine Reihe von Schlüsselfragen lassen diese kritische Situation ungelöst: Nationale Behörden auf der ganzen Welt sehen Crewwechsel und internationale Reisen weiterhin als ein Covid-19-Risiko; hochwertige Gesundheitsprotokolle werden von Schiffsbetreibern nicht konsequent umgesetzt; und die Unterbrechung des internationalen Flugverkehrs hat die Anzahl der Flüge zwischen traditionellen Crewwechsel-Drehkreuzen und wichtigen Seefahrernationen reduziert.

„Wir sind Zeugen einer humanitären Krise auf See. Während der gesamten Coronavirus-Pandemie haben Seeleute die Welt mit Lebensmitteln, Energie und anderen lebenswichtigen Gütern versorgt, ohne dass sie wussten, wann sie zu ihren Familien nach Hause gehen konnten. Sie sind zur Geisel der Situation geworden und können nicht mehr von ihren Schiffen herunter. Doch wir können die Krise des Besatzungswechsels beenden, ohne die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden", sagt Jeremy Nixon, CEO von ONE.

Mehr als 600 Unternehmen und Organisationen (Darunter die Deutsche Seemannsmission e.V.) haben erkannt, dass sie aufgrund ihrer Rollen in der gesamten maritimen Wertschöpfungskette und darüber hinaus eine gemeinsame Verantwortung haben, um sicherzustellen, dass die Krise des Crewwechsels so schnell wie möglich gelöst wird. Sie haben die Neptune Declaration on Seafarer Wellbeing and Crew Change unterzeichnet, die vier Hauptmaßnahmen definiert, um den Wechsel der Besatzung zu erleichtern und globale Lieferketten funktionsfähig zu halten:

 

Anerkennung von Seeleuten als wichtige Arbeitskräfte und ihr vorrangiger Zugang zu
Covid-19-Impfstoffen

Erstellen und Implementieren von Gold-Standard-Gesundheitsprotokollen auf der
Grundlage bestehender bewährter Verfahren

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schiffsbetreibern und Charterern, um Crewwechsel
zu erleichtern

Sicherstellung von Flugverbindungen zwischen wichtigen maritimen Drehkreuzen für Seeleute

„Seeleute spielen eine wichtige Rolle im globalen Wettlauf um die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, indem sie die Weltbevölkerung, insbesondere in den Entwicklungsländern, mit wichtigen medizinischen Hilfsgütern versorgen. Sie sind entscheidend für das Wohlergehen von Millionen von Menschen. Wir rufen unsere Kollegen, Regierungsstellen und andere Stakeholder auf, sich unseren Bemühungen anzuschließen, um sicherzustellen, dass die Rechte und das Wohlergehen der Arbeiter an vorderster Front der globalen Lieferketten respektiert werden", sagt Graham Westgarth, Vorsitzender der V. Group.

Die Neptune Declaration wurde von einer Arbeitsgruppe von Interessenvertretern aus der gesamten maritimen Wertschöpfungskette entwickelt, darunter A. M. Nomikos, Cargill, Dorian LPG, GasLog, Global Maritime Forum, International Chamber of Shipping, International Maritime Employers' Council, International Transport Workers' Federation, ONE, Philippine Transmarine Carriers, Sustainable Shipping Initiative, Synergy Group, V. Group und World Economic Forum.

Sehen Sie die Neptune Declaration und die vollständige Liste der unterzeichnenden Unternehmen und Organisationen hier.
 

 
Schifffahrt international - DSM Nordkirche
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Seit Monaten sitzen Dutzende Seemänner aus Kiribai in ihrem Hamburger Zwangsexil fest. Wegen der Corona-Krise dürfen sie nicht in ihr Heimatland reisen. Vor einigen Wochen bestand für die Seeleute noch Hoffnung auf ihre Heimreise. Dank der Vermittlung des VDR in Zusammenarbeit mit multilateralen Organisationen wie IMO, ILO und ITF konnten im November 60 Crewmitglieder, die bis dato monatelang auf den benachbarten Fidschi-Inseln festsaßen, zurück in ihre Heimat fliegen. Es war ein diplomatischer Kraftakt, ein schwer erkämpfter Teilerfolg.
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„Seitdem gestalten sich die Gespräche mit der Regierung als schwierig. Das Land lässt niemanden mehr rein“, erklärt Frank Leonhardt, dessen Reederei Leonhardt und Blumberg insgesamt 140 I-Kiribati – so die offizielle Bezeichnung der Inselbewohner – beschäftigt.

Einer der ersten „Gestrandeten“ ist der 25-jährige Kaumai Tanekaa Nak. Wie sein Kollege Maneaia war er in den letzten Wochen ein gefragter Interviewpartner bei diversen Medien – vor allem wegen seiner besonderen familiären Situation. Nak ist seit April 2019 nicht mehr in seiner Heimat gewesen. Damals war seine Frau im zweiten Monat schwanger. Inzwischen ist er Vater eines einjährigen Sohnes. Stolz zeigt er auf seinem Handy ein Foto von seiner kleinen Familie.

Der kleine Knirps guckt mit seinen braunen Augen frech in die Kamera. Die Ähnlichkeit mit dem Vater ist unverkennbar. „Natürlich möchte ich meinen Sohn endlich mal sehen, im Arm halten und küssen“, sagt Nak. Zwar ist er es wie alle Seeleute gewohnt, monatelang fern der Heimat zu sein. „Eine Woche nach meiner Hochzeit bin ich schon wieder in See gestochen“, erzählt er. Doch die Sehnsucht nach seiner kleinen Familie ist ihm anzumerken. Immerhin kann er sich per Video-Call mit Frau und Kind unterhalten. „Das macht es etwas erträglicher.“

Für die meisten seiner Kollegen sind solche Messenger-Gespräche der wichtigste Kontakt in die Heimat. Damit sie dafür nicht ihr wertvolles Datenguthaben verbrauchen müssen, hat der VDR drei WLAN-Router gesponsert. Ein weiteres Problem ist die zwölfstündige Zeitverschiebung. „Viele sind nachtaktiv, um mit ihren Angehörigen zu telefonieren“, so Matthias Ristau. Der Pastor leitet das Seemannspfarramt der Nordkirche. Er kümmert sich mit seinen Kollegen um die täglichen Belange der I-Kiribati, organisiert Ausflüge, ist Vermittler zwischen Reederei und Seeleuten.

Zuletzt hat er eine Vor-Ort-Sprechstunde des hafenärztlichen Dienstes organsiert, an den sich die Seeleute bei gesundheitlichen Problemen wenden können. „Alles kleine Maßnahmen, die den Aufenthalt hier in Hamburg etwas komfortabler machen“, so Ristau.

Hier klicken und den gesamten, sehr informativen Artikel der Zeitschrift "Deutsche Seeschiffahrt" online lesen (PDF - Ab Seite 18). Die Zeitschrift wird herausgegeben vom Verband Deutscher Reeder. Sie ist online lesbar oder als Printausgabe bestellbar.
Text: Gunther Meyn; Fotos: Gesche Jäger
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SMM Stream - ICMA

news smm

Hier klicken und Video von der SMM 2021 ansehen

The COVID-19 pandemic has significantly impacted the operations of shore-based seafarers' welfare providers. These non-for-profit charities have traditionally provided for seafarers with drop-in seafarers' centres, transport to local markets, communication tools and a friendly welcome in a foreign port.  With pandemic restrictions, these normal activities have been severely restricted. This panel hears from the representatives of leading global seafarers' welfare charities about the continuing impacts of the pandemic on their provision of welfare services in port, but also how they have responded creatively and what plans they are making for the coming year.

Moderator:
Dr. Jason Zuidema, General Secretary, International Christian Maritime Association

Speakers  
Silvie Boyd, Port Chaplain, Le Havre, Deutsche Seemannsmission
Bruno Ciceri, International Director, Stella Maris, The Vatican
Canon Andrew Wright, General Secretary, The Mission to Seafarers
 

 

Denkanstoss

Zum Valentinstag

Wie an  manch anderen Gedenktagen von Heiligen im Jahr,  wird jeweils am 14. Februar dem heiligen St. Valentin gedacht. Dieser Heilige steht für die Liebenden, die ihre Liebe auf vielfältige Weise  zum Ausdruck bringen.

Liebe birgt so unterschiedliche Aspekte in sich, an denen wir Nähe und Zugewandtheit spüren. Ebenso wie das Einander tragen, den vielfachen Ausdruck vom Sympathie, sich gegenseitig Angenommen fühlen, sich in der Unterschiedlichkeit voneinander verstehen, die gegenseitige Tolranz und das uneingeschränkte Vertrauen zueinander sind Äußerungen der manigfaltigen Gefühle von Liebe für einander. Sie alle bilden die Basis für Freundschaft, Partnerschaft  und eben auch Liebesbeziehungen. So erinnert uns der Valentistag daran, was wir alles an Gutem aneinander haben und was uns durch die Zeit trägt , wie auch, dass wir der Liebe bedürfen. Gerade in diesen Zeiten kann uns der Valentistag einen Schub der genegenseitigen Zuwendung , des Angenommen- und Verstandenseins verleihen. Es sind eben diese Erfahrungen aus der Liebe , die uns allen helfen können, in diesen Zeiten zu bestehen, welche wir mit allen Erschwernissen und Einschränkungen durchleben müssen.

Wie schön, dass wir übers  Jahr immer wieder durch Heilige erinnert werden, wie wichtig es ist, für einander einzustehen und uns einander  das gute Gefühl von „You never walk alone“ zu verleihen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht nur am Valentinstag, dieses gute Gefühl immer wieder verspüren und vermitteln können.

Diakon Folkert J. Janssen - Rostock
  
 

Schifffahrt international

Crewwechsel: Regierungen in der Verantwortung

Das Schicksal der Männer aus Kiribati ist keine Ausnahme. Auch Anfang 2021 sitzen weltweit Hunderttausende Seeleute fest, weil sie wegen der Corona-Krise nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können. Viele Häfen lassen die Schiffe gar nicht erst einlaufen, oder die Seeleute dürfen nicht an Land. Wegen der Hygienevorgaben an Bord und in den Häfen dauern Crewwechsel länger als sonst. Das passt oft nicht in die eng getakteten Routenpläne der Reedereien. Hinzu kommt, dass Regierungen auf der ganzen Welt internationale Flüge ausgesetzt, Grenzen und Flughäfen geschlossen und Reisebeschränkungen für ausländische Staatsangehörige verhängt haben.

Die IMO und andere Organisationen haben die Regierungen wiederholt aufgefordert, die Bedingungen für einen Crewwechsel von Seeleuten und Schiffspersonal zu erleichtern – und zwar unabhängig von ihrer Nationalität.

Quelle: Verband Deutscher Reeder - Deutsche Seeschifffahrt - Ausgabe 1. Quartal 2021
  
 
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DSM Le Havre

Ich will keine Schokolade …
Ich will lieber einen … BASKETBALL

In immer mehr Stationen ist in C-Zeiten ein Lieferservice oder gar ein mobiler Tante Emma Laden initiiert worden. In Le Havre fragte mich eine Crew, ob man bei uns im Club einen Basketball kaufen könne. Als ich dieses verneinte, ihnen aber anbot einen neuen zu besorgen, fingen ihre Augen an zu leuchten. Ich hatte gerade selbst für meine Jungs zu Hause einen Korb und einen Ball erstanden, damit sie beim Distanzlernen in den Pausen vom Bildschirm sinnvoll ihre Energie verbrennen können.

Stimmt, die Seeleute kommen fast alle, v.a. bei uns im Hafen aus den Containerschiffen nur noch selten von Bord, um an Land ein Match zu spielen, aber die meisten haben einen Court an Bord.

Ich hatte eine Spende der Evangelischen Kirche Paris, Christuskirchengemeinde erhalten und noch keine genaue Verwendung dafür, also war die Projektidee geboren. Statt des einen bestellten Basketballs, habe ich gleich 3 erstanden.

Als der philippinische Seemann verstand, dass ich ihnen den Ball schenkte, war seine Überraschung groß: „Thank you Mam, I will inform our Captain about it.“ Er war stolz wie Bolle… Die internationale Crew aus Rumänen, Indern, Ukrainern und Filippinos von der Estelle Maersk schickte uns bereits Videos von der Balltaufe, als sie wifi hatten.

Der nächste Ball ging an eine rein philippinische Crew eines Auto-Carriers, die mir erzählten, sie würden sonntags immer spielen, aber ihr Ball sei schon sehr in die Jahre gekommen…außerdem würden sie eine Tischtennisplatte zum Spielen nutzen

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Also versprach ich, das nächste Mal eine neue Packung Bälle mitzubringen. Den Vereinten Geist merkte man an Bord diesen Kastenschiffs besonders, so passend der Name des Roros „United Spirit“. Unser Missionhund Fluffy bekam die Rinderknochen vom Chiefcook, die vom Mittagessen übrig waren: Salamat, guys!

Der dritte Ball ging heute Mittag an die internationale Crew der Wiking (Deutsche, Ukrainer und Filipinos), die Filipinos machten nicht nur metaphorische Luftsprünge, als sie den Ball überreicht bekamen. Diese Crew erhielt nicht nur einen Basketball, sondern auch noch eine Tasche voll mit Literatur in deutscher Sprache…also Seelennahrung für Kopf und Körper, wie der Lateiner meinte: mens sana in corpore sano. In einem gesunden Körper wohnt meist auch ein gesunder Geist…

Wenn Sie sich jetzt fragen, warum man über einen Ball so „ausrasten“ kann, dann stellen Sie sich bitte mal einen harten Lockdown für mindestens 8 Monate vor und das 1000e von Seemeilen entfernt von der eigenen Familie…kann sich kaum einer von uns Landratten…

Wir haben eine Idee: mit einem Stück Kautschuk und ein wenig Luft darin, den Teamgeist zu fördern, Fitness zu betreiben und so ganz nebenbei noch mentale und physische Gesundheit zu fördern…

Let’s go for it – 1 ball for all…

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, die DSM Le Havre bei ihrem Projekt "1 ball 4 all" zu unterstützen, dann klicken Sie bitte hier und Sie gelangen auf die Spendenseite unserer Homepage. Ihr blauer Schein kann für eine Crew von 20 Leuten einen unglaublichen Unterschied zum eintönigen Arbeitsalltag an Bord machen.

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Text und Fotos: DSM Le Havre
  
 

wilhelmshaven coronahilfeDSM Wilhelmshaven

Hilfe für Seeleute trotz Corona

„Auch wenn wir durch die Corona Pandemie unsere Arbeit weitestgehend einstellen mussten, haben wir es mit einer Notbesetzung aus ehrenamtlichen Mitarbeitern geschafft, für Seeleute, die ihre Schiffe nicht verlassen dürfen und auf Hilfe angewiesen sind, da zu sein“, freut sich der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, Wilfrid Adam, bei der Präsentation der statistischen Zahlen für das Jahr 2020. Er wies darauf hin, dass seit März 2020 die Betreuungsarbeit an Bord oder im Haus der Seemannsmission an der Hegelstraße gänzlich eingestellt werden musste.

So konnten die Helfer bis zum März des vergangenen Jahres noch 118 Seeleute zur Freizeitgestaltung und inneren Ruhe im wohnlichen Seemannsheim willkommen heißen. Zudem besuchten die ehrenamtlichen Schiffsbesucher noch 425 Schiffe in den unterschiedlichsten Hafenteilen – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygieneregeln, die mit dem hafenärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes abgestimmt wurden. Während der Besuche hatten die Helfer an der Gangway Kontakt zu 2.058 Seeleuten der unterschiedlichsten Nationalitäten. Im Jahre 2019 wurden noch 811 Schiffe besucht und man hatte Kontakt zu 5.126 Seeleuten. Im Haus der Seemannsmission betreuten die Clubbetreuer rund 1.000 Seeleute.

„An diesen Zahlen sieht man, wie die Pandemie unsere Arbeit lahmgelegt hat“ so Adam. „Trotzdem haben wir uns nicht entmutigen lassen. Und wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer ‚Corona-Care-Aktion‘ die Crews mit Dingen des täglichen Bedarfs, Telefonkarten, Hygieneartikeln und vielen Süßigkeiten versorgen konnten. Dabei sind unsere Schiffsbesucher immer dankend begrüßt worden. Gerade in der kalten Jahreszeit waren warme Mützen, aber auch Pullover bei Seeleuten sehr begehrt.“

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altona kiribati gestrandetSeefahrt und Corona

Seemann, lass das Träumen

Dutzende Seeleute aus Kiribati sitzen seit Monaten in Hamburg fest. Sie wurden immer wieder getestet, sind negativ, dürfen aber trotzdem nicht nach Hause. Eine Geschichte über die Sehnsucht in Zeiten der Seuche.

Ohne dieses verdammte Virus würden sie jetzt im Pazifik baden, das Wasser warm und klar. Oder zum Angeln rausfahren, zwischen Thunfischen und Haien. Es sind auf ihrem Atoll nur ein paar Schritte bis zum Strand. 30 Grad, Sonne, Wind, gelegentlich ein Schauer, so ist das Wetter dort. „Ich nenne es Paradies“, sagt Tateanna Maneaia aus Tarawa, Republik Kiribati, Ozeanien.

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Text: Peter Burghardt; Fotos: Regina Schmeken
  
 

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