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Fiona: Maksym Gonchar von der „Fiona“ freut sich über die Weihnachtsgeschenke der Seemanns-mission. 

 

DSM Lübeck

Weihnachten an Bord

Deutsche Seemannsmission in Lübeck verteilt 550 Geschenke

Sie kommen aus den Niederlanden, aus Russland, der Ukraine, Estland, Litauen, Deutschland und von den Philippinen – und sie werden gemeinsam Weihnachten feiern an Bord ihrer Schiffe. Die Deutsche Seemannsmission in Lübeck bringt 550 Weihnachtsgeschenke vorbei. Als kleinen Dank und zur Freude der Seeleute.

Am Containerterminal. Die „Fiona“ hat festgemacht. 19 Mann Besatzung. 14 aus der Ukraine. Vier von den Philippinen. Einer aus Kroatien. Maksym Gonchar kommt die Gangway herunter. Sein Gesicht leuchtet, als er die Geschenke der Seemannsmission sieht. Sie bedeuten ihm viel. Weihnachten werden er und seine Kollegen auf dem Meer sein. In zwei Schichten müssen sie feiern, da ein paar von ihnen das Schiff auf Kurs halten müssen. Weihnachten – Yurii Zmadam und Andrii Kushenko werden ganz still. Sie sind mit ihren Gedanken in ihrer Heimat, der Ukraine. Einige ihrer Familienmitglieder sind im Ausland in Sicherheit. Und die anderen? „Oft haben wir keinen Kontakt“, erzählen sie. „Das Internet bricht zusammen oder der Strom fällt aus. Es ist schwer zu ertragen, nicht zu wissen, wie es ihnen geht – vor allem, wenn die Stadt gerade angegriffen wird.“ Und trotzdem wollen sie sich zusammensetzen, aneinander Halt finden, gerade wo Weihnachten doch alles noch viel emotionaler ist. Und Karavai soll es geben. „Ein köstliches Brot“, erklären sie. „Kunstvoll verziert mit Früchten aus Teig. Das gehört einfach zum Weihnachtsfest dazu.“

Am Lehmannkai liegt die „Maria Elise“. Ihr Kapitän Vadim Roshkov kommt aus Russland. Die übrigen sieben Besatzungsmitglieder aus der Ukraine und von den Kapverden. Sie sind katholisch oder orthodox und so wird es gleich zwei Weihnachtsfeste geben: am 24. Dezember und am 6. Januar. In der Schiffsmesse werden sie sich unter dem Weihnachtsbaum versammeln. Ricardino Silva Santos von den Kapverden hat sogar einen eigenen kleinen Weihnachtsbaum in seiner Kammer – mit sieben verschiedenen Lichtereinstellungen. Den hat er extra von zu Hause mitgebracht. Weihnachten wird er an seine Familie denken und an seine neunjährige Tochter. Wie alle in die Kirche gehen und anschließend gemütlich zusammensitzen. Wie sich um Mitternacht die Türen zum Nebenraum öffnen und die Kinder die Geschenke auspacken werden. Die Geschenke für seine Tochter hat Ricardino Silva Santos bereits einem Kollegen mitgegeben. „Ich werde meine Tochter und meine Familie vermissen“, ist er sich sicher. „Aber ich werde versuchen, sie anzurufen.“

Am Seelandkai liegt die „Bore Sea“. 18 Mann Besatzung. Aus den Niederlanden, Russland, Estland und von den Philippinen. Die Türen zu allen Kammern der Seeleute sind weihnachtlich geschmückt. In der Schiffsmesse leuchten zwei Christbäume mit roten und silbernen Kugeln. Spruchbänder hängen an der Decke „Merry Christmas“. Das alles ist das Werk von Ralp Tolentino und Salvador Divina von den Philippinen. Bereits im Oktober haben sie mit den Planungen begonnen, und es soll so richtig weihnachtlich werden. Mit einem Festessen, zu dem es auch das traditionelle weihnachtliche Spanferkel der Philippinen geben wird. Und mit lustigen Spielen, bei denen es etwas zu gewinnen gibt. „Unsere Familien sind weit weg und so versuchen wir, hier eine Familie zu sein. Wir wollen allen an Bord eine Freude machen und die Liebe zu Weihnachten teilen. Wenn sich unsere Kollegen freuen, dann ist das unser größtes Geschenk.“

Unter den Weihnachtsbäumen an Bord werden auch die Geschenke der Deutschen Seemannsmission in Lübeck liegen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen haben 550 Stück gepackt. Die Possehl-Stiftung hat sie gesponsert. „Die Geschenke sind ein kleiner Dank an die Seeleute. Ein kleines Stück: Ich sehe dich“, weiß Bärbel Reichelt, Leiterin der Deutschen Seemannsmission in Lübeck. „Die Freude der Seeleute darüber ist in diesem Jahr besonders groß. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die wachsende weltpolitische Unsicherheit drücken aufs Gemüt.“

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Bore Sea: Sie wollen ihren Kollegen zu Weihnachten Freude schenken: Salvador Divina und Ralp Tolentino an Bord der „Bore Sea“.

 

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DSM HL: Geschenkepacken für die Seeleute: Frank Teller (v.l.), Bodo Häsler, Bärbel Reichelt und Heike Spiegelberg von der Deutschen Seemannsmission in Lübeck.


Fotos: DSM Lübeck
 

     

 
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Für die Aktion „Weihnachten an Bord“ haben Mitarbeitende der Seemannsmission Geschenketüten gepackt.
Foto: Seemannsmission Cuxhaven
 

DSM Cuxhaven

Tausende Geschenke: Seemannsmission beschert Schiffs-Besatzungen

Mit einer weihnachtlichen Spendenaktion will die evangelische Deutsche Seemannsmission den Besatzungen an Bord von Handelsschiffen eine Freude machen. „Das soll den Crews aus aller Welt zeigen: Die Menschen an Land denken an Euch“, sagte am Montag der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe und betonte: „Die Geschenke schlagen eine Brücke - wir von der Küste für die Seeleute aus aller Welt.“ Das sei „große Freude in kleinen Tüten“. Weltweit verteilt die Deutsche Seemannsmission eigenen Angaben zufolge rund 27.000 Geschenketüten.

Allein das Cuxhavener Team der Seemannsmission will in diesen Tagen 850 Geschenketüten packen. „Mützen, Schals, Kalender, Süßigkeiten und Telefonkarten sollen ein kleines Lächeln auf die Gesichter zaubern“, bekräftigte Struwe. Weltweit seien über eine Million Seeleute unterwegs, sorgten für funktionierende Lieferketten und seien dafür oft monatelang von Zuhause fort: „Ohne ihren Einsatz würde die Wirtschaft kollabieren.“

Rund 90 Prozent aller Güter würden über die Meere transportiert, verdeutlichte der Hamburger Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, Matthias Ristau, die Bedeutung der internationalen Seeschifffahrt. Wenig Kontakt, wenig Bewegung, wenig Ruhe und wenig Schlaf - das sei dabei für viele Seeleute der Arbeitsalltag. Um ihnen eine Freude zu bereiten, werden Ristau zufolge in diesen Tagen von der Deutschen Seemannsmission an Nord- und Ostsee und weltweit die Geschenketüten gepackt und an Bord gebracht.

Cuxhaven und Hamburg gehören zum Netzwerk der evangelischen Deutschen Seemannsmission mit mehr als 30 Stationen im In- und Ausland: Hunderte Haupt- und Ehrenamtliche leisten auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen Seelsorge und Sozialarbeit für Seeleute aus aller Welt. Die Arbeit wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln, Spenden und freiwilligen Schiffsabgaben der Reeder finanziert.
  

 

DSM Antwerpen - Stellenausschreibung

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antwerpen stellenausschreibung 04Im Ökumenischen Team stark und im großen Hafen präsent

Hast Du Lust, in einem großen ökumenischen Team zur arbeiten? Kannst Du beides sein: geduldig im  Team dabei und die Einrichtung für die Du stehst dabei engagiert vertreten? Findet Du es spannend im zweitgrößten Hafen selbst unterwegs zu sein und junge Freiwillige dabei zu begleiten? Bist Du Diakon*in (evangelisch)  (oder vergleichbarer Abschluss)?

Dann würden wir uns freuen, wenn Du Dich bei uns meldest, damit wir Dir mehr erzählen
(siehe Ausschreibung)

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DSM Douala - Stellenausschreibung

douala ausschreibung 02Eine Oase für Seeleute inmitten der afrikanischen Großstadt gestalten

Lust darauf, einen wirklich wichtigen Job zu machen?

Inmitten der quirligen Großstadt Douala in Kamerun gibt es eine grüne Oase mit Swimming Pool: das deutsch-kamerunische Seemannsheim „Foyer du Marin“.

Es ist in der Region ein sehr wichtiger Ort für Seeleute, die in Westafrika kaum Landgang bekommen und nur wenige sichere und ruhige Orte finden.

Und es ist ein wichtiger Ort für zahlreiche internationale und lokale Gäste.

Diesen Ort zu gestalten, dafür brauchen wir Menschen, die beides können: Ein so großes Haus mit 35 Angestellten zu managen und zu leiten und die Seelsorge im Hafen für Seeleute anzuleiten und zu organisieren.

Hört sich spannend an? Dann einfach mal melden. Das Weitere erklären wir am besten im Gespräch.

Bitte melden beim Generalsekretär Matthias Ristau (Link zur Ausschreibung).

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presse tripmakerDSM e.V.

Marco Tripmaker neuer Pressesprecher der Deutschen Seemannsmission

Die Deutsche Seemannsmission stärkt den Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Seit dem 1. November ist Marco Tripmaker (46) neuer Pressesprecher des Vereins, der sich für Seeleute in aller Welt engagiert.
Tripmaker kommt von der BILD-Zentralredaktion in Berlin und war dort zuletzt fest angestellter Redakteur im Sport.
Zuvor war Tripmaker als freier Journalist tätig und schrieb unter anderem im Ressort Wirtschaft für WELT, FAZ, FUNKE und RND.

Tripmaker verfügt über große Erfahrung im Bereich Schifffahrt - er war zehn Jahre lang in der Konzernkommunikation der Hapag-Lloyd AG tätig.

„Die Arbeit bei der Deutschen Seemannsmission ist eine große Herausforderung, und es ist mir außerordentlich wichtig, das bedeutende Thema Seeleute in den Medien zu positionieren. Es geht im Hamburger Hafen nämlich nicht nur um einen TEU-Rekord nach dem nächsten und die Größe der Container-Schiffe. Es sind Menschen, die uns 90 Prozent unserer täglichen Waren bringen“, sagt Tripmaker.

Journalisten, die Fragen zur Deutschen Seemannsmission haben, erreichen Marco Tripmaker unter Telefon 0160 95440699 oder via E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 

 

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