Abenteuer mitten im Alltag

Rotterdam, 04.06.2019

Nach 9 Monaten im Dienst der Deutschen Seemannsmission Rotterdam sind unsere Freiwilligen Talisa und Malte tiefer in den Alltag der Handelsschifffahrt eingetaucht und durften die Henrike Schepers auf ihrer Fahrt begleiten. Wie verbringt man 11 Stunden auf hoher See?

11 Stunden, so lang braucht man etwa für die Überfahrt von Rotterdam nach Tilbury. Nach einem Anruf vom Kapitän von Puttkamer hieß es für uns schnell startklar zu sein und um 20 Uhr ablegen. Bei strahlendem Sonnenschein und spiegelglatter See liefen wir aus dem Rotterdamer Shortsea Terminal aus.

Von der Brücke aus durften wir die fantastische Aussicht auf die untergehende Sonne genießen.

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Dass die folgende Nacht nicht so lang werden sollte wurde uns schnell klar, denn die gesamte Fahrt über hatten wir die Gelegenheit die Handlungen von Kapitän von Puttkamer und des zweiten Offiziers auf der Brücke zu beobachten und zu hinterfragen.
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Nach etwa drei Stunden Schlaf und vergeblichen Versuchen die umgebenden Geräusche durch Kopfhörer auszublenden, durften wir den Morgen mit einem deftigen Frühstück auf der Brücke beginnen.

Im Hafen angekommen trafen wir unseren Kollegen Mark Möller von der Deutschen Seemannsmission Tilbury, welcher uns durch den Seemannsclub führte und uns Tipps für einen Tagesauflug nach London gab.

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Erschöpft vom Tag wurde die zweite Nacht etwas erholsamer, sodass wir die Überfahrt zum Zwischenstopp Sheerness verschliefen.

Wie schwierig es ist, ein Schiff auf Kurs zu halten durften wir auf freien Gewässern feststellen, als wir selber an das Steuer durften. Gut das es heute Autopiloten gibt, die das Schiff weitgehend steuern.

Nach der Übergabe an den zweiten Offizier nahm sich Kapitän von Puttkamer die Zeit, uns das Schiff und die Arbeitsplätze von der Maschine bis hin zum Schornstein zu zeigen. rotterdam news 06 19 05
rotterdam news 06 19 4 Mit dem Hissen der Niederländischen Flagge am Bug des Schiffes liefen wir gegen Nachmittag wieder in Niederländische Gewässer ein. Schnell erreichten wir den gewohnten Stellplatz der Henrike Schepers im RST, wo auch unsere Reise endete.
Was für uns ein kurzes Abenteuer war, ist für die Seeleute tägliches Leben.
Alle Fotos:
Talisa Frenschkowski und Malte Vergin
 
 

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