Sorry - at this moment no translation is available!

news kiribati seemannSchifffahrt international - DSM Nordkirche

Hoffnung für festsitzende Kiribati-Seeleute

Für einige der Seeleute aus Kiribati, die seit Oktober in Hamburg festsitzen, gibt es Hoffnung: Ihr Land hat ihnen endlich eine Einreisegenehmigung erteilt. Doch allzu schnell werden sie wohl noch nicht in ein Flugzeug nach Hause steigen.

Hamburg, Berlin (epd). Für 64 von derzeit 139 Seeleuten des pazifischen Inselstaates Kiribati, die seit Monaten in einer Hamburger Jugendherberge leben, gibt es nun endlich eine Erlaubnis ihres Heimatlandes zur Einreise. Das bedeute aber leider noch lange nicht, dass sie bald wieder zu Hause sein werden, sagte der Seemannspastor der Nordkirche, Matthias Ristau, am Mittwoch auf Anfrage dem Evangelischen Pressedienst (epd). Derzeit gebe es kaum Flüge Richtung Fidschi, über das sie einreisen müssten.

Das Auswärtige Amt setzt sich nach Angaben einer Sprecherin derzeit im Austausch mit zuständigen Stellen in Fidschi und Kiribati für die Seeleute ein. Die Männer benötigen demnach für die Heimreise auch eine Einreisegenehmigung für Fidschi, wo sie umsteigen müssen. Nun habe Fidschi gegenüber Kiribati zugesagt, dass zunächst ein Teil der Seeleute einreisen dürften, betonte sie und äußerte die Hoffnung, dass bald eine gestaffelte Ausreise der übrigen Seeleute möglich sein werde.

Ihren Angaben zufolge sind bei den Reedereien in Hamburg rund 550 Seeleute aus Kiribati unter Vertrag. Von diesen warteten 170 darauf, in ihre Heimat ausreisen zu dürfen.

Laut Seemannspastor Ristau müssen die Männer dabei allerdings bis zu drei Mal umsteigen. "Jedes Transitland und jede Fluggesellschaft hat eigene Regeln." Die Bedingungen für einen Corona-Test und dessen Gültigkeit sowie die Papiere seien teils sehr unterschiedlich. "Es kann noch ganz viel schiefgehen", sagte er. Ausgewählt wurden die Männer, die sich am längsten in Hamburg aufhalten. Teilweise waren sie knapp zwei Jahre nicht mehr zu Hause.

Die ganze Situation sei für die Seemänner sehr belastend, da sie schon viele Enttäuschungen erlebt hätten und es viele Unsicherheiten gebe, sagte der Seemannspastor. Seit Oktober kümmert er sich zusammen mit den Hamburger evangelischen Seemannsmissionen und der katholischen Stella Maris um die wachsende Zahl der Seeleute. Auch Bischöfin Kirsten Fehrs hatte sich eingeschaltet und auf das Los der Seeleute aus Kiribati aufmerksam gemacht und bei Reedern und Regierungsstellen auf eine Lösung gedrungen.

Im Januar haben die Seeleute in Hamburg mit einem großen Spanferkel das Inkrafttreten des Atomwaffenverbots-Vertrags gefeiert. Der multilaterale Vertrag verbietet unter anderen die Herstellung, die Weitergabe, den Transfer, die Stationierung von und die Drohung mit Atomwaffen. Im Pazifik gab es über Jahrzehnte hinweg Atomwaffentests.

Kiribati liegt im Pazifik, etwa 6.000 Kilometer nordöstlich von Australien. Die 33 Inseln des Staates erstrecken sich nördlich und südlich des Äquators über eine Distanz, die der Strecke von Norwegen bis Sizilien entspricht. Die reine Landfläche der Inseln Kiribatis hingegen ist kaum größer als die Stadt Hamburg. Bis 1979 war Kiribati britische Kolonie, damals hießen die Inseln Gilbert Islands. Die meisten Bewohner sind Christen.

Quelle: evangelisch.de - Bericht von epd lnh/mey mih
Foto: epd-bild / Philipp Reiss
 
 

Your Contribution

With your donations help us to assist  seafarers from around the world in their difficulties and living conditions on board. Thank you for your contribution!

Amount: 

Unsere Bankverbindung

Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel

Hotline DSM-Care

dsm care logo
chat with chaplain
explore stations
dsm germany
dsm worldwide
Klick on the bottoms to be linked to the homepage of www.dsm.care
  

Support of seafarers
dignity:
We are still active
in many ports!

for complete list click here

news missionliste

Bündnis: United4Rescue

united4rescue logo
Zur Bündnis-Seite
 

Merkblätter der DSM
zum Corona-Virus

cover handlungsempfehlung cover merkblatt
Handlungs-
empfehlung
Merkblatt Mund- und  Nasen-Bedeckung
hygienekonzept ergaenzung ffp2 wiederwendung
Handlungs-
empfehlung Ergänzung
Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Hausgebrauch
Zum Lesen / Dowload Abbildung anklicken

  

Kampagne: Fair übers Meer!

fair ueber meer 04

Zur Kampagnen-Seite
 
Our Sponsors:
ekd_logo2Evangelical Church
in Germany

VDR

Ass. of German Ship Owner
logo-headerSeafarers Trust AIS REALTIME DATA for Northern Ports