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duckdalben ehrenamt 2014Wir können frohlocken über die viele ehrenamtliche Arbeit im DUCKDALBEN

(Hamburg-Harburg) Im Jahr 2014 haben 84 ehrenamtliche Mitarbeiter im international seamens´ club DUCKDALBEN  insgesamt 2.196 Dienste geleistet. Davon erfüllten 50 ehrenamtliche Mitarbeiter 854 Frühdienste, 68 besetzten die 1.342 Spätdienste. Dabei leisteten sie 15.006 Arbeitsstunden. Das sind über 1.875 Arbeitstage oder über 47 vollwertige 40-Stundenwochen – ohne Bezahlung.

„Eigentlich ist in dieser Zeit der Kriege und des Leids von Flüchtlingen das Wort frohlocken fast fehl am Platze. Wenn wir allerdings das große Engagement der Männer und Frauen sehen, die ehrenamtlich im DUCKDALBEN wirken, dann können wir darüber doch frohlocken“, sagte Jürgen F. Bollmann, Vorsitzender der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg, bei der diesjährigen Adventsfeier des DUCKDALBEN. Jeder ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter, der den Weg zu Bratapfel, Punsch und Nachmittagskaffee in den DUCKDALBEN gefunden hatte, bekam zum Weihnachtsfest nicht nur ein Präsent. Jeder freute sich vielleicht noch mehr über das ganz persönliche anerkennende Wort, mit dem Anke Wibel, Jan Oltmanns, Leiter des DUCKDALBENS, und Maike Puchert, Bordbetreuerin der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V., ihre freiwilligen Dienste zum Wohl und zur Würde der Seeleute würdigten.

Sie verkaufen Getränke, Würstchen oder Snack (besonders Milka Schokolade). Sie besuchen mit Maike Puchert die Seeleute an Bord. Oder sie stellen mit den „Bufdis“, den jungen Leuten im Bundesfreiwilligenjahr, den Shuttle-Dienst auf die Beine, um die Seeleute in deren knapper Zeit in den DUCKDALBEN zu bringen. Einer der Ehrenamtlichen ist Wilhelm Sanders. Mit Markus Wichmann, Leiter der für Seeleute von Kreuzfahrtschiffen zuständigen Seafarers Lounge, hatte er es möglich gemacht, dass ein Teil der Crew des Kreuzfahrtschiffs Aurora einen ganz besonderen Landgang unternehmen konnte. Die Seeleute nutzten den Aufenthalt ihres Schiffes im Dock der Werft Blohm & Voss, um das Hamburger Miniatur Wunderland zu besuchen. Wilhelm Sanders und Markus Wichmann hatten sich gefragt: „Wie kommen Seeleute der großen Schiffe mit kleiner Heuer möglichst einfach in die Mini-Welt? “Die Antwort kam so schnell wie die Feuerwehr der Wunderländer Stadt Knuffingen anrückt. Sebastian Drechsler vom Wunderland: „Wir finden das Engagement der Seemannsmission absolut unterstützenswert.“

Die 84 ehrenamtlichen „Duckis“ gehören zu den 460 000 Hamburgern, die sich ohne Bezahlung für andere engagieren. Viele kommen über die Aktivoli-Freiwilligenbörse der Handelskammer Hamburg. Jan Oltmanns: „Wer einmal hier im Club ist, bleibt lange“. So wie Diego. Der Ethnologe kam kurz nach der Gründung des DUCKDALBENS 1986. Heute ist er sofort vor Ort, wenn es ihn von seinem Ruheort Mallorca an die Elbe zieht

 

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