Festmachen - Oktober 2016

Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit

2. Korinther 3,17 (Lutherbibel)

festmachen 2016 10

Viele verschiedene Sprachen, Menschen aus buchstäblich aller Herren Länder – und unterschiedliche Religionen: Bei der Seemannsmission begegnen sie sich tagtäglich. Für dort Mitarbeitende ist das nicht besonders erwähnenswert.
Die bunte, internationale Vielfalt ist in den Clubs und Seemannsheimen Alltag.
Alle Seeleute sind willkommen.
Niemand fragt danach, was sie glauben oder wie sie ihre Religion leben.

Die Seemannsmission arbeitet auf der Basis von Respekt. Praktische Nächstenliebe – ohne die Überzeugungen von Andersgläubigen in Frage zu stel- len: Der Glaube lebt im Alltag, bei Bordbesuchen, in Seelsorgegesprächen, in den Clubs, wo Seeleute nach anstrengender, wochenlanger Arbeit auf See für ein paar Stunden abschalten können.

Der Geist Gottes, von dem Paulus im Brief an die Korinther schreibt, befreit dazu, anderen Menschen in dieser offenen Weise zu begegnen. Wir müssen nicht über „richtigen“ oder „falschen“ Glauben diskutieren. Das bedeutet nicht, Gegensätze im Gespräch mit Andersgläubigen unter den Tisch zu kehren. Die Bibel ist voll von solchen Begegnungsgeschichten mit Menschen, die einen anderen Glauben oder andere Lebensüberzeugungen haben.

Jesus hat sich gerade diesen Menschen liebevoll zugewendet.
„Du sollst Dir kein Bildnis machen“, heißt es in den Zehn Geboten. Wie Gott wirklich ist, das wissen nur Fundamentalisten. Sie haben ihr unumstöß- liches Bild von Gott – und wer ein anderes hat, den bekämpfen sie. Christlicher Glaube gibt uns die Freiheit, andere Glaubensüberzeugungen stehen zu lassen. Dann entdecken wir, wie sie uns bereichern. Wir können unsere jeweiligen Feste gemeinsam feiern und zusammen beten, ohne dass wir damit un- seren eigenen Glauben in Frage stellen.

Auch wenn Glaube und Motivation unterschiedlich sein mögen: Die Freiheit von Christen ist es, gemeinsam mit anderen Menschen guten Willens für die Würde der Seeleute wie für andere universelle Menschenrechte einzutreten.
Paulus wirbt für einen Glauben, der Menschen einlädt, ohne sie zu bevormunden: „Ihr seid un- ser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen!“ Daran sollen Christen erkennbar sein: An der Liebe und am Respekt vor Anderen.

Matthias Dembski, Redakteur
bremer kirchenzeitung
Bremen
 

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