rost weihnachtsbaum 17DSM Rostock

Päckchen, Karten, Tannen und Gottesdienst für Seeleute

Die Rostocker Seemannsmission will Seeleuten aus aller Welt auch in diesem Corona-Jahr die Advents- und Weihnachtszeit verschönern. Geplant sind unter anderem eine Christbaumaktion, Päckchen für die Seeleute und ein Weihnachtsgottesdienst.

400 Geschenkpäckchen mit Sachspenden

Alle Seeleute, die im Rostocker Hafen meist weit entfernt von der Heimat festmachen, sollen ein Weihnachtspäckchen bekommen. 400 will die Seemannsmission packen und hatte dafür um Sachspenden gebeten. In den Päckchen sind Süßigkeiten und Gebäck, wärmende Socken, Schals, Handschuhe und Mützen oder auch Stifte und Kalender.

Weihnachtsgottesdienst im Hafen und auf USB-Stick

Der Gottesdienst soll im Idealfall im Seemannsclub im Überseehafen stattfindem. Falls das Corona-bedingt nicht geht, soll es die Andacht auf dem Schiff oder an der Pier geben. Zusätzlich soll ein Weihnachtsgottesdienst aufgezeichnet und den Seeleuten auf USB-Sticks übergeben werden.

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bremerhaven logoDSM Bremerhaven

Das Seemannshotel Portside in Bremerhaven sucht zum 1. April 2021 eine neue Leitung.

Das Seemannshotel ist eine Einrichtung der Deutschen Seemannsmission Hannover e.V. mit 36 Betten in 28 Zimmern. Neben dem Hotelbetrieb dient das Haus vielen Seeleuten und Menschen der Stadt als Treffpunkt und Ort der Begegnung und Freizeitgestaltung.

Gesucht wird
ein Diakon (m/w/d)
mit betriebswirtschaftlicher Erfahrung und Kompetenz

oder

eine Hotelfachkraft (m/w/d)
mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung (Hotelfachmann/-frau; Hotelkaufmann/-frau; Betriebswirt/in der Fachrichtung Hotel- und Gaststättenwesen o.ä.).

Wir freuen uns auf eine Person,

  • die sich mit dem kirchlich-diakonischen Wirken der Seemannsmission identifizieren kann,
  • die Freude an konzeptioneller Gestaltung und Personalverantwortung hat,
  • die sich in Buchhaltung und Kassenführung auskennt,
  • die über Leitungserfahrung verfügt,
  • die gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift anwendet,
  • die ein weites Herz für die Anliegen der Gäste und des Personals mitbringt.

Wir bieten ein aufgeschlossenes begeisterungsfähiges Team, das sich an zentraler Stelle in Bremerhaven um Seeleute, Touristen und Tagesgäste liebevoll kümmert. Die Stelle ist unbefristet. Die Vergütung erfolgt bei entsprechender Qualifikation nach §11b TVöD i.V.m. der kirchlichen DienstVO.

Die Tätigkeit ist mit einer besonderen Außenwirkung für die Kirche verbunden. Daher setzen wir grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist, für die Mitarbeit voraus.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 31.12.2020 per mail an:
Seemannshotel Portside,
Andreas Latz, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen unter: www.dsm-bremerhaven.de
Für telefonische Nachfragen stehen zur Verfügung:
Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder Tel. 0471/31519
Seemannspastor Andreas Latz Tel. 0151/67809460
 

 

kiel suesses an bordDSM Kiel

Süßer Dank für Frachter-Crews

Wegen Corona fällt der Landgang für die Schiffsbesatzung an den meisten Häfen aus. Als Dank für ihre harte Arbeit hat Jens Buddrich an der NOK-Schleuse in Kiel eine Verteilaktion für sie organisiert.

Dicke, graue Wolken hängen am Himmel über der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal in Kiel. Der Wind bläst Jens Buddrich und Tobias Kaiser von der Seemannsmission immer wieder Regentropfen entgegen. Doch die beiden lassen sich davon nicht beeindrucken. Mit braunen, süßigkeitenbestückten Papiertüten in der Hand gehen sie über das Schleusentor zur Mittelinsel. Dort übergeben sie die Tüten an den Gangways den Besatzungen der Frachtschiffe, die hier gerade auf ihre Weiterfahrt warten. "Um den Seeleuten zu zeigen, dass auch noch an sie gedacht wird in Zeiten der Pandemie", erklärt Buddrich. Es ist ein Dankeschön für die harte Arbeit unter jetzt erschwerten Bedingungen.

Text: Lisa Pandelaki - Gesamten Artikel auf ndr.de lesen
 
 

duisburg fotoausstellungDSM Duisburg

Fotodokumentation „Chittagong – Schlachthof der Schiffe“ von Christian Faesecke

Adventskalender to go und Foto-Ausstellung

Der Evangelische Binnenschifferdienst in Duisburg hat sich zum Jahresende im Kreativquartier Ruhrort zwei besondere Aktionen einfallen lassen.

30. November bis 8. Januar
montags bis freitags
von 10:00 bis 16:00 Uh
Mercator-Galerie des Buchladens
Dammstraße 25 / Ecke Horst-Schimanski-Gasse
Duisburg-Ruhrort.

Der Eintritt ist frei

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@TheSecretCapt

Ich bin weinend aufgewacht, weil alles hoffnungslos ist

Ein anonymer Schiffskapitän schreibt über die erschütternde Realität, die sich hinter der Phrase "Crewwechsel-Krise" verbirgt, während seine erschöpfte Besatzung auf die Heimreise wartet

Ich bin Kapitän eines großen Tankers, das im Nahen Osten operiert, und ich stehe an der Belastungsgrenze. Ich bin erst seit wenigen Wochen an Bord meines Schiffes, aber einige meiner Besatzungsmitglieder nähern sich einem Jahr. Einigen von ihnen steht ein zweites Weihnachtsfest fernab von ihren Lieben bevor, und ein Ende ist nicht in Sicht.

Ich habe in den Medien in letzter Zeit mehr Berichterstattung über die "Krise des Besatzungswechsels" bemerkt, die längst überfällig ist. Ich freue mich, dass endlich ein Blick auf diese schreckliche Situation geworfen wird.

Aber während die meisten Artikel über die schiere Zahl der betroffenen Seeleute sprechen - 400.000 bei der letzten Zählung - haben sich nur wenige darauf konzentriert, was sie für diejenigen von uns bedeutet, die täglich mit ihr zu tun haben.

news hinter drahtHinter Gittern? Das Land sehen und nicht Heim zu können. Sechzehn Mitglieder meiner Crew haben ihre Vertragszeit überschritten, und trotz meiner besten Bemühungen kann ich nichts tun, um sie durch eine neue Besatzung abzulösen.

Das Schlimmste ist, dass ich ihnen nicht einmal eine Vorstellung davon geben kann, wann sie nach Hause zurückkehren können.

Seeleute neigen dazu, ein zäher Haufen zu sein. Wir sind es gewohnt, mit Schwierigkeiten umzugehen, und wir alle waren schon in Situationen, in denen die Dinge nicht nach Plan verliefen. Aber das ist jetzt anders, weil es nicht mehr nur vorübergehend ist. Es gibt keine Hoffnung mehr und kein Licht am Ende des Tunnels.

Tagtäglich arbeite ich mit einer erschöpften Crew, von der einige einen enormen Schaden an ihrer psychischen Gesundheit erleiden. Ich gebe ihnen so viel Ruhe, wie ich kann, und ich verbringe so viel Zeit wie möglich damit, mit ihnen zu reden, aber das reicht nicht aus, denn ich kann ihnen nicht das geben, was sie wollen - ihr Zuhause und ihre Familie.

In den Wochen, seit ich wieder an Bord bin, habe ich nicht gezählt, wie oft ich in meiner Kabine gesessen und verzweifelte Männer getröstet habe, die in Tränen aufgelöst waren.

Als Kapitän muss ich für alle stark bleiben und sie unterstützen, aber es gab Zeiten, in denen ich weinend aufgewacht bin, weil alles so hoffnungslos erschien.

Dafür habe ich nicht angemustert. Keiner von uns hat es getan.

Man hört von anderen Unternehmen, die es geschafft haben, die gesamte Besatzung zu wechseln, einige chartern Flugzeuge, um Flüge nach Hause zu buchen. Aber unsere Firma sagt uns, dass sie keine neuen Besatzungsmitglieder für das Schiff finden kann. Sie sagt, niemand will wieder an Bord kommen, weil sie nicht wissen, wann sie wieder nach Hause kommen können.

Es ist schwer zu glauben, dass dies wirklich der Fall ist, denn für jedes Besatzungsmitglied, das an Bord festsitzt, gibt es ein anderes zu Hause, das in Not gerät, weil es keine Arbeit findet.

Tief im Inneren wissen wir alle, dass wir, wenn wir eine Priorität (oder sogar ein Anliegen) wären, das Ganze innerhalb von Wochen auf den Weg bringen und die Branche zu einer Art von Normalität zurückführen könnten.

Aber die Wahrheit ist, dass wir wenig zählen, und die Arbeitgeber machen große Gewinne, wenn sie die Besatzung an Bord behalten. Das Wohlergehen der Seeleute ist entbehrlich, denn etwas dagegen zu unternehmen, würde sie Geld kosten.

Nach Monaten an Bord mit einem Schichtmuster, das mit Blick auf lange Ruhezeiten konzipiert wurde, sind alle extrem müde. Selbst wenn sie sich körperlich genug ausruhen können, ist es sicher unmöglich, sich unter diesen Bedingungen geistig aufzuladen.

Ich mache mir ständig Sorgen über Unfälle, weil sich die Besatzung nicht immer voll auf das konzentrieren kann, was sie gerade tut.

Früher oder später befürchte ich, dass auf diesem Schiff oder auf einem der Tausenden von anderen, die sich in der gleichen Lage befinden, etwas Schlimmes passieren wird.

Sollte dies der Fall sein, seien Sie nicht überrascht, wenn Schiffseigner und Flaggenstaaten ihre Hände wieder in Unschuld waschen und einen Weg finden, die Schuld auf die Besatzung zu schieben.

Erheben Sie also bitte weiterhin Ihre Stimme und fordern Sie ein Ende der Crewwechsel-Krise. Und denken Sie dabei bitte auch an diejenigen von uns, die täglich mit dieser schrecklichen Situation zu tun haben.

Der Autor, der auf Twitter als The Secret Captain (@TheSecretCapt) bekannt ist,
hat darum gebeten, anonym zu bleiben.
TradeWinds hat überprüft, dass er ein Tanker-Kapitän auf See ist.

Text entnommen aus tradewindsnews.com und übersetzt durch deepl.com
  
 

wilhelmshaven grande portogalloDSM Wilhelmshaven

Seemannsmission beim erstmaligen Anlaufen der Grande Portogallo am Mosolf Autoterminal Wilhelmshaven dabei

Am Wochenende lief zum ersten Mal der Grimaldi Autotransporter “Grande Portogallo” im MOSOLF Autoterminal Wilhelmshaven am Lüneburg Kai ein. Als Vertreter der Wilhelmshavener Seemannsmission war Vorsitzender Wilfrid Adam gemeinsam mit dem DSM Mitglied Konsul a.D. Detthold Aden am Schiff. 

Adam übergab an der Gangway, immer unter Beachtung der Hygienebestimmungen, für den Kapitän eine “Wilhelmshaven-Begrüßungsmappe” mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters Carsten Feist, sowie wichtigen Informationen über Wilhelmshaven und einem Wimpel für die Messe des Schiffes.

Mosolf Niederlassungsleiterin Inke Onnen-Lübben übergab für den Kapitän ein “Wilhelmshaven-Wappen” mit Gravur des Datums für den erstmaligen Besuch.

Sehr erfreut waren die Besatzungsmitglieder über das große “’Willkommens-Paket” der Seemannsmission mit vielen Süßigkeiten und Artikeln für den täglichen Bedarf. Wilfrid Adam führte für die Seemannsmission auch Gespräche mit Vertretern der Besatzung, die aus Italien, Rumänien und den Philippinen kamen. Gemeinsam bedauerte man, dass es unter den gelten Bestimmungen nicht möglich sei, Seeleute zu Einkäufen und zum Kennenlernen der Stadt zu begleiten, aber Sicherheit und Gesundheit müsse jetzt im Vordergrund stehen und so blieb die Crew an Bord. Es hoffen nun alle auf ein Wiedersehen im Seehafen Wilhelmshaven und auf einen Besuch im “Haus der Seemannsmission” unter besseren Bedingungen ohne Corona.

Foto: Schiffsbesucher, Offizielle und Seeleute
  
 

news uli schulteDSM e.V.

Persönliche Erinnerungen an Uli Schulte   

Uli Schulte war für mich einer der Kollegen, dem nicht daran lag, sich nach außen zu profilieren, sondern der sich entschieden und unentwegt für das Wohl der Seeleute engagierte, ohne davon groß Aufhebens zu machen. Dieses zeigte sich beispielhaft in seiner Tätigkeit im Europoort in Rotterdam, wo er keine langen Fahrten scheute, um Seeleuten behilflich zu sein, sie zu besuchen oder ihnen etwas zu besorgen, kurzum: ihnen das Leben auf dem Schiff zu erleichtern. Er tat dieses in symbiotischer Zusammenarbeit mit seiner Frau Irma, wobei sie eine Besonderheit auszeichneten: sie waren das erste Ehepaar, das Jobsharing in der DSM praktizierte.

Seine Hingabe für Seeleute erwies sich auch in seiner Arbeit als mitfahrender Seemannspastor, eine Aufgabe, von der er überzeugt war und die er als zukunftsträchtig ansah. Zugute kam ihm bei allen seinen Aktivitäten sein ungekünsteltes Zugehen auf Menschen - er suchte und kam mit jedem ins Gespräch. Für lange Jahre war Uli der erste Ansprechpartner für unsere Praktikanten und Praktikantinnen.

Von diesen Charaktereigenschaften profitierte nicht nur die Seemannsmission, sondern auch die Deutsche Gemeinde in Rotterdam: Uli war immer ein nicht wegzudenkender Teil der Kirche, ob als Mitglied des Vorstandes oder bei seiner tatkräftigen Hilfe anlässlich von Basaren. Die starke und vertrauensvolle Verbindung Seemannsmission - Kirche ist auch ein großer Verdienst von ihm! Back- und Kochkunst, die sein erster Beruf war, sein profundes Autowissen und seine organisatorischen Fähigkeiten waren stets eine große Hilfe.

Und noch eines wird mir in Erinnerung bleiben: seine Leidenschaft für den Schriftsteller Hans-Dieter Hüsch. Oftmals las er Sätze aus seiner Dichtkunst in unseren Dienstbesprechungen vor und so möchte ich mit einem Zitat von ihm schließen

Ich bin überzeugt, ich werde erwartet.

Für mich heißt Erlösung das Bewusstsein,

am Ende in die Arme genommen zu werden.

Michael Ludwig
  
 

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