lfa2021Über uns

"lass fallen anker" - Ausgabe 2020 online.

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Viele Schwierigkeiten sind mit der Pandemie auf uns zugekommen. Und dabei, das ist „das Gute am Schlechten“, hat sich unter uns sehr viel Kreativität entfaltet!

So haben wir ganz neu gespürt, dass wir „alle in einem Boot“ sitzen und voneinander abhängig sind: Das gilt auch für Seeleute weltweit; für diejenigen, die sich für Seeleute einsetzen; für die Menschen auf allen Kontinenten. Wir erleben gerade wie kaum je zuvor, dass auf dieser Welt alles miteinander zusammenhängt: „WE ARE ONE!“

Im vorliegenden Heft gibt es einen geistlichen Impuls des ICMA-Generalsekretärs Dr. Jason Zuidema. Ein Interview mit MdB Dorothee Martin zum Lieferkettengesetz und der bislang leider vernachlässigten Rolle der Seeleute darin. Es gibt wieder Berichte aus Stationen der DSM und über die Zusammenarbeit mit den Geschwistern anderer Seemannsmissionen. Es gibt einen Ausblick auf geplantes neues Engagement der DSM lesen: „Panama könnte schöner sein!“ Und - last but not least und auch einen weiten Überblick über die Häfen der Bibel.

 
nordkirche kiribati

DSM Nordkirche

Chor der Seeleute aus Kiribati

Seemannspastor Matthias Ristau hat diesen Tweet veröffentlicht - ein bewegendes Video der nun endlich in ihrem Zuhause angekommenen Seeleute.

Er schreibt: "Das Video haben sie dort für uns aufgenommen - mit herzlichen Grüßen und Dank an alle, die sie hier unterstützt und an ihrer Situation Anteil genommen haben"

"Gospel song related to sea, sky, and how to face difficulties in this world"

Tweet mit Video ansehen
 

DSM Bremerhaven

bremerhaven ardbericht

 

#mittendrin: Seemannsmission in Bremerhaven

DieTagesthemen der ARD über die Arbeit der Seemannsmission in Bremerhaven

Zum Aufrufen des Berichts auf hier oder das Foto klicken
 
 

DSM Le Havre

einfuehrung boyd 1

Silvie Boyd in ihr Amt als Seemannsdiakonin eingesegnet

Wegen der Corona-Pandemie konnte der Einführungsgottesdienst für Silvie Boyd am 18. April 2021 nur in einem angepassten und dennoch würdigen Rahmen stattfinden.

Foto: DSM Le Havre
  
 

news gefangen an bordSchifffahrt international

Gefangene an Bord:
Seeleute in der Pandemie

Auch im zweiten Pandemie-Jahr ist die Situation für Seeleute schwierig. Aus Infektionsangst sind Landgänge untersagt, Crew-Wechsel selten möglich. Das gefährdet die Wirtschaft.

Wieder ist Kapitän Tobias Kammann unterwegs. Mitte März in Valencia an Bord gegangen, fährt er auf der "Shanghai Express", einem 366 Meter langen Containerriesen der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, gerade von Singapur über Pusan in Korea Richtung China.

Anfang des vergangenen Jahres hatte er mit dem Schwesterschiff "Essen Express" auf der gleichen Route direkt auf eine Pandemie zugesteuert - von der damals noch niemand wusste, dass es eine ist.

Monatelang auf See - ohne Landgang

Quasi auf dem Scheitelpunkt der ersten Welle war er dann von China zurück nach Europa gefahren. Etwas mehr als drei Monate sollte die Reise dauern. Am Ende verbrachte er fast ein halbes Jahr ohne einen einzigen Landgang an Bord.

Gesamten Artikel und Filmbeiträge ansehen auf zdf.de
 
 

news kiribati tanzSchifffahrt international - DSM Nordkirche

150 Seeleute aus Kiribati kommen endlich zu ihren Familien

150 Seeleute aus dem südpazifischen Inselstaat Kiribati, die bis zu fünf Monate in der Hamburger Jugendherberge Horner Rennbahn gelebt haben, dürfen am Dienstag zu ihren Familien zurückkehren. Nach mehrwöchiger Rückreise über Katar und Australien, zweiwöchiger Quarantäne in Fidschi und erneuter 16-tägiger Quarantäne in ihrem Heimatstaat Kiribati habe die Regierung endlich grünes Licht gegeben, sagte der Seemannspastor der Nordkirche, Matthias Ristau, dem epd am Montag. Die Männer waren bis zu 22 Monate nicht mehr zu Hause, weil die Corona-Bestimmungen des Inselstaats es nicht zuließen. Sie feierten die gute Nachricht traditionsgemäß mit Tanz und Gesang in der Unterkunft.

"Jetzt ist es wichtig, dass die Seeleute so schnell wie möglich geimpft werden, damit sie wieder reisen und arbeiten können", sagte Ristau. Ein Seemann war am 12. April während der Quarantäne in Kiribati überraschend gestorben. Er hinterlässt Frau und Kinder. Ristau und die Seemannsmissionen wollen eine Spendenaktion starten, um die Familie und weitere Härtefälle unterstützen zu können. Er steht weiter mit den Männern in Kontakt und setzt sich dafür ein, dass die Seeleute grundlegende Rechte bekommen.

Die evangelischen Seemannsmissionen und die katholische Seemannsmission Stella Maris hatten sich um die Männer gekümmert, die aus Platzgründen in der großen Jugendherberge untergebracht werden mussten. In enger Absprache mit den betroffenen Reedereien hatten sich Seemannspastor Ristau und viele Helfer seit November für eine Rückreise nach Kiribati und Tuvalu eingesetzt. Auch das Auswärtige Amt und die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs waren involviert. Kiribati liegt im Pazifik, etwa 6.000 Kilometer nordöstlich von Australien.

Text: epd / Foto: epd-bild - Philipp Reiss
 
 

Denkanstoss

Verantwortlich handeln

„Danach erhielt ich eine Botschaft vom Herrn: Menschenkind, weissage gegen die Hirten von Israel. Weissage und sag zu ihnen: `So spricht Gott, der Herr: Den Hirten von Israel, die nur für ihr eigenes Wohl sorgen, wird es schlecht ergehen. Ist es nicht Aufgabe der Hirten, für ihre Herde zu sorgen?“ So lautet ein Teil  des Predigttextes für den kommenden 2. Sonntag nach Ostern beim Propheten Hesekiel. Die damaligenWorte Hesekiels ändern nichts an ihrer Aktualität. Gerade in diesen Tagen,  sehnen wir uns nach Perspektive, nach Lichtstreifen am Horizont. Mehr und mehr drohen wir das Vertrauen in  denen zu verlieren, die sich an den verantwortlichen Stellen in Staat und Politik jedenfalls  darum bemühen, Perspektiven aufzuzeigen und das Licht am Ende des Tunnels zu finden. Gleichzeitig müssen wir erkennen, dass auch sie Menschen sind: ebenso unvollkommen und mit Unzulänglichkeiten behaftet, wie sie und ich. Darum halte ich es für sinnvoll, den Verantwortlichen zu vermitteln, dass wir Zweifel in ihrem Handeln haben weil wir weiterhin Vertrauen in sie behalten wollen, und weil wir uns  als Herde nicht selbst überlassen können.

Ebenso aber  sind wir alle angesprochen. Auch für uns steht die Frage im Raum ob wir nur uns selbst weiden oder dort verantwortlich handeln wollen wo Menschen uns anvertraut sind..

Diakon Folkert Janssen
   
 

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