DSM Kiel

kiel schiffsbesuch kiel kaiser
Kurze Begegnungen an der Gangway sind für die Seeleute gern gesehene Abwechslungen.
Tobias Kaiser bleibt auch in Ausnahmesituationen gelassen.

Die Nordreportage: Diakon in schwerer See

Ausgerechnet im März 2020 startet Tobias Kaiser (38) seinen neuen Job als Diakon in der Deutschen Seemannsmission in Kiel. Normalerweise würde er zu Bordbesuchen aufs Schiff gehen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie ist kein Besuch erlaubt und der Landgang für Seeleute untersagt.

Nur in absoluten Notfällen darf Tobias an Deck eines Schiffes. Routinierter Alltag: Fehlanzeige! Unterschiedliche Quarantänebestimmungen machen einen Crewwechsel oft unplanbar.

Doch der pragmatische Seemannsdiakon nimmt sich der kiel schleuseRund um die Uhr stehen die Türen des "Seemannsheims auf der Schleuse" offen.Herausforderung an. Mit norddeutscher Gelassenheit versucht er, die Stimmung bei den Besatzungsmitgliedern hochzuhalten. Er weiß: ein kurzer Schnack an der Gangway ist eine Abwechslung zum langen, tristen Bordaufenthalt. Auch Telefonkarten, WLAN-Router und asiatische Nudelsuppen sind gern gesehene Mitbringsel!

Dieser Film gibt einen Einblick in die Arbeit von Tobias Kaiser und seinen Kolleginnen und Kollegen der Seemannsmission Kiel in einer absoluten Ausnahmesituation. Man erlebt ihre tägliche Herausforderung: ein wenig Menschlichkeit in der anonymisierten Welt der globalen Schifffahrt zu bewahren.

 
In der NDR-Mediathek
 

lehave fruehstueckDSM Le Havre

Frühstück auf typisch Französisch…

Gibt es für Seeleute seit nun zweieinhalb Wochen im Hafen von Le Havre.

Diese leckere Aufmerksamkeit werden dank einer Idee des Präsidenten des Seemannsclubs Le Havre Benoit SAGOT und dem Propellerclub in Kooperation mit der Deutschen Seemannsmission und Stella Maris realisiert. Was da wohl drin ist in den Tüten? Baguettes, Croissants und leckere französische Konfitüre für die gesamte Crew. Warum? Wir wollen den Seeleuten danken, dass sie immer noch unser konsumreiches Leben aufrechterhalten und durcharbeiten, auch wenn Landgänge für die meisten seit fast einem Jahr nahezu unmöglich sind. Die Seeleute freuen sich im Allgemeinen über die süßen kalorienreichen Köstlichkeiten und erfahren so, dass wir immer noch für sie da sind.

Der Club ist offen, wir machen weiterhin täglich Schiffbesuche, shuttlen und Lieferungen sind möglich trotz des erneuten Lockdowns, denn die Seeleute gehören zu den lebensnotwendigen Arbeitern und damit unsere Arbeit, die ihr Wohlbefinden unterstützt auch.

Na denn: Bon app!

Fotos: DSM Le Havre
 
 

Schifffahrt international - DSM Nordkirche

Einmal Hamburg und zurück: Kiribatische Seeleute auf Corona-Odyssee

Matthias Ristau, Seemannspastor der Nordkirche, und Monica Döring von der katholischen Seemannsmission kümmern sich mit weiteren Kolleginnen und Kollegen um die Gestrandeten. Grundsätzlich haben sie Verständnis für den Willen der Regierung, den kleinen Inselstaat in der Südsee mit seinen knapp 120.000 Einwohnern als eines der letzten Länder weltweit coronafrei zu halten. Denn Kiribati mit der Hauptstadt South Tarawa zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten sind nach Angaben des Auswärtigen Amts begrenzt. Notfälle müssten oft rund 4000 Kilometer weit nach Neuseeland oder Australien geflogen werden.

Für die Seeleute hat das Vorgehen der Regierung aber gravierende Folgen. Denn anders als die meisten der weltweit bis zu 500.000 zeitweise irgendwo festsitzenden Seeleute waren sie plötzlich alle heimatlos, wussten nicht wohin. «Denn wenn das Heimatland sie nicht haben will, dann will sie auch kein anderer haben», sagt Pastor Ristau. Weiter auf den Schiffen bleiben konnten sie aber auch nicht. «Die sind völlig am Ende. Es ist furchtbar», sagt Pastor Ristau. Sie seien so erschöpft. Die psychische und physische Verfassung der Seeleute nach bis zu 20 Monaten an Bord sei so desolat, dass sie nicht noch hätten weiterarbeiten können. Noch dazu ohne Landgang, der ihnen teilweise verwehrt worden sei.

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United 4 Rescue

news seawatch4Rettungsschiff Sea-Watch 4 ist frei
363 Gerettete an Bord der Sea-Watch 3 warten auf sicheren Hafen

Italienische Behörden hatten das Rettungsschiff Sea-Watch 4 nach einer Hafenstaatkontrolle am 19.09.2020 unter fadenscheinigen Gründen festgesetzt. Am heutigen Dienstag hat das  Verwaltungsgericht in Palermo die Festsetzung der Sea-Watch 4 vorläufig aufgehoben. Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 wartet derweil mit 363 Geretteten an Bord vor Sizilien weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens.

Als Gründe für die Festsetzung der Sea-Watch 4 im September nannten die italienischen Behörden nach einer elf Stunden dauernden Inspektion unter anderem, dass das Schiff zu viele Rettungswesten an Bord habe, sowie dass das Abwassersystem nicht für die Anzahl möglicher geretteten Personen ausgelegt sei. Tatsächlich bestätigten die deutschen Behörden Sea-Watch wiederholt, dass die Sea-Watch 4 alle Sicherheitsvorgaben des deutschen Flaggenstaates erfüllt. Bereits Ende Dezember hatte das regionale Verwaltungsgericht Palermo den Fall an den Europäischen Gerichtshof verwiesen, der die generelle Rechtmäßigkeit der Anwendung der europäischen Richtlinie zur Hafenstaatkontrolle auf humanitäre Schiffe prüfen soll. In seinem heutigen Urteil hat das Verwaltungsgericht bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs die Festsetzung vorläufig aufgehoben. Die Richterin stellte klar, dass die Sicherheit der Schiffe auch im Falle von Notsituationen durch den Flaggenstaat und den Schiffskapitän gewährleistet ist. Sie betonte zudem, dass – in jedem Fall – der Transport von geretteten Personen an Bord auf die Zeit beschränkt ist, die für ihre Anlandung an einem sicheren Ort unbedingt erforderlich ist. Somit werden unsere beiden Schiffe – die Sea-Watch 4 als auch die Sea-Watch 3 – wieder im zentralen Mittelmeer operieren können.

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DSM Altona

Die Seemannsmission Altona

Sendung: Hamburger Hafenkonzert | 07.03.2021 | 06:00 Uhr | Kerstin von von Stuermer

44 Min Gespräch | Verfügbar bis 07.03.2022

Gelebte Nächstenliebe: Im Hamburger Hafenkonzert berichtet Diakon Fiete Sturm von seiner Arbeit in der Seemannsmission Altona.

Das Gespräch auf NDR.de anhören
 
 

DSM Cuxhaven

Sonntag der Seefahrt 2021

Corona macht alles anders. Im letzten Jahr feierte Cuxhaven am ersten Sonntag im März noch den traditionellen "Sonntag der Seefahrt". In diesem Jahr ist das leider nicht möglich.  Alle Beteiligten bedauern das sehr und hoffen auf das nächste Jahr.

Um den Tag aber nicht einfach so verstreichen zu lassen haben Pastor Christ aus der St.Petri-Gemeinde, Herr Rothe der nun ehemalige Leiter der Seefahrtsschule und Martin Struwe einen kleinen Film gedreht, um diesen besonderen Tag nicht unbeachtet verstreichen zu lassen.

Wer mag ist herzlich eingeladen den Sonntag der Seefahrt in diesem Jahr ganz anders zu begehen.

Herzliche Grüße von der Deutschen Seemannsmission Cuxhaven und der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri an alle in nah und fern, die sich mit der Seefahrt verbunden fühlen.
  

 

news kiribati seeleuteSchifffahrt international - DSM Nordkirche

Ein relativer Durchbruch: Festsitzende Seeleute dürfen nach Kiribati ausreisen

Nach monatelangem Warten in Hamburg dürfen 170 Seeleute aus dem südpazifischen Inselstaat Kiribati nach Hause reisen. Nach dem Auf und Ab der vergangenen Wochen sei dies "ein relativer Durchbruch", sagte der Hamburger Reeder Frank Leonhardt am Montag bei einem Treffen mit der evanglischen Bischöfin Kirsten Fehrs und Staatsminister Niels Annen (SPD) aus dem Auswärtigen Amt. Der bislang coronafreie Inselstaat lässt seit Beginn der Pandemie keine Menschen ins Land.

Die Rückreise über Neuseeland und die Fidschi-Insel gestaltet sich den Angaben zufolge allerdings kompliziert. Aufgrund der unterschiedlichen Quarantäne-Bestimmungen rechnet die Reederei mit einer Reisezeit von knapp zwei Monaten. Die meisten der betroffenen Seeleute aus Kiribati leben in der Jugendherberge Hamburg-Horn.

Für eine Handvoll Seeleute soll es diese Woche schon losgehen, weitere 64 sollen in der kommenden Woche folgen, die anderen zu einem späteren Zeitpunkt. Einige von ihnen waren seit knapp zwei Jahren nicht mehr zu Hause, weil sie schon vor der Pandemie monatelang auf See waren. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Rückreise noch scheitern könnte, sagte Reeder Leonhardt. "Es ist eine Berg- und Talfahrt der Gefühle."

Kapitän Tekemau Kiraua, der einzige Kapitän zur See des Inselstaates, zeigte sich dennoch optimistisch. Die Sehnsucht, die eigene Familie wiederzusehen, sei groß. Derzeit laufe die Verbindung meist über Facebook. Einige der Seeleute hätten ihre Babys noch nie auf dem Arm gehabt. Nichtsdestotrotz sei die Betreuung in Hamburg sehr gut. Es sei sehr selten, dass eine so große Gruppe von Seeleuten gemeinsam Aktivitäten unternimmt. Kiraua: "Und wir haben das erste Mal Schnee gesehen." Besorgt zeigte er sich allerdings, ob die Männer künftig noch als Seeleute arbeiten können, wenn die Corona-Regeln auf Kiribati so streng bleiben.

Kontakte zur Regierung von Kiribati herzustellen, sei ausgesprochen schwierig, sagte Staatsminister Annen. Briefe an die Regierung seien unbeantwortet geblieben. Die Verbindung laufe über die deutsche Botschaft in Neuseeland. Die Sorge der kiribatischen Regierung, dass mit den Seeleuten auch das Virus auf die Inseln komme, sei verständlich. Deutschland unterstütze mit der Covax-Initiative weltweit Impfungen, die unter anderem auch Kiribati zugutekommen.

Bischöfin Kirsten Fehrs hatte sich als Schirmherrin der Deutschen Seemannsmission für die Ausreise der Seeleute eingesetzt und bei Reedern und Regierungsstellen auf eine Lösung gedrungen. Zudem hatte sie gemeinsam mit dem katholischen Erzbischof Stefan Heße einen Brief an die Gemeinden auf Kiribati geschrieben, um im gemeinsamen Gebet und mit praktischer Hilfe die Seeleute zu unterstützen.

Quelle: epd
Foto: Martina Platte
  
 

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