news airport manilaShipping International

Coronavirus: Philippines shuts airports to returning Filipino workers as quarantine capacity is overwhelmed

The Philippines is shutting its airports to all commercial flights for at least a week starting Sunday (May 3), as its quarantine capacity is near breaking point following a recent surge in Filipino workers returning from abroad.

The decision has left hundreds of thousands of Filipinos marooned in over 40 countries dealing with their own viral outbreaks. Most have lost their jobs.

Read complete article on straitstimes.com • Photo: Kounosu - Copyright CC BY-SA 3.0 (both external Links)
 

news schlaichDSM e.V.

Seeleute sind Systemrelevant!

90 Prozent des weltweiten Handels erfolgen über die Seeschifffahrt. Auf den Frachtschiffen arbeiten internationale Crews, die bereits unter normalen Umständen schwierige Arbeits- und Lebensumstände haben. Die Deutsche Seemannsmission e.V. beklagt jetzt zusätzliche Probleme für Seeleute auf Handelsschiffen in der Coronakrise. „Zehntausende Seeleute kommen aufgrund der Reisebeschränkungen zwischen den Ländern nicht zurück in ihre Heimat und zu ihren Familien“, so die Präsidentin der Seemannsmission Dr. Clara Schlaich.

Arbeitseinsätze an Bord dürfen für die Seeleute i.d.R. maximal neun Monate dauern. Danach muss den Seeleuten eine Pause gewährt werden, denn an Bord gibt es keinen freien Tag. Diese Pause ist aber nun in Frage gestellt. „Seeleute berichten uns, dass der Rücktransport nach Hause und damit die wichtige Pausenzeit im Moment nicht möglich ist. Dies ist vor allem deswegen besonders bedrückend, als Seeleute in den letzten Monaten durch die Corona-Pandemie bereits hohe psychischen Belastungen ausgesetzt waren. Ein Verlassen des Schiffes ist in vielen Fällen nicht mehr möglich, Spannungen und Vereinsamung an Bord haben massiv zugenommen,“ weiß Arbeitsmedizinerin Schlaich.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) weist in einem Schreiben vom 7. April 2020 darauf hin, dass der Flaggenstaat eines Schiffes die Verantwortung dafür trägt, dass die Seeleute nach Hause kommen, sollte dies von den Reedereien nicht organisiert werden können. Gerade bei Billigflaggenländern sei dies nicht immer der Fall. Ebenso sollten Seeleute von den Regierungen als unbedingt „systemrelevant“ anerkannt werden und damit keinen Reisebeschränkungen unterliegen, wenn es um den Crew-Wechsel auf Schiffen geht.

Die Deutsche Seemannsmission stellt sich mit dieser Erwartung hinter die Forderungen anderer Sozialpartner und des Verbands Deutscher Reeder. „Es ist dringend geboten, dass die Seeleute am Ende ihrer oft monatelangen Verträge eine Pause erhalten und zu ihren Familien zurückkehren können“, fordert Schlaich. „Aus unseren Gesprächen an Bord der Schiffe wissen wir, wie erschöpft Seeleute am Ende ihrer monatelangen Verträge sind. Oft arbeiten sie bis zu 70 Stunden pro Woche ohne freien Tag. Darüber hinaus weiterarbeiten zu müssen, birgt große Gefahren: für sie selbst und für ihre Kollegen.“
  

 

container shipSeeschifffahrt

Seemannsmission hilft in der Corona-Krise - In fremden Häfen gestrandet

Von der Corona-Krise sind viele Menschen auf der ganzen Welt betroffen. Doch während die meisten sich zuhause aufhalten, sitzen viele Seeleute in fremden Häfen fest. Aufgrund der Ansteckungsgefahr können sie nicht von Bord und auch nicht abgelöst werden. Eine belastende Situation.

Beitrag anhören:

Von Mechthild Klein www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14
  
 

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Schifffahrt international

Wie abgeschnitten - wegen Corona kommen Schiffs-Crews kaum noch von Bord

epd / Dieter Sell. Mehr als 90 Prozent aller Güter werden über die Weltmeere geliefert. Jetzt, im globalen Corona-Shutdown, wird die Schifffahrt noch mehr als bisher zum zentralen Glied in der Logistik-Kette. Und mit ihr die Seeleute - unter erschwerten Bedingungen. Seemannsdiakonin Christine Freytag muss sehr flexibel sein.

Shampoo, Duschgel, Handseife, Zahnbürsten und Süßigkeiten, alles exakt aufgelistet mit Produktnamen, Gramm, Milliliter und Mengenangabe: Der Kapitän eines großen Containerschiffs in Bremerhaven hat Seemannsdiakonin Christine Freytag eine detaillierte Einkaufsliste zugeschickt. Damit arbeitet sie sich nun durch einen Supermarkt und kauft für die Besatzung ein, die in der Corona-Krise einfach nicht mehr vom Schiff kommt.

Gefangen an Bord: War es in der Vergangenheit aufgrund von Sicherheitsbestimmungen und kurzen Liegezeiten für die Crews von Handelsschiffen schon nicht einfach, länger an Land zu gehen, ist es in Zeiten der Pandemie oft nahezu unmöglich. Die Angst vor Ansteckung ist groß. Als Freytag etwas später die Gangway zum Schiff erklimmt und ihren Einkauf überreicht, ist der zweite Offizier deshalb erleichtert. Sie seien nirgendwo mehr an Land gekommen, und jetzt fehle ihnen alles Mögliche an Bord, berichtet er. Nicht mal "Sunny" - der Versandhandel für Seeleute - arbeite noch.

Aber wo sollten die Männer auch hingehen, wenn sie vom Schiff runterkommen? Die meisten Clubs der Seemannsmission, beliebte Anlaufpunkte, um mal zu entspannen, sind geschlossen - Infektionsgefahr. Die Situation sei weltweit ähnlich, Einkäufe seien selten möglich, schildert Christoph Ernst, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission (DSM) mit Sitz in Hamburg.

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news ship tommi ritscherPiraterie

Piraten entern deutsches Schiff vor Benin

Die "Tommi Ritscher" lag nahe dem westafrikanischen Staat vor Anker, als der Überfall begann. Etliche Besatzungsmitglieder sind nun in Sicherheit - um andere muss die Reederei noch bangen.
Piraten haben im Golf von Guinea ein Containerschiff der deutschen Reederei Gerd Ritscher überfallen und mutmaßlich acht Mann der Besatzung verschleppt. Elf Crewmitglieder der "Tommi Ritscher" seien von örtlichen Einsatzkräften aus einem Sicherheitsraum an Bord unversehrt befreit worden. Das teilte die Consultingfirma MTI in Singapur im Auftrag des Betreibers mit.

Der 255 Meter lange Frachter sei am Sonntag angegriffen worden. Zu dieser Zeit lag er vor dem Hafen von Cotonou, der Hauptstadt Benins. Während elf Mitglieder der Besatzung in eine sogenannte Zitadelle flüchten konnten, blieben acht weitere in anderen Bereichen des Schiffes.

Geiseln aus mehreren Ländern

Als in der Nacht zum Dienstag beninische Marinesoldaten und eine Spezialeinheit aus dem Nachbarstaat Nigeria eintrafen, fanden sie nur jene Crewmitglieder vor, die im Sicherheitsraum waren. Von den übrigen fehlt - ebenso wie von den Piraten - bislang jede Spur.

Gesamten Artikel der Deutschen Welle lesen (Externer Link)
Photo: MarineTraffic.com/Brian Scott
 
 

rostock yanezDSM Rostock

Neuer Mitarbeiter bei der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V.

Ab dem 01.05.2020 wird June Mark Yañez, das Team der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. verstärken.

June Mark Yañez stammt aus Cagayan de Oro im Süden der Philippinen. Dort war er als Gemeindepfarrer tätig. Er sammlte viele Erfahrungen im sozialpolitischen Bereich und engagierte sich in der Vergangenheit unter anderem für die ökumenische Entwicklungsorganisation Kasimbayan und den „National Council of Churches in the Philippines“ (NCCP).

In den letzten fünf Jahren war June Mark Yañez als Ökumenischer Mitarbeiter im Zentrum für Mission und Ökumene und im Seemannspfarramt der Nordkirche in Hamburg tätig.

Zu seinen Tätigkeiten zählten u.a. Bordbesuche auf Schiffen, die in den verschiedensten Häfen zu Gast sind, Unterstützung in Seemannsclubs und die spezielle Arbeit für Kreuzfahrt-Crews.

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DSM Rotterdam

From a distance – you are in our hearts!rotterdam gangway

Der Frühling strahlt, als gäbe es überhaupt keine dunklen Wolken. Und der Rotterdamer Hafen scheint zu brummen, als sei gar nichts passiert. Erst unmittelbar am Schiff angekommen ist zu spüren, dass irgendetwas anders ist. Näher heran als bis zur Gangway geht in Zeiten der Virus-Krise nicht. In den Terminals des Rotterdamer Hafens sind keine Bordbesuche erlaubt – und noch bis auf weiteres wird das so sein.
 
Das trifft die Seeleute, die ihren Alltag sowieso schon in großer Isolation erleben, besonders hart. Oft sind die Begegnungen z.B. mit den Freiwilligen der Seemannsmission die einzige Gelegenheit für etwas Austausch über den Horizont ihrer Arbeit und über die Reling ihres Schiffes hinaus. Nicht nur, um Telefonkarten, Zeitungen und kleine Besorgungen zu erhalten. An Landgang ist nicht mal zu denken. Ja, der Hafen funktioniert – was das Lotsen, Löschen und Laden betrifft. Dank der Menschen, die dort für unsere Versorgung weiterarbeiten.

rotterdam janssenAber wie steht es um ihr alltägliches Leben dort? Sorge und Ungewissheit machen mächtig Druck auf‘s Hirn – und im Herzen. Zumal zuhause für ihre Familien und Freunde kein solches Gesundheitssystem wie in Mitteleuropa da ist. Gut, wenn manche Crewmitglieder untereinander aufmerksam sind oder für entspannende Augenblicke im Miteinander der Crew gesorgt werden kann. Aber oft sind nicht einmal ihre geringen Freizeitmöglichkeiten an Bord aufgrund der auch dort geltenden Abstandsregeln möglich. Die Frage, wie es mit ihren Verträgen und mit den wirtschaftlichen Bedingungen weitergeht, drückt außerdem heftig auf die Stimmung.

Wenigstens für einen kurzen Talk von der Kade aus über die Gangway hinweg schaut Seemannspastor Jan Janssen hier im April vorbei. Und wieder ist die Freude groß, ganz gleich wie klein das Zeichen des Aneinander-Denkens ist. Vielleicht nur von weitem – und doch: Ihr seid in unseren Herzen! „Blessings to you!“

 

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