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psnv obermann 2

Psychosoziale Notfallversorgung

„Oft sitzen wir erst mal nur da und haben keine Worte“

Dirk Obermann koordiniert die Hamburger Notfallbetreuung für Seeleute.

Nach Unglücken geht er an Bord

Interview Petra Schellen
Foto Miguel Ferraz

taz: Herr Obermann, warum braucht man Sie plötzlich als Koordinator für MatrosInnen-Seelsorge – gab es das bisher nicht?
Dirk Obermann: Den Koordinator nicht, die Seelsorge schon: Die Seemannsmission besteht seit 134 Jahren. Sie hat sich aber professionalisiert: Inzwischen bieten wir eine PSNV – psychosoziale Notfallversorgung – nach bundesdeutschen Standards, für die die MitarbeiterInnen extra Fortbildungen absolviert haben. Meine Auf-gabe ist, das weiter zu forcieren und unser Angebot auch bei Reedereien noch bekannter zu machen, überhaupt die Notwendigkeit psychologischer Betreuung von Seeleuten noch klarer zu kommunizieren. Außerdem soll es eine international einheitliche Rufnummer geben, über die unsere Leitstelle noch schneller MitarbeiterInnen in die Häfen schicken kann.

Sie haben lange selbst Krisenintervention auf Schiffen geleistet. Was wäre eine klassische Situation?
Schlimme Unfälle passieren zum Beispiel immer wieder beim Festmachen. Wenn das Tau reißt und auseinanderspringt, ist darauf eine so starke Zugkraft, dass Menschen erschlagen werden können oder Gliedmaßen abgetrennt werden. Da leisten wir psychosoziale Notfallversorgung – einmal für das Unfallopfer, das hoffentlich überlebt hat. Vor allem aber für diejenigen, die das gesehen haben und mit diesen Eindrücken fertig werden müssen.

Auch eine Fast-Havarie kann einen Schock auslösen.
Ja. Einmal habe ich bei einem Routinebesuch bemerkt, dass das Schiff ein Loch im Heck hatte. Es hatte einen Durchmesser von mindestens zwei Metern und lag direkt hinter den Mannschaftskabinen, nur durch ein Schott gegen eindringendes Wasser geschützt. Das Schiff war im Ärmelkanal mit einem Autotransporter kollidiert. Die Mannschaft war unverletzt, und als ich an Bord kam, herrschte eine euphorische Stimmung nach dem Motto „Wir haben es geschafft“ und „Uns kriegt nichts klein“. Ein paar Stunden später war es plötzlich still, da sprach kaum noch einer. Da wurde ihnen bewusst, wie knapp sie entronnen waren. Ich bin mit ihnen dann

Da herrschte totale Stille:
Die Maschinen waren aus,
die Kräne standen still

noch in den Seemannsclub gefahren und hab nochmal mit dem Kapitän gesprochen, der mir immer wieder den Unfallhergang erzählte.

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news seeleute coronaSeeleute

Seeleute leiden laut Seemannsmission unter Corona-Pandemie
Kein Landgang und keine Impfungen

Landgänge sind kaum mehr möglich und die Impfquote unter den Besatzungen ist gering: Viele Seeleute werden in der Corona-Krise offenbar teils massiv in ihren Rechten beschnitten. Darauf machten nun mehrere Organisationen aufmerksam.

Das wurde am Mittwochabend bei einer Online-Podiumsdiskussion deutlich, die das internationale Missionswerk missio, die katholische Seemannsmission "Stella Maris", die Deutsche Seemannsmission und die Philippinisch-Katholische Mission im Erzbistum Hamburg im Rahmen eines Internet-Livestreams veranstalteten.

Gesamten Artikel von domradio.de lesen (Externer Link)

 
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Notfallseelsorge
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Wieso hatte ich Glück, Mam?

Begleitung einer Crew nach Vollausfall von Kapitän bis Maschinenleitung

Wozu soll das Training in SbE (Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen – Critical Incident Stress Management) hilfreich sein? Werde ich das je in Le Havre anwenden können?

Das waren meine Fragen, als ich Mitte Juni im Hamburg mit einigen Kolleg*innen die ersten beiden Module dieser Fortbildung absolvierte…und auch meine J&J Impfung in Cuxhaven erhielt.

Seelsorge und Beratung machen wir doch eh immer bei Bedarf und die Arbeitsbedingungen und -organisation in Deutschland und Frankreich sind sich in vielen Bereichen nicht sehr ähnlich und somit war meine Hoffnung nicht ernsthaft groß, je das Erlernte in der Praxis anwenden zu können.

Alles änderte sich, als wir Ende Juni eine Mail vom Hafenkapitän erhielten, mit folgender Nachricht:

„Der Erzfrachter NORD SUNDA, Flagge Singapur, aus Buchannan (Liberia) kommend, von wo aus er am 18. Juni 2021 ausgelaufen war, befand sich auf dem Weg zum Hafen von Dünnkirchen, um eine Ladung Eisenerz zu löschen, als von der 20-köpfigen Besatzung, alle philippinischer Nationalität, 16 Covid 19 Symptome zeigten, von denen 5 eine schwere Form entwickelten.

Als sich das Schiff der französischen Küste näherte, wurde ein medizinisches Team der französischen Marine an Bord geholt, um die Situation zu beurteilen. Im Anschluss an diese medizinische Bewertung wurde das Hafenmeisteramt von Le Havre gebeten, das Schiff NORD SUNDA so schnell wie möglich zu empfangen, um die Evakuierung der schwersten Fälle zu ermöglichen und eine medizinische Nachsorge für den Rest der Besatzung einzurichten. Die Hafenmeisterei des Hafens von Le Havre informierte ihre Aufsichtsbehörden und richtete mit den Schiffsdiensten des Hafens ein Verfahren ein, um das Schiff NORD SUNDA so schnell wie möglich anzulegen, damit die SAMU SCMN am Kai eingreifen konnte.

Das Schiff lief am 30. Juni 2021 um 06:00 Uhr im Hafen von Le Havre ein, bei der Ankunft wurde ein Lotse an Bord genommen. Die NORD SUNDA dockte um 07.40 Uhr am Quai an. Drei Schlepper unterstützten das Manöver. Es war nicht notwendig, die Besatzung zu verstärken. 5 Seeleute wurden unmittelbar nach der Evakuierung ins Krankenhaus eingeliefert. Bei den anderen 11 positiven Fällen war keine Krankenhausbehandlung erforderlich.

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Bis auf weiteres wird eine Bewachung angeordnet, um zu verhindern, dass die Besatzung an Land geht und dass Unbefugte an Bord gehen. Für die an Bord verbliebene Besatzung wurde eine medizinische Nachsorge eingerichtet. Die ARS wird im Laufe des Tages oder morgen eine Screening-Kampagne für die an Bord verbliebenen Seeleute organisieren.

Das Schiff wird im Hafen von Le Havre bleiben, bis die ARS der Ansicht ist, dass es angesichts der Entwicklung der Krankheit unter der Besatzung nach Dünnkirchen fahren kann.“

So, nun war er da, der Fall X und das mit so einer unglaublichen Geschwindigkeit.

Dank der itf Inspektorin Corine Archambaud, die mich als Kontaktperson dem Hafenkapitän vorschlug, bekam ich als einzige die Möglichkeit, der an Bord verbliebenen Crew in dieser Krise beizustehen. Und dieses, weil ich das Training zum Stress-Management nach Krisensituationen absolviert hatte und bereits vollständig impfwirksam war…tja, so kann es gehen.

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DSM Rotterdam

Deutsche Seemannsmission besucht EVER GIVEN

Junge Freiwillige treffen auf gelassene Seeleute

Wochenlang war sie in den Schlagzeilen, weil sie vom 9. Februar bis 29. März im Suez-Kanal feststeckte. Nun hat sie mit monatelanger Verspätung an ihrem eigentlichen Ziel, im größten Hafen Europas, angelegt. Zwischen dem Beginn der Kanalblockade und der tatsächlichen Ankunft in Rotterdam am 29. Juli 2021 liegt nun fast schon ein halbes Jahr. Die EVER GIVEN – mit Heimathafen und unter der Flagge Panamas und bereedert von der „Evergreen Marine Cooperation“ mit Sitz in Taipeh/Taiwan – hat auf der Maasvlakte in der Nordsee vor der niederländischen Küste festgemacht, wo die Hafenterminals den nötigen Raum für ihren Tiefgang von fast 16 m bietet.

Kurz vor Abschluss ihres Freiwilligenjahres konnten Anna und Antonia in relativer Ruhe ein Gespräch an Deck mit zwei indischen Seeleuten führen, dem Chief Officer aus Mumbai und einem Decksmitarbeiter aus Delhi.

rotterdam ever given
Selbst zwischen anderen Containerriesen ist der grüne Koloss
mit seiner Länge von 399,94 m, Breite von 58,8 m und
einer Tragfähigkeit von 20.124 TEU unübersehbar.

Bei so viel medialer Aufmerksamkeit für das Schiff und die Kosten, die Ladung und die Lieferketten ging es den beiden Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission jedoch um die Menschen an Bord, nach denen sonst so wenig gefragt wird. Diese beiden Seeleute waren selbst seit der Havarie an Bord, zu ihrer Crew gehören allerdings auch Kollegen, die weit länger als 9 Monate an Bord sind, was im Normalfall das Höchstmaß ihrer Verträge wäre.

Wie so oft wird aus dem Smalltalk – niederländisch „praatje“ – dann doch ein intensiver Austausch über Sorgen und Nöte, aber auch über die Freuden der Seeleute an Bord. Natürlich wurde auch diesen Beiden die Zeit mitunter lang, die sie in Ägypten auf die Freigabe der Behörden und Versicherungen zur Weiterfahrt warten mussten.

rotterdam seeleute

Zu tun gab es aber durchaus genug, erzählen sie. Und ein paar Sportmöglichkeiten an Deck des Containerriesen sorgten in der Wartezeit für weitere Bewegung. Beschäftigt habe sie schon, wie ihre Freunde und Familien auf das medial so präsente Ereignis reagierten. Dabei haben sie eine große Bandbreite festgestellt zwischen der solidarischen Furcht um das Unglück und den spöttischen Fragen über das Unvermögen.

Froh sind sie über gute Betreuung durch die Seemannsmission in Rotterdam – auch vonseiten der niederländischen Kollegen. Und angesichts der Weiterfahrt innerhalb Europas freuten sich beide schon auf die guten Würstchen im Hamburger Seemannsclub Duckdalben. Jetzt sei ihnen aber erstmal das Wichtigste, endlich eine Impfmöglichkeit zu finden. Die fehlt in den Niederlanden noch, daher hoffen die beiden sehr auf eine Chance in den deutschen Häfen.

Erstaunlich entspannt berichteten die beiden jungen Männer den Freiwilligen Anna und Antonia und freuten sich über Postkartengrüße von Jugendlichen aus der Ekklesia-Gemeinde in Leiden/ NL.
Text: Seemannspfarrer Jan Janssen , Rotterdam - Fotos: Privat
 
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hh lounge zirkuswagenSeafarers Lounge Hamburg

Treffpunkt im Zirkuswagen

Kreuzfahrt-Crews, die in Hamburg Station machen, finden künftig Unterstützung und Beratung in einem Zirkuswagen. Die Hamburger Seemannsmission hat in der östlichen Hafencity ihre neue Seafarers' Lounge eröffnet.

Der Zirkuswagen am Baakenhöft ist aus Holz gefertigt und bietet einen Blick direkt auf die Elbe. Die Kosten in Höhe von 56.000 Euro wurden von der Transport-Gewerkschaft ITF und dem Hamburger Spendenparlament aufgebracht.

Mit ihren günstigen Angeboten versorgt die Seafarers' Lounge die Crews der Kreuzfahrtschiffe, die sonst kaum Möglichkeiten für einen längeren Landgang haben. Angeboten werden hier unter anderem asiatische Nudelsuppen, Garnelenchips, Schweinekrusten, Hygieneartikel und Süßigkeiten. Für die bei Seeleuten so beliebte Marken-Schokolade ist es derzeit noch zu warm. Dank einer Wi-Fi-Box können Frauen und Männer der Schiffscrews gratis mit ihren Familien telefonieren oder skypen.

Gesamten Artikel auf evangelisch.de lesen (Externer Link)
Text und Foto: Thomas Morell epd /Seemannsdiakon Olaf Schröder leitet die Seafarer's Lounge im Zirkuswagen.
 
 
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Covid-19 Pandemie

Seafarers Welfare In Discussion: Kiribati Seafarers Stranded in Fiji

The COVID-19 pandemic continues to affect many seafarers globally. At this time there are more than 160 Kiribati seafarers stranded in Fiji who are not welcome home. This conversation allows you to listen to their voice to understand their difficult situation first-hand.

Die Seeleute erzählen von ihrer Situation. Jetzt, so nah an daheim, dass doch unerreichbar scheint. Seemannspfarrer Matthias Ristau schreibt dazu:
"Viele wurden inzwischen von ihren Frauen verlassen", berichtet der Kapitän.
"Ich mache die meiste Zeit mein Handy aus", erzählt einer der Seemänner, "weil sonst die Familie immer anruft und fragt ...
Jedes Mal, wenn sie ein Flugzeug hören, fargen sie: Papa, bist Du schon hier. Dabei sind es die Inlands-Flüge"
"Wir haben hier nicht so viel Platz wie in Hamburg, darum spielen wir Spiele wie in der Grundschule. ... aber es macht Spaß und das ist wichtig".

 
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rostock rathmannerDSM Rostock

Ehrenamt im Dienst der Seeleute

Wir erinnern an den früheren Hafenkapitän Stefan Rathmanner und seine verdienstvolle Arbeit in der Seemannsmission Rostock

Rostock Im Rahmen eines festlichen Seefahrergottesdienstes in Warnemünde wurde am 4. August vor 30 Jahren die Deutsche Seemannsmission (DSM)  aus der Taufe gehoben, deren Gründung ein halbes Jahr zuvor im Turm der Nikolaikirche initiiert worden war.  Das Segelschulschiff „Großherzogin Elisabeth“ kam dazu eigens an die Warnow und schipperte anschließend mit den Gästen zur Eröffnung des  Seemannsclubs „Hollfast“ in den Überseehafen. Am Rande dieses denkwürdigen Ereignisses gab es  erstmals auch mit dem damaligen Hafenkapitän Stefan Rathmanner ein kurzes Zusammentreffen, erinnert sich Seemannsdiakon Folkert Janssen, der damalige frischgebackene Leiter des Klubs. Es sollte eine langjährige feste Verbindung werden. Am 24. Oktober 1991 wählte eine außerordentliche Mitgliederversammlung den Hafenkapitän zu ihrem Ersten Vorsitzenden. Er blieb es bis 2008 und führt in dieser Zeit den  sozial-diakonischen  Dienst an Seeleuten in Rostock erfolgreich durch Höhen und Tiefen. Für sein  Engagement  wurde er 2013 in der Schweriner Staatskanzlei im Namen des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande  und von der Evangelisch-Lutherischen Kirche bereits 2008  mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie geehrt.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als Hafenkapitän und dem Umzug nach Lauenburg  blieb er über den regelmäßigen Kontakt mit alten Rostocker Freunden und als Leser der Seeseite der NNN dem Hafenrevier und der Arbeit mit Seeleuten  weiter  verbunden. Ein Schlaganfall riss ihn bereits vor einigen Wochen abrupt aus dem Leben.   Am vergangenen Freitag fand nun in Rostock im engsten Kreis der Familie die Seebestattung statt. „Er war ein Mann, der nicht viele Worte verlor, nicht gerade die große Bühne suchte, der aber umsichtig und überlegt handelte und das mit unverkennbarem hintergründigen Humor“, würdigt ihn Folkert Janssen, zu dessen Verabschiedung im vorigen Jahr auch sein früherer Vorsitzender zum Gründungsort der Rostocker Seemannsmission kam. So bilden sowohl das Hafen- und Seemannsamt als auch die ehrenamtliche Arbeit im Dienst der Seeleute eine untrennbare Einheit im  Wirken dieses Mannes.

In Bad Elster geboren, in Leipzig aufgewachsen, war er 1960 nach Rostock gekommen um hier auf dem Lehrschiff „Theodor Körner“ seine seemännische Laufbahn  zu beginnen. Zwei Jahre fuhr er als Vollmatrose zur See. Dann studierte er an der Seefahrtsschule in Wustrow, wurde Nautischer Offizier und vollendete in Warnemünde seine Ausbildung 1969/70 mit dem Erwerb des Kapitänspatents. Sein erstes Kommando als Kapitän erhielt der parteilose Kapitän aber erst 1989 auf „MS Meyenburg“. Als sich der große Aderlass in der DSR mit der schrumpfenden Flotte abzeichnete, ging er eigene Wege, wurde Nautischer Sachverständiger und bewarb sich schließlich für die Stelle als Hafenkapitän, die er im Juli 1991 antrat und mit seinem Team  das Hafen- und Seemannsamt als kommunale  Ordnungsbehörde  und wichtiges Kettenglied im maritimen Leben der Hansestadt entwickelte. 

Bis  zum Jahresende  2008 war er in dieser Funktion erfolgreich tätig. Der sozial-diakonischen Arbeit aber blieb er noch einige Jahre weiter im Ständigen Fachausschuss der Deutschen Seemannsmissionen verbunden. Zu seinen besonderen Verdiensten der DSM-Vereinsarbeit in Rostock zählt die Weichenstellung für eine Änderung der Fischereisatzung, die im September 1999 die Rostocker Bürgerschaft nach seiner Anregung beschloss. Sie ermöglichte die Nutzung eines Teils der Einnahmen aus den Fischereirechten der Hansestadt und wurde ein wichtiger Baustein für die weitere Unterstützung der Seeleute. Die Hanse Sail war für den Hafenkapitän immer ein wichtiges Kapitel seiner Arbeit, obwohl in dieser Zeit jeweils sein Geburtstag fiel und im Sail-Stress keine Zeit zum Feiern blieb.  Die Jubiläums-Nachauflage kann er nicht mehr miterleben. Vor seinem 77. Geburtstag trat er die letzte Reise an.  

Text: Reiner Frank
 
 

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