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Deutsches Schiff sitzt nach Rettungsauftrag auf Mittelmeer fest

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Reederei: Gerettete Menschen verlassen Containerschiff

Das Containerschiff "Marina" der Ellerbeker Reederei Klingenberg (Kreis Pinneberg) hat am späten Freitagabend gegen 23 Uhr in Porto Empedocle auf Sizilien (Italien) anlegen dürfen. Das gab die Reederei am Sonnabend bekannt. Das Schiff hatte 79 geflüchtete Menschen aus dem Mittelmeer gerettet und durfte nicht wie geplant in Malta anlegen

Den gesamten Artikel auf ndr.de lesen (Externer Link)

Deutsches Schiff sitzt nach Rettungsauftrag auf Mittelmeer fest

Maltesische Behörden hatten die Crew eines deutschen Handelsschiffes damit beauftragt, Migranten im Mittelmeer zu retten.
Doch damit scheint die Sache für Malta erledigt. Das Schiff wartet nun darauf, einem EU-Hafen zugewiesen zu werden, während die Vorräte immer knapper werden.

Gesamten Artikel des Redaktionsnetzwerkes Deutschland lesen (Externer Link)
  
 

Coronavirus: Philippines shuts airports to returning Filipino workers as quarantine capacity is overwhelmed

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news airport manilaShipping International

Coronavirus: Philippines shuts airports to returning Filipino workers as quarantine capacity is overwhelmed

The Philippines is shutting its airports to all commercial flights for at least a week starting Sunday (May 3), as its quarantine capacity is near breaking point following a recent surge in Filipino workers returning from abroad.

The decision has left hundreds of thousands of Filipinos marooned in over 40 countries dealing with their own viral outbreaks. Most have lost their jobs.

Read complete article on straitstimes.com • Photo: Kounosu - Copyright CC BY-SA 3.0 (both external Links)
 

Typhon aller Schiffe geben wichtiges Signal am 1. Mai

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Seeschifffahrt    

1. Mai 2020: Typhons aller Schiffe geben Signal

Der internationale Dachverband der Reederverbände, die International Chamber of Shipping (ICS), ruft für den 1. Mai zu einem weltweiten Event auf, welches der Verband Deutscher Reeder unterstützt: Schiffe in allen Häfen der Welt sollen am Tag der Arbeit um 12 Uhr Ortszeit ihre Hörner ertönen lassen, um auf die Bedeutung der Arbeit von Seefahrern gerade in der Pandemie aufmerksam zu machen – und in diesem Zusammenhang auch auf die besonderen Herausforderungen für die Schifffahrt derzeit wie etwa die fehlende Möglichkeit von Crewwechseln.

VDR-Präsident Alfred Hartmann sagte dazu: „Eine sehr gute Aktion, den Seeleuten gilt unsere Hauptsorge. Die Männer und Frauen an Bord, denen es in dieser Zeit besonders schwerfällt, fernab von Familien zu sein, leisten gerade jetzt einen enorm wichtigen Dienst, für den wir alle dankbar sein sollten.“

An die Seeleute auf den Schiffen der deutschen Handelsflotte hatte der VDR-Präsident schon an Ostern eine Videobotschaft auf Deutsch und Englisch über die Social-Media-Kanäle Twitter und LinkedIn gerichtet.

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Piraten entern deutsches Schiff vor Benin

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news ship tommi ritscherPiraterie

Piraten entern deutsches Schiff vor Benin

Die "Tommi Ritscher" lag nahe dem westafrikanischen Staat vor Anker, als der Überfall begann. Etliche Besatzungsmitglieder sind nun in Sicherheit - um andere muss die Reederei noch bangen.
Piraten haben im Golf von Guinea ein Containerschiff der deutschen Reederei Gerd Ritscher überfallen und mutmaßlich acht Mann der Besatzung verschleppt. Elf Crewmitglieder der "Tommi Ritscher" seien von örtlichen Einsatzkräften aus einem Sicherheitsraum an Bord unversehrt befreit worden. Das teilte die Consultingfirma MTI in Singapur im Auftrag des Betreibers mit.

Der 255 Meter lange Frachter sei am Sonntag angegriffen worden. Zu dieser Zeit lag er vor dem Hafen von Cotonou, der Hauptstadt Benins. Während elf Mitglieder der Besatzung in eine sogenannte Zitadelle flüchten konnten, blieben acht weitere in anderen Bereichen des Schiffes.

Geiseln aus mehreren Ländern

Als in der Nacht zum Dienstag beninische Marinesoldaten und eine Spezialeinheit aus dem Nachbarstaat Nigeria eintrafen, fanden sie nur jene Crewmitglieder vor, die im Sicherheitsraum waren. Von den übrigen fehlt - ebenso wie von den Piraten - bislang jede Spur.

Gesamten Artikel der Deutschen Welle lesen (Externer Link)
Photo: MarineTraffic.com/Brian Scott
 
 

news schlaichDSM e.V.

Seeleute sind Systemrelevant!

90 Prozent des weltweiten Handels erfolgen über die Seeschifffahrt. Auf den Frachtschiffen arbeiten internationale Crews, die bereits unter normalen Umständen schwierige Arbeits- und Lebensumstände haben. Die Deutsche Seemannsmission e.V. beklagt jetzt zusätzliche Probleme für Seeleute auf Handelsschiffen in der Coronakrise. „Zehntausende Seeleute kommen aufgrund der Reisebeschränkungen zwischen den Ländern nicht zurück in ihre Heimat und zu ihren Familien“, so die Präsidentin der Seemannsmission Dr. Clara Schlaich.

Arbeitseinsätze an Bord dürfen für die Seeleute i.d.R. maximal neun Monate dauern. Danach muss den Seeleuten eine Pause gewährt werden, denn an Bord gibt es keinen freien Tag. Diese Pause ist aber nun in Frage gestellt. „Seeleute berichten uns, dass der Rücktransport nach Hause und damit die wichtige Pausenzeit im Moment nicht möglich ist. Dies ist vor allem deswegen besonders bedrückend, als Seeleute in den letzten Monaten durch die Corona-Pandemie bereits hohe psychischen Belastungen ausgesetzt waren. Ein Verlassen des Schiffes ist in vielen Fällen nicht mehr möglich, Spannungen und Vereinsamung an Bord haben massiv zugenommen,“ weiß Arbeitsmedizinerin Schlaich.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) weist in einem Schreiben vom 7. April 2020 darauf hin, dass der Flaggenstaat eines Schiffes die Verantwortung dafür trägt, dass die Seeleute nach Hause kommen, sollte dies von den Reedereien nicht organisiert werden können. Gerade bei Billigflaggenländern sei dies nicht immer der Fall. Ebenso sollten Seeleute von den Regierungen als unbedingt „systemrelevant“ anerkannt werden und damit keinen Reisebeschränkungen unterliegen, wenn es um den Crew-Wechsel auf Schiffen geht.

Die Deutsche Seemannsmission stellt sich mit dieser Erwartung hinter die Forderungen anderer Sozialpartner und des Verbands Deutscher Reeder. „Es ist dringend geboten, dass die Seeleute am Ende ihrer oft monatelangen Verträge eine Pause erhalten und zu ihren Familien zurückkehren können“, fordert Schlaich. „Aus unseren Gesprächen an Bord der Schiffe wissen wir, wie erschöpft Seeleute am Ende ihrer monatelangen Verträge sind. Oft arbeiten sie bis zu 70 Stunden pro Woche ohne freien Tag. Darüber hinaus weiterarbeiten zu müssen, birgt große Gefahren: für sie selbst und für ihre Kollegen.“
  

 

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