Training stärkt ICMA-Netzwerk für Seeleute
Wie schmecken schwedische Punschrollen oder Braai, die in Südafrika typische Art des Grillens? Nicht nur das hat eine Gruppe von 16 Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen herausgefunden, die eine Woche lang zu Gast bei der Schwedischen Seemannsmission in Malmö waren. 16 neue Hafenseelsorgerinnen und -seelsorger aus Kanada, den USA, Nordirland, Antwerpen, Deutschland, Georgien, Südafrika und Neuseeland haben gemeinsam und voneinander gelernt, Kontakte geknüpft und Organisationen in Schweden und Dänemark kennengelernt, die sich im Netzwerk der International Christian Maritime Association (ICMA) für Seeleute einsetzen.
Auf dem Programm stand auch ein Besuch bei der World Maritime University (WMU). Die Gruppe war im Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihre Studien zur Krisenintervention an Bord (das EU-geförderte Projekt Sea Care), zur mentalen Gesundheit, zur Ernährung oder Schwangerschaft an Bord geteilt oder über die Grundlagen der Schifffahrtsökonomie informiert haben.
Das ICMA-Training war ein bunter Mix aus einem vollen Lernprogramm und der Möglichkeit, Malmö und Kopenhagen kennenzulernen. Ob Deutsche Seemannsmission, Stella Maris, The Mission to Seafarers – in dieser Woche wurde klar, dass sich die Organisationen auf ein starkes weltweites ICMA-Netzwerk verlassen können. Seemannspastor JP Mogehki-Heath von der Schwedischen Seemannskirche und das Team des staatlichen Schwedischen Seemannsdienstes in Malmö waren herzliche Gastgeber, die die Gruppe mit landestypischer Küche verwöhnten.

