Um Seeleuten zu helfen: Deutsche Seemannsmission kooperiert mit Briten! 

Mit einem Besuch in Panama haben die Generalsekretäre Matthias Ristau (54/ Deutsche Seemannsmission) und Andrew Wright (The Mission to Seafarers) ihre Zusammenarbeit im mittelamerikanischen Land besiegelt. Beide Organisationen treten künftig in Panama gemeinsam auf, koordinieren ihre Arbeit und setzen sich für Seeleute aus aller Welt ein.
 
„Wir haben beschlossen, dass wir hier am Panama-Kanal, einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, unsere Kräfte zum Wohle der Seeleute bündeln. 14.000 Schiffe passieren den Kanal im Jahr und da ist es wichtig, dass jemand die Seeleute im Blick hat“, sagt Matthias Ristau, der mit seinem Kollegen Wright u.a. Panamas nationale Schifffahrtsbehörde sowie die Schifffahrtskammer besuchte. Mit einem Empfang beim britischen Botschafter wurde das Projekt offiziell gestartet.

Besuch im Hafen von Colón (v.l.n.r.): Andrew Wright, Matthias Ristau und Andrea Meenken. Natürlich darf auch die berühmte Tigerente von Janosch in Panama nicht fehlen

Für die Deutsche Seemannsmission hat die gebürtige Ostfriesin Andrea Meenken (44) die Leitung der Station übernommen. Sie besucht die Seeleute an Bord, bringt Telefonkarten für die Kommunikation in die Heimat sowie online bestellte Einkäufe. Außerdem steht sie mit Seelsorge-Angeboten bereit, wenn es ernsthafte Probleme gibt, genau wie ihr britischer Kollege Ian Hutchison Cervantes. Der Panama-Kanal verbindet Atlantik und Pazifik und erspart der Schifffahrt große Umwege. Interessant: Die Häfen Colón (im Norden am Atlantik) und Panama-Stadt (im Süden am Pazifik) trennen gerade einmal 75 Kilometer.
 
„Hier in Panama sind unglaublich viele Schiffe unterwegs. Und darauf leben und arbeiten Seeleute, die betreut werden und sichtbar gemacht werden müssen. Das wollen wir nun gemeinsam mit unseren britischen Kollegen anpacken und das Beste für die Crews der Schiffe erreichen“, sagt Ristau.
Für die NGO Deutsche Seemannsmission ist Panama weltweit die 33 Station (darunter 16 in Deutschland). The Mission to Seafarers betreibt weltweit 200 Stationen. Beide zählen zu den renommiertesten NGOs für Seeleute weltweit und sind im internationalen Zusammenschluss ICMA (International Christian Maritime Association) organisiert.

Die DSM wird gefördert und unterstützt durch

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