containershipSeeschifffahrt

Leben auf engstem Raum : Das Leben an Bord kann Seeleute psychisch extrem belasten

Peter Geitmann ist lange zur See gefahren. Er kennt deshalb den Mythos des gestandenen Seemanns, der mit seinen breiten Schultern alles ertragen kann. „Seeleute, die sich für den Beruf entscheiden, wissen natürlich, worauf sie sich einlassen“, räumt Geitmann ein, der inzwischen Schifffahrtssekretär der Gewerkschaft Verdi ist. Aber von ihnen werde oft mehr abverlangt, als sie seelisch verkraften könnten –

Gesamten Artikel auf shz.de lesen ©2017
Foto: By Huhu Uet - Own work, CC BY 3.0
 

Im Hamburger Hafen

Nur ein paar Minuten für den Arzt

Seeleute haben kaum Zeit, zum Arzt zu gehen. Die Liegezeiten der Schiffe sind so knapp kalkuliert, dass die Gesundheit oft erst zum Thema wird, wenn es nicht mehr geht. Im Hafen Hamburg wird deshalb eng zusammengearbeitet.

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seafarers loung ndrSeafarers Lounge Hamburg

Eine Schicht mit einem Seemannsbetreuer Markus Wichmann

Das "Hamburg Journal" des NDR begleitet Markus Wichmann von der Seafarers Lounge Hamburg "eine Schicht" lang bei seiner Arbeit. Ab Minute 22:45 der gesamten Sendung. Hier klicken und ansehen. Foto: Screenshot NDR

 

Deutsche Seemannsmission e.V.

Mit dem IJFD bei der Seemannsmission

Auch dieses Jahr trafen sich in Bremerhaven die 14 zukünftigen und ehemaligen Freiwillige des Internationalen Freiwilligendienstes (IJFD) eine Woche lang zum Vor- und Nachbereitungs-Seminar, welche ihren Dienst in Amsterdam, Antwerpen, Mäntyluoto und Rotterdam abgeschlossen haben oder beginnen werden. Das Seminar dient als Austauschmöglichkeit zwischen alten und neuen Freiwilligen, um besser auf den bevorstehenden Dienst vorbereitet zu werden, eigene Erfahrungen zu teilen und die Möglichkeit alle Erlebnisse Revue passieren zu lassen.  
 
Jeder Tag wurde jeweils mit einer themenbezogenen geistlichen  Besinnung begonnen. Dann folgten die Arbeitseinheiten wie „Vorstellung der Projektstellen“ und „Warum IJFD?“ In dieser Arbeitseinheit arbeiteten ehemalige und neue Freiwillige zunächst getrennt und fassten ihre Gründe am Ende zusammen. Es war sehr interessant zu sehen, dass oft eine ähnliche Motivation bei den Freiwilligen zu sehen war, z. B. ein Jahr im Ausland zu verbringen für eine sinnvolle und soziale Arbeit.

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Foto oben: Besuch des Seemannsclubs Welcome in Bremerhaven
Foto rechts: 14 Freiwillige und die Seminarleiter
Teilnehmer(innen):
Frederik Praetorius, Arvid Wendelborn, David Kremer, Tilman Waechter, Zacharias Schulze, Zoe Noordam, Jan Heinemann, Annemarie Cordts, Nora Lembke, Jan Epping, Viktor Alexander Janys,  Malin Lehbrink, Tobias Brünings, Sophie Stumm.
Seminarleiter:
Walter Köhler (Rotterdam), Wolfgang Pautz-Wilhelm (Mäntyluto), Jörg Pfautsch (Antwerpen)

Auch der Austausch über unterschiedliche Kulturen ist sehr gut bei den Freiwilligen angekommen. Durch ein kleines Schauspiel konnte verdeutlicht werden wie unterschiedlich ein Schiffsbesuch ablaufen kann, abhängig davon welche Nationen auf dem Schiff vertreten sind.

Ergänzt wurde das vielfältige Programm durch einen Besuch im Auswanderermuseum Bremerhaven und einem Abend im Seemannsclub „Welcome“.

Von allen Freiwilligen kam ein sehr positives Feedback zu diesem Vor-und Nachbereitungsseminar für den IJFD.

Bericht: Malin Lehbrink und Walter Köhler
Fotos: Walter Köhler
 
 

DSM Duckdalben

Jetzt holt Bus "Bibo" die Seeleute ab

Wohltätigkeitsstiftung der Transportarbeiter spendete dem Seefahrerzentrum Duckdalben 32.000 Euro für einen Autokauf
Ein neuer VW-Bus namens „Bibo“ komplettiert jetzt die Fahrzeugflotte des „International Seamen´s Club Duckdalben“. Möglich wurde der Neukauf, da der Zusammenschluss der Transportarbeiter (ITF) aus seiner Wohltätigkeitsstiftung für Seeleute 32.000 Euro der Anschaffungskosten übernahm.

Gesamten Artikel des Elbewochen-Blattes lesen

 

DSM Hamburg-Altona

dsm altona hausEin Stück Heimat in der Fremde

Die Arbeitsbedingungen auf einem Schiff sind hart. Wer in Hamburg von Bord geht, findet Unterstützung bei der Seemannsmission

Sie liegt direkt an der Elbe. Zwischen der alten St.-Pauli-Fischmarkthalle und dem neuen Kreuzfahrtterminal Cruise Center Altona. Die Deutsche Seemannsmission Hamburg-Altona e. V. ist ein Club und ein Hotel, untergebracht in einem roten Backsteingebäude.

Gesamten Artikel auf abendblatt.de lesen
 

computerSeeschifffahrt

Internet an Bord: 2/3 der Seefahrer ohne Zugang zu Sozialen Medien

Depression, Einsamkeit, Heimweh - was vielen Seefahrern an Bord am meisten fehlt, ist der Kontakt zu Familie und Freunden. Im Digitalen Zeitalter sollte das Dank E-Mail, Sozialen Netzwerken und Videoanrufen eigentlich kein Problem mehr sein. Die Realität auf See sieht jedoch meist anders aus.

Sparzwang auf Kosten der Seefahrer

Obwohl es über Satelitenverbindungen die Möglichkeit gibt, Internet auch auf Frachtschiffen anzubieten: Der Besatzung zur Verfügung gestellt wird dieser Service nur in wenigen Fällen. Und falls doch, dann sehr beschränkt. Ganz klarer Grund: Datenvolumen über Sateliten kostet, und zwar deutlich mehr als über Kabelverbindungen an Land.

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Denkanstoss

„Des lieben Gottes Freund….und aller Welt Feind“

So liebe Leser und Leserinnen, schallt es auch in diesem Jahr wieder in Ralswiek bei den Störtebeker Festspielen über die Bühne. Ein Wort das der legendäre Piratenkapitän Klaus Störtebeker als Schlachtruf sich erdacht haben soll, oder es ihm in den Mund gelegt wurde.

Was könnte es bedeuten, „des lieben Gottes Freund zu sein“? Etwa einen auf den ich mich verlassen kann, wenn gar nichts mehr geht? Einen, der mir in den wichtigsten Momenten meines Lebens den entscheidenden Anstoß gibt dieses zu lassen oder jenes zu tun? Nochmals darüber nachzudenken, ob alles so sein soll wie es ist? Bis hin zur Frage ob etwas zu ändern wäre. Ein Freund, der immer hinter mir segelt, wie es bei Simon & Garfunkel heißt, wenn ich einen Freund nötig habe? Warum auch nicht. Solch einem Freund kann ich mühelos auch Freund sein.

Ich denke und glaube, Gott ist ein guter Freund, ein verlässliches Wesen.

Wenn ich also all dieses Gute durch den Geist Gottes erfahre und damit in dieser Welt leben und sie trotz aller Widrigkeiten und Widerwärtigkeiten jedenfalls aushalten kann, warum sollte ich ihr feindlich gesinnt sein? Das schafft keinen Frieden, keine Motivation immer wieder das Gute im Menschen zu suchen. Dieser Gott, der mein Freund sein will, ist kein Feind der Menschen, sondern ihr Freund und möchte uns dazu bewegen keine Feindschaft unter uns zu haben. In diesem Sinne kann auch ich Gottes Freund sein, nicht wahr, Störti?

Also, lieber Störti, denk mal darüber nach, dass nicht alles, was einem in den Mund gelegt wird, auch aus gesprochen oder gar gedacht werden sollte!

Seemannsdiakon Folkert J. Janssen - DSM Rostock
 

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Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.

Lukas 13,30 (Lutherbibel)

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Die Kernaussage der Losung ist im Original und als Redensart in abgewandelter Form so in die Alltagssprache eingeflossen, dass der theologische Bezug häufig nicht mehr bekannt sein dürfte.

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