Gemeinsam stark für Seeleute – ICMA in Antwerpen

Die Trustees der ICMA von Stella Maris, Sailors Society, Seamens Church Institute, Nordischen Kirchen, Mission to Seafarers, Niederlande, NAMMA und von der Deutschen Seemannsmission

Jährliches Treffen der ICMA fand in Antwerpen statt.
Es ging um Digitalisierung, neue Modelle der Finanzierung und die Geschichte der ökumenischen Zusammenarbeit.

Antwerpen ist der zweitgrößte Hafen Europas und schon seit Jahrzehnten ein Ort, an dem die verschiedenen Seemannsmissionen eng zusammenarbeiten. Seit ein paar Jahren gemeinsam vom Antwerp Harbour Hotel aus. Dort wohnten die Delegierten aus verschiedenen Ländern und tagten im beeindruckenden Gebäude des Havenhuis.

Der Vorstand traf sich vorher, um u.a. die nächsten Kurse und Konferenzen der ICMA zu besprechen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gab es ein Seminar zum Austausch über verschiedenen Themen. Bei der Digitalisierung ging es darum, wie die digitalen Kanäle eine zusätztliche Möglichkeit sein können, Seeleute anzusprechen und für sie erreichbar zu sein. Dazu stellte Mark Nestlehutt (vom Seamens Church Institute aus New York) zunächst die Änderungen bei der Maritime Labour Convention vor, u.a. zur Frage, ob Internet an Bord angeboten werden soll oder muss. Leider konnte sich der Vorschlag nicht durchsetzen, dass Internetzugang kostenlos angeboten werden muss. Im Text steht jetzt „nach Möglichkeit“ und „möglichst kostengünsig“.
Sara Baade, die CEO der Sailors Society, stellte die neue Arbeitsform ihrer Organisation vor, die sich auf online Angebote und die Krisenintervention konzentriert. Leon Rasser, Port Chaplain in Amsterdam, stellte dar, wie er über Facebook arbeitet.

Bei der Frage der Finanzierung sprachen Matthias RIstau von der Deutschen Seemannsmission über den staatlichen Beitrag, den es in Deutschland schon gibt und Vertreter der Nederlandse Zefarendencentrale von den Fortschritten auf dem Weg zu einer staatlichen Mitfinanzierung in den Niederlanden. Justyna Bartnicka von der EU Kommission berichtete darüber, was von dort zum Wohlergehen der Seeleute beigetragen werden kann.

Insgesamt waren über 35 Personen aus 18 Organisationen dabei. Der Austauch miteinander ist sehr wichtig, um gut für die Seeleute da sein zu können.

Die International Christian Maritime Association (ICMA) ist der globale ökumenische Verband der verschiedenen Seemannsmissionen mit 27 Mitgliedern. Die Deutsche Seemannsmission ist Gründungsmitglied und damit ist der Generalsekretär qua Amt Trustee.

Etwa 35 Personen stehen in einem theaterähnlichen Konferenzraum

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