Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind Schmerzen im Rückenabschnitt zwischen den untersten Rippen und dem Gesäß Rückenschmerzen. Entstehen sie plötzlich und unerwartet, spricht man von einem Hexenschuss Rückenschmerzen. schnell abnehmen in einer woche

duckdalben tataDSM Duckdalben

Unterstützung aus Kiribati für Seemannsclub »Duckdalben«

Die Hamburger Seemannsmission Duckdalben hat Zuwachs aus der Südsee bekommen. Aberaam Tata aus Kiribati stößt aus Austausch-Freiwilliger für ein Jahr zum Team.

Möglich macht das die neue Kooperation des Clubs mit dem Zentrum für Mission und Ökumene (ZMÖ). Duckdalben-Leiter Jan Oltmanns freut sich über die Unterstützung: »Wenn junge Menschen aus Asien, Afrika, Europa, Lateinamerika oder eben von der Pazifik-Insel Kiribati in Einrichtungen von Partnern des Zentrums mitarbeiten, lernen wir etwas Wichtiges: Weltwärts zu blicken. Bisher ging die Blickrichtung meist von Nord nach Süd. Jetzt schauen wir erstmals von Süd nach Nord, wenn der junge Mann aus Kiribati bei uns ein Ein-Jahres-Praktikum absolviert.«

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Foto: Duckdalben
 

news containershipDossier Fair-Shipping-Siegel

Weite Wege – wenig Geld

Ein Fair-Shipping-Siegel könnte die Schifffahrt in den Vordergrund des öffentlichen Bewusstseins rücken / Impuls für ein Gespräch

Von DSM-Generalsekretärin Pastorin Heike Proske
Foto: Wolfgang Meinhart, Hamburg - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Weite Wege – wenig Geld?
Was stellen Sie sich darunter vor ?

Ganz praktisch: Ein Laptop, Netbook oder Tablet Computer kommt in der Regel aus Asien auf einem Schiff nach Europa. Gehen wir von ca. 600 Euro im Durchschnitt für ein solches Gerät aus, kostet der Transport aus Asien auf dem Schiff bis Rotterdam, Europas größtem Hafen, rund 0,80 Euro. Der Weitertransport aus dem Hafen Rotterdam - über Schiene oder mit dem LKW über die Autobahn - nach Frankfurt, Leipzig oder Nürnberg kostet: 25 Euro!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede und jeder von Ihnen, fünf Euro mehr beim Neuerwerb eines solchen technischen Gerätes zahlen würde, wenn Sie wüssten, dass das Geld tatsächlich bei den Seeleuten ankommt und ihre Arbeitsbedingungen an Bord eines Schiffes damit etwas „fairer“ machen würde.

Viele Menschen haben im Laufe der letzten 20 Jahre verstanden, dass beim Kauf von Kaffee, Bananen oder Blumen die Chance besteht, durch etwas mehr Geld die Menschen zu unterstützen, die sich um das Pflanzen, Pflegen und Ernten dieser Lebensmittel kümmern. Das ist sehr viel wert!

Auch wenn es auf Grund der eigenen Lebensverhältnisse nicht immer möglich ist, dieses „mehr“ zu zahlen, so ist das Bewusstsein doch gewachsen.

Als Fairer Handel oder Fair Trade wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte mindestens ein von Fair-Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Fairer Handel ist eine auf Dialog, Transparenz und gegenseitigem Respekt basierende Handelspartnerschaft, die nach mehr Gleichheit im internationalen Handel strebt. Konsumenten und Konsumentinnen leisten mit ihrem Einkauf einen persönlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe und damit zur Überwindung der Armut.
Dass die Produkte dann zwar „fair“ geerntet wurden, aber durchaus sehr „unfair“  transportiert werden, diese Gedanken machen wir uns normalerweise gar nicht. Darum geht es uns als Deutscher  Seemannsmission um das Bewusst-Machen, dass das bessere Gewissen nur einen Teilbereich dessen betrifft, was wir tun und dass viel mehr möglich wäre.

Fair Trade ist nicht unbedingt fair für alle involvierten Personen. Produzenten, Händler und Verkäufer können das Fairtrade-Siegel beanspruchen, ohne sich dabei um menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf den Schiffen zu kümmern, auf denen ihre Güter transportiert werden.

Fair-Trade und Fair-Shipping

95 Prozent der Konsumgüter, die wir in unseren Läden vorfinden, sind irgendwann einmal mit einem Schiff transportiert worden. Die Einzelteile mancher Produkte haben von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt sogar bis zu dreimal unseren Globus umrundet.
Die Fairtrade Foundation sagt, dass sie nie für sich beansprucht habe, dass alle Arbeiter in der Handelskette faire Arbeitsbedingungen haben - genau das wollen wir nun anfangen!

Konsumenten der Fairtrade-Produkte wären sicherlich schockiert, wenn sie hören bzw. sich darüber klar werden, dass die ausgewiesenen Fairtrade-Produkte möglicherweise auf unsicheren (minderwertigen) Billigschiffen transportiert worden sind.

Viele große Unternehmen erklären sich zu einem Teil der Fairtrade-Bewegung - und profitieren damit vom Vertrauen der Verbraucher, dass das  Fairtrade-Siegel generiert. Es gibt aber keine Möglichkeit für den Verbraucher,  heraus zu finden, ob die Anbieter auch Schifffahrtsgesellschaften beauftragen, die menschenwürdige Arbeitsbedingen bieten.

Wie aber können wir sicherstellen, dass Reedereien, die ihre Angestellten gut behandeln und die konstant um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen an Bord bemüht sind, die unter höchsten Sicherheitsstandards und Umweltschutzstandards operieren, für ihre Verpflichtungen und Investitionen belohnt werden?

Die „Fair Shipping Mark“

Könnte es so etwas geben wie ein "Siegel" als  „Fair Shipping Mark“, basierend auf den Prinzipien der Fairtrade Bewegung und angepasst an die Bedürfnisse der Schifffahrtsindustrie. Verbraucher begrüßen die Möglichkeit der Bekämpfung von Ausbeutung von Bauern/Arbeitern in Entwicklungsländern: Der Marktanteil der Fairtrade Produkte ist ständig gewachsen.
Es scheint, als würden alle Beteiligten vom Fairtrade profitieren, nur nicht die, die die Produkte über die Meere schippern. Wir sehen eine große Medienaufmerksamkeit für die Vorteile für Produzenten und Verbraucher - vergeblich suchen wir  die Bezüge zu Seeleuten und Schifffahrt. Es sieht so aus, als würden die Fairtrade Produkte wie durch Zauberhand in den Regalen der Supermärkte landen! Die Schifffahrtsindustrie muss ihr Profil entwickeln und ihren rechtmäßigen Platz als Vermittler  im Fairtrade Prozess einnehmen!

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sds titelbildDSM Amsterdam

„Meine Arbeit ist Euch nichts wert“

Die Deutsche Evangelische Gemeinde und die Deutsche Seemannsmission laden ein zum Sonntag der Seefahrt am 19. März 2017, Beginn: 10:30 Uhr.

Im Preis eines jeden von uns gekauften Artikels steckt ein winzig kleiner Anteil für die Arbeit, die Menschen auf See für uns alle leisten. Seeleute gibt es weltweit viele und kommen heutzutage aus Billiglohn-Ländern. Sie führen ein besonderes Leben an Bord: Getrennt von der Familie, zusammengewürfelt zu einer Crew, monatelang unterwegs.

Dieser Gottesdienst soll aufmerksam machen auf die, die unsere Weltwirtschaft zu Niedriglöhnen in Schwund halten.

Predigt: Pfarrer Heike Proske (Generalsekretärin der DSM e.V.)

Liturgie: Pfarrerin Janina Glienicke, Dr. Viola Heutger
Mit den Shantymen „De Rotterdamse Scheepskakkerlakken“.

Ort: Deutsche Ev. Gemeinde Amsterdam, Viottastraat 44, Amsterdam

 

sds titelbildDSM Cuxhaven

Sonntag der Seefahrt

Am Sonntag den 05.03.2016  lädt die Seemannsmission Cuxhaven zum "Sonntag der Seefahrt" um 9.30 Uhr in die St. Petri-Kirche ein.

Bereits zum 25.Mal wird diese Tradition in Cuxhaven begangen. Seit 1993 feiert die maritime Szene Cuxhavens den Sonntag der Seefahrt.
Neben der im Gottesdienst gewohnten Predigt, die diesmal der Seemannspastor der Landeskirche Werner Gerke halten wird, bietet die Veranstaltung immer einem Insider aus Seefahrt und Hafenwirtschaft ein Podium für ein sogenanntes Votum, bei dem der Redner über ein von ihm frei gewähltes Thema redet. Hierzu ist in diesem Jahr Sven Hemme. Verdi-Gewerkschaftssekretär, der sich im Auftrag der Internationalen Transportarbeiter Föderation für die Rechte von Seeleuten einsetzt , eingeladen.
Außerdem wird feierlich der verstorbenen Seeleute des letzten Jahres gedacht.

Erstmals wird der Shanty-Chor-Cuxhaven unter der Leitung von Udo Brozio die Feier musikalisch begleiten.

 

icma ex com 02 17Seemannsmission International

International Christian Maritime Association

Das ICMA Executive Commitee  trifft sich für 2 Tage in London. Wichtigstes Thema: die zukünftige Struktur des Netzwerkes christilicher Seemannsmissionen. Nach getaner Arbeit gehen die Gespräche beim Abendessen weiter.
  
  

 
DSM Rostock   Seamensclub Hollfast

Schliessungstage: Ein Seemannsclub frischt sich auf

Vom 20-22.02. nehmen wir als Mitarbeiter/innen an der jährlichen  Inlandsmitarbeiter/innen Konferenz der Deutschen Seemannsmission teil.

Im Anschluss daran beginnen umfangreiche Arbeiten zur Entfernung des bisherigen Fußbodenbelages und die zur Neuverlegung eines Ninoleumbelags im Clubraum.

Deswegen bleibt der Seemannsclub in der Zeit vom 20.02.2017 bis einschl. 15.03. 2017 geschlossen.

 

SORRY,
The Seamen’s Club Holfast will be
CLOSED
From Monday February 20th
until
Wednesday March 15th 2017

Be welcome again from
Thursday March 16th 2017 from 17.00

 

whv spende 2017DSM Wilhelmshaven

Seemannsmission kann Zuwachs verzeichnen

Auf 110 Mitglieder kommt die Seemannsmission mittlerweile.

Zum traditionellen Jahrespressegespräch mit Bekanntgabe der Aktivitätszahlen 2016 hat der Vorstand der Deutschen Semannsmission (DSM) in das Haus der Seemannsmission, Hegelstraße 11, am Freitag eingeladen.

Während dieses Pressegesprächs übergab der DSM-Vorsitzende, Wilfried Adam, eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Seemannsmission. Er hatte zu seinem 70sten Geburtstag auf Geschenke verzichtet stattdessen und um eine Spende für die Deutsche Seemannsmission gebeten.

Zum Artikel des Jeverschen Wochenblattes
Foto: Wilfried Adam (rechts) übergab seine Geburtstagsspende an Günter Behrens, Pastor Peter Sicking, Ernst Grüter und Godehard Ohmes. © DIETMAR BÖKHAUS
 
 

DSM Hannover e.V.

Zusammenarbeit vertraglich besiegelt

Deutsche Seemannsmission Hannover e.V. und Havariekommando festigen Partnerschaft

Heute unterzeichneten Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy und Hans- Werner Monsees, Leiter Havariekommando, in Cuxhaven die Vereinbarung über besondere Dienstleistungen im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV).

cux havariekommando

Foto: Hans-Werner Monsees, Dirk Obermann, Dorothea Wichterich, Dr. Hans Christian Brandy und Martin Struwe | Quelle: Havariekommando

Damit wird die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Seemannsmission Hannover e.V. und dem Havariekommando auf eine neue Ebene gehoben. Das Havariekommando hat bereits in der Vergangenheit bei der Bewältigung komplexer Schadenslagen eng mit den Seemannsmissionen zusammengearbeitet. Im September 2013 haben unter der Leitung des Havariekommandos beide Organisationen die Versorgung dreier Schiffsbesatzungen auf der Nordsee sichergestellt, nachdem deren Reederei diese nicht aufrecht erhalten konnte.
„Durch die vertragliche Bindung können die Mitglieder der Seemannsmissionen noch tiefer in die Struktur der maritimen Notfallvorsoge integriert werden. Die PSNV ist ein wichtiger Teil der Maritimen Notfallvorsorge“, so Hans-Werner Monsees. Insgesamt werden drei Fachberater der Seemannsmissionen Bremerhaven und Cuxhaven das Havariekommando unterstützen und die Betreuung von Betroffenen und Einsatzkräften während einer komplexen Schadenslage koordinieren.

Anlässlich der Vertragsunterzeichnung erklärt Dr. Hans Christian Brandy: „Kirche und Seemannsmission bringen in der Seelsorge eine große Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Krisensituationen mit. In den letzten Jahrzehnten sind wir durch den flächendeckenden Einsatz in Notfallseelsorge-Teams noch professioneller geworden. Daher freue ich mich, dass durch den Vertrag mit dem Havariekommando die bewährte und gute Arbeit nun auf eine solide rechtliche Basis gestellt wird. Die technischen Einsatzmöglichkeiten hier im neuen Sonderlageraum des Havariekommandos bieten dafür perfekte Arbeitsbedingungen.“

Neben den Seemannsmissionen in Niedersachsen arbeitet das Havariekommando mit den Seemannsmissionen der anderen vier norddeutschen Bundesländer und den Seel- sorgern der Deutschen Marine zusammen.
  

 

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Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!

Lukas 10,5 (Einheitsübersetzung)

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Die Flagge dippen – so grüßen sich Schiffe auf See. Mit dem kurzen Nieder- und Aufholen der Flagge wird gegenseitig Respekt und friedliche Absicht signalisiert. Zur Zeit Jesu grüßten sich Menschen, indem sie sich wechselseitig Frieden wünschten: Friede sei mit Euch! Wir begegnen uns in Frieden und wir wünschen einander Gottes umfassenden Segen.

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