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lass fallen anker - Heft 03/2016 jetzt online

"Gobal ist normal" so schreibt die Generalsekretärin der DSM e.V. Heike Proske in ihren Worten zur neuen Ausgabe von "lass fallen anker". Der "Day of the Seafarer" soll Zeichen dafür sein. Ebenso der Dank an Seeleute aus aller Welt für ihre täglich Arbeit. Ohne diese funktioniert unsere zusammengerückte Welt nicht.

Auch Seemannsmission ist global, ist international. Welchen Weg sie von ihren Anfängen bis heute z.B. in New York zurücklegte erläutert das vorliegende Heft.

Aber auch von Personen und Stationen wird berichtet. Viel hat sich in den letzten Monaten getan. Das Jahr 2016 steht im Zeichen viele Jubiläen. Jörn Hille verliess die Station London und arbeitet in Hamburg weiter. Fast schon Routine: Das Workcamp in Antwerpen. Dazu Schlaglichter auf die ehrenamtliche Arbeit in den Einrichtungen der Seemannsmission.

lass fallen anker 03/2016 fasst zusammen was in und rund um die Seemannsmission geschah.

Zur aktuelle Ausgabe
Titelfoto: Seemannsmission in New York, Zusammenarbeit international und ökumenisch.
Seemannspastor Arnd Braun- Stork (links) beim Bordbesuch mit Seeleuten.

Foto: NAMMA

  

 

 

schnell abnehmen

Das Buch Diätfrei Abnehmen ist schon eine Sache für sich. Es ist kaum mit einem anderen Abnehm-Buch vergleichbar, denn es verspricht eine Gewichtsabnahme nahezu ohne auf die Ernährung achten zu müssen. Auch sportliche Aktivität wird komplett ausgeklammert. Allein die innere Einstellung zum Essen soll ausschlaggebend dafür sein, ob man zuviel auf den Rippen hat.

wie kann ich schnell abnehmen

Dass Übergewicht oftmals psychologische Ursachen hat, ist bereits bekannt. Gerade deshalb mag dieses schnell abnehmen Buch auch so spannend sein.

Ich habe den 5-Tage-Email-Kurs abonniert und festgestellt, dass das Programm mit den Lehren einiger sehr erfolgreicher Bücher vereinbar ist. Solche Bücher beschäftigen sich mit dem sogenannten Gesetz der Anziehung. Bei diesem Gesetz geht es im Grunde darum, dass unsere Einstellungen und Gedanken darüber bestimmen, was uns im physischen Leben begegnet.

Dieses Wissen macht sich nun die Autorin zu nutze, um speziell Übergewichtigen zu zeigen, wie sie allein mit ihrer inneren Einstellung diätfrei abnehmen können.

duckdalben aussenDSM Hamburg-Harburg

Das Glück liegt an Land, nicht auf dem Meer

von Thomas Jähn

Soeben hat einer der knalligfarbenen Shuttle-Busse einen neuen Schwung an Seemännern vor der Seemannsmission in Waltershof abgeladen: sechs junge Philippinos, deren Schiff in der Norderwerft zur Reparatur liegt. Die erste Station im Duckdalben ist meistens der kleine Kiosk. Vom Kettenanhänger bis zur Zahnseide gibt es hier eigentlich alles, was man als Seemann so braucht. Hinter dem rustikalen Verkaufstresen steht Jacob Thomas - schmächtige Statur, kurze, dunkle Stoppelhaare - und berät souverän die neugierig blickenden Seeleute. Erst seit zwei Wochen arbeitet er hier, leistet seinen Bundesfreiwilligendienst in der Seemannsmission.

Gesamten Beitrag des NDR lesen oder anhören
 

piratenbootSeelsorger sehen Schiffsleute weiterhin von Piraterie bedroht

Überfälle auf See

Piraterie ist nach Angaben der Deutschen Seemannsmission nach wie vor eine massive Bedrohung für die Handelsschifffahrt und die Seeleute. Besonders die Westküste Afrikas zählt zu den Hochrisiko-Gebieten bei gewalttätigen Übergriffen.

"Auch wenn die Zahlen zurückgegangen sind - in unsere Stationen kommen immer wieder Seeleute, um über traumatische Erfahrungen mit Überfällen auf See zu reden", sagte die Generalsekretärin der in Bremen ansässigen Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das passiere beispielsweise in Durban, Hongkong, Singapur, Lomé in Togo oder Duala in Kamerun.

Immer wieder schwere Zwischenfälle

Zwar sind die Überfälle nach dem jüngsten Piraterie-Bericht des Internationalen Schifffahrtsbüros IMB auf den niedrigsten Stand seit 1995 gesunken. "Trotzdem gab es in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 98 Zwischenfälle", sagte Proske. "Piraten sind auf 72 Schiffen an Bord gekommen, haben fünf in ihre Gewalt gebracht und 64 Seeleute als Geiseln gekommen." Anders als etwa bei Flugzeugentführungen werde über diese Zwischenfälle kaum berichtet.

"Dabei ist die Situation für die Seeleute besonders dramatisch, weil zugleich ihr Arbeitsplatz und ihr Wohnraum angegriffen wird - einen Platz, um sich zurückzuziehen und Abstand zu gewinnen, haben sie nach den Überfällen nicht." Viele Betroffene nutzten dann zumindest bei Landgängen und bei Besuchen in den Clubs der Seemannsmission die Gelegenheit, um sich ihre Belastungen von der Seele zu reden.

Schwer bewaffnete Übergriffe

Oftmals überfallen schwer bewaffnete, organisierte Banden Schiffe auf See und vor Anker, greifen die Besatzung an, rauben Schiffsladungen oder bringen ganze Frachter in ihre Gewalt, um sie weiterzuverkaufen oder Lösegeld-Forderungen zu stellen. Zwar sei die Situation vor der Küste Somalias durch die Anti-Piraten-Mission "Atalanta" der EU ruhiger geworden, sagte Proske. Doch Somalia bleibe ein fragiler Staat, die Gefahr von Angriffen sei weiterhin hoch: "Das kann jederzeit wieder aufflammen, wenn sich die EU zurückziehen würde."

Die Westküste Afrikas zähle nach wie vor zu den Hochrisiko-Gebieten. Dort werden Proske zufolge unter anderem Lösegelder für die islamistische Terrorgruppe "Boko Haram" in Nigeria erpresst. Auch im südostasiatischen Raum gebe es weiterhin viele Überfälle. Positiv sei dort in der Straße von Malakka der Zusammenschluss von Anrainerstaaten zu einer gemeinsamen Küstenwache: "Das müsste auch im westafrikanischen Golf von Guinea passieren."

Gute Schulung für den Ernstfall

Viel Lob hat Proske für deutsche Reeder. Sie schulten ihre Offiziere, um im Ernstfall einer Panik an Bord begegnen und Opfern helfen zu können. Erfolgreich sei neben dem Einsatz der Marine auch der Einsatz staatlich zertifizierter privater und bewaffneter Sicherheitskräfte an Bord der Schiffe. Doch dieser Schutz werde beispielsweise vor Westafrika von den Anrainerstaaten nicht zugelassen.

Dieter Sell - epd Bremen
  
 

altona fiete sturmWie es einem Bielefelder Diakon in Hamburg ergangen ist

Seemannsmission: Fiete Sturm (34) leitet seit einem Jahr Einrichtung im Hamburger Stadtteil Altona

Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass Fiete Sturm (34) in Bielefeld seine Zelte abbrach und nach Hamburg ging. Er hatte sich als diakonischer Leiter der Seemannsmission in Altona beworben und noch am Tag seines Vorstellungsgesprächs die Zusage bekommen. Nach zwölf Monaten zieht er ein Resümee – er will bleiben. „Die Entscheidung damals war genau richtig", erklärt Sturm im Gespräch mit der Neuen Westfälischen.

Gesamten Artikel der Neuen Westfälischen lesen
Foto: Marina Kostian 
 

ilo logoMaritime Labour Convention

Seafarers and their families ensured of protection in cases of abandonment, death, and long-term disability

ILO member States have confirmed the amendments to the Maritime Labour Convention ensuring better protection to seafarers and their families in case of abandonment, death, and long-term disability.

wo years after an overwhelming approval at the 103rd International Labour Conference (ILC), it has been confirmed that the Amendments to the Code of the Maritime Labour Convention (MLC, 2006) , adopted in 2014, will enter into force on 18 January 2017.

Ratifying Members had been given until 18 July 2016 to formally express their disagreement with the 2014 Amendments. There was wide support for the new provisions, with just two Governments stating that they shall not be bound by the amendments, unless and until they subsequently notify their acceptance.

The 2014 Amendments establish new binding international law to better protect seafarers against abandonment and provide for compensation for death or long-term disability - two crucial issues for the shipping industry.

When they come into force, in January 2017, the 2014 Amendments will require that a financial security system be in place to ensure that shipowners ensure compensation to seafarers and their families in the event of abandonment, death or long-term disability of seafarers due to an occupational injury, illness or hazard. Mandatory certificates and other evidentiary documents will be required to be carried on board to establish that the financial security system is in place to protect the seafarers working on board.

The blight of abandonment

 

hiv aidsHIV/AIDS information for seafarers in new wellbeing app from the ITF.

Seafarers can now easily access up-to-date information and guidance about HIV/AIDS on their mobile devices, thanks to a new wellbeing app launched by the ITF.

The free app is available for both Android and iOS devices. It provides the basic facts on HIV/AIDS – how it is transmitted, what the symptoms are, how you can prevent being infected and what treatment is available.

It also gives examples of workers who have challenged the stigma around the disease, and sets out what international and national rights a HIV-positive worker has.

Additionally, it separates the facts from the fiction about the disease, with 12 'myth busters'. For example, many people believe that a person with HIV can no longer work. The app explains that this is false – that an HIV positive person is as qualified as anyone else for any type of employment. Being infected with the virus does not alter one's capacity to function as well as everyone else.

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iswan zika virusKVH Offers Videotel’s New Zika Virus Safety Video Free to All Mariners Worldwide

"Zika Virus – Staying Safe," produced by Videotel, a maritime e-Learning leader, explains the dangers of the virus and how to help prevent its spread.

KVH Industries, Inc., (Nasdaq: KVHI), announced on July 27, 2016 that it is offering Videotel's new safety and training video about the Zika virus free to all mariners worldwide. The goal of the program is to increase awareness of the vitally important prevention measures that can keep seafarers and their colleagues and families safe. The World Health Organization (WHO) declared the Zika virus a public health emergency earlier this year. Given the global nature of the maritime industry, it is imperative that seafarers take precautions to prevent further spread of the disease. The prevalence of the Zika virus in such areas as Brazil has heightened concerns with the approaching Olympic Games in Rio de Janeiro next month.

"Zika Virus – Staying Safe" is a 13-minute training video produced by VideotelTM, a KVH company, with input from the International Maritime Health Association (IMHA) and a panel of medical and subject-matter experts.

KVH has created a dedicated website for downloading the free Zika safety video and an accompanying workbook. In addition, KVH multicast the training video to its IP-MobileCastTM customers on vessels across the globe, who will automatically receive the video for immediate viewing onboard. To spread the word quickly, the program includes emails targeted to a broad audience and a coordinated social media campaign.

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hk container terminalDSM Hongkong

Pelkumerin Martina Platte arbeitet für Seemannsmission in Hongkong

Die Pelkumerin* Martina Platte arbeitet für die Seemannsmission in Hongkong. Aktuell stellt sie Fotos in in Bönen aus. Porträt einer bemerkenswerten Frau mit einer spannenden Geschichte.

„Eine Seefahrt, die ist lustig...“, heißt es nur am Lagerfeuer. Die Realität sieht anders aus. Waren es früher Stürme oder Flauten, sind es heute Stress und Einsamkeit, die Matrosen und Seeoffiziere belasten. Das Klischee „in jedem Hafen eine Braut“ stimmt ebenso wenig. „Hoher Arbeitsstress, denn die Handelsschiffe laufen viele Häfen an, die Liegezeiten werden immer kürzer. Landgang ist kaum noch“, erzählt Martina Platte, die für die Seemannsmission in Hongkong arbeitet.

* Pelkum ist ein Orteil der westfälischen Stadt Hamm
Foto: Container-Terminal Kwai Tsing aufgenommen von Baycrest
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Erklärungen zur Situation von Flüchtlingen

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Deutsche Seemannsmission e.V.

Stellungsnahme der Mitgliederversammlung
Opinion of the General Assembly

 

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Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!

Markus 9,50 (Einheitsübersetzung)

festmachen 08 2016 thumb200

Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander.
Dieser Satz hat mich sofort berührt. In einer Zeit, in der fast täglich Demonstranten für oder gegen Pegida, für oder gegen Zuwanderung, Globalisierung, Kapitalismus, Toleranz (oder was dafür gehalten wird) durch viele Städte ziehen und sich gegenseitig niederbrüllen oder gar angreifen, da wünsche ich mir jemanden, der die Menschen mit einem solchen Satz zur Besinnung bringen könnte.

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