Festmachen - April 2018

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21 (Lutherbibel=Einheitsübersetzung)

festmachen 2018 4Als Kind war ich oft mit meiner Großmutter im katholischen Gottesdienst, obwohl ich evangelisch bin. Besonders schön fand ich, dass es in jedem Gottesdienst irgendwann hieß: „Gebt Euch ein Zeichen des Friedens!“ und ich zu meinen wildfremden Nachbarinnen und Nachbarn „Friede sei mit dir!“ sagen konnte. Plötzlich fühlte ich mich mit diesen Menschen verbunden, mit denen ich ansonsten nur die Kirchenbank teilte.
Die Weichen für eine gelungene Begegnung sind mit so einer freundlichen Begrüßung schon gestellt: Ich komme in friedlicher Absicht. Das ist ja das, was ich auch mit einem Händedruck übermittle. Meine Körpersprache zeigt, dass die Hände offen sind - ich trage keine Waffen, verberge nichts – „Friede sei mit dir!“
Solche friedliche Begrüßung sollte unser christliches Erkennungszeichen sein, so war es jedenfalls ver- mutlich in der Zeit der ersten Christen.
Jesus gibt sich mit diesem Gruß den Seinen nach der Auferstehung zu erkennen. Er baut ihnen damit ein Brücke des Verstehens und des Vertrauens: seht her, ich bin immer noch derselbe und begrüße euch wie früher.
Jesus eröffnet damit auch eine geradezu feierliche Situation: er nimmt die Jünger mit hinein in seinen Auftrag. So wie Jesus von Gott gesandt ist, so sol- len auch die Nachfolgerinnen und Nachfolger Gesandte sein. Er überträgt seine Vollmacht und seine friedliche Absicht durch den Geist auf die, die den Glauben weitertragen. Auch auf uns. Seine Mission geht weiter.


Was sollen wir nun tun als Gesandte? Was ist unsere Mission? Mir hilft, gerade für die Begegnung mit Menschen ohne Glauben an einen rettenden Gott, erneut der Blick in die Bibel. Wir sind gesandt, so zitiert Lukas den Beginn der Predigt Jesu, „... zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn“ (Lukas 4, 18-19). Das ist die gute Botschaft, mit diesem Inhalt können wir „auf Sendung“ gehen.
Im Auftrag Jesu und mit seinem Erkennungszeichen der friedlichen Begrüßung sind wir in diesem April unterwegs. Wir werden Menschen begegnen, die unseren Trost und unsere Hilfe brauchen. Wir werden auf andere stoßen, die uns trösten und uns zur Seite stehen. Zugesagt ist allen gleichermaßen die Gnade unseres liebenden Gottes, der bei uns Menschen wohnen und mit uns sein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens bauen will.
Wir werden einander erkennen an der Art, wie wir aufeinander zugehen: „Friede sei mit euch!“

Pfarrerin Barbara Deml
Theologische Referentin für Gemeindedienst im Berliner Missionswerk
Abteilungsleiterin im Berliner Missionswerk (Kommunikation und Kooperation)
2. Vorstandsvorsitzende des EMW
 

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