stade carstensDSM Stade-Bützfleth

Neu im Team

Die Deutsche Seemannsmission in Stade-Bützfleth hat eine neue Mitarbeiterin im Seemannsclub. Barbara Buhmann reduzierte ihre Stunden und arbeitet nur noch einmal in der Woche mit. Für die fehlenden Stunden, suchte Seemannsdiakonin Kerstin Schefe eine(n) neuen Mitarbeiter(in). Nach vielen Bewerbungsgesprächen fiel die Wahl auf Christina Carstens, die nun seit 1. März 2017 Mitglied im „Oaseteam“ ist. Kerstin Schefe freut sich über die zusätzliche Unterstützung und zukünftige Zusammenarbeite. Gemeinsam hießen Frau Schefe und das Team, sie, willkommen.

Mit diesen Worten stellte sie sich selber vor:Mein Name ist Christina Carstens und komme aus Jork, bin verheiratet mit einem Seemann und habe zwei fast erwachsene Töchter.

Mein ganzes Leben begleitet mich die Seefahrt schon. Mein Großvater und Vater fuhren zur See, und ich habe 27 Jahre bei der Reederei NSB in Buxtehude gearbeitet.

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und Herausforderungen  in der Seemannsmission, und auf nette Begegnungen mit Seeleuten aus verschiedenen Ländern und Mentalitäten.

 

hamburg sozialbeiratDSM in Hamburg

Hamburger Sozialbeirat gegründet

Bremerhaven, Cuxhaven und Rostock waren Vorreiter - jetzt hat auch Hamburg einen Sozialbeirat für Seeleute gegründet. 19 Vertreter von Seemannsmissionen, Schifffahrtsbehörden und maritimen Verbänden kamen am Montag in den Räumen der BG Verkehr zur ersten Sitzung des „Port Welfare Committee“ zusammen.

Sozialbeiräte sollen dem Informationsaustausch zwischen den im Hafen tätigen Institutionen dienen, um die Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten auch in den Häfen zu verbessern. So schreiben es die Maritime Labour Convention (MLC) und das deutsche Seearbeitsgesetz seit 2013 vor. Wichtig ist dabei, dass Seeleute jederzeit einen ungehinderten Zugang zu den Sozialeinrichtungen im Hafen haben.

Auf die Initiative der Seemannsmissionen hatte Seemannspastor Matthias Ristau die Gründung organisiert. „Hamburg ist das Tor zur Welt. Das ist ohne Seeleute nicht denkbar. Wir müssen gute Gastgeber für die Seeleute aus aller Welt sein“, so Ristau, der das Seemannspfarramt der Nordkirche leitet. Nach vorsichtigen Schätzungen kommen jedes Jahr über 230.000 Seeleute in die Hansestadt.

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kiel radtkeDSM e.V.

Dr. Dieter Radtke mit der Ehrennadel mit Goldrand geehrt

Nach mehr als 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Deutsche Seemannsmission wird Dr. Dieter Radtke mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die Seemannsmission zu vergeben hat. Verliehen wird ihm die Ehrennadel zur Feier seines 70. Geburtstags am 1. April 2017 von Landesbischof em. Jürgen Johannesdotter, dem Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission.

Die Liste von Radtkes Ehrenämtern in der Seemannsmission beginnt 1991 mit dem Engagement im Kuratorium der Kieler Seemannsmission. Hinzu kommen langjährige Tätigkeiten in verschiedenen überregionalen Ausschüssen und Verbänden, die Radtke inzwischen wieder abgegeben hat. Besonders am Herzen liegt dem früheren Bankdirektor jedoch die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission, an deren Gründung er 2004 maßgeblich mitgearbeitet hat und in der er seitdem als Schatzmeister im Vorstand tätig ist. „Die Stiftung hilft Seeleuten direkt und ohne Umwege. Wir brauchen keinen Verwaltungsapparat, sondern engagieren uns für mehr Menschlichkeit in der Seefahrt“, sagt Radtke selbstbewusst. Erst vor kurzem wurde die Stiftung mit dem Stifterpreis 2016 des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Für den Vorstand ein Ansporn für die weitere Arbeit.

Radtke ist ein Vollblut-Ehrenamtler mit Schwung und Elan, wenn`s sein muss auch mit Ecken und Kanten. Er will nicht nur dabei sein, sondern aktiv gestalten und bewegen. Dass ihm dies gelingt, belegen die Zahlen: zu dem Stiftungskapital von rund hundert Tausend Euro im Jahr 2004 sind bis heute weitere 130 Tausend Euro als Rücklagen dazu gekommen. Außerdem wurden in zwölf Jahren rund eine halbe Millionen Euro an die Stationen der Seemannsmission ausgeschüttet.  Selbstverständlich ist ein solches Ergebnis in Zeiten minimaler Zinsen nur durch zusätzliche Spenden von Privatpersonen, aus der maritimen Wirtschaft und von Kirchengemeinden zu erreichen. „Ich bin ein Vertriebsmensch und Kundenpflege war mir schon immer wichtig“, unterstreicht Radtke seinen Einsatz.

Text und Foto: Reinhart Kauffeld
 

rostock seeleuteDSM Rostock - Seemannsclub "Hollfast"

Anlaufstation für Crewmitglieder

Seemannsmission betreibt während der Kreuzfahrtsaison auch am Neuen Strom einen Stützpunkt. Renovierung im Klub Hollfast läuft #wirkoennenrichtig

Im Seemannsclub Hollfast im Rostocker Seehafen haben in den vergangenen Tagen Handwerker für eine Verjüngungskur der Räume gesorgt. Fußbodenleger waren im Auftrag von Rostock Port am Werk und frischten den Ankerplatz der Seeleute auf. Vor neun Jahren hatte die Seemannsmission die Räume auf der Rückseite des Hafenrestaurants bezogen. „Pro Jahr waren hier durchschnittlich 4000 Seeleute zu Gast und das hat seine Spuren hinterlassen“, resümiert Folkert Janssen, der Leiter des Klubs. Strapazierfähiges neues Linoleum ersetzt nun den durchgetretenen Belag.

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Foto: rfra
 

Denkanstoss

Zum Wesentlichen gerufen

Am kommenden Dienstag, den 21. März, reise ich nach Alexandrien in Ägypten, um an der 55. Jubiläumsfeier unserer Partnerstation der Deutschen Seemannsmission teil zu nehmen. Dabei begleitet mich der Wochenspruch für die kommende Woche aus dem Lukas Evangelium: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“.

Nach vorn zu blicken, bedeutet für mich, der Zukunft entgegen zu streben. Zugleich aber auch die Frage, bin ich aus meiner Gegenwart heraus auf die Zukunft eingestellt oder vorbereitet.

Der Arbeit der Deutschen Seemannsmission auf den Auslandsstationen, so auch in Alexandrien, stehen schwierige Zeiten bevor. Durch gravierende Mittelkürzungen seitens der EKD wird es zu Entscheidungen kommen, welche die Zukunft des Dienstes an Besatzungen auf Schiffen aus aller Welt einen anderen Gestaltungsrahmen verleihen. Da wird es dann darauf ankommen, zum Wesentlichen gerufen zu sein. Nämlich ganz da sein, beim Wesentlichen, bei der Sache. Das wird eine Haltung sein, die dann gefordert ist. Um zu dieser Haltung zu gelangen bedarf es einer starken Quelle, nämlich des Glaubens an das Reich Gottes durch Jesus-Christus. Hieraus eben die Kraft zu schöpfen die Zukunft zu wagen, mit den Händen am Pflug das Feld neu zu bestellen, bedeutet, der Zukunft unverzagt entgegen zu sehen. Zugleich kann sie unser Handeln beflügeln, weil sich in unserem Handeln zeigen wird, dass wir in der Zukunft bestehen werden.

Das dies auf allen Auslandsstationen gelingt, wünsche ich sehr. Als Partnerstation aus Rostock wollen wir für Alexandrien unseren Teil gern dazu beitragen.

Folkert Janssen, Seemannsdiakon in Rostock
 

DSM Cuxhaven

Seefahrer verdienen hohen Respekt

St.-Petri-Gemeinde und Seemannsmission Cuxhaven führen Gottesdienst rund um Seeleute und Seefahrt durch

Von Denice May

Vor 25 Jahren ist er zum ersten Mal eingeführt worden und mittlerweile zu einer festen Institution geworden: der „Sonntag der Seefahrt“. Um sich die Predigt von Werner Gerke, Seemannspastor der Landeskirche, und das Votum von Sven Hemme, Verdi-Gewerkschaftssekretär, anzuhören, versammelten so viele Zuhörer in der St.-Petri-Kirche, wie sie sonst nur an besonderen
Feiertagen vorzufinden sind.

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Voll besetzte Bänke, wie sie sonst nur an besonderen Feiertagen vorzufin- den sind: Viele Besucher nahmen am Seefahrer-Gottesdienst in der St.-Petri-Kirche teil. Foto: May

Zu Beginn des Gottesdienstes richtete Diakon Martin Struwe Grüße aus allen Teilen der Welt aus. „Ich habe zu vielen Schiffsbesatzungen E-Mail-Kontakt und sie schicken Grüße an die Kirchengemeinde und die Seemannsmission“, berichtete Diakon Struwe. Er führte nicht allein durch den Gottesdienst, sondern erhielt Unterstützung vom Shanty-Chor Cuxhaven, Rudolf Rothe, Schulleiter der Seefahrtschule Cuxhaven, Werner Gerke, Seemannspastor der Landeskirche und Sven Hemme, Verdi-Gewerkschaftssekretär. Letzterer ist als sogenannter ITF-Inspektor beauftragt.

Die ITF (Transportarbeiter Föderation) kümmert sich um die Belange von Transportarbeitern aus allen Bereichen. „Als ITF-Inspektor bin ich im Rahmen der sogenannten Billigflaggenkampagne unterwegs“, erklärte Sven Hemme. Die Bandbreite an Problemen, mit denen er dabei zu tun habe, sei vielfältig: „Häufig müssen wir uns um nicht oder fehlerhafte Lohnzahlungen, Rückführungen in die Heimat,
Kündigungen oder aber den Mangel an Proviant, Bekleidung, Diesel, kümmern.“ Auf der anderen Seite wird der Inspektor aber auch häufig mit Fällen zwischenmenschlicher Probleme konfrontiert. „Kein Wunder,  wenn man sich vor Augen führt, dass viele dieser Seeleute über Monate zusammenleben, essen und arbeiten.“

Und doch sei das Leben an Bord in den vergangenen Jahrzehnten einsamer geworden, erklärte Seemannspastor der Landeskirche, Werner Gerke, in seiner Predigt: „Die größten Containerschiffe von 400 Metern Länge werden von ungefähr 25 Leuten geführt. Zum Teil haben sie großzügige Gemeinschaftsräume. Die sehen aber oft so aus, als würde sich hier niemand aufhalten. Kein Freund kommt eben mal kurz vorbei, keine Verwandtschaft kann besucht werden, kein Gang um den Garten oder ins Café um die Ecke. Ein Seemann hat mal gesagt: Wir müssen in erster Linie uns selbst aushalten  können.“ Um so wichtiger sei es deshalb, wenn in Cuxhaven und an anderen Orten, Leute einfach zu Besuch an Bord kommen und ein Stück Leben von außen hereinbringen.
Gefahr bleibt

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde an all die gedacht, die ihr Leben auf See gelassen haben.
„Trotz modernster Technik, ist die Seefahrt immer noch gefährlich“, sagte Rudolf Rothe.

 

alex moma bericht 2017DSM e.V.

Nordafrika-Reise: Merkels heikle Mission

Die Bundeskanzlerin reist nach Ägypten und Tunesien. Ihre Mission: Die nordafrikanischen Staaten in eine Lösung der Flüchtlingskrise einzubinden. Der Plan: Schleuser in den Griff kriegen und die Migration nach Europa schon in Afrika aufhalten.

Bericht des ZDF-Morgenmagazins vom 02.03.2017 anschauen (2 min)
 

krayenkamp gewinnuebergabeMaritimer Adventskalender 2016

Enkelin eines Schiffsmalers gewinnt Flusskreuzfahrt, ehemaliger Seemann einen Turn nach Schweden

Gewinne dank Sponsoren

Laura Arnsberg, Ingenieurin für Energie- und Umwelttechnik, freut sich dieses Jahr über einen der Hauptpreise, der bei der Verlosung rund um den Maritimen Adventskalender der Seemannsmissionen zu gewinnen war: Eine Flusskreuzfahrt, um die Rheinlandschaft an sich vorbeiziehen zu lassen und vier Tage zu zweit eine „Schöne Zeit“ zu verbringen. Der „Krayenkamper“ Seemann, Gabriel Valero Munoz aus Chile, überreichte ihr das Ticket für die Rheinfahrt mit dem Unternehmen A-Rosa. Die 35 jährige bekam den Kalender zum zweiten Mal von den Eltern ihres Freundes und wusste ihn sofort einzuordnen, obwohl sie wenig Bezug zur Seefahrt hat. Die Großeltern waren der Seefahrt dagegen inniger verbunden: „Mein Großvater hat als Maler für eine Reederei gearbeitet und meine Großmutter ist als junge Frau auf Schiffen mit riesigen Schrankkoffern nach Indien und Südafrika gefahren.“ Da kann die Enkelin nicht mithalten. Immerhin: Sie hört jeden Tag in ihrer Wohnung nahe der Elbe das Tuten der Schiffe im Hafen

Foto: Inka Peschke, Geschäftsführerin Seemannsheim am Krayenkamp, und Eberhard Henne, Gewinner

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Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR.

Levitikus 19,32 (Lutherbibel)  

festmachen 2017 03 thumb200 Respekt! Was für ein wegweisendes Wort. Menschen verdienen Respekt als Frau und Mann, als Kind, im Alter, als Muslim, als Hindu, als Christ, als Atheist. Respekt: die andere Person, mein Gegenüber, mein Mitmensch ist Gottes Geschöpf, genau wie ich.

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