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Day Of the Seafarer

news day seafarer 02

Bischöfin Fehrs und die Deutsche Seemannsmission danken Seeleuten!

Persönlichen Einsatz der Seeleute in der Pandemie würdigen – auch mit Impfungen


Zum internationalen „Tag des Seefahrers“, der jährlich am 25. Juni begangen wird, würdigen Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, und Christoph Ernst, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission e.V. (DSM) in Hamburg, die Arbeit der Seeleute auf aller Welt. Sie fordern zudem, ihnen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Corona- Schutzimpfungen zu ermöglichen.

news fehrsBischöfin Kirsten FehrsBischöfin Fehrs, die für die DSM als „Stimme der Seeleute“ aktiv ist, hebt hervor: „Den weltweit ca. 1,5 Millionen Seeleuten auf Handelsschiffen gebührt unser herzlichster Dank für ihre ohnehin harte und entbehrungsreiche Arbeit, die gerade jetzt in der Pandemie noch einmal weit schwieriger ist, als es viele Menschen an Land wahrnehmen. Seeleute sind für Menschen auf dem Festland meist unsichtbar, sie arbeiten still und zuverlässig in der globalen Lieferkette und leisten gerade jetzt in der Pandemie beinahe Übermenschliches. Insbesondere wenn sie aufgrund von Corona monatelang auf Landgang, Crewwechsel und Rückkehr in ihre Heimatländer verzichten müssen.“

DSM-Generalsekretär Ernst unterstreicht: „Viele Reeder, die maritime Wirtschaft und auch die Politik haben sich in den vergangenen Monaten für die Verbesserung der Lage von Seeleuten eingesetzt. In der Pandemie ist aber deutlich geworden, was Globalisierung auch bedeutet: Nur die weltweite Zusammenarbeit sowie einheitliche Standards in der Weltwirtschaft und der globalen Politik können garantieren, was Seeleute am meisten brauchen, nämlich Anerkennung ihrer Arbeit, gerechten Lohn und soziale Fürsorge für sie selbst und ihre Familien.“

Der diesjährige internationale Seefahrer-Tag steht unter dem Motto „Fair Future for Seafarers“. Damit wird, so Ernst, auch das Thema Impfungen für Seeleute in den Blick genommen: „Wenn in Deutschland bereits mehr als die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger zumindest eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten haben, dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die in den globalen Lieferketten für uns unterwegs sind. Es muss sichergestellt werden, dass Seeleute schnell und unkompliziert Zugang zu Impfungen erhalten. Die Deutsche Seemannsmission bietet hierzu jede denkbare Unterstützung an.“

Wichtig sei, dass der persönliche Einsatz der Seeleute für unsere Gesellschaft angemessen gewürdigt wird. Dies geschehe am wirkungsvollsten dadurch, dass Politik und Wirtschaft gemeinsam für gute Arbeits- und Lebensbedingungen und jetzt auch die Corona-Impfungen von Seeleuten sorgen.
  

 
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news day seafarer 02

Day of Seafarer - 25 Juni 2021

Seafarers, we are listening

From the IMO-Webpage: Leading up to the 25 June, seafarers are being invited to answer questions on what a fair future for seafarers looks like. The answers will be shared afterwards and will provide a soundboard to help guide our actions moving forward. Polls are available on all IMO social media platforms.

2021 campaign - Fair Future for Seafarers

In the wake of the COVID-19 pandemic, seafarers found themselves both on the front line of the global response and subject to difficult working conditions surrounding uncertainties and difficulties around port access, re-supply, crew changeovers, repatriation, etc.

In light of this, the 2020 Day of the Seafarer campaign focused its message around urging governments to recognize seafarers as key workers and ease travel restrictions for them to facilitate crew changes.

The 2021 Day of the Seafarer campaign will continue to encourage governments to support seafarers amid the pandemic but will expand its message, calling for a fair future for seafarers.

The campaign will discuss issues that will still be relevant to seafarers after the pandemic, such as fair treatment of seafarers, fair working conditions (in line with ILO's Maritime Labour Convention), fair training, fair safety, etc.

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news shenzhenSchifffahrt

Das Tor zur Welt - vorübergehend geschlossen

Hafen in der südchinesischen Metropole Shenzhen musste wegen eines Corona-Ausbruchs zwei Wochen lang dicht machen. Die Auswirkungen sind gravierender als nach der Sperrung des Suez-Kanals.

Sie stapeln sich dicht an dicht und übereinander, kilometerlang: Die Container im Hafen von Shenzhen. Bis zu 23 Tage stehen sie hier herum, statt auf Schiffen um den Globus zu fahren, denn ein Corona-Ausbruch in Südchina hat den Frachtverkehr erheblich durcheinander gebracht. Der am stärksten betroffene Hafen ist der Yantian International Container Terminal, unweit der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong gelegen

Gesamten Artikel der sueddeutsche.de lesen (Externer Link)
Foto: JHH - CC BY-SA 3.0
 
  
 
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news nevaSchifffahrt

Corona-Ausbruch auf Schiff im Hamburger Hafen

Auf einem Frachtschiff im Hamburger Hafen sind fünf Corona-Fälle nachgewiesen worden. Zu den Erkrankten gehören der Kapitän und der Erste Offizier. Es besteht nach ersten Laborergebnissen der Verdacht, dass es sich um die zunächst in Indien nachgewiesene Delta-Variante des Coronavirus handelt.

Wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde mitteilte, sind die fünf Crewmitglieder an Land isoliert worden. Ein Lotse, der das Schiff in den Hamburger Hafen brachte, steht ebenso unter Quarantäne wie mehrere seiner Kollegen. Ob es sich um die hochansteckende Delta-Variante handelt, steht noch nicht zweifelsfrei fest. Man warte auf die Testergebnisse. Kommende Woche sollen sie vorliegen. Zuerst hatte die „Bild„-Zeitung über den Fall berichtet.

Gesamten Artikel auf ankerherz.de lesen (Externer Link)
 
 
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Notfallseelsorgepsnv kurs juni 21

Fortbildung der
Deutschen Seemannsmission
zum Thema
Psychosoziale Notfallversorgung

In der Woche vom 14. bis 18. Juni konnten wir bei bestem Wetter einen tollen Kurs zum Thema „Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen“ im Haus der „Stiftung Seefahrtsdank“ in Hamburg Altona durchführen. Das was seit mehr als einem Jahr die erste überregionale Präsenzveranstaltung in der Seemannsmission und es tat gut, die Kolleginnen und Kollegen mal wieder zu treffen und nicht nur am Bildschirm zu sehen.

Der SbE-Kurs (Bausteine 1 & 2), an dem 13 Mitarbeitende der DSM aus dem In- und Ausland teilnahmen, vermittelt Grundlagen der Gesprächsführung von Einzel- und Gruppengesprächen nach belastenden Ereignissen. Der Kurs wurde dankenswerterweise von der Stiftung Deutschen Lutherische Seemannsmission unterstützt.
  

  

  

 
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Solidarität und Nächstenliebe

In den letzten Tagen ging mir die Frage durch den Kopf was denn Solidariät und Nächstenliebe bedeuten und was ihre Gemeinsamkeiten ausmachen.

So beschreibt die Solidarität das Gefühl von Individuen und Gruppen zusammenzugehören als Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens  mit starker innerlicher Verbundenheit. Für die christliche Tradition  gehören  Personalität, Gemeinwohl  und Subsidarität zusammen. Dabei wird die Personalität eher in ethischer Hinsicht verstanden und ist damit dann auch eng an moralische Wertvorstellungen geknüpft. Dies kann zur Folge haben, dass Solidarität dann auf den Hintergrud der Personalität geschieht und somit dem Gemeinwohl dient und damit der Selbstbestimmung  aller Menschen . Auf diese Weise kann der Zusammenschluß aller Menschen in einer Gesellschaft zu einer Wertegemeinschaft geschehen, in welcher die Nächstenliebe einen außerordentlich hohen Wert darstellt.

Bereits im 19. Kapitel des 3. Buch Mose Vers 18b heißt es zu den Weisungen und Geboten: „Liebe deinen Mitmenschen wie Dich selbt“ Damit ist dann das helfende Handeln für andere Menschen gemeint. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der „Liebe“ zu. Sie soll dem Wohl der Mitmenschen zugewandt sein als aktive uneigenützige Handlung in Form von Emotion und Tat. Dabei ist eine emotinale Sympathie nicht die Voraussetzung. Der /die „Nächste“ kann ein jeder Mensch sein. Nächstenliebe ist also zunächst ein individueller Akt der Hilfe und Unterstützung von einzelnen  Mitmenschen (zB. „der barmherzige Samariter“) .

So erlebe ich Solidarität und Nächstenliebe als Prinzipien, welche die wichtigste Voraussetzung sind um unser Zusammenleben auf sehr unterschiedliche Weise in unserer Wertegemeinschaft  zu organisieren. Besonders im letzten Jahr bis heute habe ich dies mancherlei erleben und verspüren dürfen wie dies unter uns geschieht und dabei erfahren, dass es Solidarität und Nächstenliebe gibt. Beides hat uns geholfen, in dieser besonderen Zeit zu bestehen.

Diakon Folkert Janssen, Rostock
  
 
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psnv berater 2Schifffahrt

10 Jahre maritime Psychosoziale Notfallversorgung im Havariekommando

Bereichernde Zusammenarbeit mit Seemannsmission, Militärseelsorge und Kirchen

Gestern haben Mitglieder der Deutschen Seemannsmission e.V., der Evangelischen Militärseelsorge und der Kirchen mit dem Havariekommando das 10-jährige Jubiläum der maritimen Psychosozialen Notfall- versorgung (PSNV) im Havariekommando in einer virtuellen Veranstaltung gefeiert. Anlässlich des 10. Jahrestages wurde den beteiligten Kräften für ihre wertvolle Unterstützung gedankt. „Es ist eine große Freude, dass wir gemeinsam die maritime PSNV vor zehn Jahren initiieren und seitdem stetig weiterent- wickeln konnten“, betont der Leiter des Havariekommandos Hans-Werner Monsees. „Die maritime PSNV ist ein wichtiger Teil unseres Krisenmanagements.“

Die Beteiligten sind sich der Wichtigkeit der PSNV bewusst. „Wir machen das um der Menschen willen, das ist das Allerwichtigste – ganz egal, welcher Religion oder Nationalität jemand ist“, bringt Regionalbi- schof Dr. Hans Christian Brandy das Ziel der PSNV auf den Punkt. Einen Professionalisierungsschub erhalte die PSNV auch durch die im April 2021 eingerichtete Stabsstelle für PSNV bei der Deutschen Seemannsmission. „Es ist eine Aufgabe, die über das kirchliche Feld hinausgeht“, ist sich Pastor Chris- toph Ernst, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission e.V. sicher.

Die Arbeit des Havariekommandos unterstützen neben ihrer beruflichen Tätigkeit externe Fachberater PSNV der Deutschen Seemannsmission e.V., der Evangelischen Militärseelsorge und der Kirchen. Sie sind in die Alarmierungsstrukturen des Havariekommandos fest eingebunden. Neben der Hilfe im Ein- satzfall beraten die Fachberater PSNV beispielsweise bei der konzeptionellen Arbeit, sind in die Übungen involviert und stehen den Beschäftigten des Havariekommandos auch im Alltag als psychosoziale An- sprechpartner zur Verfügung. Dank ihnen und verschiedenen anderen Behörden und Organisationen ist es dem Havariekommando möglich, den von Unglücken betroffenen Seeleuten psychosozial zu helfen.

  
 

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